Windbeutel Blog

Urlaubs-Logbuch: Rothenburg ob der Tauber aus Hundesicht

Okt 092019

geschrieben von Flet

Morgens bei strahlendem Sonnenschein aufstehen, sich schon auf die urlaubstypische Gassi-Runde freuen, aber dann kam DAS! Ein Ausflug im Urlaub, ich weiß gerade nicht, was schlimmer ist: Urlaub, ein Ausflug, ein Ausflug im Urlaub oder die Ideen der Leinenträger?
Plötzlich fanden wir uns vor einer steilen Treppe wieder, die diesen Namen aber wirklich nicht verdient, denn für einen Whippet ist es eher wie gegen die Wand laufen. Und verdammt nochmal, wer hat die Stufen schon wieder auf hochglanz poliert und gebonert? Entweder latschen hier Horden von Attila's Hunnen tagein und tagaus darüber oder jemand der Stadtbewohner hat einen absoluten Putzfimmel. Ich bin dann aber schimpfend und grummelnd mit gutem Beispiel voran gegangen und habe dem jungen blauen Hüpfgemüse mal gezeigt wie ein Whippet mit Bergziegen-Diplom eine derartige Treppe erklimmt.
Hier hatten die Baumeister mal wieder viel zu wenig Steine zur Verfügung, so schmal und niedrig der Wehrgang hier ist. Da muss ich als Whippet schon fast den Kopf einziehen. Und der permanente Gegenverkehr... Das Hüpfgemüse und ich wurden dann permanent an die Wand gedrückt, dass die anderen nicht-Windhund-Zweibeiner passieren konnten. 
Man kann es ja kaum glauben, den Zweibeiner ist es auch noch gelungen ein vernünftiges Treppenhaus auf dem Weg von dem Wehrgang herab zu finden: griffige Holzstufen, wenn auch schmal und schon fast eine moderne Prunksteintreppe für den restlichen Abstieg. Geht doch! Warum habt ihr das nicht schon früher herausgefunden?
Die Innenstadt war wie jede andere Innenstadt auch - kennst Du als Hund eine - kennst Du alle! Lottl sah das aber komplett anderes. Für Lottl ist immer alles toll und sie bricht sich halb den Hals vor lauter herumgucken. Aber irgendwie hat sie schon etwas recht. Es waren sehr viele Gruppen von Zweibeiner, die sich durch die zahlreichen Gässchen schlängelten die komplett anderes aussahen und unverständlich redeten. Aber nachdem die Gruppen immer freundlichen lächelten, ihre Wischkästchen zogen und uns fotografierten und filmten, war das doch alles ganz okay. Ich wusste gar nicht, dass wir hier so berühmt sind. 
Ich hatte ja schon mittelschwere Bedenken, dass das blaue Brems-Tier (bleibt beim gucken immer stehen) bei den Menschenmassen kaum vom Fleck kommt. Aber ich glaube, endlich hat sie es verstanden und sich an mir ein Beispiel genommen: Kopf hoch, Poser-Gang einschalten und einfach weiterlaufen, denn die Zweibeiner weichen schon aus. Das ganze Rumposen ist aber ordentlich anstrengend und zu gut, dass die Leinenträger für den Rückweg einen Schleichweg gewählt haben, wo man endlich mal wieder in Ruhe dahinschlendern konnte.
Und es ist schon verwunderlich, dass es dieses Zweibeinvolk problemlos durch ein fremdes Straßengewirr schafft ohne sich zu verlaufen und das ganze ohne Wegmarkierungen. So haben wir es dann tatsächlich zu großen grauen Kutsche zurück geschafft und ich konnte mich auf eine Ruhepause für meine alten Knochen auf dem Rückweg freuen.

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...schon wieder eine endlos Burg...

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Lottl interessiert und fasziniert wie immer

Urlaubs-Logbuch: Auf den Spuren der Römer - das Limestor - Teil I

Okt 012019

Nach der Replikat des Limes-Turms, fanden wir ganz in der Nähe noch ein Original: nämlich das Limes-Tor und gleichzeitig UNESCO-Weltkulturerbe.
Um die Überreste der Grenz- und Tormauern zu erhalten wurde ein futuristisch anmutender Edelstahl-Glaswürfel darüber gesetzt. Es handelt sich dabei um die letzte Phase der Grenzbefestigung in Stein mit Torbauwerk und vorgesetzter Prunkfassade. Die Prunkfassade wurde zur Verdeutlichung als Nachbau angedeutet. In dem Edelstahl-Glaswürfel befindet sich ein kleines Museum mit viel wissenswertem über die Bauphasen des Tores.
Die Hunde durften leider nicht mit hinein, aber es folgt noch ein Teil II.

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Wildblumen auf dem Hinweg zum Limes-Tor

Urlaubs-Logbuch - Stadtbesichtigung mit Windhunden

Sep 242019

geschrieben von Carlotta

Urlaub ist ja eine prima Erfindung - jeden Tag gibt es Action, aber man könnte oftmals auch sagen: "Täglich grüßt das Murmeltier?!". Da dachte ich doch glatt, ha in der Stadt kenn ich mich ja schon aus. Aber nix wars... Diesmal keine endlos Burg.
Gut, dann schauen wir uns die Häuseransammlungen mal genauer an. Flet der alte Knopf ist abgeklärt wie immer und dappelt überall brav hin mit... Ich tue es ihm gleich, denn ich bin zwischen ein ganz schön stadttauglicher Galgo geworden. Fußgängerzone, Autos und viele Menschen schockt mich nicht mehr. Eigentlich wirklich hübsch hier, die Bemalung an den Häusern ist sehr einheitlich (die Schriftzüge aller Läden in Dinkelsbühl sind in einheitlicher Schrift gehalten.). Bei dem ganzen herumgucken sind wohl auch die Leinenträger etwas müde geworden und daher war eine kurze Rast sehr willkommen.
Und Fleet immer mit seinem "...guck' mal hier - guck' mal da...", da komm ich mit dem gucken kaum hinterher. Aber den Leinenträgern fällt ja immer etwas neues ein und so bogen wir fluchs in's "Hinterland" ab.
Das Hinterland war aber sowas von sehenswert, sage ich euch: Es gab da schmale Holztüren, teilweise mit Löchern an der Unterseite zwischen allen Häusern. Aus einem dieser "Löcher" kroch ein buckelndes und fauchendes Fellknäul. Flet der Wahnsinnige packte sofort Tonlage Wolf aus. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, da musste ich sofort mit grollen. Und die feige, pelzige Furie ergriff mir nichts dir nichts augenblicklich die Flucht. Leider verschwand sie wieder durch das Loch unter der Tür. Flet war sich um einige "nette" Wort nicht verlegen, die er dem Fellknäul pöbelnd hinterher brüllte.
Auf dem restlichen Rückweg, mussten wir jede dieser schmalen Türen sehr genau inspizieren ob sich dort auch so ein kurzweiliges Intermezzo bot.

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Die Charlottenhöhle

Sep 092019

Gestern packten wir die Hunde in's Auto und machten uns auf den Weg zu einer Schau-Tropfsteinhöhle bei uns um die Ecke. Das war mal ein Ausflug nur für uns Zweibeiner, denn Hunde waren in der Tropfsteinhöhle verboten.
Die Charlottenhöhle ist eine von mehreren Schau-Tropfsteinhöhlen auf der schwäbischen Alb und mit einer begehbaren Länge von 523 Metern eine der längsten Schauhöhlen in Süddeutschland. Bei konstanten 9°C ganzjährig empfiehlt sich warme Kleidung und festes Schuhwerk, da es durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (zwischen 90 % und 100 %) durchaus auch rutschig und unangenehm feucht-kalt ist.
Mit einer Gruppe von 10 Personen starteten wir die Führung durch die Charlottenhöhle. Uns erwartete eine schöne Tropfsteinhöhle, auch wenn leider nicht so beeindruckend wie ich es aus Kindheitserinnerung im Kopf hatte. Wie diese Diskrepanz zustande kam, dazu komme ich noch etwas später. 
Die Höhlenführerin hetzte die Gruppe durch die Höhle, spulte schnell und gelangweilt ihren Text zur Charlottenhöhle herunter. Wir durften an einzelnen Abschnitten der Höhle immer nur sehr kurz verweilen, dass man keine Zeit hatte sich in Ruhe umzusehen und die Stalagmiten (Tropfsteine die vom Boden in die Höhe wachsen) und Stalaktiten (Tropfsteine die von der Decke herunterwachsen) zu bewundern. Die gesamte Gruppe fühlte sich getrieben. Es durfte nur an einer Stelle in der Höhle fotografiert werden und dazu hatte man gerade mal 3 Minuten Zeit. Die Führung war so sehr getaktet, dass es das Erlebnis stark trübte.
Nach einer dreiviertel Stunde verließen wir die Höhle wieder und stellten fest, dass war nicht die Tropfsteinhöhle die Günter und ich hier aus der Gegend schon einmal als Kinder besucht hatten. Wir bemühten die Tiefen des Internets und fanden die schlussendlich richtige Höhle - Fortsetzung demnächst.

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Der Eingang zur Charlottenhöhle

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Burg Niederalfingen - das Burgfräulein erzählt

Jun 172019

geschrieben von Carlotta

Es muss Wochenende sein, der Wohnwagen steht und es gab einen ausgiebigen Morgenspaziergang. Mal sehen was der Tag noch so zu bieten hat. Habe ich da gerade Burg gehört? Ja, ja eure Burg kenne ich schon zur genüge. Bisher hat es ja den Leinenträgern gereicht 3 übereinander gestapelte Steine anzusehen und sie nannten das Gebilde Burg. Sind wir denn nun jetzt wirklich im Mittelalter gelandet? Diese sch...Straßen auf dem Hinweg und die Burg ist tatsächlich noch intakt. Da ist doch etwas faul oder Flet hast Du nur gefurzt?
Ich glaube wir sind noch in der Echtzeit, denn es stehen vor der Burg Blech- und keine Pferdekutschen. Aber das ist nun mal wirklich ein "Bildungsausflug", denn nun kann ich mir endlich etwas darunter vorstellen wie Burgen ausgesehen haben.
[Anmerkung der Redaktion: Achtung Spoiler-Alarm!] Sehr hohe Mauern um Häuser habe ich unlängst schon mal gesehen. Aber hier kann man gar nicht auf der Mauer drum rum laufen. Ist das nun eine Burg oder doch eine Stadt? Und Flet muss es wieder übertreiben. Ich glaube dir ja, dass man auf der Mauer laufen kann. Nun ja ist hier alles wirklich sehr schön, auch mit viel Wiese zwischendrin, aber an manchen Stellen habe ich auch hier Steinhaufen gefunden. Bilder dazu in 2. Blogeintrag.

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Auf der ehemaligen Zugbrücke am Burgtor

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Lottl neugierig und interessiert wie immer

Wanderung zum Ursprung der Kocher - Teil I

Jun 112019

Es werden noch 3 weitere Teile folgen.

Pfingstsonntag machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung zum Ursprung der weißen Kocher bei Aalen. Der Weg führte uns idyllisch durch ein Waldgebiet an der Kocher entlang.
Flet der normalerweise mit fließenden Gewässern ziemlich auf Kriegsfuß steht, hatte sichtlich Spaß an der Planscherei. Für Carlotta waren die kleinen Wasserfälle, moosige Steine im Flussbett und das ordentliche frische Quellwasser etwas völlig Neues. Typisch Galgo: Anfangs skeptisch, nach einigen Versuchen mit den Pfoten als ungefährlich abgestempelt und dann war für Flet und Carlotta Wasser-Party angesagt.
Carlotta machte es so viel Spaß, dass sie leicht 50 mal rein und wieder raushüpfte. Die ganze Planscherei regte wohl die Blase an und Madame ließ ihrerseits ein Bächlein die Kocher. Beweisbild folgt im letzten Teil der Serie.

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Auf dem Weg zum Kocherursprung

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See-Tour - Teil I

Jun 032019

Vergangenes Wochenende ging es wieder auf Tour mit Wohnwagen. Da es uns vor 2 Wochen so supergut gefallen hat, steuerten wir den selben Campingplatz an.
Samstagmorgen traute ich meinen Augen beim öffnen des Rollo's im "Schlafzimmer" nicht. Direkt neben unserem Wohnwagen ist die Frischwasserentnahmestelle und just dort führt eine Dame ihren Jack Russel Terrier Gassi und ließ diesen unmittelbar unter die Frischwasserentnahme kacken. Mir platzte gelinde gesagt ordentlich der Kragen. Die Dame argumentierte mit "...ich mach's ja weg...". Das hantieren mit der Kacktüte scheint ihr aber bei weitem nicht in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, denn sie nestelte eine gefühlte Ewigkeit mit dieser herum. Sonderlich oft scheint sie dieses praktische Hilfsmittel zur Umweltreinhaltung nicht zu benutzen.
Im Anschluss direkt nach dem Frühstück ging es mit den Hunden wieder auf Tour. Diesmal komplett um den Häsle Stausee, den wir bei unserem letzten Wochenende beim Erkunden der Gegend nur kurz aufgesucht hatten. Wir waren gut 3,5 km bei strahlendem Sonnenschein unterwegs.

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Tierpark Göppingen Teil I

Mär 252019

Gestern waren wir mit den "Kindern" in Göppingen in einem kleinen Tierpark. Für uns war es ein Ausloten ob auch der Zoo in Augsburg und München tendenziell möglich sind - für Carlotta waren es sehr viele Tiere auf engstem Raum. Der Tierpark war äußerst kuschlig mit nur 15.000qm Fläche, enge verschachtelte Wege und kompakte Gehege.
Flet war die Ruhe selbst, bis auf eine Begegnung mit einem Ziegenbock hinter einem Zaun, dem Herr Whippet unmissverständlich klar machen musste, dass man ihm nicht in die Augen starren soll. Lottl und Flet fanden die Servale am interessantesten, da sie diese Auge in Auge direkt an der Scheibe beäugen konnten. Für Carlotta waren es Eindrücke und Gerüche pur, nach dem Rundgang (unter einer Stunde) hatte die Dame einen Overload und wusste nicht mehr wo ihr der Kopf steht und sie schlicht im Schneckentempo zum Auto zurück.

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Der Nasenbär

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Die endloslange Burg - Nördlingen Stadtmauer Teil I

Jun 302019

Vorab: Eine ausführliche Vorstellung der Stadtmauer von unserer ersten Tour findet ihr hier und hier.

geschrieben von Carlotta

Puh, nun komme ich hier endlich dazu hier wieder was zu schreiben. Hier ist Daueraktion, dabei habe ich euch noch gar nicht erzählt das wir an einem wunderschönen Tag in dieser puh-kalt-Zeit eine endlos Burg besucht haben. Mit Burgen und den jämmerlichen Überresten davon kenne ich mir ja schon zur genüge aus. Meistens beginnt es mit einem heraufkraxeln auf einen Berg um alte verwitterte Steine anzuschauen. Diesmal war es völlig anders: kein Berg - dafür ganz viele Treppen und das Bauwerk schien zudem auch noch intakt zu sein. Da haben meine Leinenträger ja mal keinen Schrott ausgraben. Flet lächelt nur milde und allwissend. Flet warum weißt Du schon wieder um was es geht? Da werde ich gleich skeptisch. Flet murmelt: "...3 km Halsverrenken, wirst schon sehen was Dein Giraffenhals davon hat...".
Nun mal rein durchs Zugangstor. Hier gibts viele kleine Häuser und es leben hier auch noch viele Zweibeiner und es fahren jede Menge Motorkutschen durch die engen verwinkelten Straßen. Es ging ein Stück an der Burgmauer lang. Hier ist alles wunderbar intakt, vorallem der kleine Park, der plötzlich hinter einer weiteren Mauer mit Tor auftauchte lud zum Geschäft verrichten ein. Hehe, in "Nachbarsgarten" scheißt es sich am besten. Upss, dass wollte ich mir gerade nur denken und nicht laut aussprechen. Flet's Kotterschnauze hat eindeutig auf mich abgefärbt.
Und das nächste Tor... Sind wir nun im Kreis gelaufen? Denn wir sind wieder an einem Tor. Und Flet, warum grinst Du schon wieder?
Was wird das nun? Ich freute mich heute schon auf einen ruhigen Spaziergang und dann eine lange Holztreppe. Oben angekommen, war ich baff: Ich finde mich in einem engen, geplasterten endlos Gang wieder. Der hört ja gleich gar nicht mehr auf.
Flet grummelt schon wieder: "...he Party-Amsel lauf' ruhig mal los, Du wirst schon merken das das hier kein Ende hat bzw. das Du hier immer wieder vorbei kommen wirst. Ich könnte mich hier glatt in die Sonne legen und auf Dich warten. Da haben nur die Leinenträger was dagegen und ich muss mit".
Ich muss schon sagen, es ist schon cool. Auf der einen Seite ist eine Mauer mit Dach und auf der anderen Seite kann man in die ganze riesige Burg schauen. Die Aussicht ist so toll, dass ich immer wieder stehen bleiben muss und den Blick schweifen lassen. Vor allem laufen unter der Mauer Zwei- und Vierbeiner herum, da muss ich glatt aufpassen, dass ich denen vor Staunen nicht auf den Kopf sabbere.
Was mich aber tierisch verwirrt ist, dass man Zweibeiner trifft die an einem vorbei gehen und nach geraumer Zeit die selben Zweibeiner aus der selben Richtung auf einen zu kommen und wieder an einem vorbei laufen. Ist das ein Zaubertrick? Und Flet, Dich dauergrinsenden Sausack frage ich gleich gar nicht, denn Du verrätst mir eh nie etwas.

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Lindau am Bodensee - einmal rund um die Insel

Mär 112019

geschrieben von Carlotta

Puhh, kaum aufstanden ab ins Auto. Was ist denn hier für eine Action los? Das Wetter ist ja richtig schön, aber vor der Tür wars erstmal ordentlich frisch. Na dann schauen wir mal, wo wir diesmal ankommen werden.
Flet murmelt schon die ganze Zeit in aufgeregter Vorfreude vor sich hin: "...Juhu Bodensee...", "...endlos viel Wasser, wie am Meer..." und "...boah waren wir dort schon lange nicht mehr...". Ich lasse ihn vor sich hin murmeln, dass Alter - ihr wisst!
Okay, ein Parkplatz, draußen deutlich wärmer aber windig. Und Windhund und kalter Wind will einfach nicht zusammen passen. Bis hierher alles mal eine ganz normale Ausflugsanfahrt.
Dann geht's nun mal los. Moment mal, dass ist hier aber viel Wasser und egal wohin ich blicke da ist nur noch mehr Wasser. Dann schauen wir uns das nun mal an...
Zuerst ging es über eine lange Brücke und dann gingen wir am Ufer lang. Plötzlich wurde jäh vom Ufer abgezweigt, durch Torbögen an alten Gemäuern vorbei gegangen und sich durch enge Gassen geschlängelt. Ach Leinenträger, bitte nicht schon wieder eine Burg!
[Anmerkung der Leinenträger: Nicht jede historische Altstadt ist gleich eine Burg, Carlotta. PS: Hier ist jedes "alte Gemäuer" bewohnt.]
Schlagartig ging es aus dem Schatten der Häuser zurück ans Ufer. Menschen, Menschen, Menschen, Menschen. Was ist denn hier los? Wo kommen die ganzen Menschen her und wo wollen die hin? Das sind so viele Menschen, da kann man glatt den ein oder anderen Vierbeiner unter ihnen übersehen. Das Ende vom Lied war immer, Flet sieht die anderen Hunde zu spät und mault durch die Gegend. Alter Griesgram! Ich dachte er kennt sich hier aus, aber wie immer früher war ja alles besser.
Ich komme hier gar nicht mit dem gucken hinterher. Vögel die auf dem Wasser landen können, große Kisten mit vielen Menschen darauf die lautlos übers Wasser gleiten und viel zu enge Wege um gemütlich entlang zu schlendern. In Ruhe schnüffeln Fehlanzeige, denn andere Zweibeiner trampeln einfach an einem vorbei.
Immerhin hat es mein Personal verstanden: Pause! Kaum verlässt man den Uferweg und seien es nur ein paar Meter, herrscht wohltuende Ruhe. Der parallele Weg zurück zum Parkplatz durch einen Park ist herrlich einsam. Da kann man so richtig durch schnaufen. Vom Park ging es wieder in zurück in die alten Gemäuerschluchten und zu einem Futteraufnahmezentrum für Zweibeiner.
[Anmerkung der Leinenträger: Ja Carlotta, auch wir Menschen lassen uns ab und zu zu besonderen Anlässen mit dem Futter bedienen und bereiten es nicht selbst zu. Ihr Hunde genießt den Service täglich.]. So schlecht war die Pause gar nicht, Flet und ich genossen sofort ein Mittagsschläfchen.
Umso ärgerlicher war es, sich dann wieder auf die Pfoten hieven zu müssen um zur großen grauen Kutsche zurück zu kommen. Der Trageservice ist wohl eher nicht inklusive? Aber gut, zumindest der Fahrstuhl-Service ins Auto hat einwandfrei funktioniert. Und nun ist auf der 1,5-stündigen Rückfahrt entspanntes schlummern angesagt.


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Einen Moment in der Sonne verweilen, dann geht es 5 km einmal um die Insel

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Burgruine Lauterburg - Schnee, Sonne und müde Windbeutel

Mär 032019

geschrieben von Carlotta

Puh da hat mich der Whippet doch noch gerade so durch die Trittsicherheits-Prüfung durch gewunken. Schon auf dem Rückweg nach der Prüfung zum Auto freute ich mich diebisch auf eine Siesta auf der Rückbank. Vorerst lief alles nach Plan. Gut, dass die Zweibeiner ab und zu noch etwas Zeit in Anspruch nahmen um Dinge mit der Knipse-Kiste festzuhalten kennen ich ja schon. Und was stört mich das? Nix, ich liege bequem im Warmen auf der Rückbank. Obendrein hatte der Whippet-Köter noch nicht mal ein Kuschelanfall. Strike! Normalerweise klebt der im Auto an mir wie Kaugummi - voll eklig.
Moment mal, was soll das? Parkplatz, anhalten, Tür auf, alle aussteigen? Gehts noch?!
Zumindest bin nicht nur ich dieser Ansicht, sondern Flet hat sich auch keinen Millimeter gerührt beim Öffnen der Tür. Okaaay, meinetwegen. Es kommt wie es musste, dass nächste zerfallene Gemäuer. Und überall dieser Schnee. Es schmilzt auch noch in der Sonne und die Pfoten werden patschnass. Das ist alles andere als chillig. Flet zieht ein Gesicht, als sei ihm irgendwas über die Leber gelaufen oder wie 3 Tage Regenwetter.
So Leinenträgerin jetzt mach mal hoppigaloppi Deine Fotos, ich will hier weg und zwar stante pede ins Auto. Flet murmelt schon wieder was von gelber Weste, keine Ahnung was er damit will.
Kaum am Auto angekommen dürfen wir nicht einsteigen. Das ist nun aber wirklich mal oll. Na okay, ich will es mal noch durchgehen lassen, denn die Zweibeiner haben begriffen das wir nun auch einen Snack verdient hätten. Gottseidank Autotüren auf und wir durften rein.
Gerade hat sich Hund drauf gefreut, dass es nun endlich nach Hause geht und man hat sich schon im Auto häuslich eingerichtet - da legen die Zweibeiner noch einen drauf: nächster Parkplatz wieder anhalten. Puh gottseidank nur so ein Warenaufklaubhäuschen, damit haben wir nix zu tun. 

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Am äußeren Torbau der Ruine

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Burgruine Rosenstein - Trittsicherheit gefragt

Feb 232019

geschrieben von Flet

Bislang hatte ich ja wirklich Ruhe, aber nun ist wieder die Ausflugssaison angebrochen und Windhund wird zu Unzeiten aus dem Bett gezerrt. Wenigstens passt das Wetter und einigermaßen die Temperatur sonst müsste ich hier glatt streiken. Hat mir mal jemand vorsorglich eine gelbe Warnweste?

Heyho Leute, wir haben uns in unwegsames Gelände aufgemacht, denn heute stand eine weitere Teilprüfung für Carlotta's Bergziegen-Diplom an. Die Dame braucht nicht zu glauben, nachdem wir nicht mehr im Allgäu wohnen, dass ihr das erlassen wird. Ich kenn doch die Zweibeiner-Fraktion die uns Hundlinge in der Ausflugssaison mitten in den Bergen absetzt und dann muss man erstmal schauen wo man bleibt. 
Das es irgendwo auf einen Berg geht, war sofort wieder klar, denn ultra enge, verschlungene und steile Straßen. Gottseidank wurde heute die große Kutsche gewählt, denn mit dem kleinen Rennauto, hätten wir bei Carlotta garantiert wieder 2 Meter Labskaus gegen den Wind (*zwinker* alte Ralleyfahrer).

Was haben wir denn für die Prüfung vorbereitet? Gleich zu Anfang Tauwasser auf eisigem Untergrund am Parkplatz. Ergo raus aus dem Auto und gleich mal gucken, dass wir alle Pfoten unter Kontrolle halten. Liebe Zweibeiner, frisch gepflegte Waldwege sind für uns Hunde was tolles. Aber warum zum Teufel müsst ihr diese verdammt spitzen Splittsteine benutzen? Trittsicherheit hin und her, da weiß man einfach nicht wo man die Pfoten hinsetzen soll. Kaum hat man den Weg mit schöner moderater Steigung hinter sich und es könnte weiter zur eigentlichen Prüfung gehen müssen die Zweibeiner erstmal Mittagessen. Hallo? Glaubt ihr wir Vierbeiner könnten keinen Snack vertragen?

Nach dieser, für uns Hunde, unnötigen Zwangspause durften wir uns dann doch tatsächlich mit dem felsigen Untergrund der schwäbischen Alb befassen. Es sah alles nach einem Weg aus, dass war es aber bei weitem nicht. Wir fanden lauter schroffe, abgebrochene Felsen und diverses Wurzelwerk vor über das man darüber balancieren musste. Tja und wer den Berg erklimmt, kann auch an irgendeiner Stelle ins Tal blicken. Diesen Zusammenhang muss sich Carlotta unbedingt hinter ihre Löffel schreiben, damit sie nicht wie eine Salzsäule vor dem Talblick steht. Denn es gibt doch nichts schöneres für einen Windhund als einen endlosen Blick in die Ferne?

Aber der Whippet ist ja kein fieser Prüfer und lässt sie deshalb durchrasseln. Dann nehmen wir noch als zweiten Versuch die schmale Brücke, zwischen dessen Planken man in die Tiefe sehen kann. Siehe da, dass hat Carlotta mit Bravur gemeistert, kein Zögern, keine Angst - und auch noch frech durchs Geländer geschaut. So ist das schön. Da haben wir für die Prüfung gerade noch die Kurve gekriegt.

Als Belohnung durften wir uns dann mal wieder halb verrottete Mauerreste angucken. Danke Zweibeiner!

Liebe Carlotta, die Teilprüfung "Trittsicherheit" hast Du mit Bravur bestanden!

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Burgruine Rosenstein - die Burg

Feb 282019

Für unseren ersten Ausflug diesen Jahres suchten wir uns als erstes Ziel die Burgruine Rosenstein bei Heubach auf der schwäbischen Alb aus. Als Höhenburg in Spornlage auf dem Berg Rosenstein gelegen lud sie zu einer kleinen Wanderung ein. Vom völlig vereisten Parkplatz aus (ich wollte im Vorfeld nicht glauben, dass es auch am Rand der schwäbischen Alb noch Schnee haben kann), ging es einen guten Kilometer auf verschlugenen Wegen durch den Wald. 500 m vor der Burg lud eine Waldschenke zu einem kleinen Mittagsimbiss ein. Im Anschluss ging es den letzten halben Kilometer bis zur Ruine durch unwegsames Gelände über Felsen und Wurzeln, sprich sprichwörtlich über Stock und Stein.

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Die Ruine Rosenstein 686 Meter über dem Meeresspiegel. 

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Burgruine Kaltenburg - die Windbeutel hatten Spaß

Okt 152018

Bei uns im Umkreis haben wir eine schier endlose Zahl an Burgruinen und Höhlen. Das Wetter war gestern einfach nur ein Herbsttraum, den wir nicht ungenutzt lassen wollen und so suchten wir uns die Burgruine Kaltenburg heraus. In näherem Umkreis gelegen, keine endlose Anfahrt, Abwechslung für die Hunde und Ablenkung für uns Menschen von all den Sorgen mit Flet. Da unser kleiner Mann ab nächsten Wochenende für einige Zeit außer Gefecht ist boten sich Ausflüge an diesem Traumwochenende absolut an.
Wir fanden einen Parkplatz an der Ruine gelegen und marschierten los. Wir nahmen wie immer mal wieder nicht den offiziellen Weg zur Ruine sondern entschieden uns für einen 200m Stichweg mit sehr strammen Anstieg. Es soll ja weder den Hunden noch den Menschen langweilig werden ;-)
Von der Ruine konnten wir noch viel besichtigen, wobei wir die Hunde nicht in alle Bereiche mithin nahmen, da die Ruine einsturzgefährdet ist. Verschiedene Untergründe zum Kennenlernen für Carlotta gab es in Hülle und Fülle. Groben Schotter beispielsweise, der Madame an den Pfoten kein Wohlfühlprogramm verschaffte, aber die Koordination, Beweglichkeit der Pfoten, Trittsicherheit und Gleichgewicht schult. Flet überlegt sich für einen Moment ob er sich nicht auf dem Schotter auf die Seite packen sollte, da die Sonne die Steine gut erwärmt hatte und Flet einem ausgiebigen Sonnenbad nie abgeneigt ist.

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Der Aufstieg ist geschafft...

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Burgruine Flochberg - der Burgkönig und sein Burgfräulein

Sep 222018

Vergangenes Wochenende haben wir neben der Burgruine Schenkenstein die beeindruckende Burgruine Flochberg besucht. Diese riesige Gipfelburg war weithin zu sehen. Auf dem Rückweg von Schenkenstein konnten wir uns diesen magischen Ort nicht entgehen lassen.
Von Flochberg sind viele Mauerreste erhalten, daher werde ich die Burgruine in ihrer gigantischen Schönheit in einem separat folgenden Blog-Eintrag zeigen. 
Carlotta war fasziniert wie hoch oben man dort war und was es alles zu entdecken gab.

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Burgruine Schenkenstein: Viel Wald wenig Burg

Sep 182018

geschrieben von Flet

[Zitat Wegbeschreibung: [...]"am südöstlichen Ende des jüdischen Friedhofs links abbiegen und dem Waldweg bergan folgen"[...]] Und was macht meine sehr verehrte Spaßgesellschaft? Sie biegen mittig vom Friedhof links ab und sind fest der Meinung das das absolut korrekt sei. Was bleibt mir und Carlotta da denn anderes übrig als großzügige Wegmarkierungen anbringen, denn sonst finden wir die graue Kutsche ja nie wieder. Eine gewisse Planlosigkeit bei Ausflügen sind wir von den Leinenträgern schon gewöhnt, aber das sie nun auch noch zu schwach sind den sehr steilen Anstieg durch den Wald rauf zu kommen ist die Höhe. Hätten die Zweibeiner uns 4 Beiner mit 4-Pfoten-Spike-Antrieb nicht dabei gehabt, wären sie auf den letzten 5 Metern des Anstiegs glatt verhungert. Und oh Wunder oh Wunder, kaum den heftigen Anstieg bewältigt, stellen die grauen Zellen des versagten Navigationspersonals fest: "...oh, hier wäre der richtige Weg gewesen.".
Und plötzlich ist alles wieder fast wie immer. Wir stolperten an der Burg Schenkenstein fast vorbei, da fast nichts mehr übrig ist. Von einem verrotungssicherem Baukonzept haben die im Mittelalter wohl noch nie was gehört. Wenn die damals schon auf seinem winzigen Grundstück eine Burg bauen, dann sollte der Turm auch stehen bleiben, aber kein Wunder bei den heftigen Abbruchkanten rundherum.
Am ärgerlichsten war, dass ich mühsam den Hinweg markiert habe und dann gingen wir einen komplett anderen Weg zurück und mein Pipi war aufgebraucht.

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Besuch bei Manni dem Mammut

Aug 262018

geschrieben von Carlotta

Flet hat mir ja nun doch ein bisschen was erzählt, was den heutigen Ausflug in einen archäologischen Park anbetraf. Er hob auf irgendetwas mit Ice Age, Manni dem Mammut, einem Säbelzahntiger, Sid das Faultier und Scrat das Säbelzahneichhörnchen ab. Ich verstand nur Bahnhof.
Nun sagt doch mal ihr Menschen, warum müsst ihr immer so komische Eingänge zu euren Kulturstätten bauen? Schmal, eng, steil und reine Betonwüste. Das kostete mich dann doch mal einige Überwindung dort mit hinein zu folgen. Kaum ist man durch den Eingang hindurch dann findet man da Platz ohne Ende vor. Kosten breite Türen etwa soviel Geld extra?
Als ich es geschafft hatte, bot sich mir ein atemberaubender Anblick. Ich blickte in ein wunderschönes Atrium - so nannnten es die Menschen, dahinter traumhaftschöne Landschaft. Wir liefen los. Flet machte mich beharrlich auf Manni das Mammut aufmerksam. Der kleine alte Knopf war regelrecht außer sich vor Aufregung und Freude über diesen Ausflug. Wo Flet ein angebliches Mammut sah, sah ich nur ein verschlugenenes Blechgestell.
[Anmerkung der Redaktion: Bilder von den Besonderheiten des Archäopark Vogelherd gibt es in einem gesonderten Blogeintrag.]
Ich weiß ja nicht was Menschen unter A-r-c-h-ä-o-l-o-g-i-e verstehen, aber ich glaube es ist die Kunst der nicht riechenden Kackhaufen am Wegesrand. Egal ob ich an Höhlenlöwen-, Gänsegeier-, Höhlenhyäne-, Wolf-, Höhlenbär- oder Steppenbison-Hinterlassenschaft schnüffelte - es roch nach nichts. Auch diese zahlreichen Metalwürfel an jeder Ecke, die versuchten Tierlaute zu imitieren fand ich äußerst obskur. Da war kein einziger Klang dabei, den ich kannte, wobei ich bei der Höhlenhyäne wirklich mal auflauschte.
Flet, jetzt hör' endlich mit diesem Ice Age-Geplapper auf, dass Mammut habe ich nicht gesehen, Säbelzahntiger-Hinterlassenschaften gab es nicht, Faultiere sind wir bei der Bergbesteigerei sicher auch nicht - okay ich hab's, jetzt kannst nur noch Du Flet Scrat sein. Ich glaube ich muss nun Scrat zu Dir sagen - denn das ist mir kürzlich auch erst passiert, dass sich mein Name änderte. Das einzige was ich hier bekanntes gesehen habe war wieder so eine komische Steinbehausung, aber viel großzügiger als die letzte. Man könnte hier schon glatt von einem Prunkbau sprechen, denn es gab 2 riesige Eingänge.
Menschen mit ihren Geduldsproben für uns Hunde. Flet ist schon Profi, ich noch nicht so ganz. Wenn die Leinenträger wenigstens ihr Futter und ihre Getränke zügig verzehren würden, wie wir Hunde, dann wäre das alles ja gar kein Problem. Da brauchen die doch wirklich für eine winzige Pfütze seltsam farbiges Wasser eine halbe Ewigkeit. Hat man euch nicht beigebracht: hingehen, trinken bis Durst gelöst und fertig?
Nun endlich, es sieht nach Aufbruch aus. Klar hätte ich mir ja denken könnten, so wie man herein kommt muss man auch wieder hinaus. Da ist sie wieder die enge Tür mit dem langen schmalen Betongang.
Kaum waren wir durch diesen komischen Eingang bzw. Ausgang durch gegangen, war die Welt wieder wie sie gehörte. Eindeutig daran zu erkennen, dass die Hinterlassenschaften von anderen Tieren wieder riechen, den tiefen Schnüffler an dem großen Haufen Pferdeäpfel mitten auf dem Weg hätte ich mir sparen können - boah hat das Zeug gestunken.

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Archäopark Vogelherd - der Park

Sep 052018

Am vorletzten Wochenende besuchten wir den Archäopark Vogelherd, eine UNESCO-Welterbestätte. Im Lonetal gelegen, landschaftlich wild, ursprünglich und wunderschön. Es wurde in diesem Park kulturhistorische Schätze von Weltrang gefunden.
Für Familien ist der Park durch viele steinzeitliche Mitmachstationen, wie: eine Speerwurf-Station, ein Ausgrabungsfeld, eine Grillstelle sowie ein umfangreiches Museum attraktiv.

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Das Lager der Mammutjäger

Da wo das Neander kocht

Aug 192018

geschrieben von Flet

Habe ich heute etwa ein Dejavu? Draußen Affenhitze und ich werde vor einem Felsen mit Loch aus dem Pick-Up gezerrt. Garantiert ist das wieder so eine Neander-Behausung, denn wie diese Spezies pflegt zu hausen weiß ich ja bereits, daher bin ich nun wirklich gespannt was mich hier erwartet.

Aber immerhin ist das hier idyllischer gelegen, denn ich muss nur aus dem Pick-Up hüpfen und es könnte schon los gehen gen' Neander-Behausung, wenn da nicht meine Madame wäre. Typisch großes blaues Kind, kaum angekommen, muss die erstmal Ballast abwerfen. Ich will ja nix sagen, die Idee ist nicht schlecht, denn ich kann so gut wie zu jedes Tages- und Nachtzeit. Aber pscht - nichts verraten!

Komisch, der Eingang dieser Behausung ist aber wirklich seltsam klein. Und warum ist es da drin hell? Hatten die Neandertaler etwa schon elektrisches Sonnenlicht? Na gut, egal erstmal rein da - die Leinenträger werden es schon irgendwie gebacken kriegen sich den Kopf nicht anzuhauen. Was soll ich sagen? Diesmal ist Kraxelei in der Behausung, aber in dem Punkt bin ich schon Spezialist.

Also diese Familie Neander ist schon ein seltsames Volk. Das mit dem elektrischen Sonnenlicht war eine Fehlinterpretation meinerseits es ist tatsächlich Sonnenlicht. Familie Neander hat kein Dach auf dem Haus. Ansonsten haben sie es sich hier wirklich raffiniert eingerichtet, mit Vorratsnieschen, alles elegant über 2 Stockwerke verteilt und große Wohnküche. Haben die Leinenträger nicht letztes Wochenende von einer ...küche gesprochen? Ah, jetzt hab ich's - ich weiß was hier ab ging. Diese Familie Neander hatte wohl einen Hang zu experimentieller Nahrungszubereitung, viel mehr meine ich, die haben sich glatt bei ihrer explosiven Kocherei das Dach weggesprengt. Man, man, man von Technik und Physik hat die Familie Neander mal wieder keine Ahnung. Also noch ein paar zusätzliche Fenster oder noch besser ein Dunstabzug hätten das Malheur verhindert. Das weiß doch jeder campingerfahrene Windhund, dass man die Feuerstelle separat belüften muss.

Das Essen der Neandertaler muss derartig explodiert sein, dass das komplette Gebiet um die Höhle kontaminiert wurde. Denn die Leinenträgerin kniete sich vor der Höhle hin um Bilder zu schießen, schrie plötzlich auf und rannte von der Terrantel gestochen zum Pick-Up. Was sie dort gemacht hat, konnte ich nicht sehen, ich habe sie nur jammern hören. Nun wundert mich nichts mehr, Neandertaler sind nicht nur Mietnomanden sondern auch Umweltbanausen. Kaum fliegt die Hexenküche in die Luft suchen sie auch schon das Weite.

Und wo ich hier so vor mich schwadroniere, hört mir Azubi Carlotta im fast 2. Lehrjahr überhaupt nicht zu. Sie bettelt immer um Informationen zu den verschiedensten Ereignissen und dann hat man es mal wieder nicht nötig zu zuhören. Gut, dann musst du nun selbst raus finden was Familie Neander hier getrieben hat oder Dir nochmal in Ruhe alle Bilder anschauen, denn man kann meinen Vortrag förmlich sehen. Hehe und damit es nicht zu einfach wird, folgt Teil 2 der Bilder demnächst. Nachricht an die Leinenträgerin: Mach's Carlotta nicht immer zu einfach!

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Die Hölle kann warten

Aug 152018

geschrieben von Flet

Das Carlotta und ich es ab und zu wirklich mit Spielen und Wildheit kunterbunt treiben kann ja mal vorkommen. Das die Leinenträger uns dabei hin und wieder gern zu Hölle wünschen endet dann in einer neuen Grundordnung und alles ist geklärt. Irgendwie müssen wir es aber letztens so dermaßen übertrieben haben, dass unser Personal uns nun persönlich in der Hölle abgeben will.

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Bitte die blauen Pfeile beachten

Kurz vor der Hölle bogen wir links ab, die Leinenträger hatten wohl noch ein Einsehen. Wir waren bei diesem langen Waldspaziergang wirklich mal artig und brav, kein Blödsinn, keine Jagdszenen in Hollywood und kein an der Leine zerren. Wir machten an einem Hexenhäuschen eine kurze Rast bevor es weiterging zur Hohlensteinhöhle - die die Leinenträger im dichten Gehölz mal wieder nicht fanden. Und was soll ich sagen, wir waren wohl so vorbildlich, dass wir nicht am Hexenhäuschen ausgesetzt wurden, sondern wieder zurück aus dem Wald ins Auto und mit nach Hause genommen wurden. Was das ganze wohl mit einer ominösen Hexenküche auf sich hat, erfahrt ihr am Wochenende.

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Das Hexenhäuschen ohne Küche mitten im Wald

Neuer Spaziergehweg

Jul 162018

Aktuell suchen wir neue Spaziergehwege für die Hunde aus mehreren Gründen: zum einen werden die Wege bei uns rund ums Dorf den Windbeuteln langsam langweilig und zum anderen gleicht ein Spaziergang mit solch manch anderer Hundebegegnung rund ums Dorf einem Spießrutenlauf. Da wir aber gerne entspannt Spazieren gehen wollen, wurden wir bei einer neuen Strecke ca. 20 km von unserem Wohnort entfernt fündig.
Es ist ein kleiner Rundweg, der beliebig ausdehnbar ist. Er führt anfangs an einem Bachlauf entlang, durch satte Kornfelder soweit das Auge reicht, ein kurzes Stück an einer Ortsverbindungsstraße mit seperaten Fuß- und Radweg und an einer Truthahnfarm vorbei zurück zum Startpunkt.
Für Blue hat das 2 positive Trainingseffekte: Zum einen mag das Mädel Autofahren inzwischen ganz gerne, was auf die Art schon mit eingebaut ist und dieses kurze Stück an der Ortsverbindungsstraße bekämpft ihre Hektik bei vorbeifahrenden Autos.

Nun ein paar Bilder von unserem neuen Spaziergehweg.

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Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Veteranen, Hitze und ein Whippet-Groupie

Apr 242018

Spontan verlängerten wir unseren Urlaub um einen Tag um Flet in der Veteranenklasse auf der CAC in Oberhausen vergangen Samstag "just for Fun" zu zeigen.
Der Wetterbericht sagte Sonne satt und fast 30°C voraus. Bei noch moderaten Temperaturen kamen wir in Oberhausen an und machten es uns am Ringrand gemütlich. Die Veteranenklasse der Whippet-Rüden ging in der größten Mittagshitze in den Ring. Es waren 4 Rüden gemeldet und Hund wie Besitzer kämpften mit der prallen Sonne. Wir sahen das alles sportlich, dabei sein ist alles. Flet belegte in der Veteranenklasse den 4. Platz.
Vorrangig ging es uns darum einen schönen Tag mit Freunden zu verbringen und da wir nur von unserem Urlaubsort eine halbe Stunde Anfahrt hatten, bot es sich nahezu an Flet zu melden.

Blue war den ganzen Ausstellungstag über megacool und relaxed. Sie sah immer wieder zu was die anderen Windbeutel im Ring taten, suchte sich ein Schattenplätzchen (auch wenn es der Schatten von uns rumstehenden/rumsitzenden Menschen war) und döste tiefenentspannt.

Wir hatten einen wunderschönen Tag mit lieben Freunden, sahen wunderschöne Windhunde und genossen unseren letzten Urlaubstag in vollen Zügen. Nochmal lieben Dank an Bernd und Andrea für die geliehene Vorführleine und Andrea und Erhard für das kurze Blue-Handling, als ich mit Flet im Ring war.

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Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Dynamischer Mittagsausflug

Apr 292018

geschrieben von Blue

Ich konnte mir "das Urlaub" ja bisher nicht vorstellen, aber mit dem heutigen Date haben die Leinenträger den Vogel abgeschossen. Avrora habe ich ja schon vor Tagen kennen gelernt, aber das sich in ihrem Zuhause noch 2 weitere große Fusel leben war mir neu. Wie immer suchte der Professor mal wieder die Wodka-Flasche zum Party machen, aber auch dieses Mal gab es für uns alle nur Wasser. Aber mit einem hatte mein Lieblings Professor tatsächlich recht: Umso mehr Fusel dabei sind, umso lustiger wirds.
Am späten Vormittag brachen wir zu einem Spaziergang in die Weinberge auf. Nachdem ich und der Professor den Weg schon kannten, liefen wir ein Stück voraus. Für den Professor war das so auch besser, denn er war hinter jedem fussligen Rockzipfel her. Mach' nur so weiter und Du kriegst von mir noch eine Abreibung alá Wrestling-Blue. Wir liefen und liefen bei traumhaften Sonnenschein. Die Leinenträger quatschen und lachten was das Mundwerk hergab. In den Weinbergen angekommen, machten wir unter Bäumen im Schatten Rast.
Irgendwie wurde es auf Dauer auch langweilig mit der Rumliegerei im Schatten. Wir traten den Rückweg zum Campingplatz an. Typisch Flet, sich auf dem Hinweg dermaßen verausgaben wegen der gut riechenden Rockzipfel und auf dem Rückweg dann die Zunge auf dem Boden schleifen und kaum einen Meter voran kommen. Tztztz. Da erzähl mir noch einer was von Weisheit des Alters. Bei Flet ist es eher so: "Alter schützt vor Torheit nicht!". 
Ich war ja schon etwas angefressen, dass ich den Professor so hinter mehr herschleifen musste, dass ich das Beste fast verpasst habe. Avrora und Jette schrien plötzlich zur Jagd. Was? Wie? Wo? Wild? Ich muss da hin! Tschüss Leinenträger... Das Gesicht meines Leinenträgers war unbezahlbar, als er mit dem leeren Halsband da stand. Was tut die Leinenträgerin da? Sie rennt auf die Straße und wedelt wie verrückt mit den Armen. Wie freundlich und zuvorkommend ist das denn, sie stopp sogar extra den Verkehr für mich. Juhuu - dann kann ich nun ja Gas geben und meine Runden durchs hohe Gras drehen. Ihre Schreie von wegen "Blue, Blue" und von den Leinenträgern der Fusel "Naschen, Leckerchen, naschen" beeindruckten mich gerade mal peripher. Aber immerhin folgten die Leinenträger mir und wiesen mir den Weg Richtung Wald. Nach 6 schnellen Vollgasrunden, ließ ich mich müde und zufrieden ins Gras fallen. Boah ey, die Mittagshitze zollte ihren Tribut.
[Anmerkung der Leinenträger:] Unser Rückweg führte an einem Wildgehege mit Dammwild vorbei. Die Barsoi-Damen Jette und Avrora sahen im Gehege ein aufspringendes Reh und wollte damit gleich "Hasch mich - ich bin der Mörder" spielen. Blue hatte das Reh zum Glück nicht gesehen, aber reagierte augenblicklich auf den Jagdschrei und wand sich - ohne das Günter es an der Leine spürte - aus dem Halsband. Da Blue aber nicht wusste um was es genau ging, da sie ja das Wild nicht gesehen hatte, begann sie Kreise um uns alle zu laufen, in der Hoffnung das die Barsois ihr den Weg zeigen. Da Blue in Spanien eine sehr unsanfte Begegnung mit einem Auto hatte, war meine erste Amtshandlung den fließenden Verkehr zu stoppen und einen kleinen Stau zu produzieren. Günter ist mit Flet und den anderen in die Wiese Richtung Wald hineingelaufen um den Mittelpunkt des Kreises von der Straße wegzubewegen. Glücklicherweise ging unser Plan auf und Blue war dank Mittagssonne rasch platt und legte sich im Gras ab wo sie dann wieder sofort angeleint wurde. Wir haben daraus gelernt, nie mehr nur ein reines Schnallenhalsband am Galgo-Hals sondern nur noch Geschirr.
Zurück auf dem Campingplatz ging es für uns alle zur Abkühlung in den vorhandenen Wellnessbereich für Hunde. Dort gibt es eine reine Dusche nur für uns. Die Abkühlung war für uns alle göttlich. Im Anschluss hielten wir alle - bis auf den Professor - eine ausgedehnte Siesta im Schatten des Vorzelts. Den Professor muss wohl die Sonne zu lange auf den Deetz gescheint haben, bei planlosen Rumgegröle hilft manchmal nur im Schatten wegsperren. Danke Leinenträger - ab jetzt wird es doch noch ein ruhiger entspannter Nachmittag im Schatten.
Alle Beteiligten bekamen reichlich zu trinken. Wasser für die Vierbeiner und Hopfen-Kaltschale für die Zweibeiner. Ich habe den Mädelsnachmittag total genossen, lag tiefenentspannt zwischen den Barsoidamen, habe geträumt und den Professor krackeln lassen.

Unser Dank geht auch dieses Mal wieder an Andrea und Bernd mit den Barsoi-Mädels für diese vielen tollen und lustigen Stunden. Es wird sicher nicht das letzte Treffen gewesen sein. Im Herbst sehen wir uns wieder.


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(v.l.n.r.) "Avrora Radena Slovakia" (Rufname Avrora), "Klingsor's D'Jette-Nele" (Rufname Jette), "Borenka od Pordhorniho vrchu" (Rufname Borenka), Blue und Flet

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(v.l.n.r.) Avrora, Jette und Borenka

Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Hui Buh reloaded und ein Barsoi-Date

Apr 142018

geschrieben von Flet

Urlaub in der Wohndose ist ja schon wirklich was tolles und es macht mir auch von jeher Spaß, aber ich glaube muss nun auf hohem Niveau meckern. Unter Tags durch die Gegend geschleift zu werden um sein Geschäft zu verrichten ist ja für mein Whippethirn noch verständlich, aber just in dem Moment mitten in der Nacht aus dem warmen Bett bzw. Sofa geworfen zu werden, sich plötzlich völliger Dunkelheit wieder zu finden ist schon mehr als nervig. Unsere Leinenträger nennen das „Spät-Gassi“. Was ist denn daran Gassi? Das leitet sich doch meines Wissens von Gasse ab und in einer Gasse ist immer eine Laterne und somit Licht. Für mich ist das eine Nachtwanderung! Dazu noch diese halb blinden zweibeinigen Nachteulen mit ihren komischen winzig Lichtfunzeln – ihr glaubt doch wohl nicht im ernst, dass das eine vernünftige ausgewachsene Straßenlaterne ersetzen kann?! Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil ich nicht dran pinkeln kann. Vorgestern Nacht wäre es doch dann tatsächlich für meine Azubine und mich mal auf der Nachtwanderung lustig geworden. Blue und ich haben noch schnell unseren Ballast abgeworfen, da wir das Jagdobjekt im angrenzenden Feld schon gesehen hatten und schon mal Krallen und Zähne gewetzt haben. Und was machen diese schreckhaften Spielverderber? Reden irgendwas von leuchtenden Augen im Feld, machen auf dem Absatz kehrt und verschwinden mit uns wieder Richtung Campingplatz. Sagt mal, seid' ihr blöd? Was denkt ihr denn, was ihr da gesehen habt? Das war doch bloß eine Katze, wo ihr uns gerade derb die Tour vermasselt habt…
Nun muss ich mal klugscheißen: Da nennt ihr Zweibeiner an euren Kutschen großspurig die funkelnden Anhängsel Katzenaugen und vor realen Katzenaugen zieht ihr den „Schwanz“ ein. Das ist ja schon fast gruslig.
Die Quittung für eure Hui Buh, dass Schlossgespenst-Aktion habt ihr am nächsten Tag bekommen. Meine Lieblings Azubi muss einen Albtraum gehabt haben, anders kann ich mir ihr schreckhaftes Verlassen der schützenden Unterkunft nicht erklären. Zweibeiner antreten zum Frühsport! Fangt die Azubine wieder ein… Blue Du musst noch wirklich viel lernen, Du hast es ihnen viel zu leicht gemacht – 5 Minuten ausbüxen, da hätte ich länger durchgehalten.
Blue's Schachzug noch eine Zecke mit ins Bett zu bringen hat wenigstens noch etwas zusätzliche Hektik verursacht. So langsam hast Du's drauf.
Das Verhalten der Zweibeiner ist oftmals wirklich vorhersehbar, ich glaube ich hole mir einen Nebenjob als Wahrsager. Ich hatte es doch schon vor einigen Tagen in meinen Hirnwindungen, dass bei dem ganzen Zweibeiner-Windhund-Gelabber nur ein Date für mich herausspringen kann.
Heute Morgen schepperte der „vor-das-Gesicht-und-an-das-Gesicht-halte-Wischkasten“ der Leinenträgerin. Gut, dass wir schon alle in der Kutsche bereit saßen, da ging es schon los.
Was wollt ihr denn hier? Erdbeeren oder Blumen pflücken? Achnee hier treibt sich ja das windige Fussel-Volk rum – ich rufe zur Party! Selbst Blue hat es schon gecheckt und konnte es genauso wenig erwarten aus der großen grauen Kutsche aussteigen zu dürfen. Verstehe schon, vielen Dank für die Blumen, war ja klar, dass die Leinenträger hier wieder die großen Spielverderber waren und wir Windbeutel nicht von der Leine durften. Da half auch nicht, dass ich mit Engelszungen versucht habe den Leinenträgern eine kleine freie Flirtzerunde nahe zu legen. Immerhin hat die Azubine auch immer wieder mal versucht ein gutes Wort für mich einzulegen, aber nach der Ausbüx-Aktion hat sie sich wohl nicht so recht getraut.
Ich will ja mal nicht so sein, es hat trotzdem mit Barsoi-Dame Avrora riesigen Spaß gemacht.

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Barsoi-Dame "Avrora Radena Slovakia"

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Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Zefix a' Zeck und Barsoi-Charme

Apr 102018

geschrieben von Flet

Mensch' dieses Jungvolk, von nix eine Ahnung, keine Hilfe annehmen, beratungsresistente und dauerpanische Teenies. Sorry, dass musste mal raus. Blue ist ja wirklich mein Herzblatt, aber sie hat gestern Abend ein Geschrei veranstaltet wegen einer Zecke – da standen mir die Haare im Nacken schier zu Berge. Blue flitzte vom Vorzelt mit Fullspeed in den Wohnwagen aufs Bett und zurück. Ich habe nur die Augen verdreht.
Zefix wegen einer Zecke so einen Aufstand schieben? Was soll ich da sagen? Ich hatte vor vielen Jahren schon mal 30 Stück im Pelz kleben und das mit Sicherheit nicht nur an Wohlfühlstellen. Da stellt sich mich brav hin und die Zweibeiner entfernen die Untermieter und gut ist. Es gibt doch keinen Grund so einen Eiertanz aufzuführen.
Ich konnte schon gar nicht hinsehen, aber irgendwann war der Untermieter bei Blue Geschichte. Fragt nun lieber nicht, wie die Zweibeiner sich durchsetzen mussten. Es ähnelte ja schon fast „gefesselt und geknebelt“.
Und was machen die Zweibeiner, die Weicheier, holen beim Druiden im weißen Dress die Chemiekeule, um es der Azubine noch leichter zu machen.
[Anmerkung der Leinenträger:] Lieber Flet, auch Dich konnten wir mit einem Spot-On-Präparat vor Zecken wirksam schützen.]
So etwas einfältig und bauernschlau sind die Leinenträger ja schon. Immerhin haben sie erkannt, dass das aktuelle Werkzeug zum Zecken entfernen nicht das gelbe vom Ei ist. Also ging es nach dem Druiden auf Einkaufstour – ich kenn' das schon. Momentchen, sponantes Parken auf einem Feldweg kann nur eines heißen: Windhund gesichtet!
Hey cool, dass ist wieder einer der liebenswürdigen großen Fussel-Windhunde, die mindestens genauso durchgeknallt sein können wie wir Whippets. Fragt nicht, was ich mit denen schon für Parties abgefeiert habe. Olé, Olé ich bin schon in Party-Stimmung – eine Runde Wodka bitte!
[Anmerkung der Leinenträger: Wir wissen auch nicht warum, aber Whippets lieben Barsoi's (russische Windhunde) und umgekehrt.]
Okay, diesmal kein Wodka und keine Party – aber spazieren gehen ist auch super. Und das beste an der Sache, meine Azubine hat auch schon gecheckt, dass der Barsoi ein sehr lustiges Volk ist.
Ich müsste mich nun schon schwer täuschen, wenn meine Lieblings Leinenträger nicht noch – Azubine Du hörst nun mal weg – ein Date im Urlaub klar gemacht hätten, bei dem stundenlangen Gelabber.
Oh Wunder, oh Wunder, der Zecken-weg-Werkzeug-nach-Kauf hat auch noch funktioniert. Großes Lob diesmal an das Zweibeiner-Volk.
Boah nun bin ich aber müde und hau mich auf's Ohr und tue es meiner Azubine gleich – die pennt nämlich schon wieder.

Tja Flet, da Du nun endlich schläfst, gehört uns Leinenträger nun der letzte Satz:
Wir bedanken uns bei Andrea, Bernd und ihren Barsoi-Damen für das super nette Kennen lernen, die Herzlichkeit und freuen uns auf das nächste Treffen.

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Blue und Flet am tuscheln... Flet: "Blue, Barsois sind total lustig und superlieb...".

Fast & Furious Whippets - wir haben einen Besuch gemacht

Nov 222010

geschrieben von Flet

Ich habe meine Zweibeinerin wieder verpflichtet, mein gestriges Erlebnis abzutipppen.

Wir waren bei einer Freundin in der Nähe, wo meine große Liebe Chayenne (Culture Pearls Fairytale) lebt. Ich habe mich soo gefreut, sie wieder zu sehen.
Aber kaum haben meine Eltern das Wohnzimmer betreten, waren sie so gut wie nicht mehr ansprechbar für mich. Denn es wuselten 4 kleine süße 11 Wochen alte Whippetbabies über den Parkett.
Ich habe mich dann erstmal ausgiebig mit Chayenne beschäftigt: Ihre Öhrchen putzen, den Hals abschlecken und mit ihr spielen.
Ich war mit Chayenne so beschäftigt und ich war so verliebt, dass ich gar nicht merkte, dass die verbliebene 4-er-Rasselbande mich interessiert beobachtete. Vorallem die 2 Jungs.
Nachdem dann die Zweibeiner Kuchen genossen und Kaffee getrunken hatten, durfte die Rasselbande auch wieder mitspielen. An dieser Stelle lieben herzlichen Dank für die tolle Bewirtung an Sabrina und Thomas !!!
Die Kleinen spielten quietschfidel mit. Die Rasselbande wurde dann zunehmend immer frecher und irgendwann wusste ich nicht mehr wo oben und unten war. Chayenne war die Ruhe selbst und hat sich das genüsslich aus ihrem Körbchen angeschaut. Sie wird sich gedacht haben: "Tja Flet, jetzt kriegst Du das auch mal mit, was passiert wenn man sooo frech ist wie Du!". Die Kleinen Whippi's haben mich schon ganz schön in Beschlag genommen. Aber sie waren sehr lustige Spielgefährten und ihr werdet's nicht glauben, aber ich konnte mit den Babies auch ganz vorsichtig spielen!

Es war ein toller Nachmittag und als ich wieder zu Hause war, brachte ich den Schlaf des Gerechten :-))

Das Allerheiligen-Wochenende

Nov 022010

geschrieben von Flet

Guten Morgen liebe Blog-Leser,

am Allerheiligen-Wochenende standen jede Menge interessante Dinge an.
Bei tollem goldenen Herbstwetter machten wir einen Spaziergang an der Autobahn lang in Buchloe. Als uns ein schwarzer Border Collie entgegen kam - bekam ich panische Angst. Denn ich wurde die Woche zuvor samstags von einem schwarzen Mischling gebissen, dem ich es dann "zu verdanken hatte" in die Tierklinik zur Wundversorgung zu müssen.
Der Boder Collie kam angeleint auf uns zu, mein Papa hat dann das selbe getan. Klar, fühlte ich mich wieder sehr stark am verlängerten Arm meines Herrlis. Der Border Collie pöbelte ziemlich. Meine Zweibeiner unterhielten sich dann mit den Besitzern des schwarzen Hundes und wir entspannten uns langsam. Wir wurden von der Leine gelassen und schon begann ein tolles Tobespiel!!
Schwarze Hunde - welcher Rasse auch immer, sind ja doch nicht soo bedrohlich, wie ich dachte. Aber anfangs hatte ich schon wirklich ziemlichen Respekt und auch etwas Angst.
Ich schaute dem Border Collie noch eine Weile zu, was für tolle Tricks er drauf hat. Das faszinierte mich. Dann widmete ich mich aber doch lieber der Mäusejagd. Die ganze Wiese roch von oben bis unten nach Maus, aber ich konnte einfach keine finden... Schade!

Sonntagmittag gingen meine Eltern mal wieder wieder zu ihrem Lieblings-Kroaten zum Essen und ich durfte selbstverständlich mit. Da konnte ich mal wieder zeigen, wie brav ich doch in einer Gaststätte bin. Da es eh schon Zeit für meinen Mittagsschlaf war, legte ich mich auf meine Decke und schlief.
Sonntagnachmittag fuhren wir etwas mit dem Auto durchs Allgäu und machten Halt am Modellflugplatz in der Nähe von Mindelheim, in dem mein Papa noch Mitglied ist, auch wenn er schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst zum Modellfliegen geht. Mama ist da immer etwas komisch und genervt, wenn das Thema aufs Modellfliegen kommt. Aber Papa ist eh dabei, seine Flieger zu verkaufen, da er einfach nicht mehr dazukommt.
Ich durfte also auf dem Gelände frei laufen und fand wieder Mäuse seeehr interessant. Da waren so viele Löcher in der riesengroßen Wiese, dass meine Mama schon Angst hatte, ich trete in eines der Milliarden Mäuselöcher und vertrete mir wieder die Pfote. Aber ich wäre doch kein Whippet, wenn ich mich nicht elegant und geschmeidig bewegen könnte!!!
Nach geraumer Zeit wurde ich wieder angeleint und wir fuhren nach Hause.

Am Allerheiligen-Feiertag gingen wir nochmal Spazieren an der Autobahn in Buchloe. Wir trafen leider nicht sehr viele Hunde, aber mit einer Rodesian Ridgeback-Hündin habe ich mich blenden verstanden und noch kurz eine Runde gespielt.

So, dass war mein Allerheiligen-Wochenende.

Kleiner Spaziergang

Okt 032010

Hallo liebe Blog-Leser,

bei dem traumhaften Wetter hatten wir heute einen kleinen Spaziergang mit Flet an der Ammer entlang bei Weilheim gemacht.
Wir hatten ihn die letzten 2 Wochen sehr konsequent geschont, um nach dem Tierklinikbesuch sozusagen bei null anzufangen.
Die erste Zeit war strikt Leine gehen angesagt, und als er sich soweit beruhigt hatte, haben wir ihn losgemacht. Er ist locker getrabt. Als wir dicht an der Ammer waren, ist er sogar kurz ins Wasser mit den Läufen und fand das recht spaßig.
Wir hatten uns mal für den ersten Spaziergang nach der Schonzeit 30 Minuten (für Hin- und Rückweg angesetzt).
Er ist auch kurzzeitig mal etwas flotter gegangen, aber selbst danach konnten wir keine Schwellung am Gelenk feststellen.
Gott sei Dank!!
Ob es überstanden ist, können wir nicht sagen, aber wir hoffen, dass es auf dem Weg der Besserung ist. Jetzt heißt es weiterhin sehr dosiert belasten und immer wieder während des Spazierengehens schauen, wie das Gelenk aussieht.

Urlaubsbericht Teil II

Sep 202010

geschrieben von Flet

Guten Tag liebe Blog-Leser,
nun ist unser Urlaub zu Ende und ich habe jede Menge zu erzählen...
Nachdem wir uns am 12.09/13.09. eine kurze Stipp-Visite bei uns zu Hause im Ostallgäu geleistet haben, gings am 14.09. weiter zu meinem ersten Auslandsurlaub. Im Ostallgäu liefen mein Frauli und Herrli erstmal wie kopflose Hühner durch die Gegend und haben ganz hektisch Stoffstücke in ein rundes Loch gestopft und verschiedene Pulver dazu. Sie sagen dazu waschen. Das ging den ganzen Montag (13.09.) so. Ich hatte immerhin mal Zeit um etwas zu relaxen, obwohl ich mich den ganzen Tag über gewundert habe, wie ich so schnell nach Hause gekommen bin und warum mein Garten nicht mehr nach mir riecht. Das musste erstmal kontrolliert werden mit viiieeel geschnüffel.
Am 14.09. gings dann ins Brixental nach Tirol. Frauli und Herrli fuhren auf einen Campingplatz 2km von Hopfgarten entfernt. Ich durfte gleich nach der Ankunft den Platz erstmal etwas an der Leine erkunden. Als ich dann endlich im Wohnwagen war - der leider noch nicht geheizt war - habe ich mich unter eine Kuscheldecke verkrochen. Mein Frauli und Herrli schraubten irgendwas an dem Blechkasten namens Wohnwagen rum. Sie sagen dazu Stützen rauskurbeln und "ins Wasser stellen".
Dann ging es mal wieder an den "leidigen" Vorzeltaufbau. Ich hatte schon ein schelmisches Grinsen im Gesicht, weil ich wartete, dass meinem Frauli wieder das Vorzelt um die Ohren fliegt - aber diesmal geschah das leider nicht, denn das Herrli hat den Aufbau übernommen. Dafür hat mein Frauchen dann die "Inneneinrichtung" des Vorzelts übernommen. Tisch aufstellen, Stühle raus, die Müllsackhalterung zusammen bauen und die Rollos des Zelts hochkrempeln.
Dann endlich schloss mein Papa die Gasflasche an und sie machten die Heizung an. Es wurde dann ziemlich schnell sauwarm im Wagen und langsam hatte er dann eine Whippet passende Innentemperatur.
Abends gings dann in eine total urige und gemütliche Wirtschaft gegenüber des Campingplatzes. Da war ich gleich als Windhund Gesprächsthema. Ich habe meine Menschen gut erzogen, sie haben nämlich nur Gutes von mir erzählt und brav die Fragen der anderen Gäste beantwortet - die mich total süß fanden.
Am 1. richtigen Urlaubstag in Tirol, den 15.09., machten wir einen großen Spaziergang an der Kelchsauer Ache entlang. Leider war ich nur an der Leine, da mein Frauli und Herrli nicht wussten, wie wildarm das Gebiet ist und ob ich nicht in den 10m entfernten Wald abschiebe. Trotzdem war der Spaziergang toll - hier schnüffeln, da schnüffeln - und jede Menge tolle neue Gerüche. Nach dem Spaziergang war ich dann doch schon ganz schön geschafft und müde und habe mich erstmal weggelegt. Das war auch gut so, dass ich neue Kraft durch Schlaf tanken konnte, denn ich wusste ja nicht, dass wir einen Tag später die Animagi's treffen würden.
Am 16.09. trafen wir die Animagi's einen Parkplatz von unserem Campingplatz entfernt. Da war Coco (Windmeister's Coconut), ein toller Rüde, der mir doch imponiert hat, und zu dem ich mich mal nicht getraut habe, frech zu sein. Dann war da Nisha (Superflys IrDA), ein hübsches Whippet-Mädel, zum derzeitigen Zeitpunkt trächtig. Ich war von ihr hin und weg - sie mochte mich nicht sonderlich. Sie hat mir das auch sehr oft sehr deutlich gesagt, sie wollte einfach nicht mit mir spielen. Zwischendurch bin ich gerannt wie ein Blöder - 50m bergrauf, 50m bergrunter. Ich glaube ich bin die Strecke 4-fach gelaufen. Aber es hat so richtig Spaß gemacht. Nachdem ich zu Nisha zu frech und zu aufdringlich wurde - hat mich mein Herrli an die Leine genommen... Der Spielverderber. Genau, die kleine süße Kiambi (Rivarco A Wedding Present to Animagi) war auch dabei. Das war eine süße Maus, mit der ich mich erst richtig im Animagi-Garten beschäftigen konnte, da ich da von dem betörenden Duft von Nisha nicht so abgelenkt war. Nisha hat aber auch toll gerochen.
Mit Kiambi bin ich durch den Garten geheizt als gäbe es keinen Morgen mehr. Das war so richtig lustig. Als meine Eltern dann entdeckt haben, dass ich sobald ich stehen bleibe die Pfote oben halte, und mein rechtes Vorderlaufgelenk total dick ist, war leider Schluss mit Spaß. Ich wurde stillgelegt und musste dann auch, als ich mich beruhigt hatte ins Auto. Manno - jetzt wo ich grad richtig Spaß hatte.
ANMERKUNG DES FRAULI'S:
- Auf Animagi Whippets gibt es ein Update zu unserem Besuch bei den Animagi's mit Fotos von Flet und Kiambi.

Mein Frauli und Herrli haben in der Zwischenzeit einen sehr leckeren Kuchen (ich hätte auch gern was davon gehabt) gegessen und leckeren Latte macchiato getrunken. Sie haben sich die ganze Zeit unterhalten und viel gelacht.

Als wir dann auf dem Campingplatz nach unserem schönen Treffen ankamen, war ich immer noch überdreht und konnte nicht so recht schlafen. Also erstmal ordentlich zu Abend gegessen und dann klappte das mit dem Schlafen wie von selbst. Leider musste ich ab dem Tag auch wieder diese komischen weißen Tabletten nehmen. Mein Frauli sagt dazu Traumeel und gibt es mir, damit mein Fuß wieder einigermaßen fit wird.

Die restlichen Tage haben wir eine sehr ruhige Kugel in Tirol geschoben - meine Mama war so gut wie stillgelegt, sie hat sich 2 Wirbel verschoben und konnte sich kaum rühren. Wir wollten uns nochmals am Samstag mit den Animagi's treffen, aber meiner Mama ging es nicht besser und so wurde daraus leider nichts. Aber meine Eltern haben versprochen die Animagis eventuell nächstes Jahr nochmals zu besuchen. Da bin ich dann aber gespannt, wie sich die kleine Kiambi entwickelt hat.

Am 19.09. war die Heimreise angesagt. Aus einer nicht so lang geplanten Autofahrt, wurde eine seeehr lange. Da ja am 18.09. Wies'n-Anfang (Oktoberfest) in München war, dachten sich meine Eltern, dass sie am 19.09. (wenn der erste Wies'n-Sonntag mit Trachtenumzug und allem pi-pa-po ist) nicht über die A8 Richtung München und den Autobahnring A99 um München rum zurückfahren, weil wir da nur eine Stauparty feiern. Also sind sie bis nach Innsbruck runter gefahren und dann über den Fernpass nach Reutte und weiter nach Füssen im Allgäu. Es hätte so schön werden können, wären wir nicht schon ab dem Fuße des Fernpasses bis nach Reutte in Tirol in einem 65km-Monster-Stau gestanden. Mein Papa hat geflucht wie ein Bürstenbinder, da er x-mal unser Wohnwagen-Gespann in einer ziemlich üblen Steigung anfahren musste. Den Gestank der Kupplung im Innenraum unseren Coupés fand ich dann auch nicht mehr so lustig. Aber als meine Eltern dann nach dem Monsterstau gesehen haben, dass dieser von einer Baustellenampel verursacht wurde, die die Einfahrt eine 4m lange Unterführung regelt, kamen sie sich ziemlich veräppelt vor. Als wir dann des späten Nachmittags im Allgäu endlich ankommen sind, habe ich mich gefreut nach unserem langen und ereignisreichen Urlaub wieder zu Hause zu sein.

Liebe Grüße
euer Flet

Urlaubsbericht Teil I

Sep 132010

geschrieben von Flet

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich kurz aus unseren ersten 2 Wochen Urlaub zurück. Sind gestern für eine kurze Stippvisite zurück ins Ostallgäu gekommen, um morgen wieder aufzubrechen und noch ein paar schöne Tage in Tirol zu verbringen.

Am 28.08.2010 brachen Herrchen, Frauchen und ich auf in Richtung Mannheim. Wir verbrachten aufregende und schöne Tage in Östringen - 40km östlich von Mannheim auf einem Campingplatz. Da war jede Menge los und aber auch jede Menge wohltuhende Ruhe.
Als wir am Samstag ankamen, musste ich einige Zeit im Auto warten, bis der Wohnwagen soweit aufgestellt war und bereit für Urlaub. Wir entspannten erstmal von der Fahrt und dann sprangen Herrchen und Frauchen um den Wohnwagen rum und bauten das erste Mal in ihrem Leben ein Vorzelt auf (1. Versuch).
Bissale komisch sind Frauchen und Herrchen ja schon - sie bauen das Zelt auf, obwohl ganz schön starker Wind aufkam, aber sie sagten, sie wollen das fertig haben, bevor es regnet. Ich konnte durch die halbgeschlossene Tür sehen, dass meinem Frauchen halb das Vorzelt um die Ohren flog, weil eine starke Windböe kam und sie darauf hin aus Schreck das Zelt losliess. Es rutschte fast vollständig aus der Kederschiene und sie liefen erstmal sämtlichen Teilen des Zelts hinterher um es wieder einzusammeln. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Papa schnautze dann Mama ziemlich an, warum sie das Zelt losgelassen hatte, wo sie ja schon fast fertig waren mit dem Aufbau. Mama konnterte und war ziemlich gereizt... In diesem Moment fing es an zu regnen und sie schmissen das Zelt nur noch in den Wagen und machten sich einen Kaffee.
Es regnete sinnflutartig über Tage. Aber sie schafften es dann doch 1 Stunde später das Zelt aufzubauen - vielmehr nur Papa. Als Frauchen wiederkam - was auch immer sie gemacht hatte - stand das Zelt fast vollständig. Papa hat von sowas einfach mehr Ahnung und Mama steht sich bei solchen Dingen immer selbst im Weg.
Na jetzt konnte der Urlaub beginnen - wenn es nicht die ersten 5 Tage sinnflutartig geregnet hätte. Aber das Vorzelt stand, stand und stand. Es hielt dem Regen sehr gut stand sowie dem Sturm.

Morgens waren wir oft beim Frühstück im Vorzelt und ich lag in meinem Körbchen. Am 2. Urlaubstag, habe ich dann doch mal einen Ausbruchsversuch aus dem Zelt gewaagt und es ist mir gelungen. Ich wurde dann aber leider sehr schnell wieder eingefangen und in das Eck in dem ich ausbrach, wurden Steine gestellt. Mist - ich hatte keine große Chance mehr mein eigenes Ding zu machen. Ja ja, und meine Eltern sagten immer, ich darf nicht unangeleint auf dem Platz sein.
Wenn zwischendurch mal die Sonne rauskam und es wärmer wurde, haben wir große Spaziergänge gemacht und ich war danach immer total müde, aber sehr glücklich.
In der ersten Urlaubswoche besuchten wir das Reptilium in Landau in der Pfalz, ca. 70km entfernt. Mein Frauchen hat panische Angst vor SÄMTLICHEN Reptilien - ja auch vor Schildkröten. Für mich war das Besuch dort sehr spannend, da ich solche Tiere noch nie gesehen hatte. Vorallem der große Waran in seinem Wasserbecken direkt an der Scheibe war mir sehr unheimlich, sowie die Warane und Leguane in der Wüstenhalle. Meine Mama hat es aber soweit geschafft, langsam aufzutauen und ihre Angst vor Reptilien soweit zu überwinden, dass sie sich auf 40cm Abstand an die Terrarienscheiben getraut hat. Mein Papa hat im Reptilium atemberaubend tolle Bilder gemacht, genauso wie wunderschöne Bilder von unseren Ausflügen und Spaziergängen mit mir.

Am 03.09. haben wir einen Freund meiner Eltern in Karlsruhe besucht. Leider mochte mich sein Jack Russel-Mädel nicht und hat mich nur angegifftet. Ich habe mich aber auf andere Art und Weise revangiert: Ich habe ihr den Trockenpansen aus dem Körbchen geklaut, versteckt und dann gegessen... Geklautes schmeckt immer noch am besten!!

Am 04.09. waren wir auf dem Michaelsberg in Unterkrombach bei Bruchsal. Frauchen und Herrchen sehen einen Parkplatz und parken einfach - ohne zu wissen wie weit es da noch raufgeht. Es lagen noch ca. 30 Minuten Fußmarsch vor uns, ziemlich steil bergauf. Das war ganz schön anstrengend da raufzukommen, ich hab ganz schön gehechelt. Aber der Ausblick dort oben war gigantisch. Man konnte durchs ganze Rheintal blicken bis ins Elsass. Mein Papa hat dann von mir dort oben noch super schöne Steh-Bilder im hohen Gras gemacht. Die Bilder folgen in Kürze.

Am 10.09. zogen wir weiter mit dem Wohnwagen nach Lorch bei Göppingen. Dort wurde ich am 11.09. in der offenen Klasse ausgestellt und errang mein 2. "Sg" für meine Zuchtzulassung. Jetzt haben meine Eltern alle Unterlagen zusammen und müssen sie nur noch wegschicken. Mir hat an diesem Tag das ausgestellt-werden totalen Spaß gemacht, ich habe mich super gezeigt, bin schön gelaufen, brav gestanden und habe einen schönen Richterbericht bekommen.

Am Sonntag nach der Ausstellung reisten wir dann wieder in Richtung Ostallgäu ab und morgen geht es dann weiter nach Tirol.

Urlaubsbericht Teil II folgt.

Liebe Grüße
euer Flet

Geduldsprobe

Nov 042017

Unsere Windhunde genießen ein umfängliches „Rund-um-Glücklich-Paket“: artgerechte Ernährung, viele Spaziergänge, ausgiebige Freiläufe in eingezäunten Gebiet, unzählige Streicheleinheiten und viel Liebe, Körperpflege jeglicher Art und regelmäßige Tierarzt Check-Up‘s.
Wir Menschen dürfen da in unseren – inzwischen etwas zurück geschraubten – Bedürfnissen aber nicht völlig zurückstehen. Aus diesem Grund stand vergangenen Samstag ein Wellnessprogramm für uns Menschen auf dem Plan in Form eines Friseur-Besuchs.
Flet kennt die Prozedur im Friseur-Salon schon: rein in den Laden, ab auf‘s Kissen-Körbchen und dösen. Für Blue war das selbstverständlich alles andere als ein bekanntes Szenario. Erstmal tastete sich Blue vorsichtig über die Türschwelle, puhh schon mal kein enger Durchgang sondern ein offener Raum. Vorsichtig ging es weiter zum Frisierplatz. Für Blue war alles megaspannend und interessant, hier schüffeln, da gucken und die Ohren spitzen. Bei all der Betriebsamkeit der Mitarbeiter die von Kunden zu Kunden huschten, war an Ablegen auf dem Kissen-Körbchen nicht zu denken. Da stellt sich Galga doch glatt die Frage: „Kann man diese Rollwagen mit allerhand Friseur-Utensilien nicht doch jagen? Schnell genug huschen sie samt Mitarbeiter vorbei...“. Ein Rollwagen stand dann ganz nah bei ihr und sie stellte fest, da ist nichts drauf was sich zu jagen lohnt. [Anmerkung der Redaktion: Klar, um uns wurde sich ja schließlich auch gekümmert.]
Die ganze Aufregung war dann doch für Blue schlussendlich etwas ermüdend und sie legte sich irgendwann ab. Nach fast 2 Stunden hatte es Blue auch schon geschafft und es ging wieder nach Hause. Flet war in der Zeit prima ausgeschlafen und zu neuen Schabernack bereit.

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Eine Spanierin, ein Engländer und zwei Deutsche in der ewigen Stadt

Okt 122017

...nicht ganz, aber fast. Vergangenen Sonntag besuchten wir ein italienisches Ristorante namens „Roma“. Nun aber mal von vorne.
Wir Zweibeiner hatten den Gedanken, dass es nun nach 4 Wochen Aufenthalt für die Spanierin in deutschen Landen mal an der Zeit wäre eine neue Facette kennen zu lernen. Also die Langnasen in die große Kutsche gepackt und ab dafür. Bis vor die Türe vom Restaurant funktionierte unser Plan auch hervorragend. Da war es wieder, dass Problem mit den engen Durchgängen und „kleinen Räumen“. Man könnte doch glatt an das Reittier eines anderen Spaniers und seinem Kampf gegen Windmühlen erinnert werden. Einige Gedenkminuten später folgte das Blau-Tier dem Fleedl-Tier auf dem Fuße.
An unserem Tisch angekommen, faltete sich Profi-Fleet gleich auf das mitgebrachte Kissen-Körbchen und döste weg. Madame Blue hielt unterdessen eine ausführliche Ansprache, denn sie musste allen Gästen im Restaurant erzählen, dass sie nun auch da ist und es ganz toll findet. Man kann es ihr absolut nicht verdenken, wenn man vom gesamten Personal geherzt und verwöhnt wird. Kaum hatte sich Blue beruhigt und endlich abgelegt, kam das, es leider kommen musste. Ein paar völlig chaotische Gäste brachten ordentlich Unruhe rein. Vorerst blieb Blue halbwegs entspannt liegen, aber als eine tollpatschige Dame ihr auf die Zehen trat war mit liegen erstmal Schluss. Wenn wir böse wären, könnten wir der Dame auch Absicht unterstellen, denn Blue ist weder zu klein um sie zu übersehen noch war es zu eng und die Dame bewegte sich vorwärts. Kurz darauf erledigte die Gruppe Chaoten noch die Bedienung oder eher das Tabletten mit dem Begrüssungs-Prosecco-Gläsern die sich in tausend Scherben über den Boden verteilten. Blue machte das einzig richtige, legte sich ganz eng bei uns auf ihr mitgebrachtes Kissen-Körbchen und würdigte die Dame keines Blickes mehr. Wir konnten nur ungläubig den Kopf schütteln.
Während wir unsere Speisen genossen machte es Blue dem Streber Fleet nach und döste entspannt auf dem Kissen. Blue lernt superschnell. Flet brauchte für diese Gelassenheit im Restaurant mehrere Jahre.
Ganz toll fanden wir es, dass uns der Kellner – nachdem wir bezahlt hatten – anbot den Hintereingang zu benutzen, damit die Hunde nicht durch etwaig vergessene Scherben laufen mussten. Diesen Vorschlag nahmen wir dankend an und verließen durch die Terrassentür und den Hinterhof das Restaurant. Schließlich ging es mit der großen grauen Kutsche wieder nach Hause mit einem kleinen Umweg durch den Garten damit die Hundis noch ihr Geschäft verrichten konnten. Im warmen Wohnzimmer bettete sich Blue sogleich zur Ruhe, denn sie musste viel neues verarbeiten.

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Galgo in the House - Großstadt-Dschungel

Sep 292017

Um einen Besuch bei meinen Schwiegereltern hinzubekommen, mussten wir raus finden ob Blue sich glatte Marmortreppen zutraut. Leider ist so etwas bei uns in der Gegend schwer zu finden. Nach kurzem Grübeln, fiel Günter sein Arbeitsplatz im Gebäude der Hauptfeuerwache in Augsburg ein. Kurzum hat Günter seinen Chef angerufen und eine Übungsstunde für den nächsten Tag vereinbart.
Wir bauten völlig auf Flets Selbstsicherheit, denn er hat Büro von Welpentagen an gelernt und war selbstverständlich auch schon vor Ort. Ratzfatz die Hunde in den Lastenesel gepackt und ab nach Augsburg. Leider können wir kein Bildmaterial vom unserem Besuch bei der Berufsfeuerwehr beisteuern, denn wir hielten uns im nicht öffentlichen Bereich auf, wo fotografieren für private Zwecke zwar erlaubt ist, aber eine Veröffentlichung verboten.
Nun aber zur Blue‘s eigentlicher „Übungsstunde“ mit dem großen, breiten Marmortreppenhaus. Unsere Sorgen waren absolut unbegründet: Flet ging die Treppe voraus, Blue folgte auf der Whippetpfote, als hätte sie nie etwas anderes in ihrem Leben gemacht. Es ging 2 Stockwerke nach oben, dann folgte ein langer Gang mit Abzweigung und abermals ein Stockwerk treppegehen. Und schon waren wir an Günters Arbeitplatz in der Leitstelle angekommen. Zuerst meldeten wir uns brav bei Günters Chef an, wo Blue super neugierig das Büro erkundete. Papierkörbe sind für die Maus unwiderstehlich. Als Blue den Kopf in den Papierkorb steckte, kam bei mir eine Erinnerung an Flet‘s ersten Bürotag bei mir im Ausbildungsbetrieb: Er fand im Papierkorb meiner Kollegin einen Teebeutel, fand die Beute sowas von toll, dass er sie durchbeuteln musste. Der gesamte Inhalt des Teebeutel‘s klebte großflächig am Aktenschrank. Wegen Flets geringer Größe konnte ich das aber vom Blickwinkel hinter meines Schreibtisches nicht sehen. Als eine Kollegin das Büro betrat, die Hände über dem Kopf zusammen schlug und sagt: „Hat der Hund sich angekackt?“, sah‘ ich das Malheur. Der Inhalt eines grünen Teebeutels an einem hellgrauen Aktenschrank, sieht wirklich zum Verwechseln aus.
Nun Schluss mit Flet‘s Kinderquatsch, zurück zur Zaubermaus Blue. Die süße Maus ging freudig auf alle Kollegen zu, schaute sich neugierig um und war der Star der Feuerwehr. Nach kurzem Aufenthalt, den sie bravurös meisterte, ging es zurück durch einen langen Gang mit Fenstern bis zum Boden. Blue zeigte keinerlei Angst oder scheu vor der großen Höhe und tippelte im Anschluss kontrolliert und freudig die 3 Stockwerke ins Foyer hinab.
Die Hauptfeuerwache liegt sehr günstig, unter anderem auch verkehrsgünstig an einer 4-spurigen Straße. Diese läuft aber parallel zum Lech, der durch einige Baumreihen geräuschsmäßig von der Straße abgekoppelt ist. Blue war freudig als wir aus der Feuerwache kamen, so gingen wir mit ihr einen kleinen Umweg über eine kombinierte Straßenbahn- und Bushaltestelle und dann 700 bis 800m an der 4-spurigen Straße entlang bis wir dann hinunter zum Lech als Entspannungsprogramm abzweigten. Viele LKW‘s und Busse machten Blue das Leben etwas schwer. Die letzten 100m bis wir an der Abzweigung zum Lech hinunter waren, braucht Blue viel Motivation um weiter zu gehen. Uns war klar, dass bei Blue die Belastungsgrenze erreicht war. Kaum auf dem Spazierweg am Lech entlang, entspannte sich Blue und interessierte sich für jedes Rascheln im Laub. Hier konnten wir dann auch einige „Beweisfotos“ machen.
Nach einer viertel Stunde Entspannung, traten wir letzten Wegabschnitt zurück zur Feuerwehr an. Günter gelang es, dass Blue sich durch Kommandos völlig auf ihn konzentrierte und größtenteils den Lärm und Verkehr vergessen konnte. So kamen wir flott ans Ziel.
Auf dem Weg zurück zum Auto wurde im hinteren Teil des Feuerwehrgeländes eine Übung mit 3 lauten, zischenden Löschfahrzeugen abgehalten. Blue war so entspannt, dass sie die Übung interessiert beäugte. Auch die dann wegfahrenden Löschfahrzeuge waren auf einmal nicht mehr bedrohlich. Nun konnten wir gemütlich das Auto erreichen und die Heimreise antreten.
Kurz nachdem wir das Ortsschild Augsburg stadtauswärts erreicht hatten, schliefen beide Windbeutel.

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Galgo in the House - Spaziergang durch die Stadt Lauingen an der Donau

Sep 282017

Morgens war erstmal Ballast abwerfen im Garten angesagt, dann ging es zum Einkaufen und im Anschluss auf Stadttour. Flet ist sehr abklärt und langweilte sich ob den Eindrücken die Blue super spannend fand.
Wir steuerten einen Parkplatz fast in der Innenstadt an und zog von dort los. Erstmal ging es über den verkehrsberuhigten Marktplatz, vorbei an Eiscafés, Restaurants, unter einem schmalen Baugerüst an einem Altstadthaus vorbei in eine Ladenpassage. Blue folgte uns ohne zu zögern in den langen schmalen Ladentunnel. Dort ist momentan so gut wie nichts los, da fast alle Geschäfte leerstehen. Weiter ging es in ein 2-stöckiges Drogerie-Kaufhaus.
Wir wollten ansich mit Blue das Aufzugfahren üben, aber leider war dieser defekt und eine Rolltreppe ist für Hunde viel zu gefährlich. Also zogen wir mit Blue durch Parfümerie-Abteilung, deren Geruchsexplosion Blue erstmal zum Stillstand brachte. Soviele verschiedene synthetische Düfte musste ihre Hundenase erstmal verarbeiten. Danach waagte sich Blue langsamen Schrittes und Flet immer in Sichtweite habend durch die Regalreihen. Wir hielten noch einen kurzen Schwatz mit den Verkäuferinnen, da wir mit 2 Windhunden wieder ordentlich aufsehen erregten. Genauso unspektakulär wie der Hinweg, verlief auch der Rückweg zum Auto.

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Burgruine Steinhart - der zweite Versuch

Jun 272017

Besonders viel möchte ich gar nicht schreiben, da die Bilder von der wunderschönen Ruine fast selbstredend sind.

Wir kundschafteten die Burgruine Steinhart schon vor über einem Jahr aus, nur leider fand dort zu diesem Zeitpunkt ein alternatives Festival statt und in Ruhe fotografieren war nicht möglich. Daher suchten wir die Ruine nochmals auf, ein sehr verwunschener Ort.

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Ein kleines Suchbild

Ein Wochenende im Allgäu

Jun 122017

Vergangenes Wochenende haben wir einen Kurzurlaub ins Allgäu, genauer gesagt nach Hopfen am See bei Füssen unternommen.
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende mit meinem Vater und seiner Lebensgefährtin.
Wir haben so einiges unternommen, hervorragend gegessen und unterhaltsame Abende verbracht.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alles, es war einfach toll.

Nun lasse ich aber die Bilder und Bildunterschriften sprechen...

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Das Vorzelt war gut besucht...

Zoo oder bin ich hier in Madagaskar?

Mai 292017

geschrieben von Flet

Es ist ein Sonntagsausflug geplant, sch...heiß draußen – rein in die rote klimatisierte Rennsemmel und los geht‘s.
Ich möchte nun mal hoffen, dass das Personal nicht wieder so eine ätzende Bergtour ausgesucht hat. So eine Aktion wie im Urlaub fehlt mir jetzt gerade noch – bei der Hitze kraxelt man nicht. Kaum war ich angekommen, da wurde ich skeptisch: viele Bäume, damit zwar Schatten aber eine ganze Horde von den Blechkisten und mindestens genauso viele kleine und große Menschen. Es ist ja gut, dass die neue Rennkiste so auffällig angestrichen ist, obwohl ich rot nicht sehen kann, aber es erhöht die Chance das wir das Teil auf der Abstellfläche wiederfinden.
Was wird denn das nun? Anstellen und überall wuseln kleine Menschen. Doch was hören meine Whippet-Ohren da, ein Begrüßungspaket nur für mich. Prima, dann kann es ja gar nicht mehr so schlimm werden.
Nach den ersten paar Metern, vorbei an kleinen hüpfenden Baumbewohnern, dachte ich mir Moment: das Tier sieht aus wie eine gelbe Zottelkatze, vorwitzige schwarz-weiße kleine watschelnde Wasservögel und zu guter letzt eine Monochrome-Herde. Ich weiß wo ich bin – ich bin nicht im Zoo sondern auf Auslandsreise in Madagaskar.
Diese seltsamen Baumbewohner, die einen Hang zur Housemusik haben, bekam ich nicht zu Gesicht genausowenig wie diese riesigen gelb-orange karierten Tiere mit den langen Hälsen. Das Fußvolk murmelte etwas von, zu den Giraffen können wir nicht, die werden gerade neu gebaut. Müssen Giraffenhälse erst einmal zusammen geschraubt werden? Und zum Katta-Land hatte ich als Hund keinen Zutritt.<br>Boah Leute, können wir mal Pause machen? Ja klar, ihr holt euch was zu essen und was ist mit mir? Ich bekomme nur Wasser! Aber Moment, da war doch noch mein Begrüßungs-Paket… Trockenfutter – besser als nichts, Hunger ich hab‘! Und das Eichhörnchen in der Tanne über mir, verzieht sich nun besser – sonst fress‘ ich es auch noch auf.
Pause ist eine Erfindung, die könnte ich ja glatt dauerhaft machen – aber wir gehen nun schon weiter. Ich bin schon ganz fertig von den ganzen tierischen Gerüchen. Ihr lasst ja gar nichts aus, muss ich nun mit euch noch auf den Kinderspielplatz? Leute, ich will heim… Und vorallem kann endlich mal jemand den Heizstrahler am Himmel ausschalten?
Ah ich sehe wieder die große gelbe Zottelkatze von Anfangs, wir haben es wohl gleich geschafft.
Nun hätte ich gerne den 3. Napf frisches Wasser, kühle Blechkiste und eine große Mütze voll Schlaf!

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Paviane...

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Urlaubslogbuch: Hui Buh – wo ist das Geisterschloss?

Apr 262017

geschrieben von Flet

Nun bekomme ich endlich das Zepter wieder in die Pfoten, denn meine Untertanen sind überhaupt nicht mehr in Übung in Punkto Urlaub. Das mit der Wetterauswahl hat schon mal überhaupt nicht hingehauen: Huii buhh was für ein sch… Schnee!
Da dachte ich mir doch wenigstens haben meine Knechte nun Zeit Ausflüge zu planen, aber weit gefehlt… Burgen sind plötzlich im falschen Ort, Quellen sind spurlos verschwunden und Wasserschlösser stark Einsturz gefährdet. Man könnte meinen, meine Leinenträger haben das alte Navigationssystem im Wald ausgesetzt.
Plötzlich geschah das Wunder, an das ich schon nicht mehr zu glauben gewagt habe: der Himmel riss auf, strahlender Sonnenschein, Wärme, die imaginären Pferde wurden vor die große graue Blechkutsche gespannt und los ging es ohne Navi. Zielsicher wurde ein Parkplatz angesteuert – gut, meine Leinenträger sind daran vorbei gebrettert und haben sich im Wald verfahren. Das unsere Kutsche äußerst offroadtauglich ist wissen wir nun auch.
Nun mal von der Kutsche absitzen und auf zum Schloss – so es denn eines gibt. Findig waren die Raubritter im Mittelalter ja schon, einem immer da aufzulauern wo man es am wenigstens erwartet. Moment mal, unendliche Weiten von Treppenstufen, ein Schlosskiosk auf dem Berg klingt verdächtig nach Eintritt zahlen. Die Währung der Whippet-Leckerlis wird bestimmt wieder mal nicht akzeptiert.
Buhhh, endlich die Treppe geschafft, huiii Kiosk geschlossen – also kein Eintritt! Der Schlossturm blieb für uns geschlossen, aber ich bin ja ein Kulturbanause. Aber irgendwas stimmte mit diesem Turm nicht, denn der sah verdächtig neu aus, nicht wie die Ruinen die wir sonst so besichtigen. Ha! Habe ich es mir doch gedacht… Das alte Ding war so baufällig, dass es verschwand. Meine Rede: Geisterschloss! Dafür wurde hier ein neuer Turm errichtet, der nun nach altem Schlossturm aussieht und auch noch Eintritt kostet. Die Raubritter hätten es sich nicht besser ausdenken können!
Gerade schießt mir der wohlwollende Gedanke durch das Whippet-Köpfchen, meine Untertanen mal zu loben, da sie so etwas ähnliches wie ein Schloss gefunden haben, huii da ging es schon weiter: Rundwanderweg um den Schlossberg. Hätte ich gleich von Anfang an stutzig werden sollen, dass die Geschichte einen Haken haben könnte? Mist nun geht es weiter bergauf… Puhh, schnauf, hechel. Ja gut, meine Leinenträger haben recht, der Wald ist zauberhaft schön. Aber es ist alles immer noch genauso steil.
3 Kilometer später war die Blechkutsche wieder in Sichtweite. Wie konnte das nur passieren? Wurde das alte Navigationsgerät im Wald wieder gefunden?
Müde, ausgepowert aber glücklich habe ich die Heimfahrt in der Kutsche glatt verschlafen.
Ahhhh… Hui Buh hatte ich nun einen Alptraum mit so einem komischen König Bussi von Schloss Neuschwanstein – ich glaub ich war im falschen Film.
Mit entspannten Urlaubsgrüßen euer König Flet *Bussi

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Ausflug nach Weißenburg

Mär 262017

Einer unserer ersten Ausflüge mit den neuen Whippettransportmobil führte uns nach Weißenburg. Es war eher Zufall, dass wir in der Stadt ein Parkhaus aufsuchten und einen Zwischenstopp einlegten. Dieser Zufall erwies sich aber schnell als goldrichtig, denn uns erwartete eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit bunten Häusern, verwinkelten Gassen, krummen Straßen und einer wunderbaren Atmosphäre.

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Kraxeln und nass'a Haxa

Mai 302014

geschrieben von Flet

Der Titel nochmal für alle Nicht-Allgäuer: Klettern und nasse Pfoten.
Bei den ganzen Urlaubsvorbereitungen habe ich jetzt fast unseren Ausflug am letzten Sonntag zu erzählen vergessen.
Da hatte ich es mir vergangenen Sonntag nach dem Frühstück und Guten-Morgen-Gassi im Körbchen gemütlich gemacht. Habe ich tatsächlich eben Ausflug gehört? Ostertaltobel? Wenn in dem Ausflugsziel schon das Wort Ostern steckt, kann das ja nur wieder in Chaos ausarten. Nun lasse ich mich einfach einmal überraschen was das Personal da wieder ausgeheckt hat.
Nach einer äußerst entspannenden, nicht allzu langen Autofahrt waren wir auch schon da.

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…begehen auf eigene Gefahr? Hört sich ja gefährlich an…

Ja, ja hätte ich da schon gewusst, dass sich die Gefahr auf nasse Füße dahinter verbirgt wäre ich mit Sicherheit keinen Meter weiter gegangen.

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Viele interessante Gerüche.

Ostern: Alles anders und doch wieder Chaos

Apr 202014

geschrieben von Flet

Boah Leute jetzt habe ich gedacht ihr hättet vor unserem ersten Campingausflug diese Saison mit den Fahrzeugen schon geübt. Zugegeben das mit dem Abholen und Abstellen im Ganzjahresquartier funktioniert ja schon bestens. Und eigentlich solltet ihr ja nun wissen, wir eure Wohndose funktioniert.
Ich dachte schon kurz vor der Ankunft es klappt alles aber mal verdächtig reibungslos. Dank einer kleinen Hilfestellung des Campingplatzbetreibers befand man sich ganz schnell in einer Sackgasse. Um die letzte Kurve der vorgeschlagenen Zufahrt zum Stellplatz wollten die 14-Meter nicht passen. Was soll ich euch sagen? Es folgt eine geschlagene dreiviertel Stunde hin- und herrangieren. Das war richtig zum Heulen. Die Manöver mussten wohl nicht nur für den Leinenträger hinter dem Steuer schweißtreibend gewesen sein, denn die Chefin war pitschnass. Das die Chefin so nass war, kann gar nicht am Regen gelegen haben, denn das Personal behauptet felsenfest: „Flet, Regen macht doch gar nicht nass…“.
Ich habe mich schon total auf den Wohnwagen gefreut, nachdem das Austarieren der Zweitwohnung so schön schnell ging und auch fluchs 70 Liter im Wassertank waren. Die Rechnung habe ich mal wieder ohne mein Personal gemacht. Prima alle Wasserablaufventile im Wohnwagen habt ihr geschlossen – und wie jedes Jahr – den Frostschutzablauf der Heizung vergessen! Und dann grübelt ihr noch so lange über den Sachverhalt, dass der Wassertank auch zu 100 % wieder leer gelaufen ist und wundert euch auch noch, warum aus den Wasserhähnen kein Wasser kommt. Bei so viel Dummheit könnte man sich als Whippet glatt den Kopf gegen die Sitztruhe hauen. Na gut, nicht zur Strafe nur zur Übung macht ihr das Frostschutzventil zu und füllt den Tank bei strömenden Regen draußen nochmal.
Bin ich eigentlich hier nur von Deppen umzingelt? Ihr lernt aber auch überhaupt nichts dazu und überschwemmt die Küche. Ich habe ja keine Ahnung welchen Frostschutzablauf ihr bei eurem Wasserumfärbautomaten vergessen habt, aber es lief eine Pumpe und das Wasser lief quer durch die Küche.
Anmerkung der Leinenträgerin: Unsere Senseo Kaffeemaschine hat das zeitliche gesegnet.
Aber wie dann schlussendlich doch das Wasser umgefärbt wurde, war spannend mit anzusehen.

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Jetzt habe ich mir bei dem Chaos eine Mütze Schlaf verdient.
Die darauf folgenden Osterfeiertage liefen tatsächlich mal für unsere Verhältnisse richtig rund. Ein paar nette Hunde-Damen habe ich hier kennengelernt und am Ostersonntag waren wir auf dem Hühnerberg. Da oben war es ganz schön zugig. Mein Chaffeur erzählte etwas von einem tollen Ausblick vom Hühnerberg über das gesamte Donau-Ries, ich habe eher nach Hühnern Ausschau gehalten, aber es gab keine.

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Südtirol für eine Nacht

Mär 182014

Wir werden immer spontaner und so überraschte mich Günter vor 2 Wochen mit der Idee zum Kaffeetrinken an den Gardasee zu fahren. Der Gardasee war dann für nur eine Übernachtung doch etwas weit und wir waren vergangen Samstag auf Sonntag in Südtirol zum Pizza essen ;-).
Gleich nach der Ankunft machten wir uns mit Flet auf den Weg Richtung Plose. Leider machte das falsche Schuhwerk mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung (ordentliche Wanderschuhe stehen schon auf der Agenda) und wir mussten "kurz" vor der Bergbahn auf die Plose umkehren. Unsere Unterkunft befand sich direkt unterhalb der Plose mit einem traumhaften Blick über Brixen.
Nachdem es mit der Bergbahn nicht geklappt hat fassten wir Plan B in's Auge: Einen Stadtbummel durch Brixen.
Die Parkplatzsuche mit unserem Dickschiff von 5,50m-Länge gestaltete sich ziemlich abenteuerlich, aber wir fanden einen Parkplatz, auch wenn Günter einen Einweiser brauchte. Bilder dazu weiter unten.
Die Altstadt von Brixen lud bei 20°C und wunderbaren Sonnenschein zum Eis essen und bummeln ein.

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Die Herren der Schöpfung beim Rumblödeln.

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Flet und das Taubenkino.

Auf nichts ist verlass'...

Mär 102014

geschrieben von Flet

Da hat man einmal im Jahr Geburtstag und ist auf nichts mehr verlass. Die Leinenträger lassen ihre jährliche Geburtstagidee für mich plötzlich in den Wind fahren, dafür fahren sie mit mir 2,5 Stunden durch die Gegend. Tolles Geburtstagsgeschenk. Dann hält man an und es wird einem nicht einmal etwas zu trinken angeboten, was ist denn hier für ein Schlendrian eingerissen? Und jetzt auch noch zu Fuß gehen in der "Mittagshitze", boah Leute!
Achso ihr meint also, ich soll meinen Wassernapf hier suchen?! Aber wie konnte mein Wassernapf plötzlich so überdimensional wachsen und wieso ist der auf einmal begehbar und arschkalt. Wobei, da möchte ich mich nun mal nicht darüber beschweren, da es hier so warm ist, ist das eine prima Abkühlung.
Die Landschaft sieht hier richtig zerklüftet und zerrissen aus, dass kann bloß der Rißbach im Rißbachtal bei Hinterriß im Karwendelgebirge sein. (Anmerkung des Chauffeurs: So ein Klugscheißer und der Versuch der Isar das Wasser wegzusaufen, dafür muss das kleine Cleverle noch ordentlich wachsen).
Bei all dem Wasser geplansche ist es schon verwunderlich, dass hier in der Gegend gar nichts jagdbares zu sehen ist. Und ob das wohl stimmen mag, was sich die Leinenträger erzählen: Am Ende des Rißbachtal's sollen Murmeltiere hausen. Ob ich das glauben soll? Gerade mal auf halben Weg wird dann schon umgekehrt (Anmerkung: Das Rißbachtal ist 10 km lang, bis man zum Ahornboden und zu den Murmeltieren kommt). Die Begründung: Es könnte die Sonne untergehen. Haha, dass weiß selbst ich als erfahrener Whippet, dass da noch lange hin ist.
Aber wenn die Murmeltiere im Ahornboden sich genauso doof anstellen wie das komische Fellknäuel, das ein Hund sein wollte, das mir begegnete. Das Fellknäuel - sag' mal hat man dich mit einem Schaf gekreuzt, oder warum verstehst du nicht was ein Hund dir zu sagen hat. Einerlei das ich dann keine Lust auf eine Plauderei und etwaiges Popo geschnüffle habe ist wohl klar. Im Nachhinein tat es mir Leid, dass ich zu dem Hundeschaf so laut wurde, aber wer sich anstellt wie ein Brocken Geröll, braucht sich nicht wundern.

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...und los geht die 1,5-stündige Wanderung...

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...boah endlich was zu trinken...

Kurzurlaub bei Lenox in der Steiermark

Jan 262014

Urlaub bei alten Bekannten macht ja immer wieder Spaß. Aufgrunddessen konnte das neue große, fahrende Hundekörbchen gleich ausgiebig getestet werden. Auf der 500 km langen Fahrt hatte ich genügend Zeit mich an mein neues Kuschelkörbchen zu gewöhnen. Auf diesem Wege muss ich nun meine Leinenträger auch mal loben: Ihr habt den Pick-Up superkuschlig für mich eingerichtet. Viel mehr von der Fahrt kann ich leider nicht berichten, da ich fast die ganze Zeit verschlafen habe.
Bei meinem Kumpel Lenox angekommen, braucht der alte Herr etwas Zeit um zur Tür zu kommen um mich zu begrüssen. Die Umgebung um Lenox Heim durfte ich gleich mal bei einer ausgiebigen Gassi-Runde begutachten. Gerüche gab' es da - es war sagenhaft. Nachdem ich mich nachmittags aklimatisiert hatte und etwas geschlafen, stand mir der Kopf nach Spielen und Rumrüpeln. Leider habe ich dabei ganz vergessen, dass Lenox schon ein betagteres Semester ist (fast 14 Jahre alt) und nicht mehr ganz sicher auf seinen vier Pfoten steht. Für mich war das eine sehr schmerzhafte Erfahrung, denn ich trug 2 große Löcher in meinem Pelz davon. Die täglichen Dates von Montag bis einschließlich Donnerstag zur gründlichen Wundspülung und am Donnerstag zum zusammen tackern beim örtlichen Tierarzt waren mir sicher. Danach nahm ich auf den alten Herren mehr Rücksicht, war deutlich vorsichtiger und wir kamen gut klar. Wir durften sogar im benachbarten Schlosspark frei laufen.
Ein paar schöne Bilder hat meine Leinenträgerin auch gemacht:

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Lenox ist etwas verdutzt ob dem vor Energie strotzenden Jungspunds.

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Wann ist Weihnachten?

Dez 292013

geschrieben von Flet

Oder ist das Fest der Liebe schon vorüber? Momentan kann ich mir darauf keinen Reim machen. Vor längerer Zeit haben wir schon einmal Weihnachtsbaum-Probeschmücken im Fotostudio gemacht. Anschließend durfte ich mein Weihnachtswissen für unsere Windhund-Verbandszeitschrift zu Papier bringen. Seit nun fast einer Woche steht dieser seltsame Weihnachtsbaum in unserem Wohnzimmer, ich gehe davon aus, dass wohl in diesem Zeitraum irgendwann Weihnachten war. Aber dazu fehlt das kalte weiße - im Aggregatszustand veränderte - Wasser. Ob nun jetzt schon Weihnachten war? Egal.
Gestern sind wir bei superschönem Wetter zu einem Ausflug aufgebrochen. Die Leinenträger soll Whippet mal verstehen... Ich weiß ja inzwischen, dass sie einen faible für das schwäbische Meer haben. Und was war? An dem großen Teich (Bodensee) hatten wir eine dicke Nebelsuppe. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter über die deutsche Alpenstraße, ich konnte meinen Augen kaum trauen, dort lag tatsächlich Schnee. Ist etwa gerade erst Weihnachten?
Das Personal ist immer zu seltsamen Ideen aufgelegt, sie parken mitten im Schnee und es wird zu Fuß weiter gegangen. Ganz prima... Na gut, nachdem es im Auto schnell kalt wird, komm' ich lieber mit.

Ja die Leinenträgerin musste die hundertstausendsten Fotos von mir im Schnee machen...

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Ungeplanter Ausflug an den Bodensee

Okt 272013

geschrieben von Flet

Das Personal ist manchmal sehr seltsam, was spontane Ausflüge angeht, bzw. die Gründe dafür.
Kaum waren wir nach dem Morgen-Gassi wieder zu Hause, klingelte das Handy meines Leinenträgers und wir machen uns sofort wieder auf den Weg. Mit dem einen Auto ans Ziel, mit zwei Autos wieder nach Hause und im Anschluss mit Volldampf an den Bodensee. Auf der Rückfahrt war ich so kaputt, dass ich nur noch geschlafen habe.

Unser Zugfahrzeug war in der Werkstatt, und es wurde festgestellt das der Dieselpartikelfilter dabei ist komplett zu verstopfen. Auftrag des Werkstatt-Meisters: kleine Gänge, drehen lassen, dass es den Filter frei brennt! Gesagt getan, so schnell waren wir die 110 km bis nach Lindau noch nie unterwegs.

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Direkt in Lindau am Bodensee

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Wunderwelt der Berge

Sep 232013

geschrieben von Flet

Meine Blechkistenbeweger waren einmal wieder sehr sparsam mit Informationen. Mensch, soll das alles hier zur Verwirrung des Whippet's dienen? Aber nun mal von Anfang an.
Gestern hieß es in aller Frühe aufstehen, und das am heiligen Sonntag, frühstücken und ab in den Elch (unsere neue, alte kleine Blechkiste). Gottseidank war endlich mal richtig schönes Wetter. Die ganze Woche habe ich mir schon Gedanken über den Begriff "Berg steigen" gemacht. Es klang für mich sehr langwierig und schweißtreibend. Langes den Berg rauf laufen, ist eher nicht so mein Ding. Und bei dem Wort "steigen" handelt es sich etwa um Treppenstufen? Ich weiß ja nicht, aber dann kam das:
Warum kann man zum "Berg steigen" mit dem Auto bis obenhin fahren? Aus meiner Jugend ist mir die Bahn sehr wohl ein Begriff, aber das komische Ding, dass hier Seilbahn heißt, sieht hier aus wie ein kopfstehender Zug.

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Mal abgesehen davon, gefällt es mir hier oben richtig gut. Vor allen Dingen gefällt mir dieses sehr nette Whippet-Mädchen, dass ich zufällig traf.

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In Kurven über'n Berg...

Sep 152013

geschrieben von Flet

Seit meine Leinenträgerin eine eigene vierrädrige Blechkiste hat, sind die Wochenende sehr sehr anstrengend und lang nicht mehr so ruhig und gemütlich wie gewohnt. Gut, ich möchte mich mal nicht ausschließlich beschweren, es ist ja ganz nett, was man auf den Ausflügen so zu sehen kriegt.
Das wir im Allgäu auch Berge haben, habe ich irgendwann mal beiläufig mitbekommen, und dass ich diese noch näher begutachten wollte, habe ich mir auch vorgenommen. Diese riesigen Gesteinshaufen eigenen sich hervorragend um Nachrichten an die Damenwelt zu hinterlassen. Das der/die Leinenträger/in ab und zu ein sehr heißen Reifen fährt, wusste ich auch, ABER diese Straßen über die Berge plus diese neue Blechkiste - BOAH war mir übel... Ich konnte die Aussicht gar nicht richtig genießen, da ich permant damit beschäftigt war, mich mit allen vier Pfoten in meinem Körbchen festzukrallen. Bisher ging ich lediglich davon aus, dass ein Pass ein wichtiges Dokument für eine Reise sei, wie zum Beispiel mein Impfpass. ABER: Oberjoch-Pass und Riedberg-Pass plus dröhnenden Motor der Blechkiste haben einen sehr blümeranten Eindruck bei mir hinterlassen. Warum können Straßen nicht wie Brücken über die Berge gehen? Das wäre doch viel einfacher.

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...auf der Aussichtskanzel...1200m über dem Meer

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Von Leutkirch im Allgäu nach Mailand...

Sep 082013

Das Wetter war heute allerorten nicht der Hit, aber nichts desto trotz, fuhren wir los in Richtung Süden.
Wir machten einen Zwischenstopp in Leutkirch im Allgäu um etwas durch die Altstadt zu bummeln und ein Stück mit Flet an der Iller zu laufen.

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Eine von 19 Ausstellungen eines Künstlers in Europa, die einzige in Deutschland bisher, um an die Würde und Größe des Menschen zu erinnern im Hinblick auf Verfolgung, Rassismus und Vertreibung.

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Ausflug in den römischen Zoo

Aug 042013

Wider den Temperaturen von 35°C+ machten wir einen Ausflug in den Zoo. Ich war schon sehr lange nicht mehr in einem Tierpark - bestimmt 10 Jahre - und daher freute ich mich darauf richtig.
Der römische Zoo ist sehr schön an einem Hang angelegt mit jeder Menge grünem Bewuchs, man fühlte sich eher etwas wie im Dschungel. An sich ist der Tierpark in Rom von der Größe nicht mit einem Deutschen Zoo vergleichbar, aber trotzdem war es sehr schön. Wir fanden auch die eine oder andere schattigere Ecke, wo es sich bei der Hitze sehr gut aushalten lässt.
Anmerkung: Überall in ganz Rom und Umgebung befinden sich Quellwasserbrunnen, die 24 Stunden am Tag laufen und aus denen man kostenlos so viel Wasser entnehmen kann, wie man möchte.
Selbst im Zoo gab es mehrere Brunnen.

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Wir startet mit dem Südamerika-Bereich.

Die südamerikanischen Wisent waren äußert gemütlich. Im Gehege lief ein überdimensionaler "Rasensprenger", dem die Wisent's aber auswichen. Abkühlung war wohl nicht sonderlich gefragt.

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Alle Wege führen nach Rom...

Aug 032013

...diesmal leider nicht für Flet.
Günter hat mir eine Woche Urlaub in Rom geschenkt, um über meinen Geburtstag meinen Papa zu besuchen.
Meine Männer blieben zu Hause und hüteten die Wohnung.
Am 22.07.2013 ging mein Flug vom Allgäu Airport (Memmingen) nach Rom. Schon beim Check-in schwanten mir lange Wartezeit. Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil: die lange Warteschlange bildete sich für den Flug nach Palma. Da hatte ich nochmal Glück gehabt. Wir hoben bei traumhaften Bedingungen pünktlich ab Richtung Rom.

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...über den Wolken...

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Ich landete pünktlich und als ich aus dem Flugzeug stieg und über das Rollfeld lief, lief ich gegen ein feuchtwarmes Toastbrot. Mein Vater holte mich am Flughafen ab und wir genossen ein leckeres italienisches Abendessen auf seinem Balkon.

Verflixt nochmal: Was ist Ostern? Warum verstecken Hasen Eier? Unser Osterurlaubsbericht!

Apr 022013

geschrieben von Flet

Ich muss es jetzt doch mal los werden: Das ist nun das 5. mal in Folge, dass euer menschliches Brauchtum "Ostern" miterlebt habe. Aber irgendwie werde ich daraus nicht schlau. Gut, bei meinem ersten Ostern war ich erst 2,5 Wochen alt. Im Groben habe ich schon verstanden, dass es da um bunte Eier geht die es als Geschenke gibt. So ganz richtig kann das aber auch nicht sein, weil a) bekommt man die Geschenke nicht, denn man muss danach suchen und b) was man findet ist dann nicht immer ein Ei. Und die nächste Randerscheinung des Ganzen ist, das behauptet wird, dass die Wahrscheinlichkeit für weiße Ostern höher liegt als für weiße Weihnachten. Und wenn das eintritt, dann müsse man die Eier ja in den Schnee werfen, dass man keine Fußspuren sieht und die Suche nicht offensichtlich ist.
Soweit ist das ja noch logisch, aber es scheint wohl auch zu diesem Brauch zu gehören, dass auch andere Dinge versteckt werden. Irgendwie war schon 2 Tage bevor wir in den Schwarzwald aufbrachen das Dauerthema: "Der Kochlöffel ist weg...".
Auf der Fahrt in unseren Osterkurzurlaub lag die Besteckschublade der Wohndose mitten auf dem Boden vor der Küche. Also a) wer hat die Schublade rausgeworfen?, b) da liegt doch kein Schnee und c) warum ist nun der Kochlöffel im Wohnwagen auch noch weg?
Meine Leinenträger haben erstmal geflucht wie die Bierkutscher, aufgrund des 2. verschwundenen Kochlöffel's in 2 Tagen. Ich bin ja nachwievor der Meinung, dass es in unserem Wohnwagen gelegentlich spukt.
Nun komme ich aber mal zu unserem eigentlichen Kurzurlaub:
Grundsätzlich mal völlig atypisch für meine hin und wieder hektischen Leinenträger waren da gleich ein paar Highlights für mich dabei. Normalerweise verziehe ich mich immer dankbar in mein Körbchen in unserem fahrbaren Untersatz, wenn es im Wohnwagen-Stellgelände um's Ankuppeln des Schiff's geht. Aber was war denn da los? Ich werde aus dem Auto geholt und stehe sprunggelenktief im Schnee. Bähh... Da kläfft auch noch ein anderer Hund am Zaun. Aber es scheinen sich die Leinenträger untereinander zu kennen. Als ich mir den anderen Hund näher angeschaut habe, kann ich nur sagen: Typisch Jungspund. Kaum der Wurfkiste entsprungen, meint man, die größten Töne spucken zu können.
Für einen kurzen Sprint im abgesperrten, hoch eingezäunten Gelände war der schwarz-weiße Wusel ja ganz lustig. Wie ich mitbekommen habe, heißt er Nico und ist der Familien-Hund unseres Wohnwagen-Verkäufer's nebenan. Besonders lange mochte ich mich aber mit ihm nicht beschäftigen, mir war kalt und ich bin mit dem Alter nun auch einfach etwas gesetzter geworden, dass ich die Welt nicht jedes Mal auf's Neue erobern muss. Boah war ich dann aber froh, als ich wieder im Auto im Körbchen war. Kurz darauf war auch das Schiff angekuppelt und es ging los. Es sah' die erste halbe Stunde wie eine ganz normalen Urlaubfahrt aus. Entweder haben sich die Leinenträger verfahren oder es geht tatsächlich diesmal zu einem anderen Ziel. Einen Teil der Strecke kannte ich schon. Es geht also in den Schwarzwald. Was für den Punkt "wir haben uns verfahren" sprechen würde, ist das seltsame vor sich hin brabbelnde Kästchen im Auto (Anm. d. Red. Navigationsgerät). Hey Leinenträger, Du weißt doch, dass das immer schief geht, wenn Du das Kästchen im Wohnwagenbetrieb benutzt. Ich hatte recht, beim ersten Zwischenstopp suchten die Leinenträger plötzlich Kochlöffel. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter, irgendwie wurden die Straßen immer schmaler, kurviger und steiler. Als dann links und rechts auch noch Schnee lag, dachte ich, die haben keine Ahnung wo die hin wollen.
Kaum zu glauben, aber wahr, wir sind tatsächlich im Südschwarzwald nahe der Schweiz angekommen. Manchmal kann man sich auf die Leinenträger auch verlassen und ein kleines Lob muss nun auch sein, es ging ja richtig schnell bis die Wohndose an ihrem Platz stand und die Heizung für ein mollig warmes Plätzchen im Bett sorgte.

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Kurz-Trip über Pfingsten

Mai 292012

Das war mal wieder eine Aktion für Kurzentschlossene. Seit vergangenen Mittwoch überlegten wir hin und her ob wir spontan Pfingsten im württembergischen Allgäu verbringen. Donnerstag haben wir uns dann für einen Camping-Platz bei Leutkirch entschieden. Samstagmorgen zogen wir los.

Die Zufahrt zum Platz war mehr als nur abenteuerlich. Sie führte über einen ca. 3 km langen kurvigen, geteerten Feldweg. Die Kurven waren gar nicht mal das Problem mit einem 14-Meter langen Gespann, sondern die zahlreichen Senken und Kuppen in der Strecke. Wir haben nur gehofft, dass uns niemand entgegen kommt, vorallem kein ähnlich langes Gespann.
Auf dem Platz angekommen, war das Flaggschiff schnell aufgestellt und die Entspannung konnte beginnen.

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Erstmal einen Überblick verschaffen und nach anderen Hunden Ausschau halten.

Wir haben die Pentax zwar on Board gehabt, aber am zweiten Tag war das Wetter nichts besonders, stark bewölkt grau in grau. Der Platz lag direkt an einem Moorsee, der bei Flet keine Begeisterungsstürme auslöste: a) Wasser und b) sinkt man mit den Pfoten in die seltsame braune Masse die am Ufer liegt ein.
Dafür waren wir mit ihm in dem großen Waldstück vor dem Platz unterwegs. Überwiegend machten wir abends Spaziergänge, wenn es nicht mehr so drückend schwül war und der Wald bot angenehme Kühlung. Zum Glück kreuzte kein Wild im Wald unseren Weg, zu schnüffeln gab es für Flet dennoch genug.

So vergingen die 2 einhalb Tage wie im Flug...

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In der lieblings Kuscheldecke vergraben und platt nach dem Waldspaziergang, schlummert es sich doch angenehm.

Kurz-Trip über's Wochenende im Allgäu

Apr 302012

Der neue Wohnwagen war die vergangene Woche schnell gepackt und das Ziel hatten wir uns auch schon ausgesucht: der Hopfensee bei Füssen. Keine 60 km von uns entfernt, aber weit genug, um etwas abschalten zu können. Die vergangenen Wochen waren familär sehr turbolent und das ständig herumspringen der Gerüstbauer und Maler hat auch nicht unbedingt zur Entspannung beigetragen, obwohl wir nach Ostern 2 Wochen Urlaub hatten. Die Lieferung unseres Wohnwagen's hatten wir uns dann auch etwas schneller erhofft, und so fielen die 2 Wochen Urlaub komplett flach.

Vergangenen Freitag fuhren wir über's Wochenende nach Hopfen am See. Einfach etwas abschalten, die Seele baumeln lassen und entspannen. Das Wetter war ja traumhaft schön und lud zu Spaziergängen am Hopfensee ein. Wir hatten leider die Pentax nicht dabei, daher nur Handybilder und auch leider keine Bilder von den Spaziergängen.

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Flet nimmt ein Sonnenbad...

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Nachtrag zum Flitzen in München - ...mal wieder ein blaues Karpalgelenk

Nov 272011

Soeben sehe ich, als Flet entspannt auf dem Sofa liegt und schläft, folgendes:

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Auf dem Bild sieht man es nicht richtig, wie grün, blau und lila sein rechtes Karpalgelenk wirklich ist. Vorallem ist es dick verschwollen. Es gab' sofort eine Traumeel und Arnica-Globuli.
Das ist so dick, wie schon seit langer Zeit nicht mehr - mein armes Bübchen!!

Flet lebt nach dem Motto: "Ein Whippet kennt keinen Schmerz." - aber er humpelt und stakst schon sehr beim laufen mit dem Beinchen.
Das wird wieder werden, jetzt wird dann erstmal noch gekühlt, dass es nicht noch weiter anschwillt.

Aber.....

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...wer schon die seltsamsten Verrenkungen beim Schlafen vollführen kann, dann kann es nicht sooo furchtbar doll weh' tun!

Flitzen in München

Nov 272011

Heute waren wir - mal nicht im Allgäu, sondern - in München flitzen.

Leider gibt es keine Bilder, da meine Leinenträger mal wieder ihre Kamera nicht dabei hatten und meine Leinenträgerin nicht wieder ihr Handy bemühen wollte.

Heute Mittag hatten meine Leinenträger eine Einladung zum Mittagessen bei der Tante meiner Leinenträgerin. Die hat einen riiieeesen Garten, sage ich euch! Da kann man sich fast verlaufen. Da bin ich aber abgegast ohne Ende. Da haben mich auch die vielen Tannen nicht gestört, da bin ich einfach mit fullspeed durch's nadlige Unterholz. Ein riesen Spaß!

Meine Leinenträgerin war leicht nervös, weil ihre Tante gesagt hat, dass sehr oft Katzen durch den Garten streichen... Leider habe ich keine gesehen! Meinen Leinenträgerin sagt, gottseidank!
Das fieseste an dem Besuch war, dass es sooo lecker nach bayrischen Schweinebraten mit Knoblauch und Knödeln roch... Und egal, wie lieb ich geguckt habe - ich habe nichts abbekommen. Von den ganzen superleckeren Gerüchen hatte ich zu Hause dann solch' einen Hunger, dass ich das angebotene rohe Fleisch nicht gefressen sondern schlichtweg inhaliert habe!

Mir hätte nur noch ein Windhund-Kumpel zum vollendeten Flitzespaß gefehlt.

Platt...

Okt 302011

geschrieben von Flet

Gestern haben meine Leinenträger mit mir einen ganz schönen Marsch unternommen.
Es war sehr schön, wir haben einige Ecken von Buchloe erkundet, die ich bisher nur aus dem Autofenster gesehen hatte. Immer wieder mal was neues, war die Devise.

Danach fiel ich ganz schön groggy in mein Körbchen...

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...Schlafen ist doch immer wieder ein Genuss...

Ausflug zur Burgruine Niederhaus

Mai 292016

geschrieben von Flet

Na prima, da werfen mich meine Leinenträger zu einer Unzeit aus dem Bett, nur um Schrott auf die Ladefläche zuschmeißen und zum Wertstoffhof zu fahren. Danach geht es mit Sicherheit wieder in den Baumarkt, wo ich dann total langweilig mitdackeln muss... Bisher ging es fast jedes Wochenende wegen irgendwas in den Baumarkt und danach wurde im Garten geschuftet. Immerhin da durfte ich dann durch Mithilfe – grabenderweise – glänzen. So geschah' es aber gestern widererwartend nicht!
Nach dem Besuch des Wertstoffhofs ging es eine ganze Weile kurvig dahin bis wir auf einen Parkplatz einbogen. Wo wollen die nun wieder mit mir hin? Ich sehe hier weit und breit keinen Baumarkt, nicht mal einen Biergarten oder ein anderes Geschäft.
Jetzt geht es auch noch bergauf, sind die wahnsinnig?? Es ist doch schon warm genug... Wer hat denn hier seinen Schutt abgeladen? Hier steht ja fast kein Stein mehr auf dem anderen. Ahhh, eine Infotafel: Mittelalterliche Burgruine Niederhaus. Na, dass das kein Hochhaus ist, kann sogar ich erkennen.
[Anmerkung der Leinenträger: Die ebenfalls mittelalterliche – einsturzgefährdete - Burgruine Hochhaus gibt es tatsächlich und sie ist auf der Anhöhe direkt gegenüber zu finden.]
Die Zweibeiner führen mich durch die Burganlage, nun weiß ich warum die Leinenträger Mittelaltermusik nicht besonders gerne mögen: von dem „Getute“ fällt ja alles in sich zusammen.<br>Nun genug gemotzt und geschimpft. Eigentlich ist das hier ein Erlebnisklettergarten, wo ich meine Ambitionen als „Berggemse“ voll ausleben kann.

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Stadtmauer Nördlingen - Teil I

Jun 012016

Da Flet in kulturellen Dingen nicht so den Durchblick hat als Hund, übernehme ich nun die kommenden 3 Updates wieder.

Nach unserem kleinen Besuch auf dem Niederhaus, fuhren wir die wenigen Kilometer weiter in die mittelalterliche Stadt Nördlingen.
Als Kind besuchte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester Nördlingen, aber da dieser Besuch leicht 20 Jahre zurück lag, wollte ich unbedingt mal wieder nach Nördlingen.
Nördlingen ist eine hübsche Mittelalter-Stadt im Donau-Ries. Sie verfügt über ein absolutes Novum im ganz Deutschland. Nördlingen hat einen komplett begehbaren, fast 3 Kilometer langen Wehrgang rund um die Altstadt. Und genau diesen Wehrgang haben wir uns mit Flet vorgenommen.

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Das war der erste Turm auf unserer Tour.

Ausflug zu Any nach Tirol

Jul 172011

geschrieben von Flet

Heute haben wir uns nochmal mit meiner süßen Zuckermaus Any getroffen, und natürlich auch mit ihren Leinenträgern und den 2 Chihuahuas Irmie und Joschi. Wir haben sie in ihrem Urlaubsort in Tirol besucht (ca. 100km von uns entfernt).
Zuerst sind wir ein Stück am Haldensee spazieren gegangen, ich war sooo glücklich, dass wir wieder vereint waren!

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Any & ich - traute Zweisamkeit!

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Wir dachten, wir könnten dem miesen Wetter im Ostallgäu entfliehen, leider war es auch in Tirol regnerisch, windig und sehr kalt.

Ofnethöhle: Da wo das Neander haust

Aug 072016

geschrieben von Flet

Affenhitze, Affenhitze – sind die Chauffeure denn irre? Muss denn ich wirklich unseren hervorragend klimatisierten Pick-Up verlassen? Anscheinend schon.
Unser letzter Ausflug war ja schon ein Kraxel-Ausflug, aber was ich da mit meinem Whippet-Augen sehe – treibt mir den Schweiß unter die Zunge. Auf halben Weg habe ich mich nun schon gefreut, als wir vor einer fast senkrechten Wand standen – hier geht’s nicht weiter! Strike, wir können ja nun wieder heim fahren... Aber was machen diese Kletterfanatiker mit mir? Wie aus dem Nichts taucht sie vor mir auf, eine „Treppe“ aus Felsen.
[Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um einen dreiviertel Meter Abbruchkante. Siehe Bilder weiter unten.]
Manchmal ist es doch praktisch den Zweibeinern an den Hacken zu kleben, da kam man sich den Weg nach oben gut abschauen und einprägen. Mit Stolz kann ich nun verkünden, ich komme meinem „Whippet-Bergziegen-Diplom“ Stück für Stück näher. Den letzten sachten Anstieg bis zu der Höhle habe ich dann mit links bewältigt. Na und wo ist er nun – der Neandertaler? Er hat lauter Kronkorken auf den Boden in der Höhle geworfen und war nicht daheim. So eine Frechtheit! Anscheinend hausen Neandertaler so. Kein Wunder, dass die nur Höhlen haben und keine Wohnungen. Welcher Vermieter tut sich das freiwillig an?

Genug rumgeflaxt, der ernst des Whippet-Lebens ereilt einen schneller als man flaxen kann – ich muss auch über die Felsen wieder runter. Aber diesmal weiß ich, dass ich den Leinenträger auf Schritt und Tritt verfolge, denn der weiß wo es am leichtesten lang geht.

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Der Riegelberg sieht unscheinbar aus.

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Bisher ist der Aufstieg noch easy...

Ostertaltobel: Mein Bergziegen-Diplom

Aug 182016

geschrieben von Flet

Das Allgäu liegt für uns nun schon seit über einem Jahr nicht mehr vor der Haustür und der Lieblingssatz meines Personals: „Im Allgäu macht man keinen Urlaub – dort wohnt man!“ klingt inzwischen abgedroschen. Sie scheinen ihre Meinung hinsichtlich Tagesausflügen immerhin revidiert zu haben.
Immer wieder zieht es die Leinenträger ins Allgäu, so wie auch gestern. Es ist noch nicht allzu lange her, da waren wir dort schon mal. Damals dauerte die Kraxelei (Kletterei) nicht wirklich lange, diesmal gingen wir den kompletten Rundweg.<br>Seit ich endlich die passenden gesundheitlichen Voraussetzungen, mein eigenes Trainingslager (Garten), gezielte Einheiten zum Fitnessaufbau in Verbindung mit einer hervorragenden Osteopathin habe, werde ich immer fitter und ausdauernder. Unter diesen prima Bedingungen konnte ich nun mein Bergziegen-Diplom erwerben, aber nun erstmal zurück auf meinem beschwerlichen Weg durch den Ostertaltobel.
Ich sag' euch, liebe Leserinnen und Leser, manchmal ist die kompakte Größe eines Whippet's so überhaupt kein Vorteil. Geländesituationen die meine Personalcoach's mit „Siebenmeilenstiefeln“ überwinden, sind für mich fast unüberwindbare Fels/Erdwände. Das erste Stück im Tobel war sehr moderat in der Steigung und es waren eher kleinere Treppenstufen, aber beim letzten Anstieg musste ich zur Hupfdohle mutieren.
[Anmerkung der Redaktion: Die letzten 75 Höhenmeter waren eine in Serpentinen angelegte – in der Stufenhöhe sehr großzügige – Treppe.] Oben angekommen legten wir eine kurze Pause ein und ich konnte am nächsten Wasserfall trinken. Der Rückweg war deutlich flacher und führte uns durch wunderschöne Landschaft, vorbei an riesigen muhenden, langhaarigen Zotteltieren.
Als wir endlich wieder an unserer dunkelgrauen Windhundkutsche ankamen, war ich ganz schön groggy und freute mich schon auf mein Wohnzimmer auf Rädern, als mir vor Verzückung und Neugier schier die Augen aus dem Köpfchen fielen... Fortsetzung folgt!

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Hier war der Weg entlang des Wassers noch einfach..

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...und es macht richtig Spass!

Der Ostertaltobel in Bildern

Aug 172016

Unser Feiertagsausflug am Montag zog uns wieder zurück in's Allgäu, in den Ostertaltobel.
Vor einigen Jahren besuchten wir den Ostertaltobel schon einmal und er ist auch jeden weiteren Besuch einfach wert.
Man wird mit traumhafter Landschaft, einem schönem Rundweg durch den Tobel mit seinen zahlreichen Wasserfällen und fast unberührter Natur belohnt. Der Rundweg erstreckt sich auf 3,2 km und dauert ca. 2 Stunden.

Flet's Bericht folgt...

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Ostersonntag in Speyer - Osterurlaub Teil III

Apr 252011

geschrieben von Flet

Ostersonntag hatten meine Leinenträger nicht so recht den Plan, was wir unternehmen wollen. Also setzen wir uns alle ins Auto und fuhren los. Ich muss sagen, seit Papa zu mir gesagt hat, dass ich im Auto sicher bin, als er mich vor dem neurotischen Border Collie gerettet hat, scheint der Knoten mit der Panik beim Autofahrens geplatzt zu sein.

Ich tat im Auto das, was ich am besten kann, schlafen. Das Ziel war Speyer.

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Entspannter Ostersamstag - Osterurlaub Teil II

Apr 252011

geschrieben von Flet

Ostersamstag haben wir den Tag zum Aus- und Entspannen genutzt. Da es in Vorzelt und Wohnwagen so heiß war, stellten meine Leinenträger Tisch und Stühle vor's Zelt unter einen Baum und ich genoß die Sonne im Gras.

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Nachdem ich so stark hechelte, wurde ich kurz abgeduscht. Das war zwar ganz schön eklig nass, aber tat doch seeehr gut!

Anderer See - aber genau so nasse Pfötchen...

Apr 032011

geschrieben von Flet

...aber auch genauso viel Spass!

Nachdem wir heute im Ostallgäu solch' traumhaft schönes Wetter hatten, haben meine Leinenträger erst einen kleinen Abstecher in die örtliche Eisdiele gemacht. Mannoman waren da viele Leute und es war ein gewisser Geräuschpegel. Die Eisdiele mag' ich sehr sehr gern, aber so war mir das schon etwas unheimlich.
Anschließend ging es kurz nach Hause und ich wollte es mir gerade auf dem Sofa gemütlich machen, da packten mich meine Leinenträger in das verhasste Auto!
Soviel ich mitkriegte, sollte es an einen See gehen.

Wir kamen schließlich am Forggensee bei Füssen an. So richtig nach See, sah' es da aber nicht aus. Das Wasser war so weit weg und es sah' so aus, als würde da eine Menge Wasser fehlen. Da sagte schon mein Papa zu Mama, "...das ist im Frühjahr immer so, da der See über den Winter abgelassen wird". Der Meinung bin ich nicht, da muss eher ein großes Tier verdammt durstig gewesen sein, um den ganzen See fast leer zu trinken. Wir gingen dann bergab bis zum Wasser. Da ich von der Autofahrt und meiner Angst-Hechlerei auch sehr durstig war, dachte ich mir, ich trink' den Rest jetzt auch noch leer.

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Der Elbsee im Sonnenuntergang

Mär 292011

geschrieben von Flet

Gestern Abend haben meine Leinenträger einen kleinen Ausflug mit mir an den Elbsee gemacht. Leider war es wieder ein reiner Leinenspaziergang für mich, aber da dran habe ich mich inzwischen gewöhnt.
Da ich am vergangenen Wochenende meinen allerersten physiotherapeutischen Behandlungstermin hatte, sagen meine Leinenträger, bis es mir mit meinem verspannten Rücken, meiner etwas o'beckten (ostallgäuer Ausdruck für: leicht schmerzhaft und "beschädigt") Schulter und meinem rechten Vorderlauf besser geht, muss ich an der Leine bleiben.

Meine Leinenträger waren bafferstaunt, dass ich meine Abscheu vor Wasser überwunden habe und etwas durch den See getollt bin. Das Wasser, war zwar noch gut kühl, aber es hat einfach zu viel Spaß gemacht.

Die Leinenträgerin hat wieder die Knipse rausgeholt und ich möchte euch folgende Fotos nicht vorenthalten:


Kleiner Ausflug an den Elbsee

Mär 082011

Da wir seit vergangenen Samstag endlich unser neues Auto haben, haben wir heute Abend einen kleinen Ausflug an den Elbsee im Ostallgäu gemacht.

Für Flet war es - leider mal wieder - ein reiner Leinenspaziergang, da er momentan wieder ziemliche Probleme mit dem rechten Vorderlauf hat. Freitag diese Woche sind wir deswegen mit ihm beim Tierarzt. Aber trotzallem hat ihm der Spaziergang - nach dem Autofahrstress - großen Spaß gemacht.

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