Windbeutel Blog

Die Charlottenhöhle

Sep 092019

Gestern packten wir die Hunde in's Auto und machten uns auf den Weg zu einer Schau-Tropfsteinhöhle bei uns um die Ecke. Das war mal ein Ausflug nur für uns Zweibeiner, denn Hunde waren in der Tropfsteinhöhle verboten.
Die Charlottenhöhle ist eine von mehreren Schau-Tropfsteinhöhlen auf der schwäbischen Alb und mit einer begehbaren Länge von 523 Metern eine der längsten Schauhöhlen in Süddeutschland. Bei konstanten 9°C ganzjährig empfiehlt sich warme Kleidung und festes Schuhwerk, da es durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (zwischen 90 % und 100 %) durchaus auch rutschig und unangenehm feucht-kalt ist.
Mit einer Gruppe von 10 Personen starteten wir die Führung durch die Charlottenhöhle. Uns erwartete eine schöne Tropfsteinhöhle, auch wenn leider nicht so beeindruckend wie ich es aus Kindheitserinnerung im Kopf hatte. Wie diese Diskrepanz zustande kam, dazu komme ich noch etwas später. 
Die Höhlenführerin hetzte die Gruppe durch die Höhle, spulte schnell und gelangweilt ihren Text zur Charlottenhöhle herunter. Wir durften an einzelnen Abschnitten der Höhle immer nur sehr kurz verweilen, dass man keine Zeit hatte sich in Ruhe umzusehen und die Stalagmiten (Tropfsteine die vom Boden in die Höhe wachsen) und Stalaktiten (Tropfsteine die von der Decke herunterwachsen) zu bewundern. Die gesamte Gruppe fühlte sich getrieben. Es durfte nur an einer Stelle in der Höhle fotografiert werden und dazu hatte man gerade mal 3 Minuten Zeit. Die Führung war so sehr getaktet, dass es das Erlebnis stark trübte.
Nach einer dreiviertel Stunde verließen wir die Höhle wieder und stellten fest, dass war nicht die Tropfsteinhöhle die Günter und ich hier aus der Gegend schon einmal als Kinder besucht hatten. Wir bemühten die Tiefen des Internets und fanden die schlussendlich richtige Höhle - Fortsetzung demnächst.

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Der Eingang zur Charlottenhöhle

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Gesundheits-Update Flet - kleiner alter Knopf

Aug 262019

Flet plagen in diesem Jahr zunehmende Alterserscheinungen. Dazu gehören leider immer wieder kleinere Zipperlein im Bewegungsapparat wie Muskelzerrungen, Bluterguss im Kniegelenk und des öfteren verhärtete Oberschenkelmuskulatur. Mit Osteopathie haben wir all das ganz gut im Griff.
Etwas trickreicher waren seine Durchblutungsstörungen im Gleichgewichtsorgan (geriatrisches Vestibulär-Syndrom). Mit seinem typischen Tollpatsch-Image hat er es geschafft massiv gestörtem Gleichgewichtssinn sich einen heftig geprellten Augapfel am Türrahmen abzuholen und über Stunden eine Mienenspiel eines Chamäleons zu haben. Ist schlimm, sah aber leider verdammt lustig aus. Unsere Sorge war aber trotzdem groß. Nach 4 Vestibulär-Syndromen bekam er Ende Juli Karsivan verordnet. Nun müssen wir auf Holz klopfen: Es traten seither zwar immer wieder ganz leichte Durchblutungsstörungen, aber die Anzahl der Häufigkeit nimmt sei der Einnahme von Karsivan ab.

Im Zusammenhang mit dem Karsivan stellen wir uns ernsthaft die Frage: Wo ist der alte Knopf hin? Und wo kommt der weiß-blaue Whippet-Welpe her?

Flet spielt inzwischen so exzessiv, dass es sogar das dauerlustige Spiel-Lottl nervt. Grundsätzlich fallen ihm nun längere Spaziergänge wesentlich leichter, auch die Erholungsphasen nach Anstrengung sind deutlich kürzer geworden und er hat allgemein wieder um einiges mehr an Lebensfreude.

Gesundheits-Update Carlotta - der Glückshund

Sep 042019

Ein kurzer Rückblick: Vor fast 2 Jahren übernahmen wir Lottl mit dem Wissen, dass sie einen unversorgten Bruch in der Hüfte hatte. Unschönes dabei, dass der Bruch sich im Bereich des Hüftgelenks abspielte. Als Prognose aus den vorliegenden Tierarztberichten war mit einem vorzeitigen Gelenksverschleiß mit einhergehender Arthose zu rechnen. Unter diesen Gesichtspunkten haben wir das erste halbe/dreiviertel Jahr am Muskelaufbau der Hinterhand gearbeitet, da Lottl anfangs 2 cm Oberschenkelumfangsdifferenz aufwies. Uns fiel aber auf, je mehr Muskulatur Lottl aufbaute, umso kleiner wurden die sichtbaren Bewegungsauffälligkeiten in der Hüfte. Sicher hatten auch konsequente Osteopathie-Behandlungen in dieser Zeit einen großen Anteil daran.
Das nun aktuell vergangene halbe Jahr belohnte uns Lottl mit einem völlig normalen windhündischen Bewegungsablauf, auch immer aggressiveren Richtungswechseln beim Freilauf im Garten, dass wir uns immer wieder die Frage stellten, hat Carlotta tatsächlich eine Bewegungseinschränkung in der Hüfte? Das was wir bei Lottl immer mehr sahen, passte einfach mit der anfänglichen Prognose immer weniger zusammen. Schlussendlich schaffte nun im August ein Röntgenbild die Aufklärung:
Carlotta's Hüftgelenk ist völlig gesund, es gibt keine Verletzungen der Knorpel im Hüftgelenk und nicht das kleinste Anzeichen für eine Arthrose in der Hüfte. Unterm Stich sind das linke sowie rechte Hüftgelenk völlig identisch im Zustand - funktional in Ordnung.
Stand heute können wir uns über einen gesunden Windhund freuen, der keine bessere oder schlechte Altersprognose bezüglich seiner Gelenke hat wie jeder andere Hund.

Dynamik, Geschwindigkeit und Körperspannung - Teil I

Jul 292019

Carlotta beim Vollgas geben zu zusehen freut das Herz. Ihre Körperspannung, Dynamik und Geschicklichkeit ist die reinste Augenweide. Lottl sucht sich nun auch bewusst die schwierigen Ecken in unserem Garten. Das Gelände ist für einen schnellen Windhund alles andere als einfach, da unser Haus am Hang liegt, der Rasen zwar gepflegt ist, aber irrsinnig bucklig und die vergangenen trockenen Sommer ihr übriges taten im Punkto absacken des Geläufs. Aber genau diese Herausforderung macht es für Lottl wohl aus, zu wissen wo sich ein Loch auf tut (wo früher große Bäume entfernt wurden), völlig bewusst die Pfoten aufzusetzen und sich aus zu balancieren. Das hat der Dame bisher einen ordentlichen Berg Muskulatur beschert.

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Fliegen im Gegenlicht

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An dieser Stelle rund um die Terrasse waren früher Blumenbeete, die haben wir in mühevoller Schufterei abgetragen und zu Terrasse hin abfallend eingeebnet.

Dem Muskelabbau entgegen wirken

Jul 252019

Leider ist bekannt, dass das Alter sowie eine Kastration im Alter nicht sonderlich förderlich für die Muskulatur sind. Flet hat in 9 Monaten seit seiner Krebs-OP etwas an Hinterhand- und Rückenmuskulatur verloren. Da heißt es entgegen wirken mit Hinterhand- und Rückentraining neben Freilauf, Freilauf, Freilauf.

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Leckerli in der Hand und dann heißt es Männchen machen

Charme-Attacke

Jul 222019

Mit jedem Tag den Flet älter wird hat er mehr Charme und wird immer süßer. Besonders viel rennen möchte er im Garten nicht mehr, ihn plagen wiederkehrend gemeine Altersbeschwerden. Trotz allem ist seine Lebensfreude nach wie vor unübertroffen.

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Leinenführigkeits-Training im Rudel

Jul 152019

Da Flet mehr schlecht als recht seit 11 Jahren an der Leine läuft, nehmen wir nun einen neuen Trainingsanlauf. In diesem Video ein Leinenführigkeits-Training im Rudel, da er sich schlussendlich doch an Carlotta orientiert. Madame läuft seit Anfang an spitzenmäßig an der Leine, danke dafür nochmal an Pflege-Mama Yve.
Ziel soll selbstverständlich ein entspannter Spaziergang für alle Beteiligten sein. Es werden wohl noch mehrere Videos in nächster Zeit folgen.

Gestern Morgen habe ich einfach mal das letzte Drittel des Morgenspaziergangs mitgefilmt.

Backhendl mit Gurkensalat - von Katzen und Hühnern

Jul 042019

Bei dem Titel könnte man meinen, es handelt sich um den neusten Lifestyle in der Hundeernährung - weit gefehlt.
Unsere südlichen Nachbarn Familie M. haben einiges an Tieren auf ihrem großen Grundstück: einige Hühner, einen Hasen, eine Katze und einen Hund. Seit Jahren ist es eine prima Koexistenz der zahlreichen Individuen. Über die komplette Zaunlänge im Süden ist unser Zaun zusätzlich mit Hasendraht unter unserem Maschendraht verstärkt, dass weder Hase, noch Katze rüber kommen können. Denn unsere Nachbarn wissen von dem Hetztrieb unserer Windbeutel. 

Backhendl mit Gurkensalat

Die Katze "Gürkchen" respektiert die zusätzliche Durchschlupf-Barriere und liegt nur ab und zu auf einem Holzstapel am Zaun. Das reicht dann meistens schon, dass Carlotta sich zu einem "Lecker-Katze"-Knurrer hinreißen lässt. Für Flet liegt Gürkchen immer außerhalb des Sichtfeldes und durch sein Riech-Handicap riecht er sie auch nicht. Den Nachfolger des verstorbenen Stall-Hasens "Herr Schröder" haben wir auch noch kein einziges Mal Klee mampfend gesichtet. Mit den Hühnern sieht das momentan anders aus. Einige Mini-Chicken (etwas ältere Küken) schlüpfen unter dem Zaun durch und picken munter bei uns im Garten.

Heute Mittag erspähte Flet ein weißes Mini-Huhn. Ich konnte förmlich in einer großen Denk-Wolke sämtliche Rezepte von Brathuhn, Backhuhn über gekochtes Huhn in Flet's Hirn runterrattern sehen. Ich hatte gehörig etwas dagegen, dass er seinen Plan eines leckeren Backhendl's in die Tat umsetzt. Die Kleinen Hühnchen sind erst wenige Wochen alt und wirklich süß. Ich bugsierte den alten Knopf an der Leine wieder ins Haus und hoffte inständig, dass das Mini-Chicken bis ich mit Carlotta den Garten betrete (an der Leine wohl weißlich) wieder durch den Zaun das Weite gesucht hatte.

Gurke ohne Hühnchen

Das kleine Federvieh war wieder verschwunden. Ich atmete aber nur kurz auf. Carlotta führte mich zielstrebig zu Gurke auf dem Holzstapel. Da Gurke vor einigen Jahren schon mal sehr, sehr nahe Bekanntschaft mit Flet machte (siehe Verlinkungen oben) - hat sie die hochbeinigen Hetzer als für sich nicht komfortabel eingestuft. Ein paar Faucher später war sie verschwunden.

Bis die Mini-Hühnchen nebenan so groß sind, dass sie unter dem Zaun nicht mehr durchschlüpfen können, herrscht für unseren zwei Leinenzwang.

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Katze Gürkchen

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Eins der 3 Mini-Chicken

Verlängertes Wochenende: Relaxen pur

Jun 242019

Donnerstagmorgen zogen wir wieder mit Wohnwagen los. Gegen 10 Uhr waren wir auf unseren neuen Lieblings Campingplatz hier fast um die Ecke. Gegen 11 Uhr konnten wir auch mit dem Vorzeltaufbau anfangen, da Günter vorher die halbe Küche auseinander bauen musste. Wir füllten den Wassertank, nur die Pumpe im Tank wollte kein Wasser fördern. Es begann die Fehlersuche: Wohin führte das Kabel der Pumpe? An den Verteiler direkt unter der Spüle der Küche. Also alle Schubladen raus, ein Zwischenbrett entfernen, sich an den Gasleitungen vorbei zum Verteiler in die tiefe Küchenzeile buckeln. Wohl dem, der einen Ingenieur für allgemeine Elektrotechnik geheiratet hat, der in fast jeder Lebenssituation ein Strommessgerät zur Hand hat ;-). So wurde der Fehler nach einer guten Stunde gefunden und ein alt bekanntes Problem tauchte auf. Am Verteiler unter der Spüle war alles in bester Ordnung, dass Problem lag - wie des öfteren schon - am Mikroschalter im Wasserhahn. Die Kabel am Wasserhahn sind schon so oft repariert und geflickt, dass ihnen langsam aufgrund von Materialalterung nichts anderes mehr über bleibt als zu brechen. Mit einem Stück Tesafilm wieder notdürftig zusammen geflickt und die Wasserpumpe arbeitete wieder.
Nun konnte wir in ein anfangs sonniges verlängertes Wochenende starten. Da Flet aktuell leider nicht besonders fit ist, machten wir nur kleine 1-Kilometer-Spaziergänge und die Kamera blieb im Wohnwagen.
Samstag hatten wir stundenlang heftige Gewitter mit Platzregen und kleinkörnigem Hagel. Die Hunde und wir entspannten trotzdem...

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Burg Niederalfingen - das Burgfräulein erzählt

Jun 172019

geschrieben von Carlotta

Es muss Wochenende sein, der Wohnwagen steht und es gab einen ausgiebigen Morgenspaziergang. Mal sehen was der Tag noch so zu bieten hat. Habe ich da gerade Burg gehört? Ja, ja eure Burg kenne ich schon zur genüge. Bisher hat es ja den Leinenträgern gereicht 3 übereinander gestapelte Steine anzusehen und sie nannten das Gebilde Burg. Sind wir denn nun jetzt wirklich im Mittelalter gelandet? Diese sch...Straßen auf dem Hinweg und die Burg ist tatsächlich noch intakt. Da ist doch etwas faul oder Flet hast Du nur gefurzt?
Ich glaube wir sind noch in der Echtzeit, denn es stehen vor der Burg Blech- und keine Pferdekutschen. Aber das ist nun mal wirklich ein "Bildungsausflug", denn nun kann ich mir endlich etwas darunter vorstellen wie Burgen ausgesehen haben.
[Anmerkung der Redaktion: Achtung Spoiler-Alarm!] Sehr hohe Mauern um Häuser habe ich unlängst schon mal gesehen. Aber hier kann man gar nicht auf der Mauer drum rum laufen. Ist das nun eine Burg oder doch eine Stadt? Und Flet muss es wieder übertreiben. Ich glaube dir ja, dass man auf der Mauer laufen kann. Nun ja ist hier alles wirklich sehr schön, auch mit viel Wiese zwischendrin, aber an manchen Stellen habe ich auch hier Steinhaufen gefunden. Bilder dazu in 2. Blogeintrag.

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Auf der ehemaligen Zugbrücke am Burgtor

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Lottl neugierig und interessiert wie immer

Wanderung zum Ursprung der Kocher - Teil I

Jun 112019

Es werden noch 3 weitere Teile folgen.

Pfingstsonntag machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung zum Ursprung der weißen Kocher bei Aalen. Der Weg führte uns idyllisch durch ein Waldgebiet an der Kocher entlang.
Flet der normalerweise mit fließenden Gewässern ziemlich auf Kriegsfuß steht, hatte sichtlich Spaß an der Planscherei. Für Carlotta waren die kleinen Wasserfälle, moosige Steine im Flussbett und das ordentliche frische Quellwasser etwas völlig Neues. Typisch Galgo: Anfangs skeptisch, nach einigen Versuchen mit den Pfoten als ungefährlich abgestempelt und dann war für Flet und Carlotta Wasser-Party angesagt.
Carlotta machte es so viel Spaß, dass sie leicht 50 mal rein und wieder raushüpfte. Die ganze Planscherei regte wohl die Blase an und Madame ließ ihrerseits ein Bächlein die Kocher. Beweisbild folgt im letzten Teil der Serie.

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Auf dem Weg zum Kocherursprung

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See-Tour - Teil I

Jun 032019

Vergangenes Wochenende ging es wieder auf Tour mit Wohnwagen. Da es uns vor 2 Wochen so supergut gefallen hat, steuerten wir den selben Campingplatz an.
Samstagmorgen traute ich meinen Augen beim öffnen des Rollo's im "Schlafzimmer" nicht. Direkt neben unserem Wohnwagen ist die Frischwasserentnahmestelle und just dort führt eine Dame ihren Jack Russel Terrier Gassi und ließ diesen unmittelbar unter die Frischwasserentnahme kacken. Mir platzte gelinde gesagt ordentlich der Kragen. Die Dame argumentierte mit "...ich mach's ja weg...". Das hantieren mit der Kacktüte scheint ihr aber bei weitem nicht in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, denn sie nestelte eine gefühlte Ewigkeit mit dieser herum. Sonderlich oft scheint sie dieses praktische Hilfsmittel zur Umweltreinhaltung nicht zu benutzen.
Im Anschluss direkt nach dem Frühstück ging es mit den Hunden wieder auf Tour. Diesmal komplett um den Häsle Stausee, den wir bei unserem letzten Wochenende beim Erkunden der Gegend nur kurz aufgesucht hatten. Wir waren gut 3,5 km bei strahlendem Sonnenschein unterwegs.

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Camping: Der Schlüssel zu Carlottas Seele

Mai 302019

Als Carlotta vor fast 2 Jahren zu uns kam, erhielten wir in einem kleinen Nebensatz in Information, dass sie Angst vor engen Räumen und engen Gängen hat. Wir dachten uns vorerst nichts weiter. Das Problem im Haus war schnell Geschichte. Ein halbes Jahr später, als wir das erste Mal zu viert mit Wohnwagen in den Urlaub wollten, tauchte das Problem plötzlich wieder auf. Und uns viel augenblicklich wieder ein: "Ach, da war ja noch was...". Gut wir trompeten Madame zum Wohnwagen-Training (Teil I & Teil II zum Nachlesen).
Das Training fruchtete und nach dem ersten gemeinsamen Urlaub konnten wir eine Menge Veränderungen feststellen. Carlotta traute sich nach dem ersten Urlaub mit Schwung ins Bett oder aufs Sofa zu springen und das vorherige mühsame Erklettern war Geschichte. Auch beim Freilauf im Garten tat sich was. Vorher hoppelte sie noch beim Gas geben, inzwischen hat sie einen normalen Bewegungsablauf für den Galopp. Entsprechend wendiger und schneller ist sie geworden. Sie steht Flet in nichts mehr nach, wenn es darum geht möglichst eng um die Obstbäume zu kurven. Scheinbar vertraut sie nun ihrem Körper und vor allem ihrer Hüfte.
Andere Dinge dagegen sind nicht so offensichtlich, aber trotzdem passiert. Anfangs zog Lottl es vor im Wohnwagen abseits auf der Sitzecke zu liegen des nachts und lieber vor sich hin zu bibbern als sich ins warme Bett zu legen. Nachdem Günter sie einmal halb steif von der Sitzecke gepflügt hat und ins Bett gebracht, war diese Hürde immerhin mal überwunden.
In unserem letzten kürzlichen Urlaub stellte sich das ganz anders dar ;-). Lottl war vor uns allen anderem im Bett und blieb dort auch. Auch die Vorzüge einer Zudecke genoss sie sichtlich. Inzwischen liegt sie so eng bei uns, dass wir eher schon schauen müssen wo wir bleiben. Glücklicherweise ist die Liegefläche mit Bettverbindung der Einzelbett mit 2,20m Breite nicht gerade beengt. Ebenfalls im letzten Urlaub stellte Lottl schlagartig fest Menschen sind super toll. Sie hüpfte übermütig kreischend auf wildfremde Camping-Gäste zu und begrüßte überschwänglich. Das kreischen gewöhnen wir aktuell wieder ab.
Umso öfter wir nun mit Wohnwagen unterwegs sind, sei es auch nur wochenendweise, umso größer ihre Fortschritte. Die Bindung zwischen uns allen wird immer enger, sie genießt inzwischen die Nähe zum Menschen. Das Vertrauen von ihr uns gegenüber wächst immer immer weiter. Es freut uns sehr.
An die Nähe zu Flet tastet sie sich stückchenweise heran. Inzwischen kann sie es aushalten mit ihm zusammen im Körbchen zu liegen. Vor einigen Tagen hat sie sich selbständig eng zu Flet aufs Sofa gelegt. Lottl braucht einfach viel Zeit, aber aus unserer ursprünglichen Wildblume wird eine wunderschöne Orchidee.
Mit jedem Camping-Ausflug sind wir aufs Neue gespannt wie sie sich weiterentwickelt und mit was sie uns aufs neue überrascht.

Wir waren dann mal weg... Teil I

Mai 202019

Unser Camping-Urlaub im Frühjahr war leider verkürzt. Nach vielem hin und her überlegen packten wir vergangenes Wochenende die Gelegenheit beim Schopf und flohen von Zuhause und der dauerhaften Belästigung durch den bellenden Nachbarshund.
Eine bessere Entscheidung hätten wir für die Windbeutel und uns nicht treffen können.
Super spontan entschieden wir Freitagmittag für die Land-Land-Flucht: sich dem Campingplatz der Wahl ankündigen, kleines Gepäck richten, Hunde abfüttern, Wohnwagen ankuppeln und tschüss. Wir wären nicht wir, wenn wir sofort ohne Ehrenrunde losfahren könnten. Ich hatte das Frostfleisch vergessen, also mit großzügiger Ehrenrunde zurück und einen Spurt zum Frostfach einlegen. Im Anschluss ging es aber wirklich los gen' Ziel-Campingplatz.
Eine knappe Stunde später kamen wir an und 2 Stunden drauf, stand das kleine Vorzelt, Wasser war im Tank, Strom angesteckt und der Mini-Urlaub konnte beginnen.
Wir verbrachten das entspannteste Wochenende seit langem, machten wunderschöne Spaziergänge in malerischer Natur und Mensch wie Windhund ließen völlig die Seele baumeln.
Das wird nun wesentlich öfter auf unserer Agenda stehen, denn was gibt es schöneres als einen Mini-Urlaub bei traumhaftem Wetter zu verbringen ;-)

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Unser Wochenend-Appartment

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Urlaubslogbuch - Peter Pan und seine Tiger-Lilly

Apr 212019

geschrieben von Flet

Da lass ich mich Whippet vom Personal zum shoppen überreden und dann habe ich den Salat mit dem Ergebnis. Es ging ja schon mit ewiger Halsbandanprobe los. Halsband drüber, Gewürge am Hals, Halsband runter und das nächste Halsband drüber und alles auf Anfang. Whippet an graue menschliche Gehirnzellen, ist euch vielleicht mal aufgefallen, dass ich gar kein Halsband brauche? Ich trage doch noch mein Auto-Geschirr. Oder an was macht ihr sonst die Leine fest?
Gefühlte 500 Verkaufsstände weiter, vorbei an lecker duftenden Ochsenziemern und Dörrfleisch, waren tatsächlich 2 Halsbänder gekauft. Und klar, dass blaue Azubi-Kind hat sich hüpfend aufgeführt, weil sie ein Spielzeug haben wollte. Leinenträger ihr werdet langsam altersmilde, ich hätte niemals ein Spielzeug bekommen, wenn ich auf und ab gehüpft wäre und den Clown gegeben hätte. Aber der Leinenträger konnte den Rehaugen der blauen Schnecke nicht wiederstehen und zückte nochmal die Münzentasche. Jetzt sehe ich erst: haha Madame hat ein Tiger-Halsband bekommen und ich eines mit tollen eleganten Borten. Dann ist der Fall klar, Lottl Du bist nun Tiger-Lilly. Und wenn Du Tiger-Lilly bist, bin ich Peter Pan. Nun kann ich mich endlich im Alter wieder wie ein Kind benehmen und hoffen, dass ich auch ein Spielzeug bekomme.
Das mit der hündischen Naivität im Alter habe ich gleich am ersten Urlaubstag perfektioniert. Ups, der Leinenträger hat eine dunkle Hose an, ich dachte es sei ein Bäumchen. Wird schon wieder trocken werden.

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Ein Whippet wie Sekundenklebstoff

Apr 082019

geschrieben von Carlotta

Der altehrwürdige Professor und ich sind ein super Team geworden, aber Flets Eigenschaft im Auto wie Klebstoff an mir zu kleben ist mehr als gewöhnungsbedürftig.
Ihr müsst euch das wie folgt vorstellen: Ich musste mit Flet Platz tauschen und darf nun zu erst ins Auto, denn ich will immer hinter dem Fahrersitz mitfahren und es war mir monatelang egal ob ich Flet mit meinem Popo ans Fenster quetsche oder nicht. Teilweise muss es von außen lustig ausgesehen haben, denn Flet klebte auf Presspassung mit der Nase am Fenster. Das muss von draußen betrachtet zu lustigen Grimassen in Flets Gesicht geführt haben. Mit dem Platztausch bin ich ja wirklich sehr zufrieden, aber sobald Flet eine Pfote ins Auto setzt wirft er seine alten Knochen mittig auf die Rückbank und bewegt sich keine Krallenbreite mehr. Und wenn der alte Herr dann erstmal eingeschlafen ist, ist es komplett vorbei. Nicht nur, dass er gelegentlich schnarcht, nein, ich beobachte ein Phänomen dabei das irgendwo zwischen Sekundenkleber und Magnetismus liegt. Er klebt sich einfach an mir fest. Egal wie weit ich gen' des hinteren Fahrerseitenfenster rutschte, er kommt immer näher und macht sich immer breiter.
So viel Nähe ist nicht mein Fall. Hilflos gucken habe ich schon versucht, beeindruckt ihn kein Stück. Ihr wisst ja, wenn der alte Knopf mal schläft... Wenn ich die Leinenträger hilfesuchend ansehe, bekomme ich nur zu hören: "...behaupte dich mal und mach Dir Platz, Lottl! Flet geht dann schon weg, wenn Du ihn nervst.". Pustekuchen, sag ich euch! Wenn ich ihm meine langen Vorderbeine unter den Körper bohre, brummt der alte Mann kurz, als wäre es eine Massage und schläft weiter. Wenn ich ihm ins Ohr puste, wackelt er mitm Ohr und öffnet nicht mal ein Auge. Hey ich bin keine lästige Fliege die sich auf Deiner Ohrspitze niedergelassen hat, lieber Flet, ich melde Platzbedarf an. Manchmal ist der Kobold wirklich der sturste Ignorant den ich kenne.
Es hilft einfach nichts, als sich meinem Schicksal zu ergeben und den Klebe-Whippet zu ertragen.

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Tierpark Göppingen Teil I

Mär 252019

Gestern waren wir mit den "Kindern" in Göppingen in einem kleinen Tierpark. Für uns war es ein Ausloten ob auch der Zoo in Augsburg und München tendenziell möglich sind - für Carlotta waren es sehr viele Tiere auf engstem Raum. Der Tierpark war äußerst kuschlig mit nur 15.000qm Fläche, enge verschachtelte Wege und kompakte Gehege.
Flet war die Ruhe selbst, bis auf eine Begegnung mit einem Ziegenbock hinter einem Zaun, dem Herr Whippet unmissverständlich klar machen musste, dass man ihm nicht in die Augen starren soll. Lottl und Flet fanden die Servale am interessantesten, da sie diese Auge in Auge direkt an der Scheibe beäugen konnten. Für Carlotta waren es Eindrücke und Gerüche pur, nach dem Rundgang (unter einer Stunde) hatte die Dame einen Overload und wusste nicht mehr wo ihr der Kopf steht und sie schlicht im Schneckentempo zum Auto zurück.

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Der Nasenbär

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Die endloslange Burg - Nördlingen Stadtmauer Teil I

Jun 302019

Vorab: Eine ausführliche Vorstellung der Stadtmauer von unserer ersten Tour findet ihr hier und hier.

geschrieben von Carlotta

Puh, nun komme ich hier endlich dazu hier wieder was zu schreiben. Hier ist Daueraktion, dabei habe ich euch noch gar nicht erzählt das wir an einem wunderschönen Tag in dieser puh-kalt-Zeit eine endlos Burg besucht haben. Mit Burgen und den jämmerlichen Überresten davon kenne ich mir ja schon zur genüge aus. Meistens beginnt es mit einem heraufkraxeln auf einen Berg um alte verwitterte Steine anzuschauen. Diesmal war es völlig anders: kein Berg - dafür ganz viele Treppen und das Bauwerk schien zudem auch noch intakt zu sein. Da haben meine Leinenträger ja mal keinen Schrott ausgraben. Flet lächelt nur milde und allwissend. Flet warum weißt Du schon wieder um was es geht? Da werde ich gleich skeptisch. Flet murmelt: "...3 km Halsverrenken, wirst schon sehen was Dein Giraffenhals davon hat...".
Nun mal rein durchs Zugangstor. Hier gibts viele kleine Häuser und es leben hier auch noch viele Zweibeiner und es fahren jede Menge Motorkutschen durch die engen verwinkelten Straßen. Es ging ein Stück an der Burgmauer lang. Hier ist alles wunderbar intakt, vorallem der kleine Park, der plötzlich hinter einer weiteren Mauer mit Tor auftauchte lud zum Geschäft verrichten ein. Hehe, in "Nachbarsgarten" scheißt es sich am besten. Upss, dass wollte ich mir gerade nur denken und nicht laut aussprechen. Flet's Kotterschnauze hat eindeutig auf mich abgefärbt.
Und das nächste Tor... Sind wir nun im Kreis gelaufen? Denn wir sind wieder an einem Tor. Und Flet, warum grinst Du schon wieder?
Was wird das nun? Ich freute mich heute schon auf einen ruhigen Spaziergang und dann eine lange Holztreppe. Oben angekommen, war ich baff: Ich finde mich in einem engen, geplasterten endlos Gang wieder. Der hört ja gleich gar nicht mehr auf.
Flet grummelt schon wieder: "...he Party-Amsel lauf' ruhig mal los, Du wirst schon merken das das hier kein Ende hat bzw. das Du hier immer wieder vorbei kommen wirst. Ich könnte mich hier glatt in die Sonne legen und auf Dich warten. Da haben nur die Leinenträger was dagegen und ich muss mit".
Ich muss schon sagen, es ist schon cool. Auf der einen Seite ist eine Mauer mit Dach und auf der anderen Seite kann man in die ganze riesige Burg schauen. Die Aussicht ist so toll, dass ich immer wieder stehen bleiben muss und den Blick schweifen lassen. Vor allem laufen unter der Mauer Zwei- und Vierbeiner herum, da muss ich glatt aufpassen, dass ich denen vor Staunen nicht auf den Kopf sabbere.
Was mich aber tierisch verwirrt ist, dass man Zweibeiner trifft die an einem vorbei gehen und nach geraumer Zeit die selben Zweibeiner aus der selben Richtung auf einen zu kommen und wieder an einem vorbei laufen. Ist das ein Zaubertrick? Und Flet, Dich dauergrinsenden Sausack frage ich gleich gar nicht, denn Du verrätst mir eh nie etwas.

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Die Seele baumeln lassen

Mär 062019

Wenn der nervtötende Nachbarshund östlich von unserem Grundstück unter der Woche wieder abgereist ist, genießen unsere Nasen die wohltuende Ruhe. Übers Wochenende kommen sie aus gerade genannten Grund nicht zur Ruhe und entspannen dann unter der Woche und schlafen sich aus.

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Carlotta's Diät

Mär 192019

Anfang August 2018 traf uns schier der Schlag: Wir wogen Carlotta mal wieder und die Waage zeigte 26 kg. Uff - viel zu viel. Uns war zuvor schon aufgefallen, dass sie sehr rund wirkte, aber das unter anderem die Kastration so heftig durchschlug, hätten wir nicht gedacht. Sie hatte von November 2017 bis Juli 2018 immer wieder Probleme mit zu viel Fett in der BARF-Ration und bekam Durchfälle. Wir reduzierten das Fett und gaben täglich mageren körnigen Frischkäse als Calcium-Quelle zu und das Durchfallproblem war ein für allemal gelöst. Das sie nun aber das Futter besser aufschließen kann bedachten wir nicht und so schlug die Gewichtsbombe zu. Carlotta war als sie zu uns kam wohl noch nicht ganz ausgewachsen und legte noch 2,5 cm in der Höhe drauf, nun auf 63,5 cm Schulterhöhe.
Wir setzten die Dame auf Diät. Wir reduzierten vorerst die Futtermenge langsam, aber stetig. Und wir hatten Erfolg! Ein klein bisschen sollte aber an Gewicht noch weg.

Vorher:

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Viel zu runde 25 kg

Aktuell:

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Deutlich schlankere 21 kg

Happy Birthday Flet - 11 Jahre verrückter Kobold

Mär 092019

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geschrieben von Flet

Seit ein paar Tagen hallt "Geburtstagshund...Geburtstagshund" an meine Rosenöhrchen. Es ist also wieder soweit - ich werde ein Jahr älter. Nach all den Jahren muss ich das Heft nun in die Pfote nehmen und mich mal selbst zu meinem Wiegenfeste ordentlich huldigen. Nennt es Schrulligkeit des Alters oder schlichtweg Dreistigkeit, aber wie sagt ihr immer? "Der Bayer haut mit der Faust auf den Tisch".
Schließlich geht es ja um mich und der einzige der bisher sich zu seinem Geburtstag nicht selbst äußern durfte war ich.
Ich möchte mich ja mal nicht beschweren, Geburtstag haben ist schon toll: Geschenke, Leckerlis fast im Überfluss und oftmals eine kleine Party. Und genau nun kommen wir damit zum Punkt. Glaubt es mir, ich habe es bis jetzt in all den Jahren noch nicht fertig bekommen mich mit meinen Wünschen zur Ausgestaltung der Party durchzusetzen.
Hey Leute, alle Windhundkumpels gemeinsam einladen, ein gepflegtes Kaninchen jagen und im Anschluss ein 3-Gänge-Menü genießen. Nichts gegen Carlotta die alte Party-Amsel, aber in Punkto Party muss es einfach rocken. Denn ohne headbangen und ordentlich abschädeln geht hier gar nichts.
Aber was wird passieren? Die Leinenträger feiern und wir schauen wieder in die Röhre.
Nichts desto trotz, gerne fleißig gratulieren und Geschenke schicken.

[Anmerkung der Leinenträger:
Lieber Flet wir wünschen Dir nach Deinem schlimmen 10. Lebensjahr nun ein viel tolleres 11. Lebensjahr. Du bekamst ein zweites Leben geschenkt und hast es mehr als nur verdient. Und über Deine geplante Party reden wir noch..."]

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Lindau am Bodensee - einmal rund um die Insel

Mär 112019

geschrieben von Carlotta

Puhh, kaum aufstanden ab ins Auto. Was ist denn hier für eine Action los? Das Wetter ist ja richtig schön, aber vor der Tür wars erstmal ordentlich frisch. Na dann schauen wir mal, wo wir diesmal ankommen werden.
Flet murmelt schon die ganze Zeit in aufgeregter Vorfreude vor sich hin: "...Juhu Bodensee...", "...endlos viel Wasser, wie am Meer..." und "...boah waren wir dort schon lange nicht mehr...". Ich lasse ihn vor sich hin murmeln, dass Alter - ihr wisst!
Okay, ein Parkplatz, draußen deutlich wärmer aber windig. Und Windhund und kalter Wind will einfach nicht zusammen passen. Bis hierher alles mal eine ganz normale Ausflugsanfahrt.
Dann geht's nun mal los. Moment mal, dass ist hier aber viel Wasser und egal wohin ich blicke da ist nur noch mehr Wasser. Dann schauen wir uns das nun mal an...
Zuerst ging es über eine lange Brücke und dann gingen wir am Ufer lang. Plötzlich wurde jäh vom Ufer abgezweigt, durch Torbögen an alten Gemäuern vorbei gegangen und sich durch enge Gassen geschlängelt. Ach Leinenträger, bitte nicht schon wieder eine Burg!
[Anmerkung der Leinenträger: Nicht jede historische Altstadt ist gleich eine Burg, Carlotta. PS: Hier ist jedes "alte Gemäuer" bewohnt.]
Schlagartig ging es aus dem Schatten der Häuser zurück ans Ufer. Menschen, Menschen, Menschen, Menschen. Was ist denn hier los? Wo kommen die ganzen Menschen her und wo wollen die hin? Das sind so viele Menschen, da kann man glatt den ein oder anderen Vierbeiner unter ihnen übersehen. Das Ende vom Lied war immer, Flet sieht die anderen Hunde zu spät und mault durch die Gegend. Alter Griesgram! Ich dachte er kennt sich hier aus, aber wie immer früher war ja alles besser.
Ich komme hier gar nicht mit dem gucken hinterher. Vögel die auf dem Wasser landen können, große Kisten mit vielen Menschen darauf die lautlos übers Wasser gleiten und viel zu enge Wege um gemütlich entlang zu schlendern. In Ruhe schnüffeln Fehlanzeige, denn andere Zweibeiner trampeln einfach an einem vorbei.
Immerhin hat es mein Personal verstanden: Pause! Kaum verlässt man den Uferweg und seien es nur ein paar Meter, herrscht wohltuende Ruhe. Der parallele Weg zurück zum Parkplatz durch einen Park ist herrlich einsam. Da kann man so richtig durch schnaufen. Vom Park ging es wieder in zurück in die alten Gemäuerschluchten und zu einem Futteraufnahmezentrum für Zweibeiner.
[Anmerkung der Leinenträger: Ja Carlotta, auch wir Menschen lassen uns ab und zu zu besonderen Anlässen mit dem Futter bedienen und bereiten es nicht selbst zu. Ihr Hunde genießt den Service täglich.]. So schlecht war die Pause gar nicht, Flet und ich genossen sofort ein Mittagsschläfchen.
Umso ärgerlicher war es, sich dann wieder auf die Pfoten hieven zu müssen um zur großen grauen Kutsche zurück zu kommen. Der Trageservice ist wohl eher nicht inklusive? Aber gut, zumindest der Fahrstuhl-Service ins Auto hat einwandfrei funktioniert. Und nun ist auf der 1,5-stündigen Rückfahrt entspanntes schlummern angesagt.


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Einen Moment in der Sonne verweilen, dann geht es 5 km einmal um die Insel

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Burgruine Lauterburg - Schnee, Sonne und müde Windbeutel

Mär 032019

geschrieben von Carlotta

Puh da hat mich der Whippet doch noch gerade so durch die Trittsicherheits-Prüfung durch gewunken. Schon auf dem Rückweg nach der Prüfung zum Auto freute ich mich diebisch auf eine Siesta auf der Rückbank. Vorerst lief alles nach Plan. Gut, dass die Zweibeiner ab und zu noch etwas Zeit in Anspruch nahmen um Dinge mit der Knipse-Kiste festzuhalten kennen ich ja schon. Und was stört mich das? Nix, ich liege bequem im Warmen auf der Rückbank. Obendrein hatte der Whippet-Köter noch nicht mal ein Kuschelanfall. Strike! Normalerweise klebt der im Auto an mir wie Kaugummi - voll eklig.
Moment mal, was soll das? Parkplatz, anhalten, Tür auf, alle aussteigen? Gehts noch?!
Zumindest bin nicht nur ich dieser Ansicht, sondern Flet hat sich auch keinen Millimeter gerührt beim Öffnen der Tür. Okaaay, meinetwegen. Es kommt wie es musste, dass nächste zerfallene Gemäuer. Und überall dieser Schnee. Es schmilzt auch noch in der Sonne und die Pfoten werden patschnass. Das ist alles andere als chillig. Flet zieht ein Gesicht, als sei ihm irgendwas über die Leber gelaufen oder wie 3 Tage Regenwetter.
So Leinenträgerin jetzt mach mal hoppigaloppi Deine Fotos, ich will hier weg und zwar stante pede ins Auto. Flet murmelt schon wieder was von gelber Weste, keine Ahnung was er damit will.
Kaum am Auto angekommen dürfen wir nicht einsteigen. Das ist nun aber wirklich mal oll. Na okay, ich will es mal noch durchgehen lassen, denn die Zweibeiner haben begriffen das wir nun auch einen Snack verdient hätten. Gottseidank Autotüren auf und wir durften rein.
Gerade hat sich Hund drauf gefreut, dass es nun endlich nach Hause geht und man hat sich schon im Auto häuslich eingerichtet - da legen die Zweibeiner noch einen drauf: nächster Parkplatz wieder anhalten. Puh gottseidank nur so ein Warenaufklaubhäuschen, damit haben wir nix zu tun. 

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Am äußeren Torbau der Ruine

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Burgruine Rosenstein - Trittsicherheit gefragt

Feb 232019

geschrieben von Flet

Bislang hatte ich ja wirklich Ruhe, aber nun ist wieder die Ausflugssaison angebrochen und Windhund wird zu Unzeiten aus dem Bett gezerrt. Wenigstens passt das Wetter und einigermaßen die Temperatur sonst müsste ich hier glatt streiken. Hat mir mal jemand vorsorglich eine gelbe Warnweste?

Heyho Leute, wir haben uns in unwegsames Gelände aufgemacht, denn heute stand eine weitere Teilprüfung für Carlotta's Bergziegen-Diplom an. Die Dame braucht nicht zu glauben, nachdem wir nicht mehr im Allgäu wohnen, dass ihr das erlassen wird. Ich kenn doch die Zweibeiner-Fraktion die uns Hundlinge in der Ausflugssaison mitten in den Bergen absetzt und dann muss man erstmal schauen wo man bleibt. 
Das es irgendwo auf einen Berg geht, war sofort wieder klar, denn ultra enge, verschlungene und steile Straßen. Gottseidank wurde heute die große Kutsche gewählt, denn mit dem kleinen Rennauto, hätten wir bei Carlotta garantiert wieder 2 Meter Labskaus gegen den Wind (*zwinker* alte Ralleyfahrer).

Was haben wir denn für die Prüfung vorbereitet? Gleich zu Anfang Tauwasser auf eisigem Untergrund am Parkplatz. Ergo raus aus dem Auto und gleich mal gucken, dass wir alle Pfoten unter Kontrolle halten. Liebe Zweibeiner, frisch gepflegte Waldwege sind für uns Hunde was tolles. Aber warum zum Teufel müsst ihr diese verdammt spitzen Splittsteine benutzen? Trittsicherheit hin und her, da weiß man einfach nicht wo man die Pfoten hinsetzen soll. Kaum hat man den Weg mit schöner moderater Steigung hinter sich und es könnte weiter zur eigentlichen Prüfung gehen müssen die Zweibeiner erstmal Mittagessen. Hallo? Glaubt ihr wir Vierbeiner könnten keinen Snack vertragen?

Nach dieser, für uns Hunde, unnötigen Zwangspause durften wir uns dann doch tatsächlich mit dem felsigen Untergrund der schwäbischen Alb befassen. Es sah alles nach einem Weg aus, dass war es aber bei weitem nicht. Wir fanden lauter schroffe, abgebrochene Felsen und diverses Wurzelwerk vor über das man darüber balancieren musste. Tja und wer den Berg erklimmt, kann auch an irgendeiner Stelle ins Tal blicken. Diesen Zusammenhang muss sich Carlotta unbedingt hinter ihre Löffel schreiben, damit sie nicht wie eine Salzsäule vor dem Talblick steht. Denn es gibt doch nichts schöneres für einen Windhund als einen endlosen Blick in die Ferne?

Aber der Whippet ist ja kein fieser Prüfer und lässt sie deshalb durchrasseln. Dann nehmen wir noch als zweiten Versuch die schmale Brücke, zwischen dessen Planken man in die Tiefe sehen kann. Siehe da, dass hat Carlotta mit Bravur gemeistert, kein Zögern, keine Angst - und auch noch frech durchs Geländer geschaut. So ist das schön. Da haben wir für die Prüfung gerade noch die Kurve gekriegt.

Als Belohnung durften wir uns dann mal wieder halb verrottete Mauerreste angucken. Danke Zweibeiner!

Liebe Carlotta, die Teilprüfung "Trittsicherheit" hast Du mit Bravur bestanden!

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Burgruine Rosenstein - die Burg

Feb 282019

Für unseren ersten Ausflug diesen Jahres suchten wir uns als erstes Ziel die Burgruine Rosenstein bei Heubach auf der schwäbischen Alb aus. Als Höhenburg in Spornlage auf dem Berg Rosenstein gelegen lud sie zu einer kleinen Wanderung ein. Vom völlig vereisten Parkplatz aus (ich wollte im Vorfeld nicht glauben, dass es auch am Rand der schwäbischen Alb noch Schnee haben kann), ging es einen guten Kilometer auf verschlugenen Wegen durch den Wald. 500 m vor der Burg lud eine Waldschenke zu einem kleinen Mittagsimbiss ein. Im Anschluss ging es den letzten halben Kilometer bis zur Ruine durch unwegsames Gelände über Felsen und Wurzeln, sprich sprichwörtlich über Stock und Stein.

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Die Ruine Rosenstein 686 Meter über dem Meeresspiegel. 

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Bleib-Übung mit Carlotta

Jan 272019

Damit wir das Training, dass mit dem Futterbeutel begonnen hat nicht nur draußen machen können, haben wir noch eine tägliche Trainingseinheit indoor angeschlossen.
Ziel ist es, dass wir und Carlotta ein Team werden, dass zusammen arbeitet. Nach einer Woche sieht das schon so aus, wie auf dem folgenden Video.
Carlotta wartet brav, obwohl das Leckerli geflogen ist, bis wir sie losschicken es zu holen. Zweiter Teil der Übung ist, obwohl das Leckerli schon geflogen ist Carlotta bei uns zu bremsen und erst auf "Hol-Kommando" weiter zu schicken. Einfach, dass die Aufmerksamkeit in erster Linie bei uns liegt und nicht sofort beim fliegenden Leckerli.

Carlotta pur

Feb 132019

Unser Lottl bringt uns mindestens einmal am Tag zu lachen. Irgendetwas lustiges fällt ihr immer ein: auf drei Beinen stehend sich mit dem Hinterlauf unterm Kinn kratzen, sich schütteln und die Zunge hängt seitlich ne Weile aus der Schnute bis Madame diese wieder einsortiert hat. Oder einen Schlafanzug aus dem Bett zerren und stolz die Beute ins Wohnzimmer tragen, wo gerade eine Familienfeier stattfindet. Seither lagern wir Schlafanzüge, Socken und Putzlappen auf mindestens 2 Meter Höhe.

Die Bilder in diesem Blogeintrag zeigen gut ihre vielen Facetten.

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Das Spielkind

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Die erwachsene

Flet - Charme des Alters

Jan 152019

Jeden Tag den Flet älter wird versprüht er mehr Charme. Wir sind unendlich froh, dass er sich von seiner Krebserkrankung und der Operation vor gut 2 Monaten inzwischen super erholt hat. Seine alten 100 % wird er nicht mehr zurück bekommen, aber auch das Leben hinterlässt Spuren. Es spielt seit einigen Wochen soviel wie noch nie vorher in seinem Leben. Teilweise ist Carlotta schon etwas angenervt, weil Madame meint: nun fertig mit spielen und Flet hüpft immer noch wie Rumpelstilzchen durchs Wohnzimmer und quietscht mit den Plüschtieren vor sich hin. Da könnte ich stundenlang zusehen, denn Flet hat nun wieder richtig Lebensfreude und blüht für sein etwas fortgeschrittenes Semester ordentlich auf. Wir sind jeden Tag dankbar, den er bei uns ist, da uns sein Krebs doch die Endlichkeit sehr bitter aufgezeigt hat.
Flet läuft langsam wieder zu alter Hochform auf, nimmt sich aber auch altersbedingt mehr Ruhezeiten.
Unser kleiner Hauskobold macht viel Freude und die Kastration hat ihn deutlich entspannt. Er frühstückt nun endlich seit er bei uns freiwillig, selbständig und mit Appetit. Aktuell müssen wir noch nicht auf die Gewichtsbremse drücken, aber eine etwaige Gewichtszunahme durch die Kastration beäugigen wir mit Argusaugen.

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Ridgi-Pad - Schlauchboote im Wohnzimmer

Jan 072019

Vor gut 3 Jahren bekam Flet ein großes Kuschelkörbchen fürs Wohnzimmer. Nun ist es soweit und muss abgewrackt werden. Das alte Körbchen wurde einer neuen Wirkungsstätte im 2. Wohnzimmer im Keller zugeführt, denn soviel wird die Verklebung des Schaumstoffs noch aushalten, damit Carlotta nicht ganz darauf verzichten muss. War das große Kuschelmonster doch ihr erster sicherer Ort als sie zu uns kam.
Wir überlegten lange was wir als Ersatz haben möchten, wälzten online Hundebetten bis uns der Kopf schwirrte vor Vielfalt. Das richtige für uns war aber nicht dabei. Wir legten das Thema erstmal wieder ad acta.
Kurz vor dem Jahreswechsel fiel es uns wie Schuppen von den Augen: klar, wir hatten noch ein Ridgi-Pad auf der Terrasse. Das Ridgi schafften wir kurz vor Flets Einzug bei uns im Juli 2008 an. Es hat nun über 10 Jahre auf dem Buckel, stand bei Wind und Wetter nur im Freien, Sommer wie Winter. Der Kunstlederbezug ist das haltbarste was wir bisher an Hundebetten erlebt haben. Im Frühjahr wurde es mit dem Gartenschlauch abgeduscht und ging für die Outdoor-Saison in Betrieb. Kurz vor dem Winter wanderte es wieder in die hinterste Ecke der Terrasse bis zur nächsten Saison.
Aus diesem Grund geriet es völlig in Vergessenheit. Kurz vor Silvester reinigten wir das gute Stück großzügig und es wanderte vorerst ins Wohnzimmer. Flet fielen fast die Augen ausm Kopf vor Freude, dass das verschollen geglaubte "Schlauchboot" plötzlich wieder da war. Für ihn ist das Ridgi-Pad Kindheitserinnerung pur. Und Schwupps lag der Whipp drin und war nicht mehr gesehen.
Sofort war uns klar, für Carlotta ist Flets Ridgi mit Größe 2 (Außenmaß: 103x75 cm, Innenmaß: 52x39 cm) viel zu klein. Wir bestellten für Madame Größe 4 (Außenmaß: 130x106 cm, Innenmaß: 67x53 cm).
Kurz nach dem Jahreswechsel kam der "Schlauchboot-Bausatz" an. Das Rigdi ist dem natürlichen Liegenplatz bzw. Liegeposition des Hundes nachempfunden. Der hohe runde Randwulst bildet zum tiefer gelegenen Liegeplatz eine Kuhle, in die sich der Hund richtig einkuscheln kann oder den Kopf auf den Rand legen. Die Randwulst ist mit Memory-Foam gefüllt und bleibt absolut formstabil. Die eigentliche Liegefläche ist ein Schaumstoffpolster. Der Bezug ist raffiniert, denn man bekommt das Rigdi in Einzelteilen (Randwulst, Kunstlederbezug und Schaumstoffliegepolster) geliefert. Zusammengebaut ist es schnell: Schaumstoffpolster in die Mittentasche einlegen und Reißverschluss schließen, Randwulst außenherum drapieren und ebenfalls den Reißverschluss schließen - fertig!
Das Innenleben von Flets Ridgi hatte kein Untätchen nach über 10 Jahren und so haben wir diesem nur einen neuen dunkelgrünen Kunstlederbezug spendiert, passend zu Carlottas großen dunkelgrünen Rigdi.
Flet war augenblicklich vom großen absolut begeistert, Carlotta war anfänglich etwas skeptisch und brauchte einige Tage bis sie das Ridgi lieben lernte.

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Ridgi Größe 4

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Flets Rigdi Größe 2

Trockenwaschgang in der Waschanlage

Dez 282018

Des Deutschen Paradedisziplin ist das Auto waschen. Wir gehören nicht zu den Autowasch-Fanatikern, aber gelegentlich muss man die Blechkutsche doch mal durch die Waschanlage jagen. Fluchs ist daraus auch gleich mal eine Lehrstunde für Carlotta geworden, was wir Zweibeiner so für abstruse Gepflogenheiten pflegen. Flet ist ein alter Hase im Punkto Waschanlage. Für Carlotta war es nun das erste Mal. Wegen der Alufelgen verzichteten wir auf eine Waschanlage in welcher das Auto mittels Förderband bewegt wird und wählten eine mit reinfahren, sitzen bleiben, waschen lassen und gut.
Wie so oft, schaute sich Carlotta auch in diesem Fall Flets Verhalten ab. Erstmal neugierig gucken (das sparte sich Flet großzügig), einmal den Kopf schütteln beim ersten Schwall Wasser aufs Auto, feststellen das man ja trocken bleibt und dann war dösen angesagt. Ganz geheuer war ihr die ganze Sache noch nicht, aber Wiederholungen machen den Profi. Und wir haben dann umso öfter ein sauberes Auto ;-)

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Kurz vorm Start...

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Die Waschbürsten sind am Heck zu Gange

Futterbeuteltraining mit Carlotta

Jan 232019

Mitte Dezember 2018 gingen wir ein Problem bei Carlotta an, welches wir schon fast ein Jahr mit herum zogen. Die Dame wollte sie nach dem Freilauf im Garten nie anleinen lassen. Aus Hundesicht auch völlig logisch, denn mit Leine dran ist der Rennspaß und die Entscheidungsfreiheit vorbei. Also brauchten wir eine Lösung, dass ein sich an uns orientieren und gelegentlich bei uns vorbeischauen lohnenswert sein kann.
Uns ging es primär nicht um die Apportier-Übung sondern Hund rufen, es gibt den Jackpot aus dem Beutel und dann fliegt der Beutel wieder. Denn das hinterher rennen machte Carlotta ja schon Spaß, ergo vorbeikommen Leckerchen abgreifen und weiterspielen.
Die eine Übungseinheit hat soweit gefruchtet, dass sie im Garten nun anleinbar ist.

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Aha, das ist er also, der Futterbeutel

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Na, wie komm ich nun an die Leckerchen im Beutel?

Schneespaß mit Flet

Jan 032018

Flet lässt Schnee inzwischen sehr gemütlich angehen. Warum sich aufhaxen, wenn man das weiße kalte Zeug schon so viele Jahre kennt. Für einen kurzen Sprint ließ er sich dann aber doch hinreißen.

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Erstmal das wichtigste erledigen...

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Die Nashorngiraffe

Nov 222018

Letztes Wochenende gab es ein neues Spielzeug für die Hundebande: die Nashorngiraffe. Flet kam leider nur kurz in den Genuss die Nashorngiraffe sein eigen nennen zu dürfen, denn sobald Carlotta ein neues Spielzeug erspäht, hat Flet schlechte Karten.
Carlotta ging ordentlich mit dem zu bespielenden Neuankömmling ins Gericht, aktuell benötigt die Nashorngiraffe eine OP um eine Amputation aller 4 Beine zu verhindern ;-)

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Happy Birthday Carlotta

Dez 232018

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Der lustigste Galgo der Welt wird heute 3 Jahre alt. Carlotta's unbändige Lebensfreude macht uns Tag für Tag unendlich froh. Sie ist nun seit über einem Jahr bei uns und schon lange nicht mehr wegzudenken. Sie hat in dieser Zeit enorm an Sicherheit gewonnen, dass wir sie von Zeit zu Zeit bremsen müssen. Ihre Fröhlichkeit kennt oftmals keine Grenzen - Flet kann davon teilweise ein leidvolles Lied singen.
Carlotta genießt ihr Leben in vollen Zügen und kostet jede Sekunde voll aus. Wir wünschen ihr noch ganz viele schöne, unbeschwerte und fröhliche Jahre.

Die Madame und ihr Wurmi

Nov 182018

Carlottas Hauptaufgabe in den letzten 4 Wochen bestand fast ausschließlich darin Flet durch jede Menge Blödsinn ihrerseits aufzumuntern. Da wurden ihm haufenweise Spielzeuge gebracht, um ihn lustig wild Zähne klappend herumgetanzt (für Carlotta war es tanzen, für Flet eher herumschupsen durch den Hüftschwung des Galgo-Popos) und Carlotta betätigte sich einmal mehr in Spielzeugweitwurf.
Das hellblaue Wurmi mag Carlotta schon besonders gern, da sie das am besten beuteln und weitwerfen kann. Mal landet es in der Krone des großen Fikus im Wohnzimmer auf dem Fensterbrett, mal hinter dem Geschirrschrank bei der Stehlampe oder es rutscht zum millionsten Mal unters Sofa.
Auf Carlotta's Champions-League-Wurf in den Kornleuchter im Keller warten wir noch. Aber was den Weitwurf angeht ist die blaue Madame so hochbegabt, dass die Königsklasse kein Problem für sie sein dürfte.

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Bei Flet geht es aufwärts

Nov 022018

Nach nun 2 Wochen nach der OP können wir endlich sagen, dass es bei Flet bergauf geht.
Er ist wieder mobiler. Die Wunden der Kastration sind bis auf eine Mini-Kruste sehr gut verheilt, seine Penisschaftentzündung die ihn eine gute Woche plagte ist endlich Geschichte. Ganz langsam schrumpelt auch der übrig gebliebene linke Hodensack zusammen. Es geht nun endlich alles in die richtige Richtung der Genesung.
Sein OP-Shirt braucht er auch so gut wie nicht mehr tragen. Die Wunde am Oberschenkel heilt nun in großen Schritten.
Flet ist - wie in der Vergangenheit auch schon - ein vorbildlicher und braver Patient und lässt die Wunden nahezu vollständig in Ruhe.
Noch schläft er viel und ruht sich aus, aber wenn man morgens wieder ein gewisses schelmisches Blitzen in den Whippetaugen sieht - wissen wir, er wird wieder vollständig der alte, verrückte Knopf.

Zeitweise fegt er wieder mit Spielzeug übers Sofa und wir freuen uns riesig, dass er wieder Spaß am Leben hat. In den letzten Tagen hat er sogar eine halbe Stunde am Stück mit Kuscheltieren gespielt - was uns unglaubliche Freude bereitet. Wir genießen nun jeden einzelnen Tag mit ihm und hoffen, dass er sehr lange bei uns sein wird.

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Krustentiere mit weitreichenden Folgen

Okt 272018

Wir brauchten schon immer bei Flet und seinen Zipperlein eine gehörige Menge Galgenhumor. Im aktuellen Fall ist es leider etwas schwierig diesen aufrecht zu erhalten.

Was im Juli mit Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkung und Demenz-Verdacht begann, nahm eine völlig unerwartete Wendung. Auch die sonst für Flets Rücken hilfreiche Osteopathie-Behandlung versagte und ließ uns ratlos zurück. Im September entdeckten wir einen leicht vergrößerten linken Hoden. Wir machten einen Termin in der Tierklinik, auch um die etwaige Demenz abzuklären.
Im Ultraschall sah man Gewebe im linken Hoden, was im Hoden nichts zu suchen hat. Der rechte Hoden hatte lediglich eine Zyste. Wir vereinbarten einen Termin zur Kastration am 19.10.2018.
Vom Kliniktermin bis zur OP waren es 5 Wochen die es zu überbrücken galt. Die Schmerzen bei Flet nahmen immer mehr zu und auch eine Kombination aus 3 Schmerzmitteln konnte diese nicht mehr stillen. In dieser Zeit konnten wir fast täglich zusehen wie der linke Hoden weiter wuchs. 2 Wochen vor der OP erhielten wir Flets Blutbild, welches typische Abweichungen für ein Tumorgeschehen zeigte. Dieses faxten wir erstmal in die Tierklinik um zu fragen, ob er bei den Blutwerten überhaupt opfähig ist.

Vor nun einer Woche wurde Flet kastriert, ein Lipom aus der Unterhaut im Oberschenkel entnommen und die Zähne professionell gereinigt (lt. Operateur nur Plaque, kein Zahnstein). Die Narkose hat er mit seinen fast 11 Jahren gut überstanden, die Wundschmerzen lassen sich gut mit mittelstarken Schmerzmittel behandeln.
Am Nachmittag nach der OP war Flet wieder ganz gut auf den Beinen und wollte eine Stange Wasser im Garten los werden. Er suchte sich eine geeignete Stelle, hob das Bein, ging einmal im Kreis, roch daran und markierte sofort drüber. Nachdem das ganze Schauspiel sich mehrmals wiederholte bis er leer war, müssten wir ihm nun glatt unterstellen, dass er seinen eigenen Urin-Geruch nicht mehr kennt. Auch Carlotta roch sichtlich irritiert an Flets Markierstellen.

4 Tage nach der OP, kam der Pathologie-Hammer: bösartiges Seminom - Krebs. Nur gut das der Tumor entfernt wurde, der Nebenhoden sowie der Samenstrang als tumorfrei einzustufen ist. Es war für uns ein gehöriger Schock, den es erstmal zu begreifen und zu verdauen galt.

In Mini-Schritten geht es bei Flet nun nach der OP bergauf. Grundsätzlich wirkt er etwas wacher, was darauf deutet, dass er die größten Schmerzen los ist und die Wundschmerzen erträglich sind. Ob sich die Krustentiere weiter vermehrt haben, liegt aktuell nur im Bereich der Mutmaßung.

Burgruine Kaltenburg - die Windbeutel hatten Spaß

Okt 152018

Bei uns im Umkreis haben wir eine schier endlose Zahl an Burgruinen und Höhlen. Das Wetter war gestern einfach nur ein Herbsttraum, den wir nicht ungenutzt lassen wollen und so suchten wir uns die Burgruine Kaltenburg heraus. In näherem Umkreis gelegen, keine endlose Anfahrt, Abwechslung für die Hunde und Ablenkung für uns Menschen von all den Sorgen mit Flet. Da unser kleiner Mann ab nächsten Wochenende für einige Zeit außer Gefecht ist boten sich Ausflüge an diesem Traumwochenende absolut an.
Wir fanden einen Parkplatz an der Ruine gelegen und marschierten los. Wir nahmen wie immer mal wieder nicht den offiziellen Weg zur Ruine sondern entschieden uns für einen 200m Stichweg mit sehr strammen Anstieg. Es soll ja weder den Hunden noch den Menschen langweilig werden ;-)
Von der Ruine konnten wir noch viel besichtigen, wobei wir die Hunde nicht in alle Bereiche mithin nahmen, da die Ruine einsturzgefährdet ist. Verschiedene Untergründe zum Kennenlernen für Carlotta gab es in Hülle und Fülle. Groben Schotter beispielsweise, der Madame an den Pfoten kein Wohlfühlprogramm verschaffte, aber die Koordination, Beweglichkeit der Pfoten, Trittsicherheit und Gleichgewicht schult. Flet überlegt sich für einen Moment ob er sich nicht auf dem Schotter auf die Seite packen sollte, da die Sonne die Steine gut erwärmt hatte und Flet einem ausgiebigen Sonnenbad nie abgeneigt ist.

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Der Aufstieg ist geschafft...

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Das letzte 1 % ist geschafft

Okt 062018

Wie in diesem Technik-Blog-Eintrag schon angekündigt, ist das letzte 1 % nun auch endlich geschafft und die Seitenüberarbeitung zu 100 % abgeschlossen:

- auf allen Unterseiten ist die Schriftart nun der im Blog gleich.
- die Rassestandards sind vollständig neu programmiert in HTML und auch neu und übersichtlicher formatiert.
- wir haben noch als kleinen Bonus 27 neue Bilder aus den vergangenen Monaten in die Galerie eingefügt.

Wir wünschen nun viel Vergnügen beim Stöbern!

Burgruine Flochberg - der Burgkönig und sein Burgfräulein

Sep 222018

Vergangenes Wochenende haben wir neben der Burgruine Schenkenstein die beeindruckende Burgruine Flochberg besucht. Diese riesige Gipfelburg war weithin zu sehen. Auf dem Rückweg von Schenkenstein konnten wir uns diesen magischen Ort nicht entgehen lassen.
Von Flochberg sind viele Mauerreste erhalten, daher werde ich die Burgruine in ihrer gigantischen Schönheit in einem separat folgenden Blog-Eintrag zeigen. 
Carlotta war fasziniert wie hoch oben man dort war und was es alles zu entdecken gab.

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Burgruine Schenkenstein: Viel Wald wenig Burg

Sep 182018

geschrieben von Flet

[Zitat Wegbeschreibung: [...]"am südöstlichen Ende des jüdischen Friedhofs links abbiegen und dem Waldweg bergan folgen"[...]] Und was macht meine sehr verehrte Spaßgesellschaft? Sie biegen mittig vom Friedhof links ab und sind fest der Meinung das das absolut korrekt sei. Was bleibt mir und Carlotta da denn anderes übrig als großzügige Wegmarkierungen anbringen, denn sonst finden wir die graue Kutsche ja nie wieder. Eine gewisse Planlosigkeit bei Ausflügen sind wir von den Leinenträgern schon gewöhnt, aber das sie nun auch noch zu schwach sind den sehr steilen Anstieg durch den Wald rauf zu kommen ist die Höhe. Hätten die Zweibeiner uns 4 Beiner mit 4-Pfoten-Spike-Antrieb nicht dabei gehabt, wären sie auf den letzten 5 Metern des Anstiegs glatt verhungert. Und oh Wunder oh Wunder, kaum den heftigen Anstieg bewältigt, stellen die grauen Zellen des versagten Navigationspersonals fest: "...oh, hier wäre der richtige Weg gewesen.".
Und plötzlich ist alles wieder fast wie immer. Wir stolperten an der Burg Schenkenstein fast vorbei, da fast nichts mehr übrig ist. Von einem verrotungssicherem Baukonzept haben die im Mittelalter wohl noch nie was gehört. Wenn die damals schon auf seinem winzigen Grundstück eine Burg bauen, dann sollte der Turm auch stehen bleiben, aber kein Wunder bei den heftigen Abbruchkanten rundherum.
Am ärgerlichsten war, dass ich mühsam den Hinweg markiert habe und dann gingen wir einen komplett anderen Weg zurück und mein Pipi war aufgebraucht.

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Pechvogel Flet

Sep 272018

Seit nun 4 Jahren bekommt Flet sein Epilepsie-Medikament, nun ist es wieder Zeit für ein generelles Gesundheits-Update unseres alten Knopfes. Das positivste zu erst: er ist nach wie vor anfallsfrei.

Seit Wochen plagt ihn eine sehr heftige Prellungen von 3 Rippen in der rechten Flanke mit einem dicken flächigen Bluterguss. Madame lustig-lustig ist beim Spielen im Garten ohne zu bremsen mit Fullspeed in ihn hineingekachelt. Flet wird osteopathisch sowie mit Schmerzmitteln behandelt, da er sich sonst gar nicht mehr bewegen könnte. Rippenprellungen sind leider langwierig, aber auch das wird verheilen.

Flet gehört leider nachwievor zu der Spezies, dass alles was man kriegen kann man wohl auch haben muss. Wenn es mit der Rippenprellung getan gewesen wäre, wäre das alles ja noch handlebar, aber der alte Knopf ist gelinde gesagt momentan ein absoluter Totalschaden.

Neben der Rippenprellung gab es noch einige zusätzlich Peripherie-Schäden mit dem Rennunfall in Verbindung stehen: verschobene Halswirbel, verschobenes und geprelltes Kreuzdarmbeingelenk. Und weil das Gestell aktuell, alles andere als fit ist, fiel er am Sonntag beim schütteln einfach um und knallte noch auf den linken Ellenbogen. Der ist nun ebenfalls geprellt.

Zusätzlich erschwerend kommt zu der ganzen Pechvogel-Geschichte nun auch noch ein massiv vergrößerter und schmerzhaft geschwollener Hoden. Deswegen waren wir Montag vor einer Woche in der Klinik. Dort wurde der Hoden geschallt und eine ungute Struktur entdeckt. Der Hoden hat sich in den 2 Wochen seit wir es entdeckt hatten weiter vergrößert und macht ihm leider auch ordentliche Schmerzen. In 3 Wochen wird er kastriert und wir müssen den Befund der Pathologie zu dem Hoden abwarten. Leider deutet alles auf keine gutartige Geschichte hin, da er uns gewichtsmäßig momentan ziemlich zusammen fällt, matt und antriebslos ist und infektanfälliger. Seit gestern hat er zusätzlich noch eine heftige Halsentzündung.

Aus all diesen Gründen verläuft unser aktueller Urlaub völlig anders als geplant, da mit Flet kaum Ausflüge möglich sind.

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BMW - des Rätselsauflösung

Aug 272018

Nun können wir das Rätsel auflösen, denn seit vergangenen Freitag hat Günter ein neues Spielzeug um auf die Arbeit zu cruisen.
Es zog zusätzlich zu 2 Autos und einem Wohnwagen eine BMW G310GS, die kleinste Gelände-Enduro von BMW, bei uns ein. Süße 34 PS, leichte 160 kg Gewicht und niedriger Verbrauch mit ca. 3,3 Liter pro 100km.

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BMW G 310 GS

Besuch bei Manni dem Mammut

Aug 262018

geschrieben von Carlotta

Flet hat mir ja nun doch ein bisschen was erzählt, was den heutigen Ausflug in einen archäologischen Park anbetraf. Er hob auf irgendetwas mit Ice Age, Manni dem Mammut, einem Säbelzahntiger, Sid das Faultier und Scrat das Säbelzahneichhörnchen ab. Ich verstand nur Bahnhof.
Nun sagt doch mal ihr Menschen, warum müsst ihr immer so komische Eingänge zu euren Kulturstätten bauen? Schmal, eng, steil und reine Betonwüste. Das kostete mich dann doch mal einige Überwindung dort mit hinein zu folgen. Kaum ist man durch den Eingang hindurch dann findet man da Platz ohne Ende vor. Kosten breite Türen etwa soviel Geld extra?
Als ich es geschafft hatte, bot sich mir ein atemberaubender Anblick. Ich blickte in ein wunderschönes Atrium - so nannnten es die Menschen, dahinter traumhaftschöne Landschaft. Wir liefen los. Flet machte mich beharrlich auf Manni das Mammut aufmerksam. Der kleine alte Knopf war regelrecht außer sich vor Aufregung und Freude über diesen Ausflug. Wo Flet ein angebliches Mammut sah, sah ich nur ein verschlugenenes Blechgestell.
[Anmerkung der Redaktion: Bilder von den Besonderheiten des Archäopark Vogelherd gibt es in einem gesonderten Blogeintrag.]
Ich weiß ja nicht was Menschen unter A-r-c-h-ä-o-l-o-g-i-e verstehen, aber ich glaube es ist die Kunst der nicht riechenden Kackhaufen am Wegesrand. Egal ob ich an Höhlenlöwen-, Gänsegeier-, Höhlenhyäne-, Wolf-, Höhlenbär- oder Steppenbison-Hinterlassenschaft schnüffelte - es roch nach nichts. Auch diese zahlreichen Metalwürfel an jeder Ecke, die versuchten Tierlaute zu imitieren fand ich äußerst obskur. Da war kein einziger Klang dabei, den ich kannte, wobei ich bei der Höhlenhyäne wirklich mal auflauschte.
Flet, jetzt hör' endlich mit diesem Ice Age-Geplapper auf, dass Mammut habe ich nicht gesehen, Säbelzahntiger-Hinterlassenschaften gab es nicht, Faultiere sind wir bei der Bergbesteigerei sicher auch nicht - okay ich hab's, jetzt kannst nur noch Du Flet Scrat sein. Ich glaube ich muss nun Scrat zu Dir sagen - denn das ist mir kürzlich auch erst passiert, dass sich mein Name änderte. Das einzige was ich hier bekanntes gesehen habe war wieder so eine komische Steinbehausung, aber viel großzügiger als die letzte. Man könnte hier schon glatt von einem Prunkbau sprechen, denn es gab 2 riesige Eingänge.
Menschen mit ihren Geduldsproben für uns Hunde. Flet ist schon Profi, ich noch nicht so ganz. Wenn die Leinenträger wenigstens ihr Futter und ihre Getränke zügig verzehren würden, wie wir Hunde, dann wäre das alles ja gar kein Problem. Da brauchen die doch wirklich für eine winzige Pfütze seltsam farbiges Wasser eine halbe Ewigkeit. Hat man euch nicht beigebracht: hingehen, trinken bis Durst gelöst und fertig?
Nun endlich, es sieht nach Aufbruch aus. Klar hätte ich mir ja denken könnten, so wie man herein kommt muss man auch wieder hinaus. Da ist sie wieder die enge Tür mit dem langen schmalen Betongang.
Kaum waren wir durch diesen komischen Eingang bzw. Ausgang durch gegangen, war die Welt wieder wie sie gehörte. Eindeutig daran zu erkennen, dass die Hinterlassenschaften von anderen Tieren wieder riechen, den tiefen Schnüffler an dem großen Haufen Pferdeäpfel mitten auf dem Weg hätte ich mir sparen können - boah hat das Zeug gestunken.

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Archäopark Vogelherd - der Park

Sep 052018

Am vorletzten Wochenende besuchten wir den Archäopark Vogelherd, eine UNESCO-Welterbestätte. Im Lonetal gelegen, landschaftlich wild, ursprünglich und wunderschön. Es wurde in diesem Park kulturhistorische Schätze von Weltrang gefunden.
Für Familien ist der Park durch viele steinzeitliche Mitmachstationen, wie: eine Speerwurf-Station, ein Ausgrabungsfeld, eine Grillstelle sowie ein umfangreiches Museum attraktiv.

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Das Lager der Mammutjäger

Da wo das Neander kocht

Aug 192018

geschrieben von Flet

Habe ich heute etwa ein Dejavu? Draußen Affenhitze und ich werde vor einem Felsen mit Loch aus dem Pick-Up gezerrt. Garantiert ist das wieder so eine Neander-Behausung, denn wie diese Spezies pflegt zu hausen weiß ich ja bereits, daher bin ich nun wirklich gespannt was mich hier erwartet.

Aber immerhin ist das hier idyllischer gelegen, denn ich muss nur aus dem Pick-Up hüpfen und es könnte schon los gehen gen' Neander-Behausung, wenn da nicht meine Madame wäre. Typisch großes blaues Kind, kaum angekommen, muss die erstmal Ballast abwerfen. Ich will ja nix sagen, die Idee ist nicht schlecht, denn ich kann so gut wie zu jedes Tages- und Nachtzeit. Aber pscht - nichts verraten!

Komisch, der Eingang dieser Behausung ist aber wirklich seltsam klein. Und warum ist es da drin hell? Hatten die Neandertaler etwa schon elektrisches Sonnenlicht? Na gut, egal erstmal rein da - die Leinenträger werden es schon irgendwie gebacken kriegen sich den Kopf nicht anzuhauen. Was soll ich sagen? Diesmal ist Kraxelei in der Behausung, aber in dem Punkt bin ich schon Spezialist.

Also diese Familie Neander ist schon ein seltsames Volk. Das mit dem elektrischen Sonnenlicht war eine Fehlinterpretation meinerseits es ist tatsächlich Sonnenlicht. Familie Neander hat kein Dach auf dem Haus. Ansonsten haben sie es sich hier wirklich raffiniert eingerichtet, mit Vorratsnieschen, alles elegant über 2 Stockwerke verteilt und große Wohnküche. Haben die Leinenträger nicht letztes Wochenende von einer ...küche gesprochen? Ah, jetzt hab ich's - ich weiß was hier ab ging. Diese Familie Neander hatte wohl einen Hang zu experimentieller Nahrungszubereitung, viel mehr meine ich, die haben sich glatt bei ihrer explosiven Kocherei das Dach weggesprengt. Man, man, man von Technik und Physik hat die Familie Neander mal wieder keine Ahnung. Also noch ein paar zusätzliche Fenster oder noch besser ein Dunstabzug hätten das Malheur verhindert. Das weiß doch jeder campingerfahrene Windhund, dass man die Feuerstelle separat belüften muss.

Das Essen der Neandertaler muss derartig explodiert sein, dass das komplette Gebiet um die Höhle kontaminiert wurde. Denn die Leinenträgerin kniete sich vor der Höhle hin um Bilder zu schießen, schrie plötzlich auf und rannte von der Terrantel gestochen zum Pick-Up. Was sie dort gemacht hat, konnte ich nicht sehen, ich habe sie nur jammern hören. Nun wundert mich nichts mehr, Neandertaler sind nicht nur Mietnomanden sondern auch Umweltbanausen. Kaum fliegt die Hexenküche in die Luft suchen sie auch schon das Weite.

Und wo ich hier so vor mich schwadroniere, hört mir Azubi Carlotta im fast 2. Lehrjahr überhaupt nicht zu. Sie bettelt immer um Informationen zu den verschiedensten Ereignissen und dann hat man es mal wieder nicht nötig zu zuhören. Gut, dann musst du nun selbst raus finden was Familie Neander hier getrieben hat oder Dir nochmal in Ruhe alle Bilder anschauen, denn man kann meinen Vortrag förmlich sehen. Hehe und damit es nicht zu einfach wird, folgt Teil 2 der Bilder demnächst. Nachricht an die Leinenträgerin: Mach's Carlotta nicht immer zu einfach!

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Die Hölle kann warten

Aug 152018

geschrieben von Flet

Das Carlotta und ich es ab und zu wirklich mit Spielen und Wildheit kunterbunt treiben kann ja mal vorkommen. Das die Leinenträger uns dabei hin und wieder gern zu Hölle wünschen endet dann in einer neuen Grundordnung und alles ist geklärt. Irgendwie müssen wir es aber letztens so dermaßen übertrieben haben, dass unser Personal uns nun persönlich in der Hölle abgeben will.

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Bitte die blauen Pfeile beachten

Kurz vor der Hölle bogen wir links ab, die Leinenträger hatten wohl noch ein Einsehen. Wir waren bei diesem langen Waldspaziergang wirklich mal artig und brav, kein Blödsinn, keine Jagdszenen in Hollywood und kein an der Leine zerren. Wir machten an einem Hexenhäuschen eine kurze Rast bevor es weiterging zur Hohlensteinhöhle - die die Leinenträger im dichten Gehölz mal wieder nicht fanden. Und was soll ich sagen, wir waren wohl so vorbildlich, dass wir nicht am Hexenhäuschen ausgesetzt wurden, sondern wieder zurück aus dem Wald ins Auto und mit nach Hause genommen wurden. Was das ganze wohl mit einer ominösen Hexenküche auf sich hat, erfahrt ihr am Wochenende.

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Das Hexenhäuschen ohne Küche mitten im Wald

BMW - Bitte mal warten

Aug 072018

geschrieben von Blue

Es gibt so Tage, die weiß ich nicht recht einzuordnen. Der Tag beginnt nach dem Frühstück augenblicklich und nicht nach einem Verdauungsschläfchen. Es werden komische Utensilien durch die Gegend geschleppt und bis man sich versieht sitzt man schon angegurtet auf der Rückbank im Auto. Los geht's!

Die Autofahrt an den Zielort war kurz und dann hieß es wieder mit Flet im Auto warten. Draußen höre ich laute Knatterkisten - die heranrauschen und wegfahren. Soweit ich das aus dem Auto erspähen konnte, sitzen seltsam verkleidete Leute darauf und reiten mit den Knatterkisten davon. Ich glaube, die Utensilien, die der Leinenträger ins Auto gepackt hat ergeben auch so eine komische Verkleidung. Aber mir dummes Hundchen erklärt man mal wieder nix. Flet brauche ich gar nicht erst zu fragen, der kennt das alles schon und schaut mich nur Allwissend an. Das hilft mir leider in meiner Wissensgier auch nicht weiter. Bei der Leinenträgerin die bei uns im Auto ist merke ich eine leichte Aufregung. Was ist da los? Wenn ich das richtig gesehen habe, ist der Leinenträger gerade mit so einer Knatterkiste weggebraust. Aber so cool wie die anderen hat er das mit dem davonreiten auf so einem Höllenhobel nicht hinbekommen, er musste das Knattergefährt öfters reanimieren. Eine Weile später kam er damit zurück und sah nicht sehr glücklich aus. Mein Lieblings Leinenträger scheint aber nicht so schnell aufzugeben, denn fluchs brauste er superzackig mit einem viel kleineren Knatterkistchen davon. Die Stimmung bei der Leinenträgerin besserte sich immer noch nicht. Sie blickte oftmals auf ihr Wischkästchen (Smartphone) und rollte mit den Augen. Ah, da kommt nun der Leinenträger wieder. Ich glaube die kleine Knatterkiste war viel besser zu reiten, denn er hatte richtig gute Laune. Seltsamerweise war die Laune der Leinenträgerin immer noch nicht besser. Ja, Flet nun bitte spare Dir Deinen vielsagenden Blick.

Es ging in der großen grauen Kutsche weiter, auf unsere letzte Station der Reise.

Diese verdammt laute Stadt kommt mir bekannt vor, hier war ich schon einmal als ich gerade nach Deutschland gekommen war. Juhu, endlich aussteigen und Pfoten vertreten. Puhh ist das hier heiß. Nun rein in ein mir sehr suspektes Gebäude. Was für Parallelen, auch hier ein ins Gebäude und erstmal Treppe nach oben laufen. Geschafft... Aber was ist das hier? Knatterkisten - soweit das Galgo-Auge reicht! Vor lauter gucken habe ich schon wieder übersehen, dass der Leinenträger abhanden kam. Die Leinenträgerin wirkt nun ruhiger.
Flet ist eine derartige Genuss-Zecke, er hat in diesem Show-Room zielstrebig das Sofa angesteuert und sich zum Schlafen gebettet. Und ich? Auf dieses tolle Sofa traue ich mich nicht, dann liege ich lieber zwischen den Knatterkisten auf den Fußboden, schnüffel an seltsam runden Löchern und trinke von Zeit zu Zeit einen Schluck Großstadt-Wasser, dass uns edlen Geschöpfen kredenzt wurde.
Die Knatterkisten sind mir weniger unheimlich als die vierrädrigen Kutschen.
Flet und ich sind die geheimen Stars hier, wir werden fotografiert, gestreichelt, bewundernd beobachtet und teilweise verwundert angesehen, weil wir so unauffällig sind in unserer Art. Ich weiß leider immer noch nicht, wo der Leinenträger ist. Beinahe hätte ich ihn gleich - als er wieder kam - gar nicht erkannt, da er die Verkleidung noch trug. Und dann stapelt er seine Verkleidung nun auch noch neben Flet auf dem Sofa, da kann ich mich dann erst recht nicht hinlegen.
Es folgt ein Palaver der Leinenträger über uns Windbeutel und dann gingen wir zurück zum Auto.

Kann mir mal jemand erklären, was hier abgeht? Nein Flet, behalte Deinen speziellen Blick für Dich!

Alle Utensilien wurden im Auto verstaut, dass brüllend heißt ist und es ging wieder nach Hause. Ich weiß ja nicht wie das mit diesen Kutschen funktioniert, kaum fährt man los ist es auch schon wieder kühl. Also wenn ihr nun mich fragt, da ist wieder irgendwas im Busch, was mir niemand sagen will. Auch die darauffolgenden Tage konnte ich die buchstäbliche Spannung in der Luft spüren.

Aufklärung folgt demnächst, denn es muss nun mal wieder frei nach dem Motto BMW - bitte mal warten, gewartet werden.

Und Flet der alte Knopf läuft mit dem Gesichtausdruck "ich weiß es, ich weiß es - Du muss noch so viel lernen" herum. Wirklich hilfreich, danke Flet!

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Blue entspannt

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Flet tiefenentspannt

Neuer Spaziergehweg

Jul 162018

Aktuell suchen wir neue Spaziergehwege für die Hunde aus mehreren Gründen: zum einen werden die Wege bei uns rund ums Dorf den Windbeuteln langsam langweilig und zum anderen gleicht ein Spaziergang mit solch manch anderer Hundebegegnung rund ums Dorf einem Spießrutenlauf. Da wir aber gerne entspannt Spazieren gehen wollen, wurden wir bei einer neuen Strecke ca. 20 km von unserem Wohnort entfernt fündig.
Es ist ein kleiner Rundweg, der beliebig ausdehnbar ist. Er führt anfangs an einem Bachlauf entlang, durch satte Kornfelder soweit das Auge reicht, ein kurzes Stück an einer Ortsverbindungsstraße mit seperaten Fuß- und Radweg und an einer Truthahnfarm vorbei zurück zum Startpunkt.
Für Blue hat das 2 positive Trainingseffekte: Zum einen mag das Mädel Autofahren inzwischen ganz gerne, was auf die Art schon mit eingebaut ist und dieses kurze Stück an der Ortsverbindungsstraße bekämpft ihre Hektik bei vorbeifahrenden Autos.

Nun ein paar Bilder von unserem neuen Spaziergehweg.

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Blutmond - zweiter Versuch

Aug 042018

Nach 7 Jahren Pause hat man einen zweiten Versuch verdient. Vor 7 Jahren, im Juni 2011, versuchten wir schon mal einen sogenannten Blutmond zu fotografieren. Damals machten uns pünktlich zum Blutmond die Wolken einen Strich durch die Rechnung, da half auch das beste Objektiv mit Stativ nichts.

Nun waagten wir einen zweiten Versuch, als wir ihn wieder am Himmel erspähten und diesmal klappte es... Hier ist er also...

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Rennspaß alá Blue - Patienten müssen im Green Room warten

Jul 082018

Freilauf ist leider momentan Flet nicht vergönnt, weil unser Pechvogel mal wieder voll zugeschlagen hat: dicker Bluterguss im Kniegelenk (damit hatten wir schon im November bei ihm zu tun) und heftige Prellungen von Hüfte und Kreuzdarmbeingelenk. Bei unserem alten Knopf ist Schongang angesagt.
Aber der Schongang betrifft Blue selbstverständlich nicht, daher gibt es heute mal wieder Bilder von ihrem täglichen Rennspaß durch den Garten.

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Unser Obstgarten

Jul 012018

In der Bilder-Serie Apfeljagd Teil I und Teil II war schon ein klein wenig zu sehen, dass wir dieses Jahr eine reiche Apfelernte zum Mosten erwarten. Heute möchte ich noch ein paar Bilder nachreichen, auf denen besser zu sehen ist wie viel es wohl werden wird.
Im Jahr 2016 wurde eine halbe Tonne von 2 Bäumen geerntet. Das Jahr 2017 war wegen eines erneuten Frosts in der Blütezeit mau. Dieses Jahr verspricht so ertragreich wie vor 2 Jahren zu werden.
Wir haben einen Baum der Sorte "Jakob Fischer" und einen der Sorte "Ontario" im Garten. Die Bäume sind gut und gerne über 60 Jahre alt, entsprechend groß gewachsen und haben satten Ertrag. Der Jakob Fischer ist ab Anfang bis Mitte September pflückreif. Die Äpfel erreichen eine ordentliche Größe und Gewicht. Sobald sie aber vom Baum fallen und nicht innerhalb von einer halben Stunde eingesammelt werden, verfaulen sie. Wir werfen meist in der Zeit von Mai bis September 3 bis 4 Biotonnen a' 240 Liter voll weg. Wir rechnen mit mindestens 250 kg Äpfel nur vom Jakob Fischer zur Ernte im September.
Der Ontario ist ein sogenannter Winterapfel, der Baum hat dieses Jahr aber sehr früh geblüht. Mitte Oktober bis Mitte November ist der Ontario pflückreif und ist bei richtiger Lagerung den ganzen Winter und Frühjahr (Dezember bis Mai) über genussreif. Wir schätzen, dass der Ontario uns dieses Jahr mindestens 250 kg, wenn nicht um einiges mehr bescheren wird.
Weiter haben wir noch 2 Kirschbäume, einen noch sehr kleinen, bei dem wir lange nicht wussten das es ein Kirschbaum ist, da er keine Früchte trug. Wir hielten ihn für irgendeinen Busch. Der zweite Kirschbaum ist der größte Baum in unserem Garten, er hat einen stattlichen Stamm und eine beachtliche Größe. Leider sind die Kirschen hier um kompletten Umkreis seit Jahren madig, daher dürfen sich die Vögel an den zwei Kirschbäumen gütlich tun.

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Es lässt sich nur ansatzweise erahnen, wieviel auf dem Ontario hängt.

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Ebenfalls Ontario

Apfeljagd - Teil I

Jun 172018

Unsere Apfelbäume haben dieses Jahr wohl großes vor. Was an Früchte schon am Baum gedeiht verheißt eine reiche Ernte. Unsere windigen 4-beinigen Erntehelfer sind schwer beschäftigt, denn ihrer Meinung nach kann man nicht früh genug auf Apfeljagd gehen.

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Carlotta's einjähriges Jubiläum bei uns

Sep 092018

Auf den Tag genau, ist Carlotta heute ein Jahr bei uns. Wir möchten heute über ihre Entwicklung in den vergangenen 12 Monaten berichten - oder besser gesagt: Ein Jahr superlustiger Galgo.

Carlotta kam zu uns als vorsichtige und etwas ängstliche Galga mit einer gehörigen Portion Neugier. Carlotta war aber nie der scheue und teilweise leicht panische Galgo aus Spanien. Ihre Neugier half ihr größtenteils Brücken zu bauen und Situationen zu überwinden, die ihr Angst machten. In den ersten 2 Wochen eroberte sie sich Stück für Stück und Raum für Raum bei uns im Haus. Carlotta's mitunter schwierigstes Problem mit engen Räumen und Durchgängen hat sie nun zu 95 % überwunden. Aber auch die Welt außerhalb vom Haus galt es zu erobern und in Gänze kennen zu lernen.

Das heikelste Thema bei Carlotta war Autofahren. In Spanien wurde sie mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Auto angefahren und schwer an der Hüfte verletzt. Unsere modernen Blechkutschen waren ihr ganz und gar nicht geheuer. Im Auto brach' sie oftmals in Panik aus, wenn ein anderes Auto aus dem Nichts um die Ecke bog und auf uns zu fuhr. Generell war Autofahren mit großer Übelkeit und daraus folgendem Erbrechen und enormen Kotdrang (5 Minuten nach Fahrtantritt) verbunden. So lernten wir im nahen Umkreis unseres Dorfes sämtliche Feldwege und Lösemöglichkeiten kennen. Hinzukommt für Carlotta die subjektiv empfundene Enge auf der Rückbank. Im Pick-Up klappte es besser, mit der kleinen roten Rennkiste musste sie sich länger und besser vertraut machen.
Inzwischen klappt das Autofahren so wie wir es uns immer gewünscht haben - stressfrei, egal wie lange oder kurz eine Mahlzeit zurückliegt.

Vor unserem Urlaub schoben wir Zweibeiner etwas Muffe: "enger" Wohnwagen aus Galgosicht (wer die Bilder aus den Urlaubslogbüchern kennt weiß, unser Wohnwagen ist weder klein noch eng), lange Anreise (minimum 2,5 Stunden) und fast nahezu tägliche Einkaufsfahrten. Was sollen wir nun sagen? Unser Sonnenschein überraschte uns. Wohnwagen-Urlaub ist für sie nun das tollste überhaupt und wenn die Stimmung schon derartig gut ist, ist auch Autofahren kein Problem mehr. Die Stimmung ist nachhaltig so gut, dass wir sie nun auch nach dem Urlaub von dem Saft gegen Erbrechen entwöhnen konnten.

Im Urlaub konnten auch wie Zweibeiner noch eine ganze Menge im Punkto Rudeldynamik lernen. Der Urlaub hat Carlotta und Flet so stark zusammengeschweißt, dass sie nun ein erstklassiges Team wurden. Sie laufen so eng nebeneinander an der Leine, dass kein Blatt Papier mehr dazwischen passt. Flet verteidigt sein Rudel vehement gegen andere Rüden. Im Urlaub hatten wir fast nur andere Rüden auf dem Platz und Flet sprang im Dreieck, wenn ein Junggeselle sich seiner Madame nur näherte. Blieben die anderen Rüden auf Sicherheitsabstand war alles super entspannt. Umso schöner war es zu sehen, dass auf der Windhundausstellung für Carlotta alles tiefenentspannt war. Lottl fühlt sich unter Windhunden unglaublich wohl. Es war so schön zu sehen, dass sie tiefenentspannt zwischen den Barsoi-Damen Avrora und Jette vor dem Vorzelt lag und Siesta hielt - als hätte sie nie etwas anderes in ihrem Leben gemacht. Je mehr Windhunde auf einem Fleck, umso wohler fühlt sie sich. Es herrscht wie eine Art gänzlich blindes Verständnis füreinander.

Inzwischen vertraut uns die blaue Maus in allen Belangen, sie hat begriffen, wenn sie von uns wohin mitgenommen wird kann ihr nichts passieren. Wobei Großstadt, sei es München oder Augsburg, ihr immer noch unheimlich sind. Ein Friseur-Termin, ein Restaurant-Besuch, eine Einladung bei Freunden und Verwandten meistert sie mit Bravur. Neue Situationen werden grundsätzlich erstmal kurz skeptisch beäugt, dann orientiert sich das Carlotta an Flet und dann siegt bereits schon ihre Neugier. Neues kennen lernen und entdecken ist das Größte für sie.

Von Carlotta's anfänglichen Vorsicht, war nach den ersten 3 Monaten schon nichts mehr über. Das Gegenteil war eher der Fall, wir mussten ihrem dynamischen Tatendrang auch Grenzen setzen. Viel Maßregelung bedurfte es nicht und Carlotta wusste schnell was noch okay ist und wo der Spaß aufhört. Grundsätzlich waren das auch keine neuen Regeln, denn sie existieren schon, man musste die Madame nur wieder daran erinnern. Carlotta's Stärke ist, sich Verhalten bei Flet abzuschauen. Ergo ging das Abschauen der Regeln ruckzuck, denn Flet beherrscht den Verhaltenskodex aus dem FF.

Im August ließen wir Carlotta eine professionelle Zahnreinigung angedeihen - nun hat Madame wieder Alabaster-Beißerchen. Damit das nun auch so bleibt, schallen wir ihre Zähne nun täglich mit der Emmi-Pet Ultraschallzahnbürste.
Carlotta's Hüfte macht ihr mal mehr, mal weniger Schwierigkeiten. Wir können es mit regelmäßiger Osteopathie gut im Griff behalten. Von Schmerzmittelgaben sind wir glücklicherweise noch meilenweit entfernt. In 2 Jahren werden wir ihre Hüfte Kontrollröntgen lassen sowie etwaige Kapselverletzungen im Hüftgelenk mit Ultraschall beurteilen lassen. Mehr dazu dann zum entsprechendem Zeitpunkt. Ihre vorhandene Fehlstellung im Hüftgelenk ist nicht weg diskutierbar, stellt sich aber glücklicherweise als nicht so dramatisch da wie gedacht.

Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Veteranen, Hitze und ein Whippet-Groupie

Apr 242018

Spontan verlängerten wir unseren Urlaub um einen Tag um Flet in der Veteranenklasse auf der CAC in Oberhausen vergangen Samstag "just for Fun" zu zeigen.
Der Wetterbericht sagte Sonne satt und fast 30°C voraus. Bei noch moderaten Temperaturen kamen wir in Oberhausen an und machten es uns am Ringrand gemütlich. Die Veteranenklasse der Whippet-Rüden ging in der größten Mittagshitze in den Ring. Es waren 4 Rüden gemeldet und Hund wie Besitzer kämpften mit der prallen Sonne. Wir sahen das alles sportlich, dabei sein ist alles. Flet belegte in der Veteranenklasse den 4. Platz.
Vorrangig ging es uns darum einen schönen Tag mit Freunden zu verbringen und da wir nur von unserem Urlaubsort eine halbe Stunde Anfahrt hatten, bot es sich nahezu an Flet zu melden.

Blue war den ganzen Ausstellungstag über megacool und relaxed. Sie sah immer wieder zu was die anderen Windbeutel im Ring taten, suchte sich ein Schattenplätzchen (auch wenn es der Schatten von uns rumstehenden/rumsitzenden Menschen war) und döste tiefenentspannt.

Wir hatten einen wunderschönen Tag mit lieben Freunden, sahen wunderschöne Windhunde und genossen unseren letzten Urlaubstag in vollen Zügen. Nochmal lieben Dank an Bernd und Andrea für die geliehene Vorführleine und Andrea und Erhard für das kurze Blue-Handling, als ich mit Flet im Ring war.

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Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Dynamischer Mittagsausflug

Apr 292018

geschrieben von Blue

Ich konnte mir "das Urlaub" ja bisher nicht vorstellen, aber mit dem heutigen Date haben die Leinenträger den Vogel abgeschossen. Avrora habe ich ja schon vor Tagen kennen gelernt, aber das sich in ihrem Zuhause noch 2 weitere große Fusel leben war mir neu. Wie immer suchte der Professor mal wieder die Wodka-Flasche zum Party machen, aber auch dieses Mal gab es für uns alle nur Wasser. Aber mit einem hatte mein Lieblings Professor tatsächlich recht: Umso mehr Fusel dabei sind, umso lustiger wirds.
Am späten Vormittag brachen wir zu einem Spaziergang in die Weinberge auf. Nachdem ich und der Professor den Weg schon kannten, liefen wir ein Stück voraus. Für den Professor war das so auch besser, denn er war hinter jedem fussligen Rockzipfel her. Mach' nur so weiter und Du kriegst von mir noch eine Abreibung alá Wrestling-Blue. Wir liefen und liefen bei traumhaften Sonnenschein. Die Leinenträger quatschen und lachten was das Mundwerk hergab. In den Weinbergen angekommen, machten wir unter Bäumen im Schatten Rast.
Irgendwie wurde es auf Dauer auch langweilig mit der Rumliegerei im Schatten. Wir traten den Rückweg zum Campingplatz an. Typisch Flet, sich auf dem Hinweg dermaßen verausgaben wegen der gut riechenden Rockzipfel und auf dem Rückweg dann die Zunge auf dem Boden schleifen und kaum einen Meter voran kommen. Tztztz. Da erzähl mir noch einer was von Weisheit des Alters. Bei Flet ist es eher so: "Alter schützt vor Torheit nicht!". 
Ich war ja schon etwas angefressen, dass ich den Professor so hinter mehr herschleifen musste, dass ich das Beste fast verpasst habe. Avrora und Jette schrien plötzlich zur Jagd. Was? Wie? Wo? Wild? Ich muss da hin! Tschüss Leinenträger... Das Gesicht meines Leinenträgers war unbezahlbar, als er mit dem leeren Halsband da stand. Was tut die Leinenträgerin da? Sie rennt auf die Straße und wedelt wie verrückt mit den Armen. Wie freundlich und zuvorkommend ist das denn, sie stopp sogar extra den Verkehr für mich. Juhuu - dann kann ich nun ja Gas geben und meine Runden durchs hohe Gras drehen. Ihre Schreie von wegen "Blue, Blue" und von den Leinenträgern der Fusel "Naschen, Leckerchen, naschen" beeindruckten mich gerade mal peripher. Aber immerhin folgten die Leinenträger mir und wiesen mir den Weg Richtung Wald. Nach 6 schnellen Vollgasrunden, ließ ich mich müde und zufrieden ins Gras fallen. Boah ey, die Mittagshitze zollte ihren Tribut.
[Anmerkung der Leinenträger:] Unser Rückweg führte an einem Wildgehege mit Dammwild vorbei. Die Barsoi-Damen Jette und Avrora sahen im Gehege ein aufspringendes Reh und wollte damit gleich "Hasch mich - ich bin der Mörder" spielen. Blue hatte das Reh zum Glück nicht gesehen, aber reagierte augenblicklich auf den Jagdschrei und wand sich - ohne das Günter es an der Leine spürte - aus dem Halsband. Da Blue aber nicht wusste um was es genau ging, da sie ja das Wild nicht gesehen hatte, begann sie Kreise um uns alle zu laufen, in der Hoffnung das die Barsois ihr den Weg zeigen. Da Blue in Spanien eine sehr unsanfte Begegnung mit einem Auto hatte, war meine erste Amtshandlung den fließenden Verkehr zu stoppen und einen kleinen Stau zu produzieren. Günter ist mit Flet und den anderen in die Wiese Richtung Wald hineingelaufen um den Mittelpunkt des Kreises von der Straße wegzubewegen. Glücklicherweise ging unser Plan auf und Blue war dank Mittagssonne rasch platt und legte sich im Gras ab wo sie dann wieder sofort angeleint wurde. Wir haben daraus gelernt, nie mehr nur ein reines Schnallenhalsband am Galgo-Hals sondern nur noch Geschirr.
Zurück auf dem Campingplatz ging es für uns alle zur Abkühlung in den vorhandenen Wellnessbereich für Hunde. Dort gibt es eine reine Dusche nur für uns. Die Abkühlung war für uns alle göttlich. Im Anschluss hielten wir alle - bis auf den Professor - eine ausgedehnte Siesta im Schatten des Vorzelts. Den Professor muss wohl die Sonne zu lange auf den Deetz gescheint haben, bei planlosen Rumgegröle hilft manchmal nur im Schatten wegsperren. Danke Leinenträger - ab jetzt wird es doch noch ein ruhiger entspannter Nachmittag im Schatten.
Alle Beteiligten bekamen reichlich zu trinken. Wasser für die Vierbeiner und Hopfen-Kaltschale für die Zweibeiner. Ich habe den Mädelsnachmittag total genossen, lag tiefenentspannt zwischen den Barsoidamen, habe geträumt und den Professor krackeln lassen.

Unser Dank geht auch dieses Mal wieder an Andrea und Bernd mit den Barsoi-Mädels für diese vielen tollen und lustigen Stunden. Es wird sicher nicht das letzte Treffen gewesen sein. Im Herbst sehen wir uns wieder.


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(v.l.n.r.) "Avrora Radena Slovakia" (Rufname Avrora), "Klingsor's D'Jette-Nele" (Rufname Jette), "Borenka od Pordhorniho vrchu" (Rufname Borenka), Blue und Flet

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(v.l.n.r.) Avrora, Jette und Borenka

Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Hui Buh reloaded und ein Barsoi-Date

Apr 142018

geschrieben von Flet

Urlaub in der Wohndose ist ja schon wirklich was tolles und es macht mir auch von jeher Spaß, aber ich glaube muss nun auf hohem Niveau meckern. Unter Tags durch die Gegend geschleift zu werden um sein Geschäft zu verrichten ist ja für mein Whippethirn noch verständlich, aber just in dem Moment mitten in der Nacht aus dem warmen Bett bzw. Sofa geworfen zu werden, sich plötzlich völliger Dunkelheit wieder zu finden ist schon mehr als nervig. Unsere Leinenträger nennen das „Spät-Gassi“. Was ist denn daran Gassi? Das leitet sich doch meines Wissens von Gasse ab und in einer Gasse ist immer eine Laterne und somit Licht. Für mich ist das eine Nachtwanderung! Dazu noch diese halb blinden zweibeinigen Nachteulen mit ihren komischen winzig Lichtfunzeln – ihr glaubt doch wohl nicht im ernst, dass das eine vernünftige ausgewachsene Straßenlaterne ersetzen kann?! Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil ich nicht dran pinkeln kann. Vorgestern Nacht wäre es doch dann tatsächlich für meine Azubine und mich mal auf der Nachtwanderung lustig geworden. Blue und ich haben noch schnell unseren Ballast abgeworfen, da wir das Jagdobjekt im angrenzenden Feld schon gesehen hatten und schon mal Krallen und Zähne gewetzt haben. Und was machen diese schreckhaften Spielverderber? Reden irgendwas von leuchtenden Augen im Feld, machen auf dem Absatz kehrt und verschwinden mit uns wieder Richtung Campingplatz. Sagt mal, seid' ihr blöd? Was denkt ihr denn, was ihr da gesehen habt? Das war doch bloß eine Katze, wo ihr uns gerade derb die Tour vermasselt habt…
Nun muss ich mal klugscheißen: Da nennt ihr Zweibeiner an euren Kutschen großspurig die funkelnden Anhängsel Katzenaugen und vor realen Katzenaugen zieht ihr den „Schwanz“ ein. Das ist ja schon fast gruslig.
Die Quittung für eure Hui Buh, dass Schlossgespenst-Aktion habt ihr am nächsten Tag bekommen. Meine Lieblings Azubi muss einen Albtraum gehabt haben, anders kann ich mir ihr schreckhaftes Verlassen der schützenden Unterkunft nicht erklären. Zweibeiner antreten zum Frühsport! Fangt die Azubine wieder ein… Blue Du musst noch wirklich viel lernen, Du hast es ihnen viel zu leicht gemacht – 5 Minuten ausbüxen, da hätte ich länger durchgehalten.
Blue's Schachzug noch eine Zecke mit ins Bett zu bringen hat wenigstens noch etwas zusätzliche Hektik verursacht. So langsam hast Du's drauf.
Das Verhalten der Zweibeiner ist oftmals wirklich vorhersehbar, ich glaube ich hole mir einen Nebenjob als Wahrsager. Ich hatte es doch schon vor einigen Tagen in meinen Hirnwindungen, dass bei dem ganzen Zweibeiner-Windhund-Gelabber nur ein Date für mich herausspringen kann.
Heute Morgen schepperte der „vor-das-Gesicht-und-an-das-Gesicht-halte-Wischkasten“ der Leinenträgerin. Gut, dass wir schon alle in der Kutsche bereit saßen, da ging es schon los.
Was wollt ihr denn hier? Erdbeeren oder Blumen pflücken? Achnee hier treibt sich ja das windige Fussel-Volk rum – ich rufe zur Party! Selbst Blue hat es schon gecheckt und konnte es genauso wenig erwarten aus der großen grauen Kutsche aussteigen zu dürfen. Verstehe schon, vielen Dank für die Blumen, war ja klar, dass die Leinenträger hier wieder die großen Spielverderber waren und wir Windbeutel nicht von der Leine durften. Da half auch nicht, dass ich mit Engelszungen versucht habe den Leinenträgern eine kleine freie Flirtzerunde nahe zu legen. Immerhin hat die Azubine auch immer wieder mal versucht ein gutes Wort für mich einzulegen, aber nach der Ausbüx-Aktion hat sie sich wohl nicht so recht getraut.
Ich will ja mal nicht so sein, es hat trotzdem mit Barsoi-Dame Avrora riesigen Spaß gemacht.

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Barsoi-Dame "Avrora Radena Slovakia"

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Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Zefix a' Zeck und Barsoi-Charme

Apr 102018

geschrieben von Flet

Mensch' dieses Jungvolk, von nix eine Ahnung, keine Hilfe annehmen, beratungsresistente und dauerpanische Teenies. Sorry, dass musste mal raus. Blue ist ja wirklich mein Herzblatt, aber sie hat gestern Abend ein Geschrei veranstaltet wegen einer Zecke – da standen mir die Haare im Nacken schier zu Berge. Blue flitzte vom Vorzelt mit Fullspeed in den Wohnwagen aufs Bett und zurück. Ich habe nur die Augen verdreht.
Zefix wegen einer Zecke so einen Aufstand schieben? Was soll ich da sagen? Ich hatte vor vielen Jahren schon mal 30 Stück im Pelz kleben und das mit Sicherheit nicht nur an Wohlfühlstellen. Da stellt sich mich brav hin und die Zweibeiner entfernen die Untermieter und gut ist. Es gibt doch keinen Grund so einen Eiertanz aufzuführen.
Ich konnte schon gar nicht hinsehen, aber irgendwann war der Untermieter bei Blue Geschichte. Fragt nun lieber nicht, wie die Zweibeiner sich durchsetzen mussten. Es ähnelte ja schon fast „gefesselt und geknebelt“.
Und was machen die Zweibeiner, die Weicheier, holen beim Druiden im weißen Dress die Chemiekeule, um es der Azubine noch leichter zu machen.
[Anmerkung der Leinenträger:] Lieber Flet, auch Dich konnten wir mit einem Spot-On-Präparat vor Zecken wirksam schützen.]
So etwas einfältig und bauernschlau sind die Leinenträger ja schon. Immerhin haben sie erkannt, dass das aktuelle Werkzeug zum Zecken entfernen nicht das gelbe vom Ei ist. Also ging es nach dem Druiden auf Einkaufstour – ich kenn' das schon. Momentchen, sponantes Parken auf einem Feldweg kann nur eines heißen: Windhund gesichtet!
Hey cool, dass ist wieder einer der liebenswürdigen großen Fussel-Windhunde, die mindestens genauso durchgeknallt sein können wie wir Whippets. Fragt nicht, was ich mit denen schon für Parties abgefeiert habe. Olé, Olé ich bin schon in Party-Stimmung – eine Runde Wodka bitte!
[Anmerkung der Leinenträger: Wir wissen auch nicht warum, aber Whippets lieben Barsoi's (russische Windhunde) und umgekehrt.]
Okay, diesmal kein Wodka und keine Party – aber spazieren gehen ist auch super. Und das beste an der Sache, meine Azubine hat auch schon gecheckt, dass der Barsoi ein sehr lustiges Volk ist.
Ich müsste mich nun schon schwer täuschen, wenn meine Lieblings Leinenträger nicht noch – Azubine Du hörst nun mal weg – ein Date im Urlaub klar gemacht hätten, bei dem stundenlangen Gelabber.
Oh Wunder, oh Wunder, der Zecken-weg-Werkzeug-nach-Kauf hat auch noch funktioniert. Großes Lob diesmal an das Zweibeiner-Volk.
Boah nun bin ich aber müde und hau mich auf's Ohr und tue es meiner Azubine gleich – die pennt nämlich schon wieder.

Tja Flet, da Du nun endlich schläfst, gehört uns Leinenträger nun der letzte Satz:
Wir bedanken uns bei Andrea, Bernd und ihren Barsoi-Damen für das super nette Kennen lernen, die Herzlichkeit und freuen uns auf das nächste Treffen.

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Blue und Flet am tuscheln... Flet: "Blue, Barsois sind total lustig und superlieb...".

Urlaubslogbuch: Professor Fleet & Azubi Blue - Unterwegs und doch zu Hause

Apr 072018

geschrieben von Blue

Über das Osterwochenende fiel mir auf, dass Gegenstände in diesen Zusatzraum vor dem Haus verschwanden. Hat der Raum diese verschluckt? Und überhaupt, wo kam plötzlich dieser Raum her? Die Berichte über mein ominöses Wohnwagen-Training habt ihr alle ja sicherlich gelesen, aber ich weiß immer noch nicht was ein Wohnwagen ist und wozu das überhaupt von nutzen ist…
Die Leinenträger hätten mal lieber über mein Autofahr-Training reden sollen und nicht über seltsame Wohnwagen. Fakt war nämlich, ich saß einen halben Tag in der großen grauen Kutsche und oftmals standen wir dann zwischen riesigen Kutschen nur so herum. [Anmerkung der Leinenträger: Ein 23 km Stau auf der Autobahn kostet uns 2 Stunden extra, Fahrzeit: 5 Stunden]
Unser Ziel erreichten wir schlussendlich doch, zumindest waren die anderen 3 Mitreisenden dieser Meinung. Meine Reisebegleitung fühle sich auch sofort wie zu Hause und atmete tief durch. Ich verstand nur Bahnhof. Um einiges verwunderlicher an der ganzen Sache, der Zusatzraum – der überraschend vor unserem Haus auftauchte – stand nun hier mitten auf einer Wiese. Gut, dass Teil ist ja ansich ganz gemütlich, aber über diesen Sachverhalt grübel ich zu einem späteren Zeitpunkt nach – ich muss mal Pipi.
Meine Güte, so viele Gerüche von fremden Hunden, anderen Menschen, Fahrzeugen und anderem Getier – ich hätte vor lauter Schnüffeln, glatt das Pipi vergessen. Gottseidank fiel mir das doch noch ein.
Die erste Nacht war Abenteuer pur. Als es draußen dunkel wurde, dachte ich mir, wir könnten nun langsam mal zurück ins Haus gehen, ich hörte mein Lieblingskörbchen schon laut rufen. Aber die Leinenträger gingen nicht. Es sah eher danach aus, als richteten sie sich hier zur Nacht ein. Was wird das? Professor Fleet war die Ruhe selbst und gab mir mit einem Blick zu verstehen, dass ich noch viel viel lernen muss.
Das es über Nacht nicht so kuschlig warm sein wird wie im Haus, dachte ich mir gleich. Von Flet habe ich mir dann abgeguckt, dass man sich mit den Zweibeiner zusammenrotten muss. Als ich mich dazu durchrang, war es auch kuschlig warm. Gar nicht so blöd, Flet der alte Knopf. Aber zuviel darf ich den alt ehrwürdigen Professor auch nicht loben. Mitten in der Nacht kam er wohl auf die Idee, wo es noch wärmer ist und promt durfte er auch unter die Decke des Leinenträgers. Soweit – so gut. Aber warum muss Flet der alte Zipfelhuber so lange unter der Bettdecke rumrobben, bis er mich aus dem Bett geschubst hat. Davon ließ ich mich nicht abhalten, sprang wieder ins Nachtlager und siehe da, es gab sogar noch ein Stückchen Decke vom Leinenträger für mich. Geht doch! Zugedeckt nächtigen, könnte mir glatt gefallen.
Der nächste Morgen lief ansich fast wie immer. Nur etwas war an der Reihenfolge gedreht worden. Aber Hauptsache Essen im Napf und Pipi machen. Plötzlich gegen Nachmittag setzte bei den Zweibeinern eine derartige Betriebsamkeit ein, da wurde mir schwummrig. Ich kannte mich plötzlich gar nicht mehr aus. Scheinbar wollten die Zweibeiner nicht, dass wir sehen, was sie da gerade aushecken, des wurden schlagartig die Fenster von außen abgedunkelt. Professor Fleet war wie immer supercool und die Ruhe selbst. Ich glaube, der kennt den ganzen Spaß schon und weiß wie der Hase hier läuft. Er bedachte mir nur wieder mit einem viel sagenden „du musst noch viel lernen“-Blick. Der Knilch weiß doch was gespielt wird und sagt mir nur wieder nix.
Kaum einen halben Tag später, öffnet sich endlich die Tür des temporär Zuhauses und die Leinenträger haben es schon wieder getan. Da ist plötzlich ein Licht durchfluteter Raum den ich bis jetzt nicht kannte. Die Zweibeiner bringen mich noch zur Verzweiflung mit neuen Eindrücken, aber lasst mich mal erkunden, Fortsetzung folgt...

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Wohnwagen-Training mit Blue - Teil II

Mär 292018

Am Sonntag nutzten wir das tolle Wetter und die Gelegenheit um nochmal ein Wohnwagen-Training zu machen.
Blue brauchte erstmal gute 5 Minuten Gedenkpause, bis sie sich wieder in den Wohnwagen traute. Die Skepsis vom Vortrag wich der Neugier - dank warmen Temperaturen im Wohnwagen (wir hatten die Heizung vor dem Spaziergang angeschaltet).
Beim zweiten Training war Blue schon sicherer und nicht mehr so ängstlich. Ab dem Moment, als Günter das Madameshi auf's Bett gehoben hat, war das Eis gebrochen. Sie steckte die lange Galgonase in jedes offene Fach, erkundete jeden Quadratzentimeter der Bettwäsche (die wir wohl weißlich noch nicht gewaschen hatten, damit es vertraut riecht) und schlief sogar immer wieder entspannt auf dem Kissen am Boden oder im Bett ein.
Wir müssen ja nun ansich nicht betonen, dass eine erhöhte Liegeposition mit fast 360°-Rundumsicht für einen Windhund das non plus ultra ist. So etwas können wir zu Hause nicht bieten - aber im Wohnwagen. Blue kann - so bald sie auf dem Bett steht - so gut wie alles sehen was vor sich geht.
Die Chancen stehen sehr gut, dass aus Blue der selbe Wohnwagen-Fan wird wie Flet.
Korrektur: Kaum hatten wir diesen Bericht im Wohnwagen fertig geschrieben und wir rüsteten uns zum Aufbruch zurück ins Haus, wollte Blue partout nicht mitgehen. Sie blieb einfach auf dem Bett liegen, nach dem Motto: "Die Heizung läuft - das Bett ist riesengroß - ich bin entspannt - ich habe hier den Überblick über die gesamte Straße - macht ihr was ihr wollt, nur ohne mich!". Hervorragende Voraussetzungen!

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Wohnwagen-Training mit Blue - Teil I

Mär 252018

Oder wie passt eine Galga mit Angst vor engen Durchgängen und engen Räumen mit einem Wohnwagen zusammen?
Also kurzum den Wohnwagen aus dem Winterquartier geholt und vor dem Haus geparkt. Der erste fassungslose Blick von Blue war uns sicher: enge Tür (60 cm Breite), kaum war man hindurch gegangen öffnete sich ein Mini-Haus. Ihr Blick schien zu sagen, wo hattet ihr die ganze Zeit den Raum versteckt?
Umso erstaunter beobachtete Blue wie sich Flet in unserer großen Wohndose sofort wohlfühlte und durch die Gegend sprang wie Rumpelstilzchen. Flet's Verhalten wollte mit ihrer Unsicherheit, Skepsis und etwas Angst nicht ganz zusammen passen. Nun war es bei diesem ersten Wohnwagen-Training an uns Leinenträgern ihr die Angst und Unsicherheit zu nehmen.
Eines haben wir gleich richtig vermasselt: Windhund und frischere Temperaturen - trotz Klamotten - geht nicht ganz zusammen. Das erste Training ging nur eine halbe Stunde, da eine der zwei Gasflaschen leer ging und somit die Heizung aus ging. Wir hatten zwar noch eine zweite volle Gasflasche in peto, aber bekamen von Blue die rote Karte.
Alles in allem war wir glücklich, dass Blue überhaupt eine Pfote in den Wohnwagen setzte. Für uns war das ein Zeichen, dass wir mit Übung und Geduld die Angst bei ihr besiegen können.

PS: Wir schreiben diesen Blogeintrag live aus dem Wohnwagen, ihr könnt schon einmal neugierig auf Teil II sein ;-)

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...Flet der Wohnwagen-Profi macht es vor...

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Blue noch skeptisch

Was lange währt wird endlich gut...

Mär 182018

Der Umbau unserer Seite ist nun zu 99 % abgeschlossen.

- neuer Blog
- neue Galerie
- neues Banner ganz oben
- neue Link-Liste
- neues Gästebuch
- neue Statistik für uns :-) hihi

Das fehlende 1 % betrifft noch eine kontinuierliche Schriftartanpassung über die komplette Website - kommt Zeit, kommt auch das letzte Prozent!

Flet's Geburtstagsgeschenke

Mär 092018

Am Dienstag kam ein Paket für die Windigen. Ich wusste sofort, dass es Flet's Geburtstagsgeschenke sind. Ein sehr guter Freund und großer Fan von unserer Chaos-Prinzessin und unserem Blödsinn-König ließ es sich nicht nehmen Flet zum 10. Geburtstag mit Spielzeug zu beschenken.
Aus dem Paket kamen ein grunzend-rülpsendes Gürteltier und ein quietschender Geier. Video zur Spieleinlage der zwei folgt noch, der Sound des Gürteltiers ist irrsinnig lustig. Beim Produzieren des Video's habe ich mich allein aufgrund der Geräusche des Gürteltiers halb schlapp gelacht.

Vielen lieben Dank an unseren Freund Robert der Flet und Blue damit beschenkt hat. Die zwei hatten heute schon sehr viel Freude an den Tierchen.

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Das Gürteltier und der Geier

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Neue Galerie online

Mär 032018

Der vorletzte Schritt - bevor noch kleinere Schönheitskorrekturen folgen - ist nun getan.

Heute präsentieren wir stolz unsere neue Galerie mit alten wie neuen Bildern, frisch, modern und schick im Design.

Wir wünschen viel Spaß beim Durchklicken!

Neues Gästebuch online

Feb 272018

Die Administratoren haben mal wieder keinen Aufwand gescheut und den nächsten Teilbereich der Seite überarbeitet.

Heute präsentieren wir stolz unser neues Gästebuch mit allen bisherigen Einträgen, die aber logischerweise mit dem heutigen Tagesdatum eingetragen wurden. Die Reihenfolge blieb aber unverändert.

Sollte euch das neue Gästebuch, unter dem Menüpunkt "Gästebuch" nicht angezeigt werden, bitte den Cache eures Browser löschen. Wenn ihr mit der Maus nur auf den Menüpunkt "Gästebuch" im Seitenmenü fahrt, sollte euch unten als Bestandteil des Links .../yellabook/... angezeigt werden.

Wir wünschen euch nun viel Spaß beim Stöbern.

Windige Couch-Potatoe's

Feb 252018

geschrieben von Flet

Nach nun vielen Tagen und Nächten mit Blue muss der Whippet nun auch mal wieder ein paar Wörtchen mitreden. Meine Redezeit in den letzten 5 Monaten im Blog war leider sehr begrenzt - dabei hätte man mich schon mal nach meiner Sicht der Dinge fragen können, liebe Leinenträger. Ich hoffe ihr gelobt Besserung, denn schließlich bin ich der Hunderudelchef!
Der Titel dieses Blogeintrags trägt nicht mal ansatzweise dem Rechnung was ich hier täglich als Rudelchef zu tun habe.
Blue ist ein Wirbelwind sondersgleichen, da werden ich und meine Führungsqualitäten auf meine alten Tage nochmal ordentlich gefordert. Anfangs war ich ja wirklich geflasht von ihrer Schönheit und Grazie, habe aber schnell bemerkt, dass ich mich behaupten muss und der Dame hin und wieder einen Satz heiße Ohren verpassen, dass sie nicht zu übermütig wird. Essen, vorallem Abends sehe ich nun in einem ganz anderen Licht. Die Dame macht mir das Futter nur aus dem Grund nicht streitig, weil ich einfach reinhaue wie ein Scheunendrescher und immer versuche schneller zu essen als sie. Bei Spielzeug - war mir nie über Gebühr wichtig - wurde ich gewissermaßen altersmilde und überlasse es gerne - sofern sie es sich "erkämpft" hat - denn dann ist die Dame damit beschäftigt und kommt nicht auf die Idee mich körperlich anzugehen. Das ist leider der einzige Punkt, bei dem ich bemerke, dass ich kein Jungspund mehr bin.
Mit Blue bin ich sehr langmütig, lasse ihr vieles durchgehen, aber wenn es mir mal reicht dann zeige ich meine Beißerchen ohne Löcher zu hinterlassen. Meist ist die Dame dann wieder für eine gewisse Zeit eingenordet. Hehe, sie ist dabei manchmal so tollpatschig wie ich. Unlängst musste ich sie doch mal maßregeln und vor Schreck fiel sie vom Sofa, schupste den Couchtisch an einen neuen Ort und räumte Gegenstände darauf mal kräftig ab. Danke, dass der Unsinn nicht nur mir passiert.

Wenn man fast 10 Jahre lang als Junggeselle gelebt hat muss man sich mit einem 2. Windbeutel erst einmal arrangieren. Inzwischen kann mir eine Zeit ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Kuscheln mit ihr ist noch nicht so mein Favorit, aber ich taste mich ran. Ich wachse mit ihr nun immer mehr zum Team zusammen und wie sagt man so schön: "Pack schlägt sich - Pack verträgt sich!".

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Happy Birthday, Flet!

Mär 092018

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10 Jahre wird der verrückteste Whippet, den wir bisher kennen und lieben lernen durften nun alt. Die Zeit vergeht in rasender Geschwindigkeit, aber Flet wurde in all der Zeit nur ein Fünkchen weiser ;-)
Gesundheitlich geht es ihm blendend bis auf kleine Alterszipperlein im Rücken. Er sprüht vor Lebensfreude und Tatendrang. War er bevor Blue zu uns kam noch zeitweise etwas lethargisch und zeitweilens leicht depressiv, blüht er nun mit seiner neuen Aufgabe als Rudelführer regelrecht auf, meistert sie souverän und mit Bravur. Wir sind sehr stolz auf unserem kleinen Haus-Gremlin und wünschen ihm, dass er mit seiner herzerfrischenden und Whippet-Sturschädel-Mentalität noch lange bei uns bleiben wird.

Mal wieder nach oben geholt...

Feb 182018

Es gab und gibt Gründe warum wir nun wieder ein Dokument veröffentlichen, welches jahrelang nur auf Anfrage zugänglich war.
Jedes Jahr stellten wir den Sachverhalt auf's Neue auf den Prüfstand ob wir das Dokument online ohne weiteres zugänglich machen oder nicht. Nach nun fast 4 Jahren haben wir entschieden - endlich mit diesem Versteckspiel aufzuhören.
Dieses Dokument ist einfach ein Teil unserer Geschichte mit Flet, auch wenn kein schöner, aber wir werden uns nun nicht mehr verstecken nur weil wir einen kranken Hund haben.

Tiefschnee-Spaß

Jan 212018

Blue schreibt

An dieses Szenario Schnee da - Schnee weg - Matsch da - Schnee wieder da, habe ich mich inzwischen schon gewöhnt. Langsam finde ich an der kalten Pracht wirklich Gefallen. Dort kann man wenigstens laufen ohne bis zu den Karpalgelenken im Matsch zu versinken. Aber was soll ich sagen? Der Matsch ist höllisch glatt.
Jippie - seit langem endlich mal wieder ein sonniger Tag bei bestem Schneeverhältnissen. Die Zweibeiner waren heute auch recht zeitig auf den Beinen und wir Vierbeiner durften im Garten im Garten richtig Spaß haben. Bei fast 10 cm Neuschnee konnte ich dem Whippet-Gnom zeigen was ein Galgo so kann...
Sch*** -> Matschpfütze unterm Schnee -> ja Galgo's können auch fliegen! Zum Glück hat's Flet nicht gesehen... Gottseidank haben von dem Zwischenfall die Zweibeiner keine Fotos gemacht - denn es ist ja schon peinlich, wenn man dank Mantel 3 Meter auf dem Rücken durch den Garten rutscht. Aber alles gut - nix passiert - danach konnte die Party richtig los gehen.

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Flet bittet die Dame zum Tanz!

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Flet war tapfer

Jan 242011

Heute Vormittag wurden Flet's Fäden gezogen. Mein Bub war richtig tapfer, auch wenn er am ganzen Körper geschlottert hat wie Espenlaub.
Nur einmal kurz gequiekt und dann war der letzte, der 8 Fäden auch schon gezogen.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an unsere Tierärztin Dr. Krinn, die bei uns einen Hausbesuch machte, da wir leider momentan nicht sonderlich mobil sind.

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Die Fäden gestern noch drin.

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Das waren die 8 starren, harten "Übeltäter", die so fies gejuckt haben.

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Nach dem Fäden ziehen. Jetzt ist weiterhin Wundpflege angesagt, dass die restlichen Krüstchen auch noch verschwinden.

Neuer Karabiner am Hundesicherheitsgurt

Jan 222011

Nach den Erfahrungen des Unfalls am 12.01.2011, wo leider der Karabiner des Hundesicherheitsgurts total verbogen war und was noch viel schlimmer ist: Flet war nach dem Unfall frei im Auto, was eigentlich lt. Hersteller verhindert werden soll.

Hier zeigen wir jetzt unsere Lösung des Problems:

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Ein Karabiner aus dem Bergsteiger- und Kletterbedarf, den ein ortsansässiger Sattler an dem Gurt befestigt hat.

Solche Karabiner sind für 7 - 15 € zu bekommen, und die Arbeit des Sattlers beträgt ca. 5 € zzgl. des Preises des Hundesicherheitsgurtes von 10 €.

Beim Brustgeschirr empfehle ich das Starter-Geschirr von der Fa. Phönix.

Warum haben wir uns für das Starter-Geschirr entschieden?
Zum Einen hat Flet keinerlei Verletzungen oder Prellungen die vom Geschirr herrühren. Zum Anderen hat das Geschirr einen Haltegriff aus Gurtband das gleichzeitig zum Anleinen und Sichern verwendet wird, in das jetzt der neue Karabiner ohne jeglichen weiteren Metallbeschlag eingehängt werden kann.
Damit reduzieren sich deutlich die Teile, die im Falle eines Unfalls kaputt gehen können.
Das Starter-Geschirr besitzt funktionsbedingt über eine Reißleine die Möglichkeit den Hund nach einem Unfall komplett vom Geschirr zu trennen ohne, dass der Karabiner oder Gurt gelöst werden müssen.

Hundesicherung im Auto

Jan 192011

Ich möchte Sabine Brenner-Pantorotto herzlich danken, dass sie das Thema Hundesicherung im Auto aufgrund meines Unfalls aufgegriffen hat.
Es ist in meinen Augen ein viel zu wichtiges Thema, um es angesichts der Bilder im Blog-Eintrag darunter unaufgegriffen zu lassen!!

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Flet's Wunde aktuell heute: frisch mit antibakteriellen Silber-Spray behandelt. Nächsten Montag werden die Fäden gezogen!
Die Hämatome haben sich dank Traumeel sehr gut in den Griff kriegen lassen und sind inzwischen vollständig abgebaut. Der Unfall liegt heute genau 1 Woche zurück.

Autounfall mit Totalschaden

Jan 192011

Vergangenen Mittwoch (12.01.2011) hatten Flet und ich in München einen Autounfall mit Totalschaden.
Ich wollte an einer sehr großen Kreuzung (ingesamt 6-spurig) links abbiegen und wurde von einem Fahrzeug des Gegenverkehrs in die Beifahrerseite gerammt mit ca. 60 km/h. Uns versetzte es gute 15 Meter auf eine große Verkehrsinsel. Sämtliche Airbags im Auto haben sich geöffnet.
Flet war angegurtet und ihm ist außer einer großen Platzwunde am rechten Ellenbogen und diversen Hämatomen nichts passiert. Er stand ungefähr os lange unter Schock wie ich, ca. 2-3 Stunden.
Ich hatte Prellungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, 6 verschobene Wirbel der Brustwirbelsäule, Prellungen der Knie, diverse Blutergüsse, leichte Verbrennungen durch den Airbag, eine Jochbeinprellung beidseitig, ein Schleuder- sowie Knalltrauma und 2 gebrochene Rippen.
Der Unfall passierte um 12:35 Uhr und Flet wurde dann um 16:00 sediert, in Vollnarkose gelegt und genäht.

Bilder des Inferno's: 

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Direkt nach dem Unfall (das Auto war 2,5 Monate alt)

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Die Stoßstange des Unfall-Gegners stecke komplett im Auto fest.

Blue's Vergangenheit

Jan 142018

Bislang haben wir zu Blue's Vergangenheit und ihrem Leben in Spanien nicht viel geschrieben.

Wir wussten von vornherein über Blue's gesundheitliche Umstände bescheid und haben uns mitunter auch deshalb ganz bewusst für sie entschieden. Wir wollten in der Anfangsphase, als Blue sich bei uns eingewöhnte, keinen Nebenschauplatz schaffen und Blue die Zeit geben die sie braucht. Auch das positive Echo auf Blue hat uns in diesem Entschluss bestärkt, da wenn man von ihrer dramatischen Verletzung und dessen Folgen nichts weiß, es nicht bemerkt. Nun aber ans "Eingemachte".

Blue hat in Spanien mit Sicherheit einen guten Start in ihr Leben gehabt und war sicherlich als Jagdhund vorgesehen. Darauf schließen ihre amputierten Daumenkrallen, was in Spanien unter den Jagdzüchtern immer noch leidvolle Praxis ist. In ihrem ersten Lebensjahr muss sie einen tragischen Unfall gehabt haben, denn ihre Hüftverletzung lassen auf ein Zusammentreffen mit einem Fahrzeug schließen. Leider hat sie dann das Schicksal vieler Galgo's, die nicht mehr zu Jagd taugen ereilt und sie wurde verstoßen. Es grenzt schon an glückliche Umstände, dass ihre mehrfach gebrochene Hüfte (Bruch lief durch die Hüftgelenkspfanne und den Beckenknochen) ohne tierärztliches eingreifen wieder so verheilt ist, dass sie sich nahezu ohne Handicap bewegen kann.


An dieser Seite an ganz großes Dankeschön an den schweizer Tierschutz, die trotz schlechter tierärztlicher Prognose der spanischen Tierärzte, Blue trotzallem in die Schweiz holten. Hier wurde auch ganz offen in Blue's Vermittlungstagebuch über ihr Handicap berichtet. Darunter fanden sich Röntgenbilder, Arztbericht und diverse kurze Videos die einen Aufschluss gaben wie groß das Handicap tatsächlich ist. Uns ging es dabei, genau wie allen Bloglesern: Weiß man es nicht - sieht man es nicht!

Dem Unfall entsprechend hat Blue eine beginnende Arthrose in der rechten Hüfte, die aber derzeit noch gänzlich schmerzfrei ist und auch die Bewegung nicht eingeschränkt. Sicher ist auch, dass das Becken nicht in der Form zusammen gewachsen ist, wie es hätte seien sollen. Blue gehört zu den Hunden aus dem Tierschutz die tatsächlich aus medizinischen Gründen kastriert wurden, da ihr Becken soweit verengt ist, dass sie niemals Welpen gebären könnte. Die Kastration war auch eine bewusste Entscheidung von uns, da wir Blue auch unkastriert bekommen hätten.

Wer einen Eindruck über die Arbeit des schweizer Tierschutz erhalten möchte, insbesondere Hundepension Grisette, kann gerne vieles in Blue's Pflegestellen-Tagebuch nachlesen.

Ein Grund, warum wir uns unter anderem auch für Blue mit ihrer Geschichte entschieden haben war, dass unsere Haustierärztin nicht nur praktische Tierärztin ist sondern auch eine hervorragende Osteopathin und wir Blue so eine rundum Versorgung bieten können. Flet durfte von den osteopathischen Fähigkeiten schon lange profitieren und es wurden Besserungen bei ihm erzielt die bisher keine Physiotherapie geschafft hatte.

Gestern hatte Blue ihre 2. wirkliche Osteopathie-Behandlung seit sie bei uns ist. Blue kämpft immer wieder mit Muskelverspannungen im Becken- und Hüft/Lendenwirbelsäulen-Bereich. Von außen lässt sich das relativ leicht erkennen, da sie den rechten Hinterlauf in der Vorwärtsbewegung nach innen unter den Körper zieht. Mit Sicherheit hat auch das feucht kalte Wetter der letzten Wochen daran einen Anteil.

Eine kleine Rückblendung zu Blue's erster winzigen osteopathischen Sitzung (Erstaufnahme und 5 Minuten Osteopathie): Danach konnten wir sofort erkennen, dass Blue's Bewegungsablauf des rechten Hinterlaufs wieder einwandfrei war. Viel wichtiger, wir hatten einen Galgo der von der Haustür bis ins Wohnzimmer durchstartete und im Wohnzimmer juchzte vor Freude, dass er sich wieder bewegen kann.

Da uns die Störungen im Gangbild bei Blue wieder auffielen, war die 2. Osteopathie angesagt. Da hierbei der Hund auch einen großen Teil mitarbeiten muss, ist es nicht selbstverständlich das Blue 60 Minuten mitarbeitete. Aber es scheint so, dass Blue inzwischen um die Vorzüge der Behandlung weiß und das nachfolgende Bild spricht für sich.

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Blue schlief nach der Osteopathie sofort auf der Liege ein.

Wir mussten Blue nur sehr flott wecken, da die Osteopathie äußerst entspannend auch auf die Blase wirkt und wir wollte einen kleinen See in der Praxis vermeiden. Auf dem Weg aus der Praxis konnten wir ein atemberaubend raumgreifendes Galgo-Gangwerk im Trab erspähen, das von der freien Bewegung nicht genug haben konnte. Und wie zu erwarten, musste Madame gefühlte 2 Liter ablassen.

Ein kleines Fazit:
Ein frecher Gedanke von uns, nachdem wir Flet mit seiner Epilepsie schon auf die Beine helfen konnten, sind wir bei Blue mindestens genauso akribisch.

Obendrauf haben wir noch eine supertolle Freundschaft mit Blue's Pflegeeltern dazu gewonnen, wie man sicher in den Kommentaren sehen kann. VIelen Dank an dieser Stelle nochmal an Yve und Stef für eure Offenheit, Freundschaft und einen supertollen Pflegeplatz für Blue. Nochmal vielen Dank auch an Sandra von Hundepension Grisette die uns mit ihrem "letzten Wort" ;-) Blue anvertraut hat.

Wir befinden uns jetzt im jetzt...

Jan 132018

Mit der kleinen Anleihe aus Mel Brooks Spaceballs melden wir unseren Blog in der überarbeiteten Version betriebsbereit zurück!

Es ging nun doch deutlich flotter als gedacht:

Alle Inhalte aus dem alten Blog sind inklusive Kommentare wieder da

Einige Inhalte aus unserer allerersten Homepage aus dem Jahr 2010 - 2011 haben wir auch noch hinzugefügt

Alle Videos sind nun unter der Kategorie "Videos" zu finden. Unsere "Video-Seite" im linken Auswahl-Menü weißt nun auch direkt dorthin.

Wie schon im Post "Alles neu in 2018" beschrieben, muss man sich für das Kommentieren nun nicht mehr anmelden, da die Kommentare einzeln von uns Admins freigeschalten werden.

Grundsätzlich werden wir in 2018 nahezu 80 % der Seite überarbeiten müssen, ergo freut euch schon über viele neu überarbeitete Rubriken der Homepage. Das wird die Galerie, das Gästebuch und die Linkliste betreffen.

Im Blog halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Nun wünschen wir euch viel, viel Spaß mit unserem neuen Blog und freuen uns auf viele Kommentare!

Fast & Furious Whippets - wir haben einen Besuch gemacht

Nov 222010

geschrieben von Flet

Ich habe meine Zweibeinerin wieder verpflichtet, mein gestriges Erlebnis abzutipppen.

Wir waren bei einer Freundin in der Nähe, wo meine große Liebe Chayenne (Culture Pearls Fairytale) lebt. Ich habe mich soo gefreut, sie wieder zu sehen.
Aber kaum haben meine Eltern das Wohnzimmer betreten, waren sie so gut wie nicht mehr ansprechbar für mich. Denn es wuselten 4 kleine süße 11 Wochen alte Whippetbabies über den Parkett.
Ich habe mich dann erstmal ausgiebig mit Chayenne beschäftigt: Ihre Öhrchen putzen, den Hals abschlecken und mit ihr spielen.
Ich war mit Chayenne so beschäftigt und ich war so verliebt, dass ich gar nicht merkte, dass die verbliebene 4-er-Rasselbande mich interessiert beobachtete. Vorallem die 2 Jungs.
Nachdem dann die Zweibeiner Kuchen genossen und Kaffee getrunken hatten, durfte die Rasselbande auch wieder mitspielen. An dieser Stelle lieben herzlichen Dank für die tolle Bewirtung an Sabrina und Thomas !!!
Die Kleinen spielten quietschfidel mit. Die Rasselbande wurde dann zunehmend immer frecher und irgendwann wusste ich nicht mehr wo oben und unten war. Chayenne war die Ruhe selbst und hat sich das genüsslich aus ihrem Körbchen angeschaut. Sie wird sich gedacht haben: "Tja Flet, jetzt kriegst Du das auch mal mit, was passiert wenn man sooo frech ist wie Du!". Die Kleinen Whippi's haben mich schon ganz schön in Beschlag genommen. Aber sie waren sehr lustige Spielgefährten und ihr werdet's nicht glauben, aber ich konnte mit den Babies auch ganz vorsichtig spielen!

Es war ein toller Nachmittag und als ich wieder zu Hause war, brachte ich den Schlaf des Gerechten :-))

Ohne Trampolin richtung Igel

Nov 062010

geschrieben von Flet

Guten Morgen ihr lieben Blog-Leser,

gestern Abend sollte ich nochmal Pinkeln gehen, wie immer, vor dem zu Bett gehen.
Schon allein als Papa die Tür geöffnet hat, konnte ich ihn schon riechen - den Eindringling in meinem Garten: Der Igel!
Ich bin wie von der Terrantel gebissen ums Eck zum Igel geschossen. Leider haben die ja sooo doofe Stacheln und man kommt so gar nicht ran. Blieb' mir erstmal nichts anderes übrig, als zu bellen. Leider hat das den Igel nur wenig beeindruckt.
Papa ist mir gleich hinterher geschossen und hat mich von dem Igel ein Stück fern gehalten. Währenddessen ist das Frauli wieder in die Wohnung und hat die Motorrad-Igel-Not-Rettungshandschuhe geholt.
Papa hat den Igel dann aufgehoben und hat wohl unterschätzt, wie hoch ich aus dem Stand springen kann. Er hat den Igel über Kopfhoch gehalten - also ca. 2 Meter. Ich bin dann gesprungen und habe den Igel nur um einige Zentimeter verfehlt. Gleich nochmal mit dem nächsten Sprung probieren, ob ich da nicht doch ran komme. Leider hat mich Mama halb aus der Luft gepflückt und in die Wohnung getragen. In der Zeit hat das Herrli den Igel zu den Nachbarn in die Hecke geschoben, wo er wohl auch herkam.
...Und ich wollte unbedingt wieder raus - es war doch mein Igel!!!!
 
Leider haben das meine Eltern anders gesehen und so gibt es leider fast regelmäßig nächtens Igelrettungs- und Umsetzungsaktionen. Schade, das wäre doch ein prima Spielzeug, wenn die Stacheln nicht wären! Da haben aber meine Zweibeiner eine komplett andere Meinung - sie sagen dann immer was von, Igel sind voller Krankheiten und Flöhe...

Das Allerheiligen-Wochenende

Nov 022010

geschrieben von Flet

Guten Morgen liebe Blog-Leser,

am Allerheiligen-Wochenende standen jede Menge interessante Dinge an.
Bei tollem goldenen Herbstwetter machten wir einen Spaziergang an der Autobahn lang in Buchloe. Als uns ein schwarzer Border Collie entgegen kam - bekam ich panische Angst. Denn ich wurde die Woche zuvor samstags von einem schwarzen Mischling gebissen, dem ich es dann "zu verdanken hatte" in die Tierklinik zur Wundversorgung zu müssen.
Der Boder Collie kam angeleint auf uns zu, mein Papa hat dann das selbe getan. Klar, fühlte ich mich wieder sehr stark am verlängerten Arm meines Herrlis. Der Border Collie pöbelte ziemlich. Meine Zweibeiner unterhielten sich dann mit den Besitzern des schwarzen Hundes und wir entspannten uns langsam. Wir wurden von der Leine gelassen und schon begann ein tolles Tobespiel!!
Schwarze Hunde - welcher Rasse auch immer, sind ja doch nicht soo bedrohlich, wie ich dachte. Aber anfangs hatte ich schon wirklich ziemlichen Respekt und auch etwas Angst.
Ich schaute dem Border Collie noch eine Weile zu, was für tolle Tricks er drauf hat. Das faszinierte mich. Dann widmete ich mich aber doch lieber der Mäusejagd. Die ganze Wiese roch von oben bis unten nach Maus, aber ich konnte einfach keine finden... Schade!

Sonntagmittag gingen meine Eltern mal wieder wieder zu ihrem Lieblings-Kroaten zum Essen und ich durfte selbstverständlich mit. Da konnte ich mal wieder zeigen, wie brav ich doch in einer Gaststätte bin. Da es eh schon Zeit für meinen Mittagsschlaf war, legte ich mich auf meine Decke und schlief.
Sonntagnachmittag fuhren wir etwas mit dem Auto durchs Allgäu und machten Halt am Modellflugplatz in der Nähe von Mindelheim, in dem mein Papa noch Mitglied ist, auch wenn er schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst zum Modellfliegen geht. Mama ist da immer etwas komisch und genervt, wenn das Thema aufs Modellfliegen kommt. Aber Papa ist eh dabei, seine Flieger zu verkaufen, da er einfach nicht mehr dazukommt.
Ich durfte also auf dem Gelände frei laufen und fand wieder Mäuse seeehr interessant. Da waren so viele Löcher in der riesengroßen Wiese, dass meine Mama schon Angst hatte, ich trete in eines der Milliarden Mäuselöcher und vertrete mir wieder die Pfote. Aber ich wäre doch kein Whippet, wenn ich mich nicht elegant und geschmeidig bewegen könnte!!!
Nach geraumer Zeit wurde ich wieder angeleint und wir fuhren nach Hause.

Am Allerheiligen-Feiertag gingen wir nochmal Spazieren an der Autobahn in Buchloe. Wir trafen leider nicht sehr viele Hunde, aber mit einer Rodesian Ridgeback-Hündin habe ich mich blenden verstanden und noch kurz eine Runde gespielt.

So, dass war mein Allerheiligen-Wochenende.

Katze im eigenen Garten

Okt 272010

geschrieben von Flet

Hallo ihr lieben Blog-Leser,

heute Mittag geschah' - in meinen Augen - die Ungeheuerlichkeit: eine dicke getigerte Katze strich durch MEINEN Garten. Ich bin sofort an die Terrassentür gelaufen und habe inständig gehofft, dass mein Frauchen endlich die Tür aufmacht - damit ich mir den Eindringling mal genauer anschauen kann. Aber vergeblich !!
Die Katze war aber so frech, dass sie sich bis an die Terrassentür rangetraut, wo ich schon hinter der Scheibe lauerte. Leider hatte ich keine Chance das Tier mal zu beschnuppern. Ich sprang also mit ordentlich Schwung gegen die Scheibe.
Das Ding ist aber auch nicht kaputt zu kriegen - wirklich aller Hand!!
Mein Zweibeiner meinte dann nur, gottseidank hat die Scheibe das ausgehalten und zog mich ein Stück von der Scheibe weg.
Nach der erfolglosen Attacke wie Kommissar Rex durch eine Scheibe zu springen, war die Katze verschwunden. Mein Frauli heilfroh, dass der Scheibe nichts passiert war, ich heil geblieben war und das die Katze sich getrollt hatte.
Ich war schon ganz ungeduldig, weil ich endlich im Garten nachschauen wollte, was die Katze wieder angestellt hat. Mein Frauchen kontrollierte durch alle Fenster nochmal den Garten und öffnete dann ENDLICH die Terrassentür.
Da bin ich aber dann rausgeschossen wie ein geölter Blitz - und verdammt - die Katze war wirklich wieder verschwunden. Sie hat aber jede Menge Duftmarken im Garten hinterlassen, dass ich wie verrückt von einem Eck ins andere geschossen bin und gar nicht mehr wusste, wo ich zuerst schnüffeln sollte.
So dann noch anschließend mein Revier wieder makiert und wieder rein in die warme Stube.

Meine Zweibeinerin hat daraufhin erst mal einen Kaffee gebraucht und mit Papa telefoniert, der nur nüchtern meinte: "Ist die Katz' tot?".
"Nein, selbstverständlich nicht - ich lasse Flet doch nicht vorsätzlich eine Katze jagen. Man sollte schon schauen, dass man die Jagderfolge am lebenden Objekt weitestgehend verhindert!".

Frauli und Herrli sind doch Spielverderber oder?!!

Bootcamp & Drillinstructor Fletcher

Okt 122010

geschrieben von Flet

Hallo ihr lieben Blog-Leser,

heute hatte ich Besuch von unserem Nachbarhund - die manchmal mit im Büro nebenan ist.
Sammy ist ein Golden Retriever und wir sind fast gleich alt.
Ich freue mich immer sehr, wenn das Mädel mich besuchen kommt. Wir spielen immer sehr gern miteinander, leider will Sammy nach 5 Minuten immer wieder aus unserem Garten raus und auf ihre Decke ins Büro, weil sie nicht mehr kann.
Der Boden in unserem Garten war relativ nass und ich war nach dem Toben mehr braun von der naßen Erde als weiß.
Mein Frauli sagt immer, dass ich das Mädel ganz schön fertig mache und natürlich in Grund und Boden renne. Sammy ist mir zwar mit Körpermasse überlegen aber ich bin vieeel viel schneller und wendiger ;-)). Ich renne Sammy förmlich um die Ohren und teilweise kann sie gar nicht so schnell gucken, wie ich von einem zum anderen Ende des Gartens komme.

Mein Frauli war aber schon ein bisschen eine Spaßbremse, weil sie sich immer wieder mein Vorderlaufgelenk angeschaut hat. Es ist nur minimal angeschwollen und wurde 15 Minuten nach dem Toben wieder resorbiert.

Nach 5 Minuten toben stand Sammy wieder am Zaum zum Medienbüro und hat gebellt, dass Frauchen kommt und sie wieder rauslässt.

Ich freu mich aber schon, wenn Sammy wieder zum kurzen Toben bei mir vorbeischaut und ich wieder das Bootcamp Fletcher eröffnen kann und Drillinstructor spielen ;-)

Ich im Whippetforumskalender

Okt 052010

geschrieben von Flet

Guten Abend liebe Blog-Leser,

ich wusste doch, dass es nicht unnütz' war, dass ich Oktober 2008 das erste Mal bei einem richtigen Outdoor-Fotoshooting mit Mama gepost habe.
Wir waren damals im Schlosspark Türkheim und ich habe mich gewundert, wie sich Frauli so seltsam verkleidet hatte. Aber wenn's schee macht'!!!
Unterm Strich hat mich das Eichkatzerl im Baum über mir dann doch mehr interessiert, als die seltsame Knippskiste meines Papas.

Meine Eltern haben es jetzt wohl hinbekommen, dass eines der Shooting-Fotos in einem Ding landet, das sie Kalender nennen. Und sie sind schon völlig aufgeregt, wann endlich der Kalender in der Post ist. Ich habe es anscheinend auch geschafft, in Großaufnahme in den Kalender zu kommen. Verstehe ich eigentlich gar nicht, weil ich bin ja die meiste Zeit zu Hause, spazieren, in meinem Garten oder im Urlaub...

Ach ja, meine Mama flüstert mir gerade zu, wo man den Kalender bis 17.10.2010 bestellen kann:

Whippets and Friends-Forum

Dann hoffe ich, dass sich vielleicht noch einige nette Menschen mehr für das Forum, sowie den Kalender interessieren - meine Mama ist davon total begeistert.

Kleiner Spaziergang

Okt 032010

Hallo liebe Blog-Leser,

bei dem traumhaften Wetter hatten wir heute einen kleinen Spaziergang mit Flet an der Ammer entlang bei Weilheim gemacht.
Wir hatten ihn die letzten 2 Wochen sehr konsequent geschont, um nach dem Tierklinikbesuch sozusagen bei null anzufangen.
Die erste Zeit war strikt Leine gehen angesagt, und als er sich soweit beruhigt hatte, haben wir ihn losgemacht. Er ist locker getrabt. Als wir dicht an der Ammer waren, ist er sogar kurz ins Wasser mit den Läufen und fand das recht spaßig.
Wir hatten uns mal für den ersten Spaziergang nach der Schonzeit 30 Minuten (für Hin- und Rückweg angesetzt).
Er ist auch kurzzeitig mal etwas flotter gegangen, aber selbst danach konnten wir keine Schwellung am Gelenk feststellen.
Gott sei Dank!!
Ob es überstanden ist, können wir nicht sagen, aber wir hoffen, dass es auf dem Weg der Besserung ist. Jetzt heißt es weiterhin sehr dosiert belasten und immer wieder während des Spazierengehens schauen, wie das Gelenk aussieht.

Ergebnis Tierklinik

Sep 212010

Guten Abend,

heute Morgen um 09:15 Uhr hatten wir einen Termin mit Flet in der Tierklinik in Babenhausen im Unterallgäu.

Flet's rechter Vorderlauf - der seit einem Tobe-Unfall im April immer wieder Ärger macht - wurde heute geröngt.

Auf dem Röngtenbild konnte man weder Verletzungen am Knochen, am Nerv oder an der Gelenkskapsel sehen.

Es ist nachwievor fraglich, warum Flet's Gelenk immer wieder bei Belastung/Stoß anschwillt.

Wir werden ihn jetzt ruhiger halten, und beobachten inwiefern sein Gelenk sich verändert. Ab wann es bei leichter Belastung anschwillt und wie heftig. Und vorallem, wann Flet Anzeichen zeigt, dass er es von sich aus schonen will (was bisher kaum passiert ist).

Dann ist es angesagt, es nochmals untersuchen zu lassen.

Urlaubsbericht Teil II

Sep 202010

geschrieben von Flet

Guten Tag liebe Blog-Leser,
nun ist unser Urlaub zu Ende und ich habe jede Menge zu erzählen...
Nachdem wir uns am 12.09/13.09. eine kurze Stipp-Visite bei uns zu Hause im Ostallgäu geleistet haben, gings am 14.09. weiter zu meinem ersten Auslandsurlaub. Im Ostallgäu liefen mein Frauli und Herrli erstmal wie kopflose Hühner durch die Gegend und haben ganz hektisch Stoffstücke in ein rundes Loch gestopft und verschiedene Pulver dazu. Sie sagen dazu waschen. Das ging den ganzen Montag (13.09.) so. Ich hatte immerhin mal Zeit um etwas zu relaxen, obwohl ich mich den ganzen Tag über gewundert habe, wie ich so schnell nach Hause gekommen bin und warum mein Garten nicht mehr nach mir riecht. Das musste erstmal kontrolliert werden mit viiieeel geschnüffel.
Am 14.09. gings dann ins Brixental nach Tirol. Frauli und Herrli fuhren auf einen Campingplatz 2km von Hopfgarten entfernt. Ich durfte gleich nach der Ankunft den Platz erstmal etwas an der Leine erkunden. Als ich dann endlich im Wohnwagen war - der leider noch nicht geheizt war - habe ich mich unter eine Kuscheldecke verkrochen. Mein Frauli und Herrli schraubten irgendwas an dem Blechkasten namens Wohnwagen rum. Sie sagen dazu Stützen rauskurbeln und "ins Wasser stellen".
Dann ging es mal wieder an den "leidigen" Vorzeltaufbau. Ich hatte schon ein schelmisches Grinsen im Gesicht, weil ich wartete, dass meinem Frauli wieder das Vorzelt um die Ohren fliegt - aber diesmal geschah das leider nicht, denn das Herrli hat den Aufbau übernommen. Dafür hat mein Frauchen dann die "Inneneinrichtung" des Vorzelts übernommen. Tisch aufstellen, Stühle raus, die Müllsackhalterung zusammen bauen und die Rollos des Zelts hochkrempeln.
Dann endlich schloss mein Papa die Gasflasche an und sie machten die Heizung an. Es wurde dann ziemlich schnell sauwarm im Wagen und langsam hatte er dann eine Whippet passende Innentemperatur.
Abends gings dann in eine total urige und gemütliche Wirtschaft gegenüber des Campingplatzes. Da war ich gleich als Windhund Gesprächsthema. Ich habe meine Menschen gut erzogen, sie haben nämlich nur Gutes von mir erzählt und brav die Fragen der anderen Gäste beantwortet - die mich total süß fanden.
Am 1. richtigen Urlaubstag in Tirol, den 15.09., machten wir einen großen Spaziergang an der Kelchsauer Ache entlang. Leider war ich nur an der Leine, da mein Frauli und Herrli nicht wussten, wie wildarm das Gebiet ist und ob ich nicht in den 10m entfernten Wald abschiebe. Trotzdem war der Spaziergang toll - hier schnüffeln, da schnüffeln - und jede Menge tolle neue Gerüche. Nach dem Spaziergang war ich dann doch schon ganz schön geschafft und müde und habe mich erstmal weggelegt. Das war auch gut so, dass ich neue Kraft durch Schlaf tanken konnte, denn ich wusste ja nicht, dass wir einen Tag später die Animagi's treffen würden.
Am 16.09. trafen wir die Animagi's einen Parkplatz von unserem Campingplatz entfernt. Da war Coco (Windmeister's Coconut), ein toller Rüde, der mir doch imponiert hat, und zu dem ich mich mal nicht getraut habe, frech zu sein. Dann war da Nisha (Superflys IrDA), ein hübsches Whippet-Mädel, zum derzeitigen Zeitpunkt trächtig. Ich war von ihr hin und weg - sie mochte mich nicht sonderlich. Sie hat mir das auch sehr oft sehr deutlich gesagt, sie wollte einfach nicht mit mir spielen. Zwischendurch bin ich gerannt wie ein Blöder - 50m bergrauf, 50m bergrunter. Ich glaube ich bin die Strecke 4-fach gelaufen. Aber es hat so richtig Spaß gemacht. Nachdem ich zu Nisha zu frech und zu aufdringlich wurde - hat mich mein Herrli an die Leine genommen... Der Spielverderber. Genau, die kleine süße Kiambi (Rivarco A Wedding Present to Animagi) war auch dabei. Das war eine süße Maus, mit der ich mich erst richtig im Animagi-Garten beschäftigen konnte, da ich da von dem betörenden Duft von Nisha nicht so abgelenkt war. Nisha hat aber auch toll gerochen.
Mit Kiambi bin ich durch den Garten geheizt als gäbe es keinen Morgen mehr. Das war so richtig lustig. Als meine Eltern dann entdeckt haben, dass ich sobald ich stehen bleibe die Pfote oben halte, und mein rechtes Vorderlaufgelenk total dick ist, war leider Schluss mit Spaß. Ich wurde stillgelegt und musste dann auch, als ich mich beruhigt hatte ins Auto. Manno - jetzt wo ich grad richtig Spaß hatte.
ANMERKUNG DES FRAULI'S:
- Auf Animagi Whippets gibt es ein Update zu unserem Besuch bei den Animagi's mit Fotos von Flet und Kiambi.

Mein Frauli und Herrli haben in der Zwischenzeit einen sehr leckeren Kuchen (ich hätte auch gern was davon gehabt) gegessen und leckeren Latte macchiato getrunken. Sie haben sich die ganze Zeit unterhalten und viel gelacht.

Als wir dann auf dem Campingplatz nach unserem schönen Treffen ankamen, war ich immer noch überdreht und konnte nicht so recht schlafen. Also erstmal ordentlich zu Abend gegessen und dann klappte das mit dem Schlafen wie von selbst. Leider musste ich ab dem Tag auch wieder diese komischen weißen Tabletten nehmen. Mein Frauli sagt dazu Traumeel und gibt es mir, damit mein Fuß wieder einigermaßen fit wird.

Die restlichen Tage haben wir eine sehr ruhige Kugel in Tirol geschoben - meine Mama war so gut wie stillgelegt, sie hat sich 2 Wirbel verschoben und konnte sich kaum rühren. Wir wollten uns nochmals am Samstag mit den Animagi's treffen, aber meiner Mama ging es nicht besser und so wurde daraus leider nichts. Aber meine Eltern haben versprochen die Animagis eventuell nächstes Jahr nochmals zu besuchen. Da bin ich dann aber gespannt, wie sich die kleine Kiambi entwickelt hat.

Am 19.09. war die Heimreise angesagt. Aus einer nicht so lang geplanten Autofahrt, wurde eine seeehr lange. Da ja am 18.09. Wies'n-Anfang (Oktoberfest) in München war, dachten sich meine Eltern, dass sie am 19.09. (wenn der erste Wies'n-Sonntag mit Trachtenumzug und allem pi-pa-po ist) nicht über die A8 Richtung München und den Autobahnring A99 um München rum zurückfahren, weil wir da nur eine Stauparty feiern. Also sind sie bis nach Innsbruck runter gefahren und dann über den Fernpass nach Reutte und weiter nach Füssen im Allgäu. Es hätte so schön werden können, wären wir nicht schon ab dem Fuße des Fernpasses bis nach Reutte in Tirol in einem 65km-Monster-Stau gestanden. Mein Papa hat geflucht wie ein Bürstenbinder, da er x-mal unser Wohnwagen-Gespann in einer ziemlich üblen Steigung anfahren musste. Den Gestank der Kupplung im Innenraum unseren Coupés fand ich dann auch nicht mehr so lustig. Aber als meine Eltern dann nach dem Monsterstau gesehen haben, dass dieser von einer Baustellenampel verursacht wurde, die die Einfahrt eine 4m lange Unterführung regelt, kamen sie sich ziemlich veräppelt vor. Als wir dann des späten Nachmittags im Allgäu endlich ankommen sind, habe ich mich gefreut nach unserem langen und ereignisreichen Urlaub wieder zu Hause zu sein.

Liebe Grüße
euer Flet

Termin in der Tierklinik

Sep 132010

Für den 21.09.10 haben wir nun einen Termin in der Tierklinik in Babenhausen bekommen, da uns Flet's Vorderlauf schon seit April immer wieder Sorgen bereitet.
Ostermontag ist er in einem Münchner Stadtpark einem Whippetwelpen hinterher getobt und hat einen großen Stein übersehen. Ist über den Stein mit dem Vorlaufgelenk geschrammt... Es war nach Abtasten nichts zertrümmert oder gebrochen, aber da es seither immer wieder anschwillt nach der kleinsten Belastung, möchte ich es jetzt doch endlich röntgen lassen.
Wir werden sehen, was das Ergebnis der Untersuchung sein wird.

Urlaubsbericht Teil I

Sep 132010

geschrieben von Flet

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich kurz aus unseren ersten 2 Wochen Urlaub zurück. Sind gestern für eine kurze Stippvisite zurück ins Ostallgäu gekommen, um morgen wieder aufzubrechen und noch ein paar schöne Tage in Tirol zu verbringen.

Am 28.08.2010 brachen Herrchen, Frauchen und ich auf in Richtung Mannheim. Wir verbrachten aufregende und schöne Tage in Östringen - 40km östlich von Mannheim auf einem Campingplatz. Da war jede Menge los und aber auch jede Menge wohltuhende Ruhe.
Als wir am Samstag ankamen, musste ich einige Zeit im Auto warten, bis der Wohnwagen soweit aufgestellt war und bereit für Urlaub. Wir entspannten erstmal von der Fahrt und dann sprangen Herrchen und Frauchen um den Wohnwagen rum und bauten das erste Mal in ihrem Leben ein Vorzelt auf (1. Versuch).
Bissale komisch sind Frauchen und Herrchen ja schon - sie bauen das Zelt auf, obwohl ganz schön starker Wind aufkam, aber sie sagten, sie wollen das fertig haben, bevor es regnet. Ich konnte durch die halbgeschlossene Tür sehen, dass meinem Frauchen halb das Vorzelt um die Ohren flog, weil eine starke Windböe kam und sie darauf hin aus Schreck das Zelt losliess. Es rutschte fast vollständig aus der Kederschiene und sie liefen erstmal sämtlichen Teilen des Zelts hinterher um es wieder einzusammeln. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Papa schnautze dann Mama ziemlich an, warum sie das Zelt losgelassen hatte, wo sie ja schon fast fertig waren mit dem Aufbau. Mama konnterte und war ziemlich gereizt... In diesem Moment fing es an zu regnen und sie schmissen das Zelt nur noch in den Wagen und machten sich einen Kaffee.
Es regnete sinnflutartig über Tage. Aber sie schafften es dann doch 1 Stunde später das Zelt aufzubauen - vielmehr nur Papa. Als Frauchen wiederkam - was auch immer sie gemacht hatte - stand das Zelt fast vollständig. Papa hat von sowas einfach mehr Ahnung und Mama steht sich bei solchen Dingen immer selbst im Weg.
Na jetzt konnte der Urlaub beginnen - wenn es nicht die ersten 5 Tage sinnflutartig geregnet hätte. Aber das Vorzelt stand, stand und stand. Es hielt dem Regen sehr gut stand sowie dem Sturm.

Morgens waren wir oft beim Frühstück im Vorzelt und ich lag in meinem Körbchen. Am 2. Urlaubstag, habe ich dann doch mal einen Ausbruchsversuch aus dem Zelt gewaagt und es ist mir gelungen. Ich wurde dann aber leider sehr schnell wieder eingefangen und in das Eck in dem ich ausbrach, wurden Steine gestellt. Mist - ich hatte keine große Chance mehr mein eigenes Ding zu machen. Ja ja, und meine Eltern sagten immer, ich darf nicht unangeleint auf dem Platz sein.
Wenn zwischendurch mal die Sonne rauskam und es wärmer wurde, haben wir große Spaziergänge gemacht und ich war danach immer total müde, aber sehr glücklich.
In der ersten Urlaubswoche besuchten wir das Reptilium in Landau in der Pfalz, ca. 70km entfernt. Mein Frauchen hat panische Angst vor SÄMTLICHEN Reptilien - ja auch vor Schildkröten. Für mich war das Besuch dort sehr spannend, da ich solche Tiere noch nie gesehen hatte. Vorallem der große Waran in seinem Wasserbecken direkt an der Scheibe war mir sehr unheimlich, sowie die Warane und Leguane in der Wüstenhalle. Meine Mama hat es aber soweit geschafft, langsam aufzutauen und ihre Angst vor Reptilien soweit zu überwinden, dass sie sich auf 40cm Abstand an die Terrarienscheiben getraut hat. Mein Papa hat im Reptilium atemberaubend tolle Bilder gemacht, genauso wie wunderschöne Bilder von unseren Ausflügen und Spaziergängen mit mir.

Am 03.09. haben wir einen Freund meiner Eltern in Karlsruhe besucht. Leider mochte mich sein Jack Russel-Mädel nicht und hat mich nur angegifftet. Ich habe mich aber auf andere Art und Weise revangiert: Ich habe ihr den Trockenpansen aus dem Körbchen geklaut, versteckt und dann gegessen... Geklautes schmeckt immer noch am besten!!

Am 04.09. waren wir auf dem Michaelsberg in Unterkrombach bei Bruchsal. Frauchen und Herrchen sehen einen Parkplatz und parken einfach - ohne zu wissen wie weit es da noch raufgeht. Es lagen noch ca. 30 Minuten Fußmarsch vor uns, ziemlich steil bergauf. Das war ganz schön anstrengend da raufzukommen, ich hab ganz schön gehechelt. Aber der Ausblick dort oben war gigantisch. Man konnte durchs ganze Rheintal blicken bis ins Elsass. Mein Papa hat dann von mir dort oben noch super schöne Steh-Bilder im hohen Gras gemacht. Die Bilder folgen in Kürze.

Am 10.09. zogen wir weiter mit dem Wohnwagen nach Lorch bei Göppingen. Dort wurde ich am 11.09. in der offenen Klasse ausgestellt und errang mein 2. "Sg" für meine Zuchtzulassung. Jetzt haben meine Eltern alle Unterlagen zusammen und müssen sie nur noch wegschicken. Mir hat an diesem Tag das ausgestellt-werden totalen Spaß gemacht, ich habe mich super gezeigt, bin schön gelaufen, brav gestanden und habe einen schönen Richterbericht bekommen.

Am Sonntag nach der Ausstellung reisten wir dann wieder in Richtung Ostallgäu ab und morgen geht es dann weiter nach Tirol.

Urlaubsbericht Teil II folgt.

Liebe Grüße
euer Flet

Wrestling by Blue vs. Testosteron-Bombe Flet

Dez 312017

Flet hat dicke Eier. Das meinen wir wörtlich, denn die Hündin unseres südlichen Nachbarns ist aktuell in den Stehtagen. Flet schießt das Testosteron nur so durch die Adern und viel Vernunft kommt im Oberstübchen nicht mehr an. Flet verpeilt aus Schusslichkeit und Riech-Handicap, dass es die Nachbarshündin ist und nicht Blue. Aber Blue muss momentan ordentlich unter Flet‘s Testosteron-Rausch leiden. Blue „verprügelt“ Flet momentan nahezu täglich – wobei wir nun über Blue‘s effektive aber gewaltfreie Technik erzählen wollen.
Blue gibt Flet momentan das, was er täglich braucht: eine auf die Glocke. Versucht Flet bei Blue aufzureiten, dreht Blue sich gewandt schwungvoll mit dem Galgo-Popöchen zur Seite. In der gleichen Bewegung bekommt Flet die erste Vorderpfote von Blue in den Nacken und bevor er noch etwas tun kann, hat er auch Blue‘s zweite Pfote im Nacken und dann geht es mit überkreuzten Pfoten von Blue schwungvoll gen‘ Boden und die zwei liegen sich Nase an Nase gegenüber. Aus diesem Wrestling-Haltegriff kommt Flet nur schwerlich wieder raus. Hat er es geschafft, wird die Arena mit schnellen Sprüngen sofort verlassen. 1:0 für Madameshi. Glaubt es Flet nach der Niederlage immer noch nicht, hat der „Kampf“ nach der 3. Runde ein Ende und Flet räumt das Feld.
Es mag sich alles wild anhören ist aber typisch Windhund, ohne einen Blutstropfen, Löcher im Pelz oder Zahneinsatz.
Wir Leinenträger sind dann versucht das Popcorn auszupacken, in der Loge Platz zu nehmen und die Show zu genießen.

Nun ein paar Bilder beim Chill-out nach der 3. Runde.

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Happy Birthday 2. Blue!

Dez 232017

Seit einem guten Viertel Jahr ist sie bei uns - heute wird Blue 2 Jahre alt.
Von ihrer Vergangenheit kennen wir einige wenige Eckpunkte, schlimme und leidvolle Zeit liegt hinter ihr.
Das alles scheint für Blue tatsächlich Vergangenheit zu sein, auch wenn die dunklen Geister in manchen Situationen vorbei schwirren.
Blue ist so schier grenzenlos lebensfroh und unendlich fröhlich. Flet ist gegen Blue ein brummiger Griesgram. Blue's Vertrauen in uns wächst von Tag zu Tag, genauso wie ihre Sicherheit in Tippelschrittchen mehr wird.
Wir wünschen ihr von Herzen zum Geburtstag noch viel Lebensfreude, Freude am Entdecken von neuem, viel Liebe von den Zweibeinern und Gesundheit - leider wissen wir, dass sie diese im Alter noch brauchen wird.

Blue's Lebensmotto lautet: "Es muss gebeutelt werden...". Madameshi (ihr Spitzname bei uns) beutelt - wie schon mal geschrieben - alles was ihr zwischen die Alabasterbeißerchen kommt: Kissen, Decken, Handschuhe, Socken, T-Shirts, Hosen, Pullover, Handtücher, große Kopfkissen, Körbchen (hat sie schon ein Stück herausgebeutelt). Beuteln ist für sie purer Spass und Übermut.

In diesem Sinne, Blue, immer schön weiterbeuteln...

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Boah ey, was ist denn hier los?

Nov 262017

geschrieben von Blue

Ich bin's, Blue. Nun darf auch ich hier schreiben.
Da schau mal einer an, im Garten passieren seltsame Dinge. Da habe ich mich doch nun zu einem Mittagsschläfchen im Green Room gebettet, da traut man sich tatsächlich mich zu wecken. Ich denk' noch so bei mir, was soll denn da tolles im Garten sein? Der ist sicherlich genauso grün wie immer. Ich zeige guten Willen und folge am Halsband in den Garten. Na toll, es ist schweinskalt und die Leinenträger haben mir nichts angezogen, wobei ich so tolle neue Klamotten habe. Moment mal, ich bin angeleint und mein Grummel-Lehrmeister darf ungezügelt davon spurten.
Ansich ist der Grummel-Lehrmeister - die Menschen rufen ihn Flet - ein ganz netter. Ich habe mir von ihm sehr, sehr viel abschauen können, wie das hier mit den neuen Leinenträgern alles so funktioniert.<BR>Aber nun zurück, da rennt er einfach los und im nächsten Moment sehe ich ihn nicht mehr. Wo ich hinsehe liegt weißes seltsames Zeug. Und da soll ich den Grummel-Lehrmeister mit seinem weißen Fell finden? Ihr spinnt wohl!
Ah, da habe ich ihn gesehen vor dem grünen Sichtschutz zu den Nachbarn kann er sich doch nicht verstecken. Vorsichtig schaue ich mir nun mal das weiße Zeug - das ich das erste Mal in meinem Leben sehe - näher an. Es ist geruchslos, puhh kalt und kurz darauf patschnass. Kann man sich da trauen, darauf rumzulaufen? Flet läuft darauf ganz normal und hat auch noch totalen Spaß. Ach egal, ich tue das, was ich als Galgo-Mädel am besten kann, ich verfolge ihn.
Also so schlimm ist das mit dem - die Menschen nennen es Schnee - gar nicht, denn es passiert gar nichts und dazu staubt es noch lustig.

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Der Grummel-Lehrmeister hat Spaß pur...

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Geduldsprobe

Nov 042017

Unsere Windhunde genießen ein umfängliches „Rund-um-Glücklich-Paket“: artgerechte Ernährung, viele Spaziergänge, ausgiebige Freiläufe in eingezäunten Gebiet, unzählige Streicheleinheiten und viel Liebe, Körperpflege jeglicher Art und regelmäßige Tierarzt Check-Up‘s.
Wir Menschen dürfen da in unseren – inzwischen etwas zurück geschraubten – Bedürfnissen aber nicht völlig zurückstehen. Aus diesem Grund stand vergangenen Samstag ein Wellnessprogramm für uns Menschen auf dem Plan in Form eines Friseur-Besuchs.
Flet kennt die Prozedur im Friseur-Salon schon: rein in den Laden, ab auf‘s Kissen-Körbchen und dösen. Für Blue war das selbstverständlich alles andere als ein bekanntes Szenario. Erstmal tastete sich Blue vorsichtig über die Türschwelle, puhh schon mal kein enger Durchgang sondern ein offener Raum. Vorsichtig ging es weiter zum Frisierplatz. Für Blue war alles megaspannend und interessant, hier schüffeln, da gucken und die Ohren spitzen. Bei all der Betriebsamkeit der Mitarbeiter die von Kunden zu Kunden huschten, war an Ablegen auf dem Kissen-Körbchen nicht zu denken. Da stellt sich Galga doch glatt die Frage: „Kann man diese Rollwagen mit allerhand Friseur-Utensilien nicht doch jagen? Schnell genug huschen sie samt Mitarbeiter vorbei...“. Ein Rollwagen stand dann ganz nah bei ihr und sie stellte fest, da ist nichts drauf was sich zu jagen lohnt. [Anmerkung der Redaktion: Klar, um uns wurde sich ja schließlich auch gekümmert.]
Die ganze Aufregung war dann doch für Blue schlussendlich etwas ermüdend und sie legte sich irgendwann ab. Nach fast 2 Stunden hatte es Blue auch schon geschafft und es ging wieder nach Hause. Flet war in der Zeit prima ausgeschlafen und zu neuen Schabernack bereit.

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Eine Spanierin, ein Engländer und zwei Deutsche in der ewigen Stadt

Okt 122017

...nicht ganz, aber fast. Vergangenen Sonntag besuchten wir ein italienisches Ristorante namens „Roma“. Nun aber mal von vorne.
Wir Zweibeiner hatten den Gedanken, dass es nun nach 4 Wochen Aufenthalt für die Spanierin in deutschen Landen mal an der Zeit wäre eine neue Facette kennen zu lernen. Also die Langnasen in die große Kutsche gepackt und ab dafür. Bis vor die Türe vom Restaurant funktionierte unser Plan auch hervorragend. Da war es wieder, dass Problem mit den engen Durchgängen und „kleinen Räumen“. Man könnte doch glatt an das Reittier eines anderen Spaniers und seinem Kampf gegen Windmühlen erinnert werden. Einige Gedenkminuten später folgte das Blau-Tier dem Fleedl-Tier auf dem Fuße.
An unserem Tisch angekommen, faltete sich Profi-Fleet gleich auf das mitgebrachte Kissen-Körbchen und döste weg. Madame Blue hielt unterdessen eine ausführliche Ansprache, denn sie musste allen Gästen im Restaurant erzählen, dass sie nun auch da ist und es ganz toll findet. Man kann es ihr absolut nicht verdenken, wenn man vom gesamten Personal geherzt und verwöhnt wird. Kaum hatte sich Blue beruhigt und endlich abgelegt, kam das, es leider kommen musste. Ein paar völlig chaotische Gäste brachten ordentlich Unruhe rein. Vorerst blieb Blue halbwegs entspannt liegen, aber als eine tollpatschige Dame ihr auf die Zehen trat war mit liegen erstmal Schluss. Wenn wir böse wären, könnten wir der Dame auch Absicht unterstellen, denn Blue ist weder zu klein um sie zu übersehen noch war es zu eng und die Dame bewegte sich vorwärts. Kurz darauf erledigte die Gruppe Chaoten noch die Bedienung oder eher das Tabletten mit dem Begrüssungs-Prosecco-Gläsern die sich in tausend Scherben über den Boden verteilten. Blue machte das einzig richtige, legte sich ganz eng bei uns auf ihr mitgebrachtes Kissen-Körbchen und würdigte die Dame keines Blickes mehr. Wir konnten nur ungläubig den Kopf schütteln.
Während wir unsere Speisen genossen machte es Blue dem Streber Fleet nach und döste entspannt auf dem Kissen. Blue lernt superschnell. Flet brauchte für diese Gelassenheit im Restaurant mehrere Jahre.
Ganz toll fanden wir es, dass uns der Kellner – nachdem wir bezahlt hatten – anbot den Hintereingang zu benutzen, damit die Hunde nicht durch etwaig vergessene Scherben laufen mussten. Diesen Vorschlag nahmen wir dankend an und verließen durch die Terrassentür und den Hinterhof das Restaurant. Schließlich ging es mit der großen grauen Kutsche wieder nach Hause mit einem kleinen Umweg durch den Garten damit die Hundis noch ihr Geschäft verrichten konnten. Im warmen Wohnzimmer bettete sich Blue sogleich zur Ruhe, denn sie musste viel neues verarbeiten.

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Galgo in the House - Großstadt-Dschungel

Sep 292017

Um einen Besuch bei meinen Schwiegereltern hinzubekommen, mussten wir raus finden ob Blue sich glatte Marmortreppen zutraut. Leider ist so etwas bei uns in der Gegend schwer zu finden. Nach kurzem Grübeln, fiel Günter sein Arbeitsplatz im Gebäude der Hauptfeuerwache in Augsburg ein. Kurzum hat Günter seinen Chef angerufen und eine Übungsstunde für den nächsten Tag vereinbart.
Wir bauten völlig auf Flets Selbstsicherheit, denn er hat Büro von Welpentagen an gelernt und war selbstverständlich auch schon vor Ort. Ratzfatz die Hunde in den Lastenesel gepackt und ab nach Augsburg. Leider können wir kein Bildmaterial vom unserem Besuch bei der Berufsfeuerwehr beisteuern, denn wir hielten uns im nicht öffentlichen Bereich auf, wo fotografieren für private Zwecke zwar erlaubt ist, aber eine Veröffentlichung verboten.
Nun aber zur Blue‘s eigentlicher „Übungsstunde“ mit dem großen, breiten Marmortreppenhaus. Unsere Sorgen waren absolut unbegründet: Flet ging die Treppe voraus, Blue folgte auf der Whippetpfote, als hätte sie nie etwas anderes in ihrem Leben gemacht. Es ging 2 Stockwerke nach oben, dann folgte ein langer Gang mit Abzweigung und abermals ein Stockwerk treppegehen. Und schon waren wir an Günters Arbeitplatz in der Leitstelle angekommen. Zuerst meldeten wir uns brav bei Günters Chef an, wo Blue super neugierig das Büro erkundete. Papierkörbe sind für die Maus unwiderstehlich. Als Blue den Kopf in den Papierkorb steckte, kam bei mir eine Erinnerung an Flet‘s ersten Bürotag bei mir im Ausbildungsbetrieb: Er fand im Papierkorb meiner Kollegin einen Teebeutel, fand die Beute sowas von toll, dass er sie durchbeuteln musste. Der gesamte Inhalt des Teebeutel‘s klebte großflächig am Aktenschrank. Wegen Flets geringer Größe konnte ich das aber vom Blickwinkel hinter meines Schreibtisches nicht sehen. Als eine Kollegin das Büro betrat, die Hände über dem Kopf zusammen schlug und sagt: „Hat der Hund sich angekackt?“, sah‘ ich das Malheur. Der Inhalt eines grünen Teebeutels an einem hellgrauen Aktenschrank, sieht wirklich zum Verwechseln aus.
Nun Schluss mit Flet‘s Kinderquatsch, zurück zur Zaubermaus Blue. Die süße Maus ging freudig auf alle Kollegen zu, schaute sich neugierig um und war der Star der Feuerwehr. Nach kurzem Aufenthalt, den sie bravurös meisterte, ging es zurück durch einen langen Gang mit Fenstern bis zum Boden. Blue zeigte keinerlei Angst oder scheu vor der großen Höhe und tippelte im Anschluss kontrolliert und freudig die 3 Stockwerke ins Foyer hinab.
Die Hauptfeuerwache liegt sehr günstig, unter anderem auch verkehrsgünstig an einer 4-spurigen Straße. Diese läuft aber parallel zum Lech, der durch einige Baumreihen geräuschsmäßig von der Straße abgekoppelt ist. Blue war freudig als wir aus der Feuerwache kamen, so gingen wir mit ihr einen kleinen Umweg über eine kombinierte Straßenbahn- und Bushaltestelle und dann 700 bis 800m an der 4-spurigen Straße entlang bis wir dann hinunter zum Lech als Entspannungsprogramm abzweigten. Viele LKW‘s und Busse machten Blue das Leben etwas schwer. Die letzten 100m bis wir an der Abzweigung zum Lech hinunter waren, braucht Blue viel Motivation um weiter zu gehen. Uns war klar, dass bei Blue die Belastungsgrenze erreicht war. Kaum auf dem Spazierweg am Lech entlang, entspannte sich Blue und interessierte sich für jedes Rascheln im Laub. Hier konnten wir dann auch einige „Beweisfotos“ machen.
Nach einer viertel Stunde Entspannung, traten wir letzten Wegabschnitt zurück zur Feuerwehr an. Günter gelang es, dass Blue sich durch Kommandos völlig auf ihn konzentrierte und größtenteils den Lärm und Verkehr vergessen konnte. So kamen wir flott ans Ziel.
Auf dem Weg zurück zum Auto wurde im hinteren Teil des Feuerwehrgeländes eine Übung mit 3 lauten, zischenden Löschfahrzeugen abgehalten. Blue war so entspannt, dass sie die Übung interessiert beäugte. Auch die dann wegfahrenden Löschfahrzeuge waren auf einmal nicht mehr bedrohlich. Nun konnten wir gemütlich das Auto erreichen und die Heimreise antreten.
Kurz nachdem wir das Ortsschild Augsburg stadtauswärts erreicht hatten, schliefen beide Windbeutel.

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Galgo in the House - Spaziergang durch die Stadt Lauingen an der Donau

Sep 282017

Morgens war erstmal Ballast abwerfen im Garten angesagt, dann ging es zum Einkaufen und im Anschluss auf Stadttour. Flet ist sehr abklärt und langweilte sich ob den Eindrücken die Blue super spannend fand.
Wir steuerten einen Parkplatz fast in der Innenstadt an und zog von dort los. Erstmal ging es über den verkehrsberuhigten Marktplatz, vorbei an Eiscafés, Restaurants, unter einem schmalen Baugerüst an einem Altstadthaus vorbei in eine Ladenpassage. Blue folgte uns ohne zu zögern in den langen schmalen Ladentunnel. Dort ist momentan so gut wie nichts los, da fast alle Geschäfte leerstehen. Weiter ging es in ein 2-stöckiges Drogerie-Kaufhaus.
Wir wollten ansich mit Blue das Aufzugfahren üben, aber leider war dieser defekt und eine Rolltreppe ist für Hunde viel zu gefährlich. Also zogen wir mit Blue durch Parfümerie-Abteilung, deren Geruchsexplosion Blue erstmal zum Stillstand brachte. Soviele verschiedene synthetische Düfte musste ihre Hundenase erstmal verarbeiten. Danach waagte sich Blue langsamen Schrittes und Flet immer in Sichtweite habend durch die Regalreihen. Wir hielten noch einen kurzen Schwatz mit den Verkäuferinnen, da wir mit 2 Windhunden wieder ordentlich aufsehen erregten. Genauso unspektakulär wie der Hinweg, verlief auch der Rückweg zum Auto.

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Galgo in the House - Rennwagen-Tour

Sep 252017

Nachdem das Autofahren im Pick-Up schon prima klappt, gab‘s nun vergangenes Wochenende einen kleinen Härtetest: Ford Fiesta ST – Sportfahrwerk (bockhart abgestimmt), 182 PS. Zuerst mussten sich die Wuffi‘s mit dem deutlich kleineren Hinterbankabteil zurecht finden. Nachdem 8 lange Beine ohne Knoten ihren Platz gefunden hatten, ging‘s auf Tour durch den Meteoritenkrater im Donau-Ries. Puhh, hatte Blue landschaftlich was zu gucken.
Kurz nach Halbzeit der Tour wusselte Blue aufgeregt auf dem Hinterbankabteil umher. Galgopfote schwungvoll in Whippetmagen gibt schnappatmenden grollenden Whippet. Wir hatten den Wink mit der Galgopfote verstanden, der nächste Feldweg war unser Ziel.
Kurzerhand beide Hunde ausm Auto und einen wunderschönen Spaziergang über sattgrüne Wiesen unternommen. Kaum unterwegs, förderte Blue auch die Knödel der Aufregung zu Tage. 20 Minuten später und ohne nervigen Ballast traten wir die Heimfahrt an.
Kaum losgefahren, legte sich Blue mit dem Kopf auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen ab und schlief ein. Ein Dorf vor unserem Heimatort erwachte die Dame und war sichtlich verwirrt, wo sie sich befand. Die Gegend erkannte sie dann aber fluchs und beruhigte sich wieder.

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Blue ganz erstaunt das die Chefin auch Autofahren kann...

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...auch hier kann Blue beim Autofahren kuscheln...

Galgo in the House - Tag 11

Sep 212017

Um uns nicht ständig im Tagesablauf zu wiederholen, haben wir nun einige Tage in‘s Land gehen lassen.
Mittlerweile hat sich unser kleines neues Rudel gefestigt und Blue lernt langsam wie rüpelhaft und etwas rabiat ein Whippet spielt. Anfangs gab es im Punkt „Spiel“ doch deutliche Differenzen. Die zwei haben sich spieltechnisch einfach nicht verstanden. Wer „böses“ dabei denkt, würde daraus schließen, dass der Klügere nachgegeben hat. Nachdem das Abrufen auf dem Spaziergang mit langer Leine von Blue mit einer kleinen Bestechung in Form von kleinen Käsewürfeln schon prima geklappt hat, haben wir gestern beide das erste mal im Garten Freigang gewährt. Davon haben wir leider weder Bilder noch Video, da wir Menschen mit Ausweichen und Staunen ob der Geschwindigkeit von Blue mehr als nur beschäftigt waren ;-) Die zwei haben gute 20 Runden in 5 Minuten in Fullspeed gedreht und waren hinterher platt und glücklich. Von wegen unser alter Whippet-Herr und „altes Eisen“. Flet war – erstaunlicherweise – schneller wieder fit und konnte beim Abendspaziergang sein übliches Tempo vorlegen, Madame trottete etwas müde hinterher.
Gestern mussten wir Menschen uns auf Lebensmittel- und etwas Schnäppchenjagd durch die Geschäfte begeben. Warten im Auto funktionierte bei beiden vorbildlich.
Heute konnten wir noch ein paar Impressionen im Garten als kleines Video einfangen. Blue wollte spielen, Flet hatte keinen Bock. Aber nachdem Blue beharrlich blieb, ließ sich Flet doch noch zu einer kleinen rüpelhaften Flitzerunde bewegen.

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Blue & Flet im Fressnapf - die Schnäppchenjäger unter sich...

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Galgo in the House - Tag 7

Sep 172017

Die Basic‘s unserer Tagesablaufs funktionieren schon bestens.
Nach nun 2 Tagen Verarbeitungspause für Blue stand nun gestern wieder Autofahren auf dem Übungsprogramm. Nach einem schönen Mittagsspaziergang bei Sonnenschein packten wir die zwei Nasen ins Auto und fuhren los. Irgendwie ging es uns Menschen im Gegensatz zu den Hundis mit dem Frühstück nicht auf, also war unser erster Zwischenstopp der Drive des großen goldenen M. Die Hunde verhielten sich auf der Rückbank vorbildlich und es wurde nicht gebettelt. Flet benutzte Blue zwischenzeitlich sogar als Kopfkissen. Nach der kleinen Stärkung für uns ging es auf unserer Tour weiter. Nach 25 Minuten der nächste kleine Zwischenhalt bei einem Discounter mit gelbem Logo. Wir verließen das Auto und besorgten in Windeseile ein paar Kleinigkeiten. Flet blieb – wie immer – völlig gelassen und auch Blue blieb ruhig. Sie stand zwar die ganze Zeit über auf der Mittelkonsole als wir im Laden waren, aber ein Supermarktparkplatz kann beobachtungstechnisch auch ganz schön spannend sein.
Nach gut 45 Minuten waren wir wieder zu Hause. Den restlichen Tag verbrachten wir ruhig und drehten nur nebenbei von der abendlichen Raubtierfütterung noch ein Video.

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Galgo in the House – Tag 6

Sep 162017

Bahnbrechende Neuigkeiten haben wir heute keine, frei nach dem Motto: "Keine Neuigkeiten ist besser als schlechte Neuigkeiten.".
Blue und Flet wachsen immer mehr zusammen. Sie lagen gestern Abend schon kurz zusammen im großen Häuschen im Schlafzimmer. Wenn ich dann aber nach beiden schaue, kommt sich Flet ertappt vor und wechselt den Platz. Zu uns Menschen hat Blue inzwischen einiges an Vertrauen gefasst und freut sich wie ein kleines hüpfendes Kind über jeden Kontakt mit uns. Gleichzeitig hat sich auch begonnen uns zu vermissen, wenn sie uns mal nicht sehen kann. Wir lassen sie dann aber heulen/weinen, meist es gibt es sich nach wenigen Minuten.
Als Bonbon haben wir heute viele tolle Bilder mit den zweien. Das Wetter war so traumhaft gestern, dass wir Blue an der Leine ausgiebig den Garten erkunden ließen.

Viel Vergnügen!

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Galgo in the House – Tag 5

Sep 152017

Der Tag startete mit grauseligsten Wetter: Regen, Wind und Kälte. Aber getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung!“, die Windbeutel in ihre Regenmäntel gepackt und ab zum Morgen-Spaziergang. Auf halber Strecke verwandelte sich der Regen in einen heftigen Platzregenschauer und Blue war felsenfest der Meinung, sie könnte sich unter einen Busch stellen und warten bis es vorbei ist. Günter und Flet waren schon gute 200m weiter und Blue schaute den 2en ungläubig hinterher. Was für eine Diva, hat sie noch nicht mitbekommen, dass der Regenmantel tatsächlich wasserdicht ist? Na immerhin war sie davon zu überzeugen, als der Regen etwas nachließ, dass wir heim gehen können.
Zuhause machten wir uns einen ruhigen Tag und die Hunde verschliefen die meiste Zeit.
Spätnachmittags erwischten wir noch einen sonnigen Moment für den 2. Spaziergang. Da war der Elan und Spaß dann gleich viel größer...
Das beste am Heimkommen war die Raubtierfütterung für die zwei. Füttern klappt inzwischen problemlos. Während des Vorbereiten des Futters werden beide nun schon ordentlich frech. Und wer frech ist, kriegt Platzverbot. Blue pirschte sich dann über den Essbereich im Wohnzimmer an die Durchreiche, in der Hoffnung dort evtl. etwas abstauben zu können. Wir schaffen es immerhin bei beiden noch, den gefüllten Napf auf den Boden zu stellen. Flet entwickelt sich inzwischen mehr als nur zum Gierlapp.
Nachdem Fressen wurde erstmal eine Runde geschlafen. Wie es sprichwörtlich so ist, Kinder lernen beim Schlafen, eroberte Blue fluchs nach dem Aufwachen die Couch. Flet dudelte es ohne Probleme. Das Eis zwischen beiden scheint nun endgültig gebrochen.
Kurz vor dem Zubettgehen lag Flet in seinem riesigen Häuschen im Schlafzimmer, Blue war aber der Meinung sie würde da nun auch gerne liegen, da Flet ansich nachts im Bett schläft. Sie ging zu Flet, schnüffelt an seiner Schnauze und Flet streckte die Flügel und verließ das Häuschen. Wir mussten schallend lachen. Wer hat hier die Hosen an?

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Galgo in the House – Tag 4

Sep 142017

Blue hat mittlerweile alle scheu und Angst abgelegt und wuselt um uns Menschen freudig herum, folgt uns in jedes Zimmer wie ein Schatten und orientiert sich stark an Flet. Sie ist sogar etwas maulig, wenn sie mal nicht mit in den Keller darf oder Günter alle paar Tage zum Lebensmitteleinkauf einige Zeit weg ist. Wir schauen stark darauf, dass sie die Kellertreppe nicht öfter als maximal 3mal täglich gehen muss. Wobei es auch hin und wieder vorkommt, dass die beiden vierbeinigen Wirbelwinde schneller im Keller sind, wenn man die Tür öffnet, als man schauen kann.
Da noch etwas Ordnungsbedarf im Haushalt bezüglich der hinzugekommenen Hundeutensilien (Leinen, Halsbänder, Geschirr etc.) bestand, haben wir die Autofahr-Übungsrunde mit einem kurzem Baumarktbesuch mit anschließendem kurzem Spaziergang ausgedehnt. Blue waren die automatischen Eingangsglastüren sehr suspekt, aber als sie gemeistert hatte und einer kleinen Orientierungs- und Denkpause, überwog wieder die Neugier. Das 2 Windbeutel im Partner-Look im Baumarkt nicht ganz unauffällig sind, haben wir schon vermutet, aber jeder Mitarbeiter verfolgte uns mit Blicken und luckte uns fasziniert nach. Als wir die kleine Wandgarderobe in Händen hielten und an der Kasse standen, war die Kassiererin dermaßen von den 2en fasziniert, dass sie das Kassieren vergaß. Auf dem Weg aus dem Baumarkt, interessierten Blue die seltsamen Glastüren schon gar nicht mehr. Erstmal die ergatterte Ware im Auto deponiert, entdeckten wir noch einen vielversprechenden Spaziergehweg, den wir den Hunden natürlich nicht vorenthalten konnten. Die Heimfahrt verlief für beide dann schon entspannter.
Es schien Blue aber noch nicht Neues genug zu sein, denn sie sprang nach einer Spielrunde mit dem Stofftieren übermütig aufs Sofa und gleich wieder runter. Wir hatten Glück und konnte das im Bild festhalten.

Blue legte sie anschließend zum Schlafen weg und wie es mit dem nächsten Tag weitergeht, dann morgen...

Entschuldigt die miserable Bildqualität bei dem Autofahrbild.

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Galgo in the House – Tag 3

Sep 132017

Zum Tagesablauf schreiben wir nun nicht mehr viel, denn er läuft inzwischen relativ reibungslos. Blue erkundet nun selbständig jedes Zimmer und ist jedes Mal auf‘s Neue überglücklich, wenn sie eines geschafft hat.
Nach einer freudigen Spieleinlage der beiden Vormittag haben sich beide auf die nebeneinander stehenden Körbchen verteilt. Zwischen den Schnauzen war ca. ein halber Meter Platz. Das war Grund genug für uns, den Entschluss zu fassen, dass wir mit beiden zusammen mit dem Autofahrtraining beginnen können. Wie zu erwarten war, war das einsortieren von 8 Beinen, 2 Köpfen und ultralangem Galgo-Hals nicht ganz einfach und erforderte gewisse Logistik. Entsprechend etwas aufgeregt ging es auf kurze Tour. Blue hat für sich bereits am ersten Abend einen sicheren Weg von der hohen Rückbank des Pick-Ups hinunter auf die Straße gefunden, den sie inzwischen perfektioniert hat. Da beide Hunde noch etwas aufgeregt waren nach ca. 15 Minuten fahren, gönnten wir ihnen im Anschluss eine kleine Runde um den Häuserblock und statteten dem Garten noch einen Besuch ab.
Nach der abendlichen Raubtierfütterung schlich Flet noch suchend umher, er hatte schließlich seit Samstag kein Kauzeug mehr bekommen. Entsprechend aufgeregt waren wir Menschen, als wir für beide erstmal Leckerlis verteilten – in diesem Fall, getrocknete Kaninchenohren mit Fell. Wir haben es mit dem selben Verfahren gemacht wie bei der Fütterung Morgens und Abends und es hat bestens geklappt. Blue war so überglücklich über das Kaninchenohr, dass sie danach sofort im Körbchen träumend einschlief.

Wie es mit Tag 4 weitergeht erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Tag 2

Sep 122017

Unser morgendlicher Ablauf hängt timingmäßig an Flet‘s Medikamentengabe. Das es, wenn Flet versorgt ist, ab in den Garten geht scheint für Blue sehr willkommen zu sein. Sie geht zielstrebig inzwischen die Treppe in den Keller hinunter und wuselt ganz aufgeregt um Flet herum bis beide angeleint sind und es in den Garten geht. Im Garten erledigen beide ihr Geschäft und nachdem es so früh am Morgen draußen noch sehr frisch ist, freuen sich beide wie Schnitzel über das wohlig warme Haus. Günter wird dann auf dem Fuße verfolgt, bis beide ihr Frühstück vor sich sehen haben. Auch klappt Flet‘s Konzentration auf seinen eigenen Napf inzwischen besser. Wir müssen wenig moderieren. Günter hat nun 3 Wochen Urlaub und daher gibt das Wochenend-Ruhestündchen Morgens auch unter der Woche, dass für den Verdauungsvorgang von beiden gerne angenommen wird. Der restliche Tagesablauf beginnt sich nun langsam einzuspielen. Blue fühlt sich mehr und mehr zu Hause. Die Madame wird um einiges mutiger. Gestern Abend kämpfe sie sich Pfotenbreite um Pfotenbreite ins Arbeitszimmer vor und freute sich tierisch, als sie es geschafft hatte. Ihr Mut schien gestern Abend sehr groß, denn sie meisterte das auch mit dem Schlafzimmer. Zufrieden rollte sie sich dann wieder in‘s große Körbchen im Wohnzimmer zusammen. Das Blue sich nun richtig wohlfühlt ist im einzigen Bild des 2. Tages verewigt.

Wie es mit Tag 3 weitergeht erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Tag 1

Sep 112017

Der Tag begann wie immer, 06:30 Uhr Flet bekommt sein Medikament und darf zusammen mit Blue in den Garten. Für Flet war das Anleinen im Garten erstmal ungewohnt, aber Blue und Flet bildeten ein gutes Team.
Im Anschluss folgte die Raubtierfütterung. Ich muss der Vollständigkeit halber erwähnen, dass Flet bis dato ein Frühstücksverweigerer war. Flet bekam seinen Napf mit Trockenfutter zuerst und warf einen Blick zu Blue. Blue war mit ihrem Napf zuerst fertig – die Lektion vom Vorabend hat sie sich gut gemerkt. Typisch Sonntag, ging es im Anschluss erstmal wieder genüsslich verdauend ab ins Bett/aufs Sofa/Körbchen.
08:30 Uhr war Aufstehen angesagt, Kaffee für die Menschen, kleine Spieleinlage für die Windigen. Um 09:00 Uhr ging es auf einen Morgen-Spaziergang. Beim Spaziergang beobachteten wir Blue und wir hatten den Eindruck, dass die weiten Ackerlandschaften im Donauried Erinnerungen wachrufen. Blue stöberte am Feldrand, scannte jedes Feld genauestens ab und luggte in die hohen Maisfelder. Es war so, als würde sie in der Zeit zurückversetzt werden. Flet ist ja jagdmäßig auch triebig, aber an der Leine ist ihm etwaiges Ausschau halten nach Wild ziemlich egal. Ganz anders Blue, hier merkte man ganz deutlich, dass sie durchaus Jagderfahrung besitzt. Sie war aber trotzdem an der Leine problemlos handlebar und es war ein richtig schöner Spaziergang. Zu Hause angekommen war erstmal wieder Schlafen und neue Eindrücke verarbeiten angesagt.
Blue hat sich das riesige orthopädische Körbchen erobert und gibt es auch nicht mehr her. Flet‘s Blick war zu genial, als er des späteren Abends vom Sofa springt, freudestrahlen zum Körbchen läuft und feststellt, dass es schon besetzt ist. Flet macht Blue das Körbchen aber bisher nicht streitig und geht stattdessen in sein Häuschen bzw. aufs Sofa. Man merkt Flet immer noch an – äußerst verständlicherweise – das er uns Menschen noch ungern mit Blue teilt. Hin und wieder knurrte er Blue kurz an, wenn sie zu uns kommt und er direkt neben uns liegt. Im Laufe des Nachmittags/Abends besserte sich das. Wir nutzten die Gelegenheit und gaben Blue ein paar ausgiebige Streicheleinheiten im Körbchen, Flet interessierte es nicht sonderlich. Er blieb einfach dösend auf dem Sofa liegen. Blue schien genau auf dieses Zeichen gewartet haben von uns, freute sich unheimlich und schaut seitdem immer wieder mal nach uns. Ihre Schreckhaftigkeit nimmt zunehmend ab. Am Abend konnte Blue schon einfach weiter dösen/schlafen, wenn wir am Körbchen vorbei gingen und den Raum verließen.
Generell konnten wir den Tag über beobachten, dass Blue sehr viel schlief und es sich einfach gut gehen ließ.
Die Raubtierfütterung am Spätnachmittag war problemlos, auch wenn wir Flet noch eine gewisse Zeit moderieren müssen. Blue isst ihren Napf ohne Wenn und Aber leer und ist immer schneller als Flet fertig. Nach der Fütterung ließen wir beide noch ungefähr eine Stunde Ruhen bis wir zu einem kleinen Abendspaziergang aufbrachen. Danach wurde gedöst, es ging kurz vor dem Zubettgehen nochmal in den Garten und dann ins Bett.<br><br>Wie es mit Tag 2 weitergeht, erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Die ersten Stunden und die erste Nacht

Sep 102017

19:30 Uhr, Dämmerung, Regen – Blue‘s Chaffeur erreicht den Zielort. Nach kurzer Erklärung, wie man aus der hohen dunkelgrauen Kutsche am besten aussteigt, war Türrahmen und Trittbrett als Hilfe sehr willkommen. Den Rundgang an der Grundstücksgrenze und eine kurze Runde durch den großen Garten fand Blue sehr spannend.
Nun aber rein in‘s warme Haus und ganz vorsichtig den Gang bis zum Wohnzimmer inspizieren. Achja, da war ja noch Flet – der im Schlafzimmer vorerst weggesperrt war und lautstark rumkrakelte. Tür auf, kurzes Hundebegrüßungsgewusel und Flet kam an die Leine, denn er hatte seine gute gentlemanlike Kinderstube im Keller vergessen. Blue sah sich im Wohnzimmer ganz vorsichtig um und war regelrecht von ihrem Mut selbst erschreckt wenn sie einen Schritt mehr in den unbekannten Raum waagte, als sie sich selbst zutraute. Als es für Blue kurz darauf gebratene Pute mit Karotten gab, mutierte Flet zum hüpfenden, prustenden Gremlin. Die Leine hat auch da ihre Berechtigung. Nach ca. 2 Stunden entspannte sich Flet zusehendes und Blue döste auch in Ruhe. Eine Runde durch den Garten an der Leine zum Pipi machen schaffte dann doch etwas Vertrauen zwischen den beiden. Flet döste danach auf dem Sofa und wir konnten ihn ableinen.
Für Blue gab es von Flet dann eine erste Lehrstunde: Blue hatte den Trockenfutternapf entdeckt und bediente sich freudig, als Flet hinging sie zur Seite schob und den Napf fast auf einen Sitz leerte. Günter nahm Blue dann auf Seite, Flet kam mit mir in die Küche und Blue inhalierte in einer affenartigen Geschwindigkeit den Rest der gebratenen Pute mit Karotten.
Memo an uns: Flet hat sich gestern fast heillos überfressen aus Gier und Futterneid – der Herr wird wesentlich kürzen treten müssen fressensmäßg.
Die anschließende erste Nacht verlief zwischen beiden Hunden sehr ruhig. Blue schlief im Wohnzimmer im Körbchen, Flet bei mir im Bett und Günter als etwaiger Moderator auf dem Sofa. Vorerst mal lieber nichts dem Zufall überlassen.

Wie es mit Tag 1 weitergeht, erfahrt ihr morgen!

Vorfreude hoch³

Aug 232017

Der Countdown läuft… Gute 2 Wochen noch, dann holen wir Blue von ihrer Pflegestelle in der Schweiz ab. Schon Anfang September werden wir noch als Tagesausflug ein Besüchli bei Blue machen. Wir freuen uns schon sehr.
Die Vorbereitungen für Blue‘s Einzug sind schon fast vollständig abgeschlossen. Bürokratie wurde abgearbeitet, sich Gedanken um die Reiseplanung mit Besuch beim Zoll auf dem Rückweg mit Blue nach Deutschland gemacht, die Platzvorkontrolle wurde mit Bravur bestanden. Blue ist zwar eine superzierliche Galga, aber das Whippetzubehör passt dann doch nicht zu 100%. Also musste die notwendigste Ausstattung mit Mäntel für die heißblütige Spanierin besorgt werden, sowie Geschirr, Halsbänder, 3-Meter-Leinen, Autosicherungsgurt etc. pp.. Wir waren schlussendlich doch verblüfft, dass wir nicht mehr besonders viel anschaffen mussten und sehr sehr vielen Verlockungen der Hundezubehör-Industrie wiederstehen konnten. Es gibt schließlich schon genügend Dinge die die Welt nicht braucht, 60 % von Hundezubehör gehört dazu.
Flet merkt auch, dass etwas in vollem Gange ist. Er liegt mindestens einmal täglich hinter der Haustür und wartet ob Blue nicht schon durch die Tür tritt. Schlussendlich sind wir auf Flet‘s Gesicht gespannt, wenn Blue dann bei uns ist.
Vergangenen Freitag wurde Blue kastriert, die OP hat sie prima überstanden. Wir werden per E-Mail von Blue‘s Pflegestelle auf dem Laufenden gehalten und mit jeder Menge Fotos der Zaubermaus versorgt. Sie ist schon nahezu wieder fit und möchte wieder rumkaspern.
Blue wird mit ihren 1,5 Jahren ordentlich Schwung in den Altwhippet-Herren-Haushalt bringen, aber die zwei haben sich beim ersten Treffen so hervorragend verstanden – Flet wird sich schnell arrangiert haben und uns Leinenträger dann mit vorwurfsvollem Blick fragen, warum wir ihm dieses Glück nicht schon viel, viel früher gegönnt haben.

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Burgruine Steinhart - der zweite Versuch

Jun 272017

Besonders viel möchte ich gar nicht schreiben, da die Bilder von der wunderschönen Ruine fast selbstredend sind.

Wir kundschafteten die Burgruine Steinhart schon vor über einem Jahr aus, nur leider fand dort zu diesem Zeitpunkt ein alternatives Festival statt und in Ruhe fotografieren war nicht möglich. Daher suchten wir die Ruine nochmals auf, ein sehr verwunschener Ort.

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Ein kleines Suchbild

In geheimer Mission

Aug 062017

geschrieben von Flet

Grüzi mitanand‘, bei der ganzen Geheimnisstuerei meiner Leinenträger, wird man ja ganz konfus. Da verschieben sich glatt ganze Kontinente… Laut meiner Leinenträger habe ich gestern Europa verlassen, aber irgendwie steckt da wohl ein kausaler Fehler drin, denn soweit sind wir gar nicht gefahren. Wobei einiges schon anders war. Alles in diesem anderen Land war beschaulicher und ruhiger. Selbst auf den Straßen herrschte eine Gelassenheit die man sich in Deutschland nur wünschen könnte.
Ich wunderte mich ja schon, seit Tagen sehe ich auf der Flimmerkiste immer die den gleichen blauen Windhund durch die Gegend hopsen. Sehr attraktive Erscheinung, dass muss ich schon sagen, hochelegant, blitzblau und äußerst apart. In meiner Not, zu diesem tollen Hund zu gelangen, versuchte ich schon mich hinter die Flimmerkiste zu mogeln bzw. unter dem HiFi-Schrank durchzubuddeln. Leider erfolglos!
Es kommt mir ja immer äußerst spanisch vor, wenn ich in Herrgottsfrühe in das Auto gepackt werde – und dann schießen auch noch meine Agenten den Vogel ab und fahren mich zu der Madame aus dem Video. Bei aller Beschaulichkeit vor Ort, die Windhunde können auch hier schnell rennen. Ganz schön anstrengend bei der Hitze.
Nun habe ich es endlich begriffen, diese tolle Madame ist nicht nur blitzblau sondern heißt auch so, nämlich „Blue“. Also „Blue“ ist so genau meine Kragenweite – eine absolute Traumfrau. Chef‘s, können wir die nicht einfach mitnehmen? Ich unterstellte wie bei 120.000 Versuchen zuvor, ein NEIN zu kassieren, aber die Leinenträger scheinen etwas weich in der Birne. Nun witterte ich meine Chance – jetzt oder nie!
Ich traute meinen Whippet-Öhrchen kaum, die Antwort lautete JA! Nun nochmal zum mitschreiben, wirklich ja? JA! …aber nicht sofort...
Ich habe schon verstanden, Warten auf‘s Christkind...
Also doch nicht warten bis zum Christkind? Was, dass Mädel muss vorher nochmal zum Arzt? Ist ja auch klar, denn diese tolle Dame nehme ich nur fit, geprüft und geimpft.

Fotos: Gillas Willi

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Madame Blue

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Anmerkung der Leinenträger:
Unser Dank gilt Blue's Pflegeeltern für den wunderschönen gestrigen Tag und der überaus herzlichen Empfang. Wir freuen uns schon auf's nächste Treffen in der Schweiz.

3 Jahre Medikament

Sep 032017

Es sind nun 3 Jahre vergangen seit sich für Flet die Tür in ein neues, anfallsfreies Leben öffnete. Er hat in dieser Zeit immer mehr Fortschritte gemacht: neues gelernt, neue Erfahrungen gemacht und viel Selbstsicherheit getankt.
Es fallen uns immer wieder Kleinigkeit auf die selbst nach 3 Jahren noch neu sind. Bislang wusste Flet nicht weiter, wenn ein Leckerli unter ein Möbelstück rutschte und teilweise schupste er es noch tiefer darunter. Neuerdings beobachteten wir ihn wie er mit den Pfoten nach dem Leckerli angelte und es geschickt wieder hervor holte. Auch sein Umgang mit andern, fremden Hunden ist viel entspannter geworden. Sprang er früher in einem Restaurant noch von seinem Liegeplatz auf, wenn ein anderer Hund vorbei lief – sieht das seit geraumer Zeit nach Tiefenentspannung aus. Flet hebt in so einem Fall nicht mal mehr den Kopf.
Mit Flet‘s sehr sehr positiver Entwicklung sind wir uns nun auch sicher, dass der nächste große Schritt in 6 Tagen bestens klappen wird – Blue zieht ein!
Wir freuen uns schon auf eine sehr spannende Zeit mit Flet und seiner Herzdame.

Soweit mit diesem kleinen Update bezugnehmend auf den Post vom letzten Jahr. 

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Ein Wochenende im Allgäu

Jun 122017

Vergangenes Wochenende haben wir einen Kurzurlaub ins Allgäu, genauer gesagt nach Hopfen am See bei Füssen unternommen.
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende mit meinem Vater und seiner Lebensgefährtin.
Wir haben so einiges unternommen, hervorragend gegessen und unterhaltsame Abende verbracht.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alles, es war einfach toll.

Nun lasse ich aber die Bilder und Bildunterschriften sprechen...

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Das Vorzelt war gut besucht...

Zoo oder bin ich hier in Madagaskar?

Mai 292017

geschrieben von Flet

Es ist ein Sonntagsausflug geplant, sch...heiß draußen – rein in die rote klimatisierte Rennsemmel und los geht‘s.
Ich möchte nun mal hoffen, dass das Personal nicht wieder so eine ätzende Bergtour ausgesucht hat. So eine Aktion wie im Urlaub fehlt mir jetzt gerade noch – bei der Hitze kraxelt man nicht. Kaum war ich angekommen, da wurde ich skeptisch: viele Bäume, damit zwar Schatten aber eine ganze Horde von den Blechkisten und mindestens genauso viele kleine und große Menschen. Es ist ja gut, dass die neue Rennkiste so auffällig angestrichen ist, obwohl ich rot nicht sehen kann, aber es erhöht die Chance das wir das Teil auf der Abstellfläche wiederfinden.
Was wird denn das nun? Anstellen und überall wuseln kleine Menschen. Doch was hören meine Whippet-Ohren da, ein Begrüßungspaket nur für mich. Prima, dann kann es ja gar nicht mehr so schlimm werden.
Nach den ersten paar Metern, vorbei an kleinen hüpfenden Baumbewohnern, dachte ich mir Moment: das Tier sieht aus wie eine gelbe Zottelkatze, vorwitzige schwarz-weiße kleine watschelnde Wasservögel und zu guter letzt eine Monochrome-Herde. Ich weiß wo ich bin – ich bin nicht im Zoo sondern auf Auslandsreise in Madagaskar.
Diese seltsamen Baumbewohner, die einen Hang zur Housemusik haben, bekam ich nicht zu Gesicht genausowenig wie diese riesigen gelb-orange karierten Tiere mit den langen Hälsen. Das Fußvolk murmelte etwas von, zu den Giraffen können wir nicht, die werden gerade neu gebaut. Müssen Giraffenhälse erst einmal zusammen geschraubt werden? Und zum Katta-Land hatte ich als Hund keinen Zutritt.<br>Boah Leute, können wir mal Pause machen? Ja klar, ihr holt euch was zu essen und was ist mit mir? Ich bekomme nur Wasser! Aber Moment, da war doch noch mein Begrüßungs-Paket… Trockenfutter – besser als nichts, Hunger ich hab‘! Und das Eichhörnchen in der Tanne über mir, verzieht sich nun besser – sonst fress‘ ich es auch noch auf.
Pause ist eine Erfindung, die könnte ich ja glatt dauerhaft machen – aber wir gehen nun schon weiter. Ich bin schon ganz fertig von den ganzen tierischen Gerüchen. Ihr lasst ja gar nichts aus, muss ich nun mit euch noch auf den Kinderspielplatz? Leute, ich will heim… Und vorallem kann endlich mal jemand den Heizstrahler am Himmel ausschalten?
Ah ich sehe wieder die große gelbe Zottelkatze von Anfangs, wir haben es wohl gleich geschafft.
Nun hätte ich gerne den 3. Napf frisches Wasser, kühle Blechkiste und eine große Mütze voll Schlaf!

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Paviane...

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Urlaubslogbuch: Hui Buh – wo ist das Geisterschloss?

Apr 262017

geschrieben von Flet

Nun bekomme ich endlich das Zepter wieder in die Pfoten, denn meine Untertanen sind überhaupt nicht mehr in Übung in Punkto Urlaub. Das mit der Wetterauswahl hat schon mal überhaupt nicht hingehauen: Huii buhh was für ein sch… Schnee!
Da dachte ich mir doch wenigstens haben meine Knechte nun Zeit Ausflüge zu planen, aber weit gefehlt… Burgen sind plötzlich im falschen Ort, Quellen sind spurlos verschwunden und Wasserschlösser stark Einsturz gefährdet. Man könnte meinen, meine Leinenträger haben das alte Navigationssystem im Wald ausgesetzt.
Plötzlich geschah das Wunder, an das ich schon nicht mehr zu glauben gewagt habe: der Himmel riss auf, strahlender Sonnenschein, Wärme, die imaginären Pferde wurden vor die große graue Blechkutsche gespannt und los ging es ohne Navi. Zielsicher wurde ein Parkplatz angesteuert – gut, meine Leinenträger sind daran vorbei gebrettert und haben sich im Wald verfahren. Das unsere Kutsche äußerst offroadtauglich ist wissen wir nun auch.
Nun mal von der Kutsche absitzen und auf zum Schloss – so es denn eines gibt. Findig waren die Raubritter im Mittelalter ja schon, einem immer da aufzulauern wo man es am wenigstens erwartet. Moment mal, unendliche Weiten von Treppenstufen, ein Schlosskiosk auf dem Berg klingt verdächtig nach Eintritt zahlen. Die Währung der Whippet-Leckerlis wird bestimmt wieder mal nicht akzeptiert.
Buhhh, endlich die Treppe geschafft, huiii Kiosk geschlossen – also kein Eintritt! Der Schlossturm blieb für uns geschlossen, aber ich bin ja ein Kulturbanause. Aber irgendwas stimmte mit diesem Turm nicht, denn der sah verdächtig neu aus, nicht wie die Ruinen die wir sonst so besichtigen. Ha! Habe ich es mir doch gedacht… Das alte Ding war so baufällig, dass es verschwand. Meine Rede: Geisterschloss! Dafür wurde hier ein neuer Turm errichtet, der nun nach altem Schlossturm aussieht und auch noch Eintritt kostet. Die Raubritter hätten es sich nicht besser ausdenken können!
Gerade schießt mir der wohlwollende Gedanke durch das Whippet-Köpfchen, meine Untertanen mal zu loben, da sie so etwas ähnliches wie ein Schloss gefunden haben, huii da ging es schon weiter: Rundwanderweg um den Schlossberg. Hätte ich gleich von Anfang an stutzig werden sollen, dass die Geschichte einen Haken haben könnte? Mist nun geht es weiter bergauf… Puhh, schnauf, hechel. Ja gut, meine Leinenträger haben recht, der Wald ist zauberhaft schön. Aber es ist alles immer noch genauso steil.
3 Kilometer später war die Blechkutsche wieder in Sichtweite. Wie konnte das nur passieren? Wurde das alte Navigationsgerät im Wald wieder gefunden?
Müde, ausgepowert aber glücklich habe ich die Heimfahrt in der Kutsche glatt verschlafen.
Ahhhh… Hui Buh hatte ich nun einen Alptraum mit so einem komischen König Bussi von Schloss Neuschwanstein – ich glaub ich war im falschen Film.
Mit entspannten Urlaubsgrüßen euer König Flet *Bussi

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Ausflug nach Weißenburg

Mär 262017

Einer unserer ersten Ausflüge mit den neuen Whippettransportmobil führte uns nach Weißenburg. Es war eher Zufall, dass wir in der Stadt ein Parkhaus aufsuchten und einen Zwischenstopp einlegten. Dieser Zufall erwies sich aber schnell als goldrichtig, denn uns erwartete eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit bunten Häusern, verwinkelten Gassen, krummen Straßen und einer wunderbaren Atmosphäre.

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9 Jahre Kasperlkopf

Mär 092017

Heute wird unser Kasperl vom Dienst schon 9 Jahre alt. Die Zeit verfliegt. Flet ist fit, grenzenlos gut gelaunt, lustig und unser Kasperlkopf. Wenn ihm nicht täglich irgendein Blödsinn einfallen würde, wäre es nur halb so schön.
Wir wünschen uns noch viele Jahre mit unserem lustigen Clown.

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Neuer Whippet-Rennwagen

Mär 052017

geschrieben von Flet

Seit einer Woche hat die Leinenträgerin ein neues Whippettransportmobil, neben dem großen grauen Lastesel für die Wohndosenbewegung.
Es erinnert mich schon fast an meine Kinder/Jugendtage, als wir noch das Sportcoupé hatten und Autofahren für mich wie Achterbahnfahren war, im Punkto Querbeschleunigungen.
Frei nach dem Motto: "Gekotzt wird nicht!".
Damit waren wir nun auch schon sehr fleißig unterwegs und ich habe wieder einige schöne Ausflüge gemacht. Fortsetzung folgt.

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Ford Fiesta ST - 182 Pferdestärken

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Augenverletzung die 2.te

Okt 302014

Wir haben aufgehört uns zu fragen, warum Flet manchmal vom Pech verfolgt ist. Denn es ist einfach so.
Nachdem die Augenverletzung im Juni langwieriger war als gedacht, hat es ihn nun schon wieder erwischt.
Diesmal das andere Auge - das linke. Ausgleichende Gerechtigkeit? Hoffentlich nicht denn die oberflächliche Hornhautverletzung ist schmerzhaft. Flet hat wie ein Fremdkörpergefühl im Auge und möchte natürlich andauernd daran herumreiben, was wir zu verhindern wissen. Die Verletzung der Hornhaut ist fast genauso groß wie die letzte am rechten Auge - 2 mm x 3 mm.

The same Procedure as last Injury.
3x täglich die Vitamin A-Augensalbe und bis zu 7x täglich die antibiotischen Tropfen.

Bitte nun die Daumen drücken, dass die Verletzung diesmal schneller heilt...

Update: 15.11.2014

~~ Endlich verheilt! ~~

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...damit das Bübchen bald wieder den vollen Durchblick hat!

Urlaubslogbuch - das muss kesseln: Rest of the best!

Okt 122014

geschrieben von Flet

Wenn ihr mich bisher als ganz schöne Plaudertasche kennen gelernt habt, irrt ihr gerade. Es war zu Anfang unseres Urlaubs sowie auch zwischendrin so einiges los, worüber ich bisher geschwiegen habe wie ein Grab.
Nun hat es fast 3 Jahre gedauert, dann kam den Zweibeiner die Erleuchtung: meine Wohndose hat eine komplette Teppichausstattung. Das sollte nun für warme Füße und Pfoten im kühlen Herbst sorgen. Warum aber dieser Teppich zusammengerollte sein Dasein unter dem Bett fristen musste, kann ich nicht beantworten. Immerhin jetzt ist es verdammt kuschelig hier.

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Wer hat denn dieses Bild verbrochen? Da sehe ich ja auch wie ein „schwangerer Dackel“!

Urlaubslogbuch - das muss kesseln: Neue große Freu(n)de

Okt 112014

geschrieben von Flet

Langsam wird es mal Zeit euch meinen neuen großen Kumpel vorzustellen. Ich habe mich gefreut, dass Erik mich zum Jeder-Hund-Rennen als Zuschauer begleitet hat. Erik ist auch so ein süßer Fleckenteppich wie ich und er hat die schönsten Hundeaugen die ich jemals gesehen habe.

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Ich fand es ja etwas schade, dass Erik nicht auch am Jeder-Hund-Rennen teilgenommen hat. Erik’s Personal hat leider zu spät vom Jeder-Hund-Rennen erfahren und konnten daher die nötigen Formalitäten nicht mehr erledigen. Aber auch so hatten wir genügend Zeit für Schabernack zwischen meinen Renneinsätzen.

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Urlaubslogbuch - das muss kesseln: Rennbahn-Nachlese

Okt 072014

geschrieben von Flet

Was für eine Frechheit, dass man von den Bildjunkies dauernd mit der Knipsekiste malträtiert wird, vorallem auf der Rennbahn, wo jagen für mich viel wichtiger ist.
Aber was ist denn da los? Herrscht auf dieser Rennbahn vielleicht ein Tempo-Limit? Und wurde ich womöglich mit satter Geschwindigkeitsüberschreitung in der Jeder-Hund-Zone geblitzt? Womöglich war das der Grund, warum der Hase immer wieder aufs Neue an Herzstillstand starb. Jedenfalls haben meine Finanziers noch für „teures Geld“ 3 Fotos bezahlen müssen. Habe ich nun bunte Punkte gesammelt und bekomme deshalb keine Rennlizenz?

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Urlaubslogbuch - das muss kesseln: Höher, schneller, weiter!

Okt 042014

geschrieben von Flet

Man, man, man, nun finde ich endlich Zeit hier in die Tasten hauen zu lassen. Boah, eine Woche von der Öffentlichkeit abgeschirmtes Trainingslager mit anschließendem Wettkampf artet schon zu einem Fulltimejob aus. Mich hat wirklich in den letzten Tagen der Ehrgeiz gepackt, denn ich wollte das Jeder-Hund-Rennen nach dem letztjährigen 6. Platz einfach mal gewinnen. Dem Hasen habe ich ganz schön eingeheizt, der ist schon wieder an Herzschwäche gestorben. Alle Wiederbelebungsversuche des Rennplatzpersonals blieben erfolgslos, er konnte nicht mehr reanimiert werden.

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Urlaubslogbuch - das muss kesseln: Volles Programm

Okt 012014

geschrieben von Flet

Verehrte Leserinnen und verehrte Leser,

es freut mich sehr, dass Sie sich wieder für unser Urlaubslogbuch entschieden haben. Wir hoffen Ihnen auch in den noch folgenden 2 Wochen viel Lesestoff und Lesefreude zu bescheren.
Ein kleiner einleitender Sicherheitshinweis: Als Autor des Logbuchs werde ich mir nun noch bis Freitag (Feiertag) eine kreative Schaffungspause gönnen. Am Tag der deutschen Einheit ist wieder sportliche Hochleistung angesagt. <br>Wir haben schon so einige Erlebnisse und Schabernack in unserem bisherigen, einwöchigem, Reisegepäck.
Am Wochenende starten wir unseren 2-wöchigen Rundflug in „literarische Höhen“.

Freuen Sie sich auf Spaß, Malheure und alles andere als einen ruhigen und geplanten Ausflug mit spitzer Zunge.

Bis zum Wochenende verbleibe ich mit windhündischen Grüssen
Ihr Flet

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Die Ruhe vor dem Sturm - Vorschau

Sep 222014

Wir müssen zugeben, auf Flet's Blog ist es seit über einem Monat sehr ruhig. Das hat auch einen Grund, einen sehr positiven sogar, aber dass wird noch nicht verraten.

Dafür können sich alle Leser/innen ab dem kommenden Wochenende wieder über schöne Berichte freuen! ;-)

Jetzt schlägt's 13!

Aug 172014

Dieses Wochenende hat Flet die 13-Kilo-Marke geknackt.

Nun möchte ich einmal eine kleine Gegenüberstellung zeigen.

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Zwischen diesen zwei Bildern liegen nun 5 Jahre. Als das obige Bild im April 2009 bei Flet's Züchterin entstand, hatten wir die Hoffnung schon fast begraben, dass aus diesem Boanahaufa (Knochenhaufen) noch was wird. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon vieles im Punkto Fütterung probiert.

Als Flet im Jahre 2010 endlich 10 kg hatte, waren wir schon sehr froh. Die 10,5 kg zeigte die Waage dann Ende 2011. Von Oktober 2013 bis heute gab es mit 2,5 kg den größten Sprung in der Gewichtszunahme.
Inzwischen sieht unser Fleedl-Bub richtig klasse aus!

Frischer, weicher Kaugummi

Jul 162014

Alle heiligen Zeiten passiert dieses Ärgernis: ein frischer, noch weicher Kaugummi in der Whippetpfote.
Da Flet zwischen den Ballen megalange Haare hat - wir nennen das auch gerne Yeti-Füße - ist das doppelt ärgerlich.
Der letzte Kaugummi liegt nun schon 5 Jahre zurück, da trat er in einen ebensolchen auf unserer Hochzeitsreise. Heute sollte es also wieder einmal soweit sein.

Tatort: Morgen-Gassi-Runde
Körperteil: linke Vorderpfote
Eigenschaften des Corpus Delicti: weich, extrem klebrig und anschmiegsam, nahezu frisch mit einer Volumenausdehnung von Bauschaum

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Auf frischer Tat reingetappt?! Ein Wunder das Flet mit diesem riesigem Boller auf, unter und in den Ballen überhaupt noch laufen konnte. Er stand mindestens einen Zentimeter mit dem Vorderlauf höher ;-)
Nach ausführlich Dokumentation folgte der eher unangenehme Teil: Wie nun am besten dieses Monster entfernen? Tante Google wusste Rat und ab mit Flet in die Badewanne. Der Kaugummi wurde mehrmals in Spülmittel ertränkt, bis er schlussendlich beschloss sich seinem Schicksal zu fügen. Nach einer gefühlten Stunde, einem anstrengend zappelnden Whippet in der Badewanne und einer halben Flasche Spülmittel weniger war Flet von dem Gröbsten des Kaugummi's befreit. Noch etwas Feinarbeit und es blieben nur minimale Reste auf den Ballen zurück.

Hornhautverletzung am rechten Auge

Jun 152014

Lange blieben wir von Augenverletzungen jeglicher Art verschont, gestern Nacht hat es leider unseren kleinen Pechvogel erwischt. Er hat sich ein Ästchen eines Busches in unserem Garten in's Auge gestochen. Flet zeigte erst einmal nix an, rieb nur gelegentlich am rechten Auge. Wir tippten auf einen Fremdkörper und gaben ihm normale Augentropfen, um das Auge zu spülen.<BR>Heute Morgen kniff er das Auge immer noch krampfhaft zusammen - da war dann sofort Tierarzt angesagt.

Der Fluorescein-Test offenbarte eine zum Glück nur kleine und oberflächliche Verletzung der Hornhaut.
Wir bekamen antibiotische Tropfen und eine Vitamin-A-Augensalbe mit nach Hause. Beides nun 3x täglich abwechselnd.

Wir hoffen das die Verletzung schnell und komplikationslos abheilt. Am Mittwoch haben wir einen Kontroll-Termin.

Stand 10.07.2014: ~~ Hornhautverletzung nun endlich verheilt!! ~~

Urlaubslogbuch beinhart: Schrankenwärter, Stinkmorcheln und Feuchtgebiete

Jun 082014

geschrieben von Flet

Was das Eine wieder mit dem Anderen zu tun haben muss und wie es der Zufall so will. Aber bevor ich mich nun in Hieroglyphen ergieße, schön der Reihen nach.
Da geht man nichts ahnend im Wald spazieren und denkt: „Prima Quellwasser!“, sogar mit Wasserhahn mitten im Wald, dass nenne ich mal Luxus.

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Das so manches „Feuchtgebiet“ wie ein galaktischer Elefantenfurz stinkt ist ja bekannt, aber frisches „Que(ä)llwasser“ aus dem Hahn – bäääääähhhhhh (Anmerkung d. Red.: Es handelte sich um eine Schwefelquelle.).

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Urlaubslogbuch beinhart: Dem Unsinn ein neuer Anfang

Jun 012014

geschrieben von Flet

Ein herzliches Hallo, moin moin und viele Grüße an alle Zuhause gebliebenen. Glaubt jetzt aber nicht, dass – obwohl der Whippet mal Urlaub hat – ich mir hier einen Lenz mache. Wenn meine Haus-am-Haken-Zieher kein Whippet-Navi dabei hätten, wären sie bei jeder Fahrt aufgeschmissen. Völlig entspannt wird vor sich hingegurkt, rumgebabbelt und ahnungslos – wie sie manchmal sind – glauben sie die Autobahnausfahrt verpasst zu haben. Wenn ich das nicht alles im Griff hätte, wären wir nie angekommen.
Wir haben es tatsächlich an’s Ziel geschafft und das menschliche Dreamteam legte auch einen irrsinnigen Spurt hin die Wohndose aufzubauen. Sie hätten glatt noch eine halbe Stunde schneller sein können, aber die Wohndose konnte mal wieder das Wasser nicht halten und legte mal zwei Runden Sitz-Pipi ein. So war die Inkontinenz zeitraubend. Man möchte wirklich nicht glauben, dass ihr nun schon seit 3 Jahren mit diesem 5-Sterne-Appartment unterwegs seid. Die Bedingungsanleitung habt ihr mit Sicherheit gelesen, aber garantiert auch genauso schnell wieder vergessen. Zum Glück haben dann irgendwann eure grauen Zellen mit der Arbeit begonnen und ihr hattet es dann noch im Griff. Ich möchte ja nicht schon wieder meckern, denn eigentlich müsste ich euch trotz alle dem loben, zwei Stunden für den kompletten Aufbau inklusive Vorzelt ist neuer Rekord. So nun ist mal noch Vorzelt-Kontrolle angesagt.

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Cool, da ist wieder Papparatti…

In den Fernseh-Nachrichten habe ich gesehen, dass man sich als V.I.P. Papparatti’s schnappen darf. Das mit V.I.P. kann man gar nicht anzweifeln, denn selbst der Pizza-Lieferant fragte ob ich der Ausbrecher und Katzenjäger vom letzten Jahr sei?!
Am nächsten Morgen begriff ich, dass der inkontinente Wohnwagen wohl Teil einer raffinierten Spionage-Abwehr war, denn ich fand den Maulwurf auf freiem Feld und konnte ihn stellen.

Kraxeln und nass'a Haxa

Mai 302014

geschrieben von Flet

Der Titel nochmal für alle Nicht-Allgäuer: Klettern und nasse Pfoten.
Bei den ganzen Urlaubsvorbereitungen habe ich jetzt fast unseren Ausflug am letzten Sonntag zu erzählen vergessen.
Da hatte ich es mir vergangenen Sonntag nach dem Frühstück und Guten-Morgen-Gassi im Körbchen gemütlich gemacht. Habe ich tatsächlich eben Ausflug gehört? Ostertaltobel? Wenn in dem Ausflugsziel schon das Wort Ostern steckt, kann das ja nur wieder in Chaos ausarten. Nun lasse ich mich einfach einmal überraschen was das Personal da wieder ausgeheckt hat.
Nach einer äußerst entspannenden, nicht allzu langen Autofahrt waren wir auch schon da.

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…begehen auf eigene Gefahr? Hört sich ja gefährlich an…

Ja, ja hätte ich da schon gewusst, dass sich die Gefahr auf nasse Füße dahinter verbirgt wäre ich mit Sicherheit keinen Meter weiter gegangen.

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Viele interessante Gerüche.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Mai 132014

Dieses Sprichwort trifft bei Flet leider voll und ganz zu.
Gestern begann es mit leichten Schluckbeschwerden am Morgen beim Frühstück, am Nachmittag fing er an zu hüsteln und zu niesen, abends war von seiner Stimme dann nur noch ein leises Krächtzen übrig. Wir gaben ihm Honig, um ihm im Hals etwas Linderung zu verschaffen und der Hustenreiz verschwand. Auf der Abendgassirunde schlich er nur neben einem her und packte sich sobald wir zu Hause waren wieder auf's Sofa.
Heute Morgen war ich dann mit ihm beim Tierarzt. Er war morgens immer noch matt, die Halslymphknoten waren dick geschwollen, die Stimme immer noch fast gänzlich verschollen. Es wurde Fieber gemessen - kein Fieber. Diagnose: Dicke, fette Halsentzündung. Er bekam Antibiotika und etwas gegen die Halsschmerzen gespritzt. Ab Morgen bekommt er täglich (für 8 Tage) ein Anti-Infektikum im Tablettenform. (Diese Tabletten hatten wir 2008 für ihn schon einmal und die haben super geholfen.)
Jetzt heißt es schonen, viel Ruhe und er soll sich einfach gesundschlafen.

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Den Hals mit einem Schal warm eingepackt.

Update 15.05.2014:
Flet ist immer noch sehr matt (hat aber kein Fieber) und verschläft den ganzen Tag. Das Schlucken fällt ihm noch sichtlich schwer sowie seine Stimme immer noch klingt wie ein Reibeisen. Hohe Töne wollen ihm partout nicht über die Stimmbänder, aber tiefes zufriedenes Grummeln, wenn er gekrault wird, kann er inzwischen fast wieder klar artikulieren.
Wir hoffen nun auf deutliche Besserung mit dem Anti-Infektikum in den nächsten Tagen.

Update 18.05.2014:
Seit gestern geht es bei Flet merklich bergauf. Er hat wieder seine volle Stimme, die Schluckbeschwerden sind nun nahezu weg. Er ist wieder etwas fitter, schläft nicht mehr so viel und lässt sich nun auch wieder zu dem ein oder anderen Spiel motivieren. In ein, zwei Tagen dürfte er wieder voll der alte Blödsinnbeutel sein, wie man ihn kennt.

Lebenszeichen

Mai 012014

Wir leben noch, haben unseren Blog auch nicht vergessen, aber leider sind wir momentan stark eingespannt.

Turbulente Wochen liegen hinter uns und noch schwierigere vor uns. Die Entspannung der Ostertage schon lange dahin.

Flet geht es gut - er ist frech wie eh' und je' und allzeit zu Blödsinn aufgelegt, was uns in der aktuellen Lage sehr freut.

Noch eine gute Nachricht: Günter und ich erfreuen uns trotzallem bester Gesundheit.

Ostern: Alles anders und doch wieder Chaos

Apr 202014

geschrieben von Flet

Boah Leute jetzt habe ich gedacht ihr hättet vor unserem ersten Campingausflug diese Saison mit den Fahrzeugen schon geübt. Zugegeben das mit dem Abholen und Abstellen im Ganzjahresquartier funktioniert ja schon bestens. Und eigentlich solltet ihr ja nun wissen, wir eure Wohndose funktioniert.
Ich dachte schon kurz vor der Ankunft es klappt alles aber mal verdächtig reibungslos. Dank einer kleinen Hilfestellung des Campingplatzbetreibers befand man sich ganz schnell in einer Sackgasse. Um die letzte Kurve der vorgeschlagenen Zufahrt zum Stellplatz wollten die 14-Meter nicht passen. Was soll ich euch sagen? Es folgt eine geschlagene dreiviertel Stunde hin- und herrangieren. Das war richtig zum Heulen. Die Manöver mussten wohl nicht nur für den Leinenträger hinter dem Steuer schweißtreibend gewesen sein, denn die Chefin war pitschnass. Das die Chefin so nass war, kann gar nicht am Regen gelegen haben, denn das Personal behauptet felsenfest: „Flet, Regen macht doch gar nicht nass…“.
Ich habe mich schon total auf den Wohnwagen gefreut, nachdem das Austarieren der Zweitwohnung so schön schnell ging und auch fluchs 70 Liter im Wassertank waren. Die Rechnung habe ich mal wieder ohne mein Personal gemacht. Prima alle Wasserablaufventile im Wohnwagen habt ihr geschlossen – und wie jedes Jahr – den Frostschutzablauf der Heizung vergessen! Und dann grübelt ihr noch so lange über den Sachverhalt, dass der Wassertank auch zu 100 % wieder leer gelaufen ist und wundert euch auch noch, warum aus den Wasserhähnen kein Wasser kommt. Bei so viel Dummheit könnte man sich als Whippet glatt den Kopf gegen die Sitztruhe hauen. Na gut, nicht zur Strafe nur zur Übung macht ihr das Frostschutzventil zu und füllt den Tank bei strömenden Regen draußen nochmal.
Bin ich eigentlich hier nur von Deppen umzingelt? Ihr lernt aber auch überhaupt nichts dazu und überschwemmt die Küche. Ich habe ja keine Ahnung welchen Frostschutzablauf ihr bei eurem Wasserumfärbautomaten vergessen habt, aber es lief eine Pumpe und das Wasser lief quer durch die Küche.
Anmerkung der Leinenträgerin: Unsere Senseo Kaffeemaschine hat das zeitliche gesegnet.
Aber wie dann schlussendlich doch das Wasser umgefärbt wurde, war spannend mit anzusehen.

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Jetzt habe ich mir bei dem Chaos eine Mütze Schlaf verdient.
Die darauf folgenden Osterfeiertage liefen tatsächlich mal für unsere Verhältnisse richtig rund. Ein paar nette Hunde-Damen habe ich hier kennengelernt und am Ostersonntag waren wir auf dem Hühnerberg. Da oben war es ganz schön zugig. Mein Chaffeur erzählte etwas von einem tollen Ausblick vom Hühnerberg über das gesamte Donau-Ries, ich habe eher nach Hühnern Ausschau gehalten, aber es gab keine.

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Südtirol für eine Nacht

Mär 182014

Wir werden immer spontaner und so überraschte mich Günter vor 2 Wochen mit der Idee zum Kaffeetrinken an den Gardasee zu fahren. Der Gardasee war dann für nur eine Übernachtung doch etwas weit und wir waren vergangen Samstag auf Sonntag in Südtirol zum Pizza essen ;-).
Gleich nach der Ankunft machten wir uns mit Flet auf den Weg Richtung Plose. Leider machte das falsche Schuhwerk mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung (ordentliche Wanderschuhe stehen schon auf der Agenda) und wir mussten "kurz" vor der Bergbahn auf die Plose umkehren. Unsere Unterkunft befand sich direkt unterhalb der Plose mit einem traumhaften Blick über Brixen.
Nachdem es mit der Bergbahn nicht geklappt hat fassten wir Plan B in's Auge: Einen Stadtbummel durch Brixen.
Die Parkplatzsuche mit unserem Dickschiff von 5,50m-Länge gestaltete sich ziemlich abenteuerlich, aber wir fanden einen Parkplatz, auch wenn Günter einen Einweiser brauchte. Bilder dazu weiter unten.
Die Altstadt von Brixen lud bei 20°C und wunderbaren Sonnenschein zum Eis essen und bummeln ein.

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Die Herren der Schöpfung beim Rumblödeln.

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Flet und das Taubenkino.

Bellas Anspruch an Kunst

Mär 132014

Bella hat auch eine starke künstlerische Ader, die sie aber wesentlich komplexer auslebt. Beide Künstler betätigen sich kreativ im Bereich der künstlerischen Raumgestaltung...
Bella scheint großen Wert auf ausgesuchte Materialien, optimale Lichtverhältnisse und die korrekte Platzierung ihrer Installation zu legen.

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Eine großartige Installation von Bella: Wollsocken, eine lila Stoffkatze (Bezug zu Alice im Wunderland?) und ein rotes Gummi/Plastik-Teufelchen. Die Interpretation des Werk's ist nun jedem selbst überlassen.

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Flet ist in seiner Wahl der Materialien streng auf Papier und Karton als Installationsobjekte begrenzt. Er lehnt sich in seiner Kunst stark an den Künstler Günter Sarée an, welcher an einem Sonntagmorgen 5 Altpapier-Tonnen in München am Siegestor ablud.

Wir können alle gespannt sein, welche künstlerischen Installationen und Werke unsere Vierbeinigen noch schaffen werden.

Lenox 13. Geburtstag

Mär 122014

Gestern wurde Lenox 13 Jahre alt - ein wundervolles Alter für einen Greyhound.
Er wurde von seinen Leinenträgern Maria und Hans richtig verwöhnt und bekam sogar eine Geburtstagstorte.

Lieber Lenox, wir wünschen Dir noch viele schöne Jahre bei Deinen Menschen und nachträglich zum Geburtstag alles Liebe und Gute.

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Lenox genießt die Sonne in seinem Garten.

Auf nichts ist verlass'...

Mär 102014

geschrieben von Flet

Da hat man einmal im Jahr Geburtstag und ist auf nichts mehr verlass. Die Leinenträger lassen ihre jährliche Geburtstagidee für mich plötzlich in den Wind fahren, dafür fahren sie mit mir 2,5 Stunden durch die Gegend. Tolles Geburtstagsgeschenk. Dann hält man an und es wird einem nicht einmal etwas zu trinken angeboten, was ist denn hier für ein Schlendrian eingerissen? Und jetzt auch noch zu Fuß gehen in der "Mittagshitze", boah Leute!
Achso ihr meint also, ich soll meinen Wassernapf hier suchen?! Aber wie konnte mein Wassernapf plötzlich so überdimensional wachsen und wieso ist der auf einmal begehbar und arschkalt. Wobei, da möchte ich mich nun mal nicht darüber beschweren, da es hier so warm ist, ist das eine prima Abkühlung.
Die Landschaft sieht hier richtig zerklüftet und zerrissen aus, dass kann bloß der Rißbach im Rißbachtal bei Hinterriß im Karwendelgebirge sein. (Anmerkung des Chauffeurs: So ein Klugscheißer und der Versuch der Isar das Wasser wegzusaufen, dafür muss das kleine Cleverle noch ordentlich wachsen).
Bei all dem Wasser geplansche ist es schon verwunderlich, dass hier in der Gegend gar nichts jagdbares zu sehen ist. Und ob das wohl stimmen mag, was sich die Leinenträger erzählen: Am Ende des Rißbachtal's sollen Murmeltiere hausen. Ob ich das glauben soll? Gerade mal auf halben Weg wird dann schon umgekehrt (Anmerkung: Das Rißbachtal ist 10 km lang, bis man zum Ahornboden und zu den Murmeltieren kommt). Die Begründung: Es könnte die Sonne untergehen. Haha, dass weiß selbst ich als erfahrener Whippet, dass da noch lange hin ist.
Aber wenn die Murmeltiere im Ahornboden sich genauso doof anstellen wie das komische Fellknäuel, das ein Hund sein wollte, das mir begegnete. Das Fellknäuel - sag' mal hat man dich mit einem Schaf gekreuzt, oder warum verstehst du nicht was ein Hund dir zu sagen hat. Einerlei das ich dann keine Lust auf eine Plauderei und etwaiges Popo geschnüffle habe ist wohl klar. Im Nachhinein tat es mir Leid, dass ich zu dem Hundeschaf so laut wurde, aber wer sich anstellt wie ein Brocken Geröll, braucht sich nicht wundern.

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...und los geht die 1,5-stündige Wanderung...

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...boah endlich was zu trinken...

Happy Birthday!

Mär 092014

Unser "Bübchen" wird heute 6 Jahre alt. Manchmal frage ich mich, wo denn die Zeit bleibt. Kaum aus dem Gröbsten raus, schon 6 Jahre alt und kein Stück g'scheiter ;-).
Die (körperliche) Entwicklung die Flet in den letzten 12 Monaten hin gelegt hat ist mehr als nur beeindruckend.
Das unser Hauskobold heute besonders verwöhnt wird, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen, denn Flet hat die Prinzenrolle inne. An dem passenden Bild tüfteln wir noch.

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Sinn für Ordnung

Mär 062014

geschrieben von Flet

Mein Sinn für Ordnung weicht wohl leider deutlich von dem Sinn für Ordnung meiner Leinenträgerin ab. Würde sie mir sonst den ganzen Tag "hinterher räumen"?
Mein Gehirn macht eine schlagartige Veränderung nach meiner ersten Gassi-Runde am Morgen durch, denn meine sonst durchaus cleveren grauen Zellen mutieren zu einer sende- und verbotsverminderten Masse. Sobald ich die erste Pfote in die Wohnung setze ist sämtliche Vernunft dahin und die Schaltzentrale im Kopf besteht nur noch aus Blödsinn und Schabernack. Davon dann aber reichlich...
So begibt es sich fast jeden Morgen, dass mein Sinn für Ordnung für die Leinenträgerin abstrakte Formen annimmt. Gepaart mit einer kräftigen Portion meiner starken Affinität für Papier und Karton, ist das für mich schier grenzenlose Kreativität - für meine Leinenträgerin pures Chaos.
Viele Künstler können es sicherlich bestätigen: Kreativität ist grenzenlos, beflügelt den Geist und muss einfach ausgelebt werden.

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Das Objekt meiner künstlerischen Freiheit...

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Wenn das keine Kunst ist, bin ich die Kuh Elsa.

Das seltsame Verhalten von Menschen im Frühling

Mär 072015

geschrieben von Flet

Sprichworte und Redensarten sind ja schön und gut. Zweibeiner neigen dazu diese zu Hauf zu verwenden, aber einen wirklichen Sinn ergeben sie auch nicht.
Ich bin es schon gewohnt, dass irgendetwas im Busch ist, wenn die Leinenträger längere Zeit Palaver ohne Friedenspfeife halten. Ob mir das gefällt oder nicht werde ich ohnehin nie gefragt. Die Ergebnisse des ausgiebigen Palaver haben mir bisher immer zugesagt.
Das allabendliche Geplappere ist nun so umfangreich geworden, dass ich mir keinerlei Bild mehr machen kann. Die verschiedensten Themen werden angeschnitten und anscheinend aber nicht fertig bearbeitet. Stellt euch vor, kurz vor Weihnachten fiel immer wieder das Wort "Vorzelt", aber ein Ergebnis sind sie bisher immer noch schuldig.
Ich versuche nun mal mit dem Ausschlussverfahren weiter zu kommen:

- Für Urlaub herrscht viel zu wenig Hektik.
- Ein Wechsel der rollenden Blechkisten ist auch auszuschließen, dafür hüpft niemand um die Fahrzeuge herum und gafft in den Innenraum.
- Bei der Wohndose bin ich mir nicht so sicher. Die letzte neue, war auch einfach plötzlich da und das Aussuchen habe ich gar nicht mitbekommen. Dazu waren aber keine bunten Kataloge unterwegs und das Wort "Wohnwagen" fiel nicht allzu häufig. Das kann ich dann wohl auch ausschließen.
- Technische Geräte sind in letzter Zeit auch nicht kaputt gegangen. Also wird da auch nichts ausgetauscht oder repariert. Und sollte da etwas kaputt gegangen sein, findet das große Palaver nicht statt, sondern das Problem wird einfach ratz-fatz gelöst.

Das Ausschlussverfahren hat mir rein gar nichts genützt. Es gibt ja das Sprichwort: "Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus". Meist geht es beim Palaver um große Dinge wie Blechbüchsen oder Wohndose und diese sind immer viel größer als ich. Sobald die Sonne scheint machen die Dinger dann auch richtig Schatten, da sind sommerliche Temperaturen dann erträglich.
Die ganze Zeit war dieses grauslig graue Winterwetter und ich musste auf die Sonne warten um vielleicht Antworten zu kriegen. Heute hatten wir endlich strahlenden Sonnenschein als ersten Frühlingsboten und was war? Nix! Die Schatten waren außer kalt rein gar nix und Antworten hatten sie auch nicht parat. Vorallem waren die Schatten genau die selben die ich schon seit Anfang an aus meinem Garten kenne.
Irgendwie werde ich nachwievor aus der Zweibeiner-Fraktion nicht schlau! Kann mir nun endlich mal jemand sagen, was ihr da hinter den Kulissen plant?

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"Aus dir soll mal ein Hund werden....?"

Mär 022014

geschrieben von Flet

Das waren die ersten Worte meines Tierarztes, die ich bei meinem ersten Zusammentreffen mit ihm zu hören bekam. Damals kam ich zuvor aus dem hohen Norden in einem Alter von 16 Wochen mit gerade mal 6,8 kg zu meinen Leinenträgern. Die ganze Umgebung war so neu für mich, dass ich vom ganzen Umherblicken rote Augen hatte und meine ersten 3 Tage im Allgäu führten mich sofort zum Tierarzt.
Grundsätzlich möchte ich mich ja nicht beschweren, was ich in den Jahren danach zu futtern bekam, aber die Jahre 2008 - 2010 waren sehr staubige Fressenszeiten. Sollte der Tierarzt von meinen ersten Tagen im Allgäu recht behalten? In 2010 wog ich gerade mal 9,5 kg. Die Sorge meiner Leinenträger wurde immer mehr spürbar, ob ich denn noch zunehmen werde. Ob es an den staubigen Zeiten lag, dass ich nicht zunahm kann mein kleines Whippethirn nicht sagen, aber ab Januar 2011 gab es richtig Fleisch zu futtern, wie in meinen allerersten Lebenswochen.
Was aber trotz der Ernährung klingt wie Schlaraffenland, wollte mein Körper nicht so recht verdauen, worauf ich jede Menge nette und auch leider nicht so nette Tierärzte zu Gesicht bekam. Außer der grundsätzlichen Idee mich wieder mit Staubfutter zu ernähren, kam da leider nichts bei rum. Staubfutter wollte ich aber nicht mehr und somit mussten meine Leinenträger sich - mal wieder - mir anpassen :-). Immerhin hatte ich im Oktober 2013 10,5 kg.
Klingt nun komisch, ist aber wahr: Zwei Tage vor meinem ersten Hunderennen kamen die Leinenträger mit so einem seltsamen "Staub" und streuten mir das Zeug über mein Fleisch im Napf. Uiii, das schmeckt aber lecker, krieg ich das nun öfter? Und das macht endlich auch nicht so furchtbares Bauchweh, wie das andere Zeug was sie selbst in Gläschen eingekocht haben.
Und ja es ist mittlerweile ein Hund aus mir geworden: Der inzwischen alles verdauen kann, was er gewollt (oder von den Leinenträgern nicht gewollt) zwischen seine Zähne bekommt. Und die Waage zeigt inzwischen 12,0 kg mit absoluter "Tendenz steigend".
Inzwischen macht es doch endlich Spaß die Futterbereitsteller auf Trab zu halten, in dem ich den Papierkorbinhalt desintegriere und allen möglich Schabernack aushecke.

Angezuckert

Feb 142014

Über Nacht wurde die Landschaft mit einer leichten Zuckerschicht überzogen, sehr zum Leidwesen des Whippets.
Schnee - auch wenn es nur homöopathische Mengen sind - ist einfach nicht sein Element.
Da Flet dann immer nicht verstehen kann, warum strahlender Sonnen sein plus Schnee nicht Sommer bedeutet und die Temperaturen sich nahe des Gefrierpunkts bewegen, hatte ich für die folgenden Bilder gefühlte 30 Sekunden Zeit.

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Auch wenn Schnee nicht nur kalt sondern auch nass ist, hol' ich mir das Leckerli trotzdem...

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...nun aber schnell wieder gen' warmes Bett...

Ist das Leckerli auch wirklich sicher versteckt?

Feb 012014

geschrieben von Flet

Diese Frage fuchst mich schon seit Wochen.
Das ultimativ sichere Leckerli-Versteck lässt sich einfach nicht finden. Täglich hole ich mein Leckerli-Röllchen aus dem aktuellen Versteck immer wechselnder Orte, um ein noch sichereres zu finden.

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Ich hatte es doch im Eck des Sessel's zuletzt versteckt?!

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Regel No. 1: Immer so tun, als wäre man gänzlich uninteressiert.

Regel No. 2: Immer wieder verstohlen zum Leckerli gucken...

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Regel No. 3 (die wichtigste Regel): Im richtigen Moment zuschlagen!!

...auch wenn dann die Verstecksuche von Neuem beginnt.

Whippet-Chaos-Tage

Jan 162014

geschrieben von Flet

Ich war mir ziemlich sicher, dass die Rolle des Hauskobolds eindeutig mir gehört. An dieser Tatsache kommen Zweifel auf. Der aktuelle Sachverhalt grenzt schon an die grandiose Vorstellung der Leinenträger vergangenes Ostern, als der Kochlöffel verschwand. Ich habe zwar immer noch nicht herausfinden können, was für ein hektisches Treiben dahinter steckte, aber das der Leinenträger an einem Tag drei Mal in's Büro fährt und 3 Mal wieder nach Hause kommt, verwirrt mich maßlos.
Und was mich noch viel stärker interessieren würde, wie hat er aus dem einen schwarzen rollenden Whippet-Körbchen ein noch viel größeres dunkelgraues Whippet-Körbchen gemacht? Richtig effektiv kann er bei dem Vorhaben nicht gewesen sein, denn das "Körbchen" kam in Teilen an. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass ein Kofferraum ohne Dach so gehört?!

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Wann ist Weihnachten?

Dez 292013

geschrieben von Flet

Oder ist das Fest der Liebe schon vorüber? Momentan kann ich mir darauf keinen Reim machen. Vor längerer Zeit haben wir schon einmal Weihnachtsbaum-Probeschmücken im Fotostudio gemacht. Anschließend durfte ich mein Weihnachtswissen für unsere Windhund-Verbandszeitschrift zu Papier bringen. Seit nun fast einer Woche steht dieser seltsame Weihnachtsbaum in unserem Wohnzimmer, ich gehe davon aus, dass wohl in diesem Zeitraum irgendwann Weihnachten war. Aber dazu fehlt das kalte weiße - im Aggregatszustand veränderte - Wasser. Ob nun jetzt schon Weihnachten war? Egal.
Gestern sind wir bei superschönem Wetter zu einem Ausflug aufgebrochen. Die Leinenträger soll Whippet mal verstehen... Ich weiß ja inzwischen, dass sie einen faible für das schwäbische Meer haben. Und was war? An dem großen Teich (Bodensee) hatten wir eine dicke Nebelsuppe. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter über die deutsche Alpenstraße, ich konnte meinen Augen kaum trauen, dort lag tatsächlich Schnee. Ist etwa gerade erst Weihnachten?
Das Personal ist immer zu seltsamen Ideen aufgelegt, sie parken mitten im Schnee und es wird zu Fuß weiter gegangen. Ganz prima... Na gut, nachdem es im Auto schnell kalt wird, komm' ich lieber mit.

Ja die Leinenträgerin musste die hundertstausendsten Fotos von mir im Schnee machen...

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Pfotenverband die 2.

Okt 282013

Als Flet gestern im Garten war hat er sich die Pfote wieder total aufgerissen. Wir haben es erst anhand des ganzen Blut's in der Wohnung gesehen.
Wir haben die Pfote sofort wieder erstversorgt, er zeigte keinerlei Schmerzen.

Heute Morgen humpelte er stark, wollte die Pfote gar nicht mehr belasten, hielt das Beinchen die ganze Zeit in der Luft. Tierarzt war angesagt...

Er bekam erneut einen dicken Verband (der gestrige wurde abgemacht), die Wunde wurde nochmals desinfiziert und er bekam Antibiotika und Schmerzmittel gespritzt. Nun soll der Verband bis Mittwoch dran bleiben. Am Mittwoch wird wieder kontrolliert.

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Ungeplanter Ausflug an den Bodensee

Okt 272013

geschrieben von Flet

Das Personal ist manchmal sehr seltsam, was spontane Ausflüge angeht, bzw. die Gründe dafür.
Kaum waren wir nach dem Morgen-Gassi wieder zu Hause, klingelte das Handy meines Leinenträgers und wir machen uns sofort wieder auf den Weg. Mit dem einen Auto ans Ziel, mit zwei Autos wieder nach Hause und im Anschluss mit Volldampf an den Bodensee. Auf der Rückfahrt war ich so kaputt, dass ich nur noch geschlafen habe.

Unser Zugfahrzeug war in der Werkstatt, und es wurde festgestellt das der Dieselpartikelfilter dabei ist komplett zu verstopfen. Auftrag des Werkstatt-Meisters: kleine Gänge, drehen lassen, dass es den Filter frei brennt! Gesagt getan, so schnell waren wir die 110 km bis nach Lindau noch nie unterwegs.

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Direkt in Lindau am Bodensee

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Bald ist Weihnachten ;-)

Okt 242013

In 2 Monaten ist Heiligabend. Einige Leser werden nun denken - wer denkt denn jetzt schon an Weihnachten?
Im Einzelhandel hat das Geschäft mit Lebkuchen, Dominosteinen & Co. bereits begonnen. Auch wir bereiten uns schon auf Weihnachten vor, denn die diesjährigen Weihnachtsbilder sind im Kasten und die Weihnachtskarte ist auch schon fertig.
Warum? Das können die Abonnenten der Verbandzeitschrift "Unsere Windhunde" des DWZRV (Deutschen Windhundzucht- und Rennverband e. V.) in der Dezember-Ausgabe lesen!

Ihr könnt' gespannt sein...

Blaustrumpf-Indianer

Okt 122013

Zu allem Urlaubsspaß mischt sich nun ein Tropfen Wehmut. An unserem vorletztem Urlaubstag, also gestern, musste Flet noch einen Druiden aufsuchen.
Unser Unglücksrabe Flet hat sich einen Schnitt am linken hinteren Fußballen zugezogen, der Behandlung bedurfte. Damit die Campingfreuden nicht zu sehr getrübt wurden, hatte der Druide magische Heilmittel und einen Blaustrumpf, der Flet nun zu einem Blaustrumpf-Indianer macht.
Die Heilung des Ballen und des tiefen Schnitts in die Ballenzwischenhaut („Schwimmhäute“) macht Fortschritte, die Verletzung gleicht keinem Blumenkohl mehr, wird glatt und trocknet langsam ab. Schmerzen lässt er sich überhaupt keine anmerken, er belastet die Pfote normal und humpelt nicht.

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Urlaubslogbuch revolutions - An der blauen Adria - Teil I

Okt 102013

geschrieben von Flet

Unlängst war ich mit meinen Hofnarren – wie ihr sicher gelesen habt – in „Mailand“ (Lkr. Ravensburg), nun waren wir an der Adria. Alles was man für eine richtige Adria braucht war auch da: Sandstrand, Wasser und sogar eine Halbinsel. Nun kriege ich das nicht mehr zusammen, ist Italien etwa nur eine andere Ortsbeschreibung für Deutschland? Oder ist es sogar ein Teil von Deutschland alá: „Bavaria is near Germany.“ (Filmzitat Schwere Jungs)? Zwei Dinge sind mehr auf alle Fälle aufgefallen, es ist weder an der Adria wärmer als bei uns in „Deutschland“ noch ist das Wetter ist unbedingt besser ;-).
Alles wurscht, das Rumfetzen mit anderen Windbeuteln hat megamäßig Spaß gemacht. Wir trafen uns mit Rainer und seiner Frau Petra mitsamt der Hundeschar. Lest einfach die Bildunterschriften, dort werden die Damen und Herren vorgestellt.

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(v.l.n.r.) Magyar Agar-Hündin „Fanfar“, Magyar-Agar-Hündin „Lara“, Podenca „Jeannie“, Flet und Windspiel-Rüde „Lotus“

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Greyhound-Rüde „Butch“

Urlaubslogbuch revolutions - Jeder Windhund kann rennen

Okt 042013

geschrieben von Flet

Im Urlaub um 07:00 Uhr früh aus dem Bett geholt zu werden finde ich überhaupt nicht nett. Als ich zuletzt so früh aufstehen musste, ging es in die Berge. Moment mal, ich habe an unserem Urlaubsort aber noch nie Berge gesehen. Was führen die Pausenclowns schon wieder im Schilde? Die haben hoffentlich nicht wieder so eine langweilige Ausstellung geplant und man darf dann noch nicht mal auf die dortige Rennbahn.
Juhu, wir sind angekommen und meine Whippet-Öhrchen vernehmen ein mords Gebell und Gezehter. Hier sind jede Menge Nicht-Windhunde, dass kann nur eine Ausstellung sein. Oh man, dass wird langwierig und vorallem laaaaaangweilig. Wenn ich mir hier das so ansehe, hier fehlen irgendwie die Ausstellungsringe.

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Also, wenn das nun keine Ausstellung ist, wir hier auf einer Windhundrennbahn sind, was machen dann die ganzen Nicht-Windhunde hier? Egal, ich harre der Dinge.
Moment mal, was soll der sch... Maulkorb? Frauli – nimm mir das Ding ab, aber zackig!! Ich erinnere mich dunkel: Früher ist man mit mir nur dann ziellos minutenlang mit dem Maulkorb auf durch die Gegend gelaufen, wenn ich auf die Rennbahn durfte. Jetzt fällt endlich der Groschen, dass muss ich gleich mal lautstark den anderen anwesenden Hunden kommunizieren.

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Urlaubslogbuch revolutions - Spaß mit Bella

Okt 012013

geschrieben von Flet

Es grenzt nun ja schon fast an Revolution, dass wir es vollkommen ruhig und ohne besondere Vorkommnisse an unseren Urlaubsort geschafft haben. Ob da wohl die dicke Nebelsuppe geholfen hat? Wir konnten uns fast unentdeckt in den Urlaub schleichen. Auch das sonstige – meist hektische Chaos mit Vorzeltaufbau etc. - hat nicht stattgefunden. Da konnte ich doch gleich die Gunst der Stunde nutzen und die ersten Tage überwiegend mit Schlafen verbringen.

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Brennt mir da jetzt etwa im Herbst die Sonne auf den Pelz?

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*gääääähn*

Wunderwelt der Berge

Sep 232013

geschrieben von Flet

Meine Blechkistenbeweger waren einmal wieder sehr sparsam mit Informationen. Mensch, soll das alles hier zur Verwirrung des Whippet's dienen? Aber nun mal von Anfang an.
Gestern hieß es in aller Frühe aufstehen, und das am heiligen Sonntag, frühstücken und ab in den Elch (unsere neue, alte kleine Blechkiste). Gottseidank war endlich mal richtig schönes Wetter. Die ganze Woche habe ich mir schon Gedanken über den Begriff "Berg steigen" gemacht. Es klang für mich sehr langwierig und schweißtreibend. Langes den Berg rauf laufen, ist eher nicht so mein Ding. Und bei dem Wort "steigen" handelt es sich etwa um Treppenstufen? Ich weiß ja nicht, aber dann kam das:
Warum kann man zum "Berg steigen" mit dem Auto bis obenhin fahren? Aus meiner Jugend ist mir die Bahn sehr wohl ein Begriff, aber das komische Ding, dass hier Seilbahn heißt, sieht hier aus wie ein kopfstehender Zug.

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Mal abgesehen davon, gefällt es mir hier oben richtig gut. Vor allen Dingen gefällt mir dieses sehr nette Whippet-Mädchen, dass ich zufällig traf.

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In Kurven über'n Berg...

Sep 152013

geschrieben von Flet

Seit meine Leinenträgerin eine eigene vierrädrige Blechkiste hat, sind die Wochenende sehr sehr anstrengend und lang nicht mehr so ruhig und gemütlich wie gewohnt. Gut, ich möchte mich mal nicht ausschließlich beschweren, es ist ja ganz nett, was man auf den Ausflügen so zu sehen kriegt.
Das wir im Allgäu auch Berge haben, habe ich irgendwann mal beiläufig mitbekommen, und dass ich diese noch näher begutachten wollte, habe ich mir auch vorgenommen. Diese riesigen Gesteinshaufen eigenen sich hervorragend um Nachrichten an die Damenwelt zu hinterlassen. Das der/die Leinenträger/in ab und zu ein sehr heißen Reifen fährt, wusste ich auch, ABER diese Straßen über die Berge plus diese neue Blechkiste - BOAH war mir übel... Ich konnte die Aussicht gar nicht richtig genießen, da ich permant damit beschäftigt war, mich mit allen vier Pfoten in meinem Körbchen festzukrallen. Bisher ging ich lediglich davon aus, dass ein Pass ein wichtiges Dokument für eine Reise sei, wie zum Beispiel mein Impfpass. ABER: Oberjoch-Pass und Riedberg-Pass plus dröhnenden Motor der Blechkiste haben einen sehr blümeranten Eindruck bei mir hinterlassen. Warum können Straßen nicht wie Brücken über die Berge gehen? Das wäre doch viel einfacher.

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...auf der Aussichtskanzel...1200m über dem Meer

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Von Leutkirch im Allgäu nach Mailand...

Sep 082013

Das Wetter war heute allerorten nicht der Hit, aber nichts desto trotz, fuhren wir los in Richtung Süden.
Wir machten einen Zwischenstopp in Leutkirch im Allgäu um etwas durch die Altstadt zu bummeln und ein Stück mit Flet an der Iller zu laufen.

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Eine von 19 Ausstellungen eines Künstlers in Europa, die einzige in Deutschland bisher, um an die Würde und Größe des Menschen zu erinnern im Hinblick auf Verfolgung, Rassismus und Vertreibung.

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Endlich...

Sep 052013

...ist es mir einmal gelungen einen von Flet's legendären Schüttlern festzuhalten.
Legendär aus dem Grund, da wir uns immer scheckig lachen, wenn Flet sich schüttelt, da er ein Bein vom Körper abstreckt.

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...ich bin Dumbo...

Unsinn zu Hause - diesmal bin ich unschuldig!

Aug 112013

geschrieben von Flet

Unsinn an sich ist was tolles, aber wenn ich nicht daran beteiligt bin, ist das richtig doof.
Ein Scheppern und eine Staubwolke aus der Küche, die wie Schnee aussah' waren der Anfang. Die Leinenträgerin die fluchte wie ein Bierkutscher - das möchte ich hier nicht wiederholen müssen und ein Wohnzimmer, dass einen Tag später in Kaffee schwamm. Gefolgt von einem neuem Kochtopf, der nicht auf dem Herd stehen wollte und einer Spülmaschine die gänzlichen ihren Dienst quittiert.
Da mache ich einfach mal auf "braven Whippet", liege in meinem Körbchen, hecke NICHTS aus und frage mich, warum schneit es in der Küche? Ich bin ja immer schon skeptisch bei diesen Gemüsekochaktionen für mich, das Zeug ist ja schon lecker, aber das das jetzt auch noch gefährlich sein könnte und Auswirkungen auf das Weltklima hat... Ihr müsst euch das mal vorstellen, es schneit im Hochsommer! Und da sprechen da dann diese Neuigkeitenerzähler im TV von "Globaler Erwärmung", dass ist eher "Globale Erhitzung"! Zu allem Überfluss wird dann noch dieses "Krümmel-Staub-und-Haarefressende-Ungeheuer" aus der Kammer entfesselt um unter viel Getöse den Schnee wieder zu entfernen - ihr Leinenträger seid' doch sooo doof, warum benutzt ihr das Teil nicht im Winter?
Also ich bin mir ja nicht sicher, ob gewisse Dinge nicht einfach gemacht werden, um einen Vorwand zu haben die Wohnung zu putzen, Gegenstände hin- und herzurücken und sonstige Unruhe zu stiften. Ja, lieber Leinenträger, dass sah' schon verdammt nach Absicht aus die Kaffeetasse heute Morgen über den ganzen Esszimmertisch zu leeren und dann auch nicht mal in die Gänge zu kommen und zu warten, bis sich alles antrocknender Weise verteilt hat. Dann hätte ich nämlich auch noch was davon gehabt.
Ich weiß ja nicht, dass mit dem Kochen hatten wir ja gestern schon. Ihr kauft neue Töpfe und macht sie gleich beim ersten Einsatz kaputt.
Anmerkung der Leinenträgerin: Topfboden aus unersichtlichen Gründen verformt!
Bei diesem ganzen Toubabou kann ich es durchaus verstehen, dass dieser nette Schrank in der Küche, der immer brav aus dem schmutzigen Geschirr sauberes macht, den Dienst quittiert. Da hilft es dann auch nicht Kabel zu ziehen, ja ist ja recht - es hilft aber auch nicht, das Regal von der Wand zu rücken um an den Sicherungskasten zu gelangen. Da wären wir wieder bei den abstrusen Dingen, die geputzt werden.
Und herzlichen Dank Leinenträger: Ihr habt meinen ausgieben Abendspaziergang NICHT vergessen!
Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass heute Sonntag und somit RUHETAG ist?

Ausflug in den römischen Zoo

Aug 042013

Wider den Temperaturen von 35°C+ machten wir einen Ausflug in den Zoo. Ich war schon sehr lange nicht mehr in einem Tierpark - bestimmt 10 Jahre - und daher freute ich mich darauf richtig.
Der römische Zoo ist sehr schön an einem Hang angelegt mit jeder Menge grünem Bewuchs, man fühlte sich eher etwas wie im Dschungel. An sich ist der Tierpark in Rom von der Größe nicht mit einem Deutschen Zoo vergleichbar, aber trotzdem war es sehr schön. Wir fanden auch die eine oder andere schattigere Ecke, wo es sich bei der Hitze sehr gut aushalten lässt.
Anmerkung: Überall in ganz Rom und Umgebung befinden sich Quellwasserbrunnen, die 24 Stunden am Tag laufen und aus denen man kostenlos so viel Wasser entnehmen kann, wie man möchte.
Selbst im Zoo gab es mehrere Brunnen.

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Wir startet mit dem Südamerika-Bereich.

Die südamerikanischen Wisent waren äußert gemütlich. Im Gehege lief ein überdimensionaler "Rasensprenger", dem die Wisent's aber auswichen. Abkühlung war wohl nicht sonderlich gefragt.

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Alle Wege führen nach Rom...

Aug 032013

...diesmal leider nicht für Flet.
Günter hat mir eine Woche Urlaub in Rom geschenkt, um über meinen Geburtstag meinen Papa zu besuchen.
Meine Männer blieben zu Hause und hüteten die Wohnung.
Am 22.07.2013 ging mein Flug vom Allgäu Airport (Memmingen) nach Rom. Schon beim Check-in schwanten mir lange Wartezeit. Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil: die lange Warteschlange bildete sich für den Flug nach Palma. Da hatte ich nochmal Glück gehabt. Wir hoben bei traumhaften Bedingungen pünktlich ab Richtung Rom.

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...über den Wolken...

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Ich landete pünktlich und als ich aus dem Flugzeug stieg und über das Rollfeld lief, lief ich gegen ein feuchtwarmes Toastbrot. Mein Vater holte mich am Flughafen ab und wir genossen ein leckeres italienisches Abendessen auf seinem Balkon.

Die Gartenarbeit rief

Mai 282013

Nach 4 Wochen Urlaub sah' unser Garten aus wie ein Urwald. Wir haben noch jene Arbeiten zusätzlich gemacht, die wir eh' schon länger vor hatten.

Das Rasenmähen war obligatorisch, bei einem Rasen jenseits der 20 cm.
Schon einige Jahre ärgert uns das Unkraut, rundum die Terrasse, und beschlossen einen großzügigen Streifen Gras zu entfernen und mit Kies zu aufzufüllen. Sage und schreibe 125 kg Kies, verschwanden in einem 20 cm breiten und ca. 10 cm tiefen Streifen.

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Rundrum gekiest

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Urlaubslogbuch reloaded - Chaos schafft neue Ordnung!

Mai 252013

geschrieben von Flet

Puhh, nun habe ich doch noch etwas Zeit um hier einige Worte zu verlieren. Grundsätzlich bin ich keine Spaßbremse, aber von meinen Pausenclown's habe ich gelernt, dass Regeln für alle gelten. Ich bin ja auch ganz gerne ohne Leine unterwegs, aber gerade bei großen Versammlungen von möblierten Wohnbüchsen ist es sehr praktisch, wenn die Reviergrenzen nur das rollende Appartment und den Zeltvorbau beinhalten. Da kann man dann richtig entspannen und um die Einhaltung der Grenzen kümmern sich die Zweibeiner.
Vergangenes Wochenende bekamen wir dann neue Nachbarn. Ich musste mich tageweise aufregen, da die Neuen Nachhilfe in Campingplatzregeln brauchten. Dauernd rannte der Familien-Hund – selbstverständlich unangeleint – einem fliegenden Stück Holz hinterher. Es wurde über sämtliche Parzellen gefetzt, gebellt und sobald er an seiner „Laufleine“, die zwischen zwei Bäumen gespannt war, angeleint wurde war sein gewinsel groß. Kurz drauf wurde er wieder abgemacht und es wurde stundenlang weiter mit dem Stückchen Holz gespielt. Das war so zum Schreien, was ich und auch die Nachbar-Collie's lautstark taten. Mich zu beruhigen viel meinen Leinenträgern schwer, weil ich mich regelrecht echauffierte. Irgendwann wurde mir die Sicht durch Rollo's versperrt.

Was soll ich euch noch erzählen? Ich habe mich so aufgeregt, dass ich kurz drauf wieder schlimme Bauchschmerzen bekam. Da war der Abend für mich gelaufen.
Einen Tag später dachte ich, wir fahren wieder nach Hause. Insgeheim habe ich mich sogar schon gefreut, aber irgendwie nahmen das meine Leckerli-Verteiler mit dem Einpacken sehr lachs. Warum wird denn nicht ordentlich aufgeräumt, sondern alles nur durch die Gegend geschmissen? Beeilt euch mal, der nette Herr mit dem komisch blubbernden, spotzenden Fahrzeug ist doch schon da und möchte die Behausung auf den Weg zerren. Was muss ich da sehen? Nicht mal das Auto ist fertig ausgerüstet, es fehlen diese spiegelnden großen Anbauten an der Seite. Na gut, wenn sie bei der Fahrt nicht dran sind, dann können sie auch nicht weggefahren werden.
Was ist denn nun los? Warum bleibt das Auto an Ort und Stelle stehen und mein Personal läuft dem „Haus-am-Haken“ hinterher? Ich hab's: Wir ziehen um!
Die vergangenen Tage konnte ich mich mehr als gründlich ausschlafen und die wieder gewonnene Ruhe genießen.
Bei schönstem Wetter waren wir heute noch Spazieren...

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Urlaubslogbuch reloaded - Watch out: Greyhound about!

Mai 172013

geschrieben von Flet

Watch out: Greyhound about, habe ich zu Hause mal auf einem „Warnschild“ gelesen, dass meine Leinenträger sorgsam in einem Schrank verstaut haben. Ich glaube, die Übersetzung ins allgäuerische ist: Aufpasse' es könnt' a Greyhound um's Eck' komma! Das Schild hielt ich für ziemlichen Blödsinn, aber es ist tatsächlich passiert. Da laufen wir gemütlich von der Gassi-Runde wieder in den Campingplatz und plötzlich steht ein schwarzer Greyhound vor mir. Wo kommt der denn her? Nach einer ausgiebigen Beschnüffelung und Begutachtung unsererseits war meine Freunde überschwänglich. Mist, wir sind immer noch angeleint, da ist Gas geben schlecht. Es wurde gleich noch eine Zusatzgassirunde angehängt zur Kapelle.

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Als ich meine Hilfsbremser, oder wie man sonst das andere Ende der Leine nennen kann, belauscht und erfahren habe, dass der Greyhound Lennox heißt, 13 Jahre alt ist und seine ersten Jahren auf einer englischen Rennbahn verbracht hat. Nachdem es in England ja immer kalt, nass und neblig ist, kann ich zu gut verstehen, dass Lennox im Alter von 4 Jahren in die schöne Steiermark umgezogen ist.
Wie das mit älteren Herrschaften so ist, sind sie anfangs bei jungen Hüpfern eher skeptisch und unterkühlt, bis sie dann doch zugeben müssen, dass sie einen ganz lustig finden.

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Urlaubslogbuch reloaded - Schafe, Jagdausflüge und Paparazzi's

Mai 112013

geschrieben von Flet

Den Sinn und Zweck von Urlaub habe ich noch nicht so ganz verstanden. Wenn ich meine Bespaßungstruppe belausche, höre ich immer „...endlich nicht's tun...“, „Ruhe und Entspannung finden...“, „Tapetenwechsel und neue Orte erkunden...“ - die sollten es vielleicht mal mit Meditation probieren. Und was habe ich davon? Irgendetwas müssen die verwechseln. Schon bei den einfachen Dingen geht es los:
Man geht nicht gemütlich 2x am Tag Spazieren, sondern jetzt muss ich mich auch noch um die Nachbarschaft kümmern und für Recht und Ordnung sorgen.
Soweit ich das nun richtig verstanden habe, müssen wir Hunde hier immer an der Leine gehen. Von dieser Regelung sind Nutz- und Wildtiere befreit. Daher kann es sich bei den neuen Nachbar und dessen Tier nur um ein Schaf handeln. Zumindest sah das so aus und es gibt ja Hunderassen die Schafe hüten. Das Schaf roch' aber verdächtig nach Hund. Ich wurde zwar nie zum Hüten von Schafen gezüchtet, aber trotzdem müssen diese gepflegt und geschoren werden. Also habe ich mich – Kraft eigener Willkür – einer Fellprobe bemächtigt. Schmeckt nun doch eindeutig nach Hund – aber nach sehr ungepflegtem Hund. Angeleint ist das „Schaf“ auch nicht - „jetzt geh' aber pfui!“.
Am nächsten Tag war das Schaf und dessen Besitzer verschwunden. Ab diesem Moment saß mir der Schalk im Nacken, die passende Gelegenheit für Unfug sollte sich erst abends bieten...

Besuch ist das Größte. Ich weiß zwar nicht so recht, wie unser ehemaliger Nachbar es so schnell zu uns geschafft hat, aber ich freute mich tierisch. Meine Menschen quatschen, lachten und quatschen – war das langweilig. Das Glück und die Gelegenheit kommt immer plötzlich und unerwartet. Als erstes fuhr der Pizzabote vor und was sahen meine Whippetaugen am nahen Waldrand? 2 schwarze Katzen! Da muss ich gleich mal meinem Leinenträger hinterher schleichen, da er gleich mit dem Pizzaboten abgelenkt sein wird. Und.... STRIKE!!!! Unbemerkt aus dem Vorzelt gehüpft. Kurz nochmal die beste Route geplant und... VOLLGAS! Gleich ist sie mein... Die 50 Meter bis zum Wald lege ich in Lichtgeschwindigkeit zurück, aber wo verdammt ist nun die Katze hin? Meine Personal war auch keine Hilfe die Katze wieder zu finden, sie schreien sich lieber die Stimmbänder krumpelig und verscheuchen alles. Okay okay, dann gibt es heute Abend keinen Katzensaft – ich trotte ja schon wieder zu den Zweibeinern. Vielleicht bekomme ich ja doch etwas von der Pizza ab.
[Anmerkung des Personal's: Der Katze wurde – glücklicherweise – kein Haar gekrümmt. Sie konnte sich im letzten Moment auf einen Baum am Waldrand retten!]
Tags darauf hatte ich Action nach Whippetgeschmack, aber nachdem Ausbruch gestern musste ich mit der Schleppleine vorlieb nehmen. Gar kein Problem – die 10 Meter der Leine habe ich inzwischen was Toben angeht gut im Griff.

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Urlaubslogbuch reloaded - Die ersten Tage

Mai 052013

geschrieben von Flet

Seit meinem letzten Kurzurlaub zu Ostern weiß ich, dass meine Leinenträger an Feiertagen ein komisches Verhalten an den Tag legen. Da keine Haushaltsgegenstände gesucht, versteckt oder verpackt wurden, schien es eine ganz normale Woche mit einem Feiertag in der Mitte zu werden. Veränderung am Feiertag Nr. 1: Ich werde viel zu früh aus dem Bett geholt.
Veränderung am Feiertag Nr. 2: Ich werde nicht auf direktem Weg in den Garten geschickt sondern vor die Tür geschleift. Obwohl, vor die Tür geschleift werden doch gar nicht so schlecht war, denn ich traf noch glatt eine nette Hundedame. Leider fand sie meine Hochzeitsöhrchen nicht so schick, wie meine Leinenträgerin und knurrte mich hin und wieder an.
Veränderung am Feiertag Nr.3: Warum geht es gleich in die Tiefgarage und ins Auto? Und warum fahren wir mit dem Auto nur bis in den Hof vor unsere Tür?
Oh nein – oder doch – juhuu, die Menschen laden wieder für den Urlaub Gepäck ein. Wohnbüchse anhängen und los geht’s. Im wohltemperiertem Auto lässt es sich vortrefflich schlummern.
>Plötzlich wurde ich durch ein lautes Krack geweckt. Ich bin mir sicher, dass der Leinenträger gefahren ist. Es erinnert mich aber verdächtig an ein alptraumhaftes Ereignis von vor 2 Jahren, denn da fehlte auch ein Spiegel am Auto, aber der Lärm war viel lauter. Auch damals kamen Mensch in silber-blauen Auto's und stellten der Leinenträgerin Fragen. Diesmal schien aber alles nicht so wild zu sein, weil mein Fraule nicht wie ein kopfloses Huhn ums Auto gerannt ist. Das Auto konnte sogar, als die silber-blauen Auto's weg waren noch fahren. Ich habe erst gar nicht gesehen, was kaputt war, weil dieses spiegelnde Ding nur am Auto ist, wenn wir unser Luxus-Appartment am Harken haben. Wenn mein kleines Whippetköpfchen nun das ganze Vorkommnis richtig sortiert hat ist da wohl ein anderes Auto mit seinem Serienanbauteil an unserem spiegelndem ausladendem Zusatzanbauteil hängen geblieben. Ich weiß immer wie breit ich bin, wo mein Kopf durchpasst, passt auch mein Körper durch. *böser Blick des Leinenträger's* Okay, okay, die Terrassentür lasse ich mal außen vor, die habe ich vor einigen Jahren mit der Schulter halb aus den Angeln gerissen.
Mit dem Urlaub war ich von Anfang an etwas skeptisch, denn auf der Fahrt war der abgefahrene Spiegel als hätte jemand meine Erinnerungen neu abgespielt. Sowas ist mir gleich mal unheimlich.
Nachdem ja Urlaub ist und es im Urlaub keinen Garten gibt, haben meine Pausenclown's mit mir einen Spaziergang zur nahen Kapelle unternommen.

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Verflixt nochmal: Was ist Ostern? Warum verstecken Hasen Eier? Unser Osterurlaubsbericht!

Apr 022013

geschrieben von Flet

Ich muss es jetzt doch mal los werden: Das ist nun das 5. mal in Folge, dass euer menschliches Brauchtum "Ostern" miterlebt habe. Aber irgendwie werde ich daraus nicht schlau. Gut, bei meinem ersten Ostern war ich erst 2,5 Wochen alt. Im Groben habe ich schon verstanden, dass es da um bunte Eier geht die es als Geschenke gibt. So ganz richtig kann das aber auch nicht sein, weil a) bekommt man die Geschenke nicht, denn man muss danach suchen und b) was man findet ist dann nicht immer ein Ei. Und die nächste Randerscheinung des Ganzen ist, das behauptet wird, dass die Wahrscheinlichkeit für weiße Ostern höher liegt als für weiße Weihnachten. Und wenn das eintritt, dann müsse man die Eier ja in den Schnee werfen, dass man keine Fußspuren sieht und die Suche nicht offensichtlich ist.
Soweit ist das ja noch logisch, aber es scheint wohl auch zu diesem Brauch zu gehören, dass auch andere Dinge versteckt werden. Irgendwie war schon 2 Tage bevor wir in den Schwarzwald aufbrachen das Dauerthema: "Der Kochlöffel ist weg...".
Auf der Fahrt in unseren Osterkurzurlaub lag die Besteckschublade der Wohndose mitten auf dem Boden vor der Küche. Also a) wer hat die Schublade rausgeworfen?, b) da liegt doch kein Schnee und c) warum ist nun der Kochlöffel im Wohnwagen auch noch weg?
Meine Leinenträger haben erstmal geflucht wie die Bierkutscher, aufgrund des 2. verschwundenen Kochlöffel's in 2 Tagen. Ich bin ja nachwievor der Meinung, dass es in unserem Wohnwagen gelegentlich spukt.
Nun komme ich aber mal zu unserem eigentlichen Kurzurlaub:
Grundsätzlich mal völlig atypisch für meine hin und wieder hektischen Leinenträger waren da gleich ein paar Highlights für mich dabei. Normalerweise verziehe ich mich immer dankbar in mein Körbchen in unserem fahrbaren Untersatz, wenn es im Wohnwagen-Stellgelände um's Ankuppeln des Schiff's geht. Aber was war denn da los? Ich werde aus dem Auto geholt und stehe sprunggelenktief im Schnee. Bähh... Da kläfft auch noch ein anderer Hund am Zaun. Aber es scheinen sich die Leinenträger untereinander zu kennen. Als ich mir den anderen Hund näher angeschaut habe, kann ich nur sagen: Typisch Jungspund. Kaum der Wurfkiste entsprungen, meint man, die größten Töne spucken zu können.
Für einen kurzen Sprint im abgesperrten, hoch eingezäunten Gelände war der schwarz-weiße Wusel ja ganz lustig. Wie ich mitbekommen habe, heißt er Nico und ist der Familien-Hund unseres Wohnwagen-Verkäufer's nebenan. Besonders lange mochte ich mich aber mit ihm nicht beschäftigen, mir war kalt und ich bin mit dem Alter nun auch einfach etwas gesetzter geworden, dass ich die Welt nicht jedes Mal auf's Neue erobern muss. Boah war ich dann aber froh, als ich wieder im Auto im Körbchen war. Kurz darauf war auch das Schiff angekuppelt und es ging los. Es sah' die erste halbe Stunde wie eine ganz normalen Urlaubfahrt aus. Entweder haben sich die Leinenträger verfahren oder es geht tatsächlich diesmal zu einem anderen Ziel. Einen Teil der Strecke kannte ich schon. Es geht also in den Schwarzwald. Was für den Punkt "wir haben uns verfahren" sprechen würde, ist das seltsame vor sich hin brabbelnde Kästchen im Auto (Anm. d. Red. Navigationsgerät). Hey Leinenträger, Du weißt doch, dass das immer schief geht, wenn Du das Kästchen im Wohnwagenbetrieb benutzt. Ich hatte recht, beim ersten Zwischenstopp suchten die Leinenträger plötzlich Kochlöffel. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter, irgendwie wurden die Straßen immer schmaler, kurviger und steiler. Als dann links und rechts auch noch Schnee lag, dachte ich, die haben keine Ahnung wo die hin wollen.
Kaum zu glauben, aber wahr, wir sind tatsächlich im Südschwarzwald nahe der Schweiz angekommen. Manchmal kann man sich auf die Leinenträger auch verlassen und ein kleines Lob muss nun auch sein, es ging ja richtig schnell bis die Wohndose an ihrem Platz stand und die Heizung für ein mollig warmes Plätzchen im Bett sorgte.

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Happy Birthday!

Mär 092013

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Heute wird unser süßer Clown und Kasperlkopf 5 Jahre alt.
Ich kann kaum glauben, wie die Zeit vergeht.
Wir wünschen unserem Sorgenkind weiterhin beste Laune, Spass, Gesundheit und viele viele weitere tolle Jahre mit seinem immer sonnigen Gemüt.

Frühlingsintermezzo

Mär 072013

Traumhaft frühlingshaft begrüßte uns der heutige Tag. Fast 15°C, sonnig, wolkenloser Himmel und dem Schnee konnte man beim schmelzen zusehen.

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Flet nimmt ein Sonnenbad.

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"Ich glaub', ich rieche Frühling..."

Wenn der Schnee bis zur Brust reicht...

Feb 082013

geschrieben von Flet

...finde ich das ganz und gar nicht lustig, ganz im Gegensatz zu meinen Leinenträgern.
Die kugeln sich halb vor Lachen, weil ich durch den Schnee stapfe wie ein Storch im Salat.
Der Vergleich meiner Leinenträger mit den Störchen hinkt ziemlich, da sich die Langbeine ja im Winter in den Süden verkrümmeln. Und was soll ich sagen??? Recht haben die Störche!
Ich habe allgemein sehr wenig mit einem Storch gemeinsam, gut ab und zu eine große Klappe, aber keinen Schnabel, mag keine Frösche, habe keine Federn - auch wenn meine Leinenträger in meiner buschigen Rute eine Befederung erkennen wollen - und fliegen kann ich auch nicht.
Okay, okay (strenger Blick des Leinenträgers) - ich kann elegant vom Sofa fallen, aber fliegen ist das noch lange nicht. Meine Leinenträger behaupten aktuell, dass ich bei Variante 508 wäre, 507 verschiedene Varianten vom Sofa zu fallen habe ich mir schon ausgedacht. Das ist sehr kreativer Denksport!

Nun aber zurück zum Schnee. Hätte ich vorher gewusst, wieviel Schnee in extrem kurzer Zeit es hier im Allgäu geben kann, hätte ich die Reise in den Süden gar nicht erst angetreten. Den Süden verbindet man ja doch eher mit Wärme, Sonnenschein, Meer und Strand. Aber nichts davon ist hier zu finden - nur Berge, Schneemassen, 3 Monate Winter und 9 Monate Schlechtwetter im Allgäu (O-Ton meiner Leinenträger). Wobei ich wiederspreche mir doch da gerade: Wenn die Störche in den Süden ziehen, kann das hier gar nicht so verkehrt sein. Aber warm ist es trotzdem nicht.

Die ganze Denkerei hilft nichts, anbei noch die heutigen Schneebilder, ich muss nun schnell weg: Ich beginne mit dem Nestbau - habe ich von Störchen gelernt!

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Cooles T-Shirt

Jan 162013

Heute war Teil II meines Weihnachtsgeschenkes von meiner Schwester im Briefkasten.
Ich hatte keinen Schimmer, was es sein wird - sie hatte nur das Wort "Zalando" fallen lassen.
Nachdem ich mich mit Zalando und dessen Sortiment außer Schuhen kein Stück auskenne, da ich dort noch nie etwas bestellt habe - war meine Freude riesengroß als ich das kleine Päckchen öffnete.

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Liebes Schwesterherz, die Überraschung ist Dir mehr als gelungen - das Shirt ist einfach supergenial!!!
Vielen vielen lieben Dank! 

Bald auf der Zielgeraden

Apr 102015

Seit einigen Wochen herrscht bei uns große Betriebsamkeit, denn es steht uns dreien eine große Neuerung bevor, die noch viel Tatkräftigkeit erfordert.

Die Auflösung der größten Neuerung gibt es im Laufe des Wonnemonats Mai.

...und eventuell haben wir im Juni dann auch noch eine Überraschung obendrauf! 

Bleibt gespannt und schaut immer wieder auf Flet's Blog vorbei!

Schneewanderung im eigenen Garten

Dez 122012

geschrieben von Flet

Schnee bei uns im Allgäu ist an sich nichts ungewöhnliches, aber als Whippet, hat man es ab einer gewissen Schneemenge wirklich schwer. Momentan haben wir um die 20 cm und mehr sollte es nicht mehr werden, sonst muss ich durch meinen Garten graben.
Meine Leinenträger haben schon gesagt, dass wir hier noch gut weg gekommen sind. Tiefer im Allgäu, in Oberstdorf beispielsweise, hat es schon einen guten Meter Schnee.
Langsam finde ich gefallen am Schnee, auch wenn nur mal für 10 Minuten.

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Whippet möchte ja nicht unnötig kalte Pfoten. Warum drüber laufen, wenn man auch hüpfen kann! ;-)

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Immer diese Paparazzi...

Dez 052012

geschrieben von Flet

...nicht mal in der Urlaub kann man inkognito fahren, ohne das man auf Schritt und Tritt fotografiert wird. Auf die heilige Privatsphäre eines vielbeschäftigten Whippet's wird nicht mal im Urlaub Rücksicht genommen. Da verschanzt man sich schon zu einem kleinen Schläfchen im Wohnwagen, wirft dann einen Blick nach draußen und zack' wird man von den Nachbarn fotografiert...

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Das Copyright liegt bei Bella's Leinenträgern!

Wintereinbruch

Okt 282012

Der Wintereinbruch verschonte auch das Allgäu nicht. Über Nacht schneite es nochmals stark weiter.

Heute Morgen bot sich folgende tolle Winterlandschaft...

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Flet war nicht sonderlich begeistert: zu nass, zu kalt, zu viel Schnee...

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Mein neues Zuhause - wir sind umgezogen!!

Apr 262015

geschrieben von Flet

Liebe Blog-Leserinnen, liebe Blog-Leser,

ich muss euch viele Neuigkeiten berichten. Hier scheint das komplette Chaos ausgebrochen zu sein. Inzwischen verstehe ich aber wohl so langsam was vor sich geht. In meinem letzten selbstgeschriebenen Blog-Eintrag habe ich ja über das seltsame Verhalten von Menschen im Frühling berichtet. Heute kann ich das Rätsel darum nun endlich auflösen.<br>In der vergangenen Woche sind ganz viele Sachen aus unserer Wohnung verschwunden und wurden in große Papp-Kisten gepackt und kamen an einem anderen Ort wieder zum Vorschein. Meine Menschen nennen das Umzug. Ich nenne die Tatsache einfach nur vieeeel viel mehr Platz. Das Haus hat 2 Stockwerke, nicht wie bisher nur 2 Zimmer. Das Wohnzimmer alleine ist fast doppelt so groß wie unser bisheriges. Es gibt auch viel mehr Schlafzimmer, nämlich drei. Was mir eher weniger gefällt ist, dass es auch 2 Bäder gibt, dass könnte die Wahrscheinlichkeit, dass ich gebadet werde erhöhen. Hoffentlich ist dem nicht so!<br>Oft bin ich noch damit beschäftigt meine Leinenträger im Haus zu suchen, es dauert immer etwas bis ich sie dann auch finde. Verlaufen habe ich mich bisher aber noch nicht. Im Wohnzimmer spiele ich momentan so ausgelassen und durchgeknallt wie schon lange nicht mehr. Das sagenhafteste ist aber dieser riesige Garten. [Anmerkung der Leinenträger: Fast 1.000 qm.] Momentan darf ich nur mit dem 10-Meter-Schleppleinen-Dings den Garten erkunden, hoffentlich ändert sich das bald! Meine Leinenträger sprechen schon seit längerem von einem Zaun. Im Garten lebt übrigens ein ganz seltsamer Mitbewohner. Dieser bewegt sich nur 2 mal pro Woche und läuft kreuz und quer über den Rasen. Die Auflösung gibt’s es weiter unten in den Bildern. Anfangs war mir der im Garten lebende Mitbewohner etwas suspekt, inzwischen ignoriere ich ihn, denn ich kann viel schneller rennen als er. Und ich mache auch keine Geräusche, wenn ich mich durch den Garten bewege. Nun möchte ich euch natürlich mein neues Zuhause auch zeigen, in der nächsten Zeit werden noch einige Updates zum Umzug folgen. Also los geht’s:

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Die Front unseres Hauses (Nord-Seite).

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Die Rückseite des Hauses zum Garten hin (Süd-Seite).

Flet's Wollpullover

Okt 292012

Meine Mama hat Flet einen Wollpullover gestrickt. Das ist jetzt der "aktuelle" Proto-Typ.
Sie hat noch nie einen Pulli für Hunde gestrickt und Flet wird noch einen zweiten in festerer Wolle, aber ebenso elastisch in grau bekommen.

Aber erstmal vielen lieben Dank an meine Mutter für den tollen Pulli!

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Flet zieht um!!!

Okt 012012

Am 08. Oktober zwischen 08:00 und 12:00 Uhr zieht unserer Homepagebetreiber uns auf einen neuen Server um. In dieser Zeit kann unsere Seite teilweise nicht erreichbar sein.

Bitte auch zwischenzeitlich die "F5"-Taste nutzen um die Seite tatsächlich neu zu laden.

Herzlichen Dank für euer Verständnis und wir bleiben selbstverständlich unter der gewohnten Homepageadresse erreichbar!

Hundebesuch im Vorzelt

Sep 242012

geschrieben von Flet

...oder jetzt bin ich mal dran.
Jetzt sind wir ja schon zum viertel Mal dieses Jahr mit der neuen Wohndose unterwegs. Kaum waren wir an unseren Bestimmungsorten angekommen hatten meine Leinenträger nichts besseres zu tun als unsere neuen Nachbarn einzuladen. Dieses Innenleben der Wohndose war immer viel interessanter als der Whippet der darin gelegentlich lebt. Frechheit!
Nun habe ich mich einfach mal getraut und meine Hundenachbarin Bella eingeladen.

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...ich halte im Vorzelt schon mal Ausschau...

Und tatsächlich, da wird ja Bella schon brav von ihren Leinenträgern bei mir abgegeben.

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Hallo! Los, lass uns Party machen...!

Was hat Urlaub mit Entspannung zu tun?

Sep 182012

geschrieben von Flet

Schon die ganze Woche herrschte latente Hektik, denn ich hörte immer wieder zwei bestimmte Worte fallen: Wohnwagen und Urlaub. Immer wieder wurden Gegenstände ins Auto gepackt und diese verschwanden nach kurzer Fahrt dann erstmal in der großen Aluminium-Büchse. Irgendwie wieder seltsam, so eine Hektik und das nennen die Leinenträger dann Urlaub.
Na, ob das noch was wird mit dem Urlaub? Samstagmorgen ging es dann endlich los. Die Anreise verschlief ich – wie immer. Aber was war das, als wir ankamen?
Meine Leinenträgerin war vollkommen aus dem Häuschen vor Freude – denn neben uns ein Wohnwagen voller Whippet's. Naja, genauer gesagt, 1 Podenco-Mädchen, eine Whippet-Greyhound-Mischlingsdame und ein 16,5-jähriger Whippet-Bub.
Meinen Leinenträger – oder momentan auch Drillinstructor genannt (dazu komme ich noch) – interessierte die überschwängliche Freude meines Frauchens nur peripher. Er fand das ins Wasser stellen des Wohnwagens viel wichtiger. Ich weiß zwar nicht, warum der Wohnwagen ins Wasser gestellt werden muss, wenn er schlussendlich doch im trockenen steht, aber er scheint schon irgendeinen menschlichen Sinn zu haben.
Es kam aber wieder, wie es kommen musste – die Leinenträger bauen die Aluminium-Büchse auf, ich darf nicht zuschauen und muss so lange blöd im Auto sitzen. Gut, vielleicht war das auch besser so, denn die whippet'sche Nachbarschaft war nicht wirklich freundlich zu mir. Da wurde gebrummt, gekläfft und gebafft, dabei habe ich ja nur gequietscht, weil ich spielen wollte. Schlussendlich konnte ich meine Klappe dann auch nicht halten, aber im Auto hatte ich dann meine Ruhe.
Eigentlich hätte ich wieder allen Grund mich zu beschweren: Wenn ich im Auto sitzen muss und warten, werde ich nie sehen können, wie das mit dem Vorzeltaufbau funktioniert. Ich bin doch der größte Neugier-Whippet von Welt.
Aber warum werde ich nun wieder aus dem Auto geholt? Gerade hatte ich es mir so richtig gemütlich gemacht. Alle meine Kuscheldecke hatte ich mir sorgfältig trappiert – was richtig Arbeit ist und lange dauert. Wo ist denn nun das Vorzelt?
Ich glaube meine Leinenträger wollen mich schon wieder in die Irre führen. Dann checke ich nun erst einmal Plan B ab, ob was essbares bereit steht.
Sonntagmorgen wollte ich pünktlich um 8 Uhr meinen Leinenträger wecken um kurz meine Blase zu erleichtern. Doch der war mal wieder out of order – ich glaube man nennt das Stirnhöhlenkatharr. Aber okay, ich weiß schon: Da hilft jetzt nichts, außer schön brav neben dem Leinenträger liegen bleiben, nicht rumhüpfen und einfach mal lieb sein. Was mir aber an Gedanken tatsächlich durch den Kopf ging war: ...der G'schwollschädel muss ja weh tun...!
Meine Leinenträger stand dann auf, als sie bemerkte das der Leinenträger Schachmatt gesetzt war, und ging mit mir eine Morgen-Gassi-Runde.
Dann passierte es endlich!

Was hat Urlaub mit Entspannung zu tun?

Sep 182012

geschrieben von Flet

Schon die ganze Woche herrschte latente Hektik, denn ich hörte immer wieder zwei bestimmte Worte fallen: Wohnwagen und Urlaub. Immer wieder wurden Gegenstände ins Auto gepackt und diese verschwanden nach kurzer Fahrt dann erstmal in der großen Aluminium-Büchse. Irgendwie wieder seltsam, so eine Hektik und das nennen die Leinenträger dann Urlaub.
Na, ob das noch was wird mit dem Urlaub? Samstagmorgen ging es dann endlich los. Die Anreise verschlief ich – wie immer. Aber was war das, als wir ankamen?
Meine Leinenträgerin war vollkommen aus dem Häuschen vor Freude – denn neben uns ein Wohnwagen voller Whippet's. Naja, genauer gesagt, 1 Podenco-Mädchen, eine Whippet-Greyhound-Mischlingsdame und ein 16,5-jähriger Whippet-Bub.
Meinen Leinenträger – oder momentan auch Drillinstructor genannt (dazu komme ich noch) – interessierte die überschwängliche Freude meines Frauchens nur peripher. Er fand das ins Wasser stellen des Wohnwagens viel wichtiger. Ich weiß zwar nicht, warum der Wohnwagen ins Wasser gestellt werden muss, wenn er schlussendlich doch im trockenen steht, aber er scheint schon irgendeinen menschlichen Sinn zu haben.
Es kam aber wieder, wie es kommen musste – die Leinenträger bauen die Aluminium-Büchse auf, ich darf nicht zuschauen und muss so lange blöd im Auto sitzen. Gut, vielleicht war das auch besser so, denn die whippet'sche Nachbarschaft war nicht wirklich freundlich zu mir. Da wurde gebrummt, gekläfft und gebafft, dabei habe ich ja nur gequietscht, weil ich spielen wollte. Schlussendlich konnte ich meine Klappe dann auch nicht halten, aber im Auto hatte ich dann meine Ruhe.
Eigentlich hätte ich wieder allen Grund mich zu beschweren: Wenn ich im Auto sitzen muss und warten, werde ich nie sehen können, wie das mit dem Vorzeltaufbau funktioniert. Ich bin doch der größte Neugier-Whippet von Welt.
Aber warum werde ich nun wieder aus dem Auto geholt? Gerade hatte ich es mir so richtig gemütlich gemacht. Alle meine Kuscheldecke hatte ich mir sorgfältig trappiert – was richtig Arbeit ist und lange dauert. Wo ist denn nun das Vorzelt?
Ich glaube meine Leinenträger wollen mich schon wieder in die Irre führen. Dann checke ich nun erst einmal Plan B ab, ob was essbares bereit steht.
Sonntagmorgen wollte ich pünktlich um 8 Uhr meinen Leinenträger wecken um kurz meine Blase zu erleichtern. Doch der war mal wieder out of order – ich glaube man nennt das Stirnhöhlenkatharr. Aber okay, ich weiß schon: Da hilft jetzt nichts, außer schön brav neben dem Leinenträger liegen bleiben, nicht rumhüpfen und einfach mal lieb sein. Was mir aber an Gedanken tatsächlich durch den Kopf ging war: ...der G'schwollschädel muss ja weh tun...!
Meine Leinenträger stand dann auf, als sie bemerkte das der Leinenträger Schachmatt gesetzt war, und ging mit mir eine Morgen-Gassi-Runde.
Dann passierte es endlich!

...Zwischenmeldung...

Sep 082012

Um nun doch wieder ein Lebenszeichen von uns zu geben: Es geht uns allen gut!

Aktuell ist alles sehr stressig und hektisch, aber ab dem 16.09.2012 gibt es wieder ganz spezielle Update's.

Mehr möchte ich momentan noch nicht verraten... Aber seid gespannt!

Katzenposing, Dörrfleischdieb und Wuzelkönig

Aug 232012

geschrieben von Flet

Obwohl mein Hinkebein wieder in Ordnung ist, bleibe ich bei der momentanen Hitze lieber in der kühlen Wohnung und verschlafe den Tag.
Abends werde ich dann wieder aktiver und genieße noch die restlichen Sonnenstrahlen des Tages.
Wenn ich so vor mich hin durch den Garten düddle, mal an diesem mal an jedem Grashalm schnüffle, vergesse ich oft die Zeit um herum. Dann höre ich plötzlich ein nur zu bekanntes Wort: "Carlo". Der Name des Nachbarskater. Gleich mal die Ohren gespitzt, in Posingposition gegangen und einen Blick zu den Nachbarn riskieren.

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...egal wie ich es anstelle, ich erspähe den Kater nicht...

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...schade, da war ich wohl zu spät dran!...

Bella - die Schöne

Aug 232012

geschrieben von Flet

In meinem letzten Urlaub habe ich ja Bella, die Mischlingsdame aus griechischem Windhund und belgischen Schäferhund kennengelernt.
Heute bekommt meine Leinenträgerin von Bella's Leinenträger Bilder geschickt.

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Bella im Südfrankreich-Urlaub am "Lac de Sainte Croix" (bei Castellone)

Das Wasser an dem See sieht richtig toll aus, richtig schön türkis. Vielleicht kann ich meinen Leinenträger auch mal überreden mit mir dort hinzufahren in den Urlaub. Aber ich glaube fast, dass kann ich vergessen, denn meine Leinenträger sind ziemlich Auslandsurlaubs-Muffel *grummel*. Ich bin doch noch so jung, und habe von der Welt noch gar nichts gesehen!
Aber im Septemberurlaub (also schon sehr bald) auf unserem Stamm-Campingplatz werden Bella's Leinenträger auch wieder da sein und drauf freue ich mich schon sehr.

Hier noch ein paar Bilder von Bella:

Flet Hinkebein

Aug 192012

Wir können mal wieder nur darüber den Kopf schütteln was unser kleiner Pechvogel vor 2 Tagen wieder zum Besten gegeben hat.
Wenn es abends kühler wird, tobt er gern noch ein Ründchen durch den Garten. Auch an diesem Abend war das so.
Flet wäre ja nicht Flet, wenn er nicht wieder grandiose Einfälle hätte, die dann auch noch grandios schief gehen.
Flet rennt diagnoal durch den Garten, dreht auf der Terrasse um, will einen kleinen Sprint einlegen, springt weg, und rutscht mit den Hinterläufen aus (warum wissen wir nicht, die Terrasse war vollkommen trocken, Krallen waren auch frisch geschnitten). Er kommt in Froschstellung mit dem rechten Knie auf dem Rasen auf. Besonders gesund sah die Stellung nicht aus. Er rappelte sich aber sofort wieder auf und hüpfte noch etwas durch die Gegend bis er sich dann ins Wohnzimmer trollte und wir uns den Schaden ansahen.
Die Sehnen um das Knie schwollen schon bereits an (Innen- wie Außenseite des Knie's) und es waren mehrere Blutergüsse zwischen den Sehnen zu sehen und zu fühlen. Das Durchbewegen des Kniegelenks brachte mal keine abnormen Bewegungen oder Schmerzhaftigkeiten zu Tage. Puhh, dann ist an der Gelenkkapsel, sowie die an der Kniescheibe schon mal nichts.
Er hat mal wieder eine saftige Prellung und wohl eine Überdehnung des Knieinnen- und Außenbandes. Wie bei uns Menschen wird das nun wohl eine langwierigere Geschichte.

Die vergangenen 2 Tage bekam er Schmerzmittel, heute ist der erste Tag ohne. Seine Bewegungen sind langsam schon wieder fast ganz rund. Er nimmt sich noch sehr zurück - was ja nicht verkehrt ist - aber belastet den Hinterlauf.

Johannisbeeren plündern

Aug 192012

Seit ein paar Tagen ertappen wir Flet regelmäßig (meist nachmittags) dabei, wie er unseren Johannisbeerbusch mit wachsender Begeisterung plündert.
Momentan schmecken die kleinen Beeren sehr süß.
Johannisbeeren haben ja besonders viel Vitamin C und Flet scheint es richtig zu schmecken.

Inzwischen hat er auch eine Technik entwickelt um auch an höher hängenden Beeren heranzukommen:

Etwas Anlauf nehmen, möglichst hoch in den Busch springen, mit der Pfote einen Ast herunter angeln, drauf steigen und sich die Johannisbeeren schmecken lassen.

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Aus dem Urlaub zurück

Jul 302012

Seit einer guten Woche sind wir nun aus dem Urlaub zurück. Die Wäscheberge sind bewältigt, der Wohnwagen nahezu ausgeräumt und geputzt, und das Whippchen nun auch wieder im Alltagstrott angekommen.
Mal wieder Zeit für ein paar Bilder.

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Urlaubslogbuch - Tag 13

Jul 212012

geschrieben von Flet

Urlaub kann doch auch ab und zu mal schön sein. Vorgestern durfte ich dem Nachbars-Hundi etwas näher kommen. Der Nachbars-Hund ist eine kastrierte Mischlingshündin (Belgischer Schäferhund x griechischer Windhund) die keine intakten Rüden kennt. Es wäre alles so einfach gewesen, aber davor gab's ein riesen Palaver zwischen den Leinenträgern. Mensch, das habe ich doch schon aus großer Entfernung gesehen, dass sie sehr lieb ist und ich mich mit ihr verstehe. Dann kam wieder dieses große ewig lang dauernde Zinober mit vorsichtig an der Leine parallel laufen. Man, die Leinenträger verstehen doch auch gar nichts. Ich habe dann gleich mal einen unachtsamen Moment ausgenutzt und mit Bella das Spielen angefangen. So geht das! Das Vorspiel hätten sich die Leinenträger getrost sparen können. Ach war das schön, auch wenn ich Bella einmal ganz klar sagen musste, wann Schluss ist. Aber immerhin weiß sie jetzt, wie das mit intakten Rüden läuft.
Zurück im Wohnwagen habe ich dann mal wieder das gemacht was ich am besten kann: Schlafen.

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Lange konnte ich leider nicht schlummern, da suchten doch meine Leinenträger ganz hektisch an ihrer komischen klappbaren Tippkiste nach einer Adresse. Wie ich so mit bekam, ging es schon wieder um Campingzubehör. Ich hatte aber diesmal nicht den Eindruck, dass an unserem Wohnwagen etwas kaputt gegangen sei, wie in den letztjährigen Urlauben. Gut, also wieder ins Auto und ab nach Heidelberg zu einem Camping-Shop. Dort angekommen verschwanden die Leinenträger zunächst im Laden und kamen dann mit seltsamen Gestellen in der Hand zurück. Sie hantierten ganz geschäftig an unserem Auto. Man, nicht mal hier hat man mal 5 Minuten Ruhe um zu dösen. Ich glaube, sie nennen die Gestelle „Caravan-Spiegel“. Schlussendlich haben sie die Dinger wohl gekauft und wir fuhren wieder zurück. Ich hatte langsam schon richtig Hunger.
Kaum waren wir auf dem Campingplatz zurück hantierten die Leinenträger wieder mit den komischen Gestellen am Auto rum. Irgendwann waren sie dann fertig und mir hing der Magen in den Kniekehlen. Meine Leinenträgerin hat mich dann falsch verstanden, „ja, ich habe Hunger!“ - „nein, ich muss nicht Gassi!“. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Einfall gar nicht so schlecht war. Da saß doch tatsächlich eine junge Ratte mitten auf dem Weg 2 Meter von mir entfernt. Ein großer Satz, kurz mal ordentlich durchgeschüttelt und ich hatte mir mein Abendessen selbst besorgt. Eigentlich hatte ja meine Leinenträgerin dann doch recht, ich muss mal. Nun wieder zu Plan A, „ich habe Hunger und esse jetzt was!“. Mit 3 großen Happen war die Ratte dann auch weg.
Jetzt konnte ich meinem ursprünglichen Plan nachgehen: Schlafen.

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Urlaubslogbuch - Tag 10

Jul 182012

geschrieben von Flet

Irgendwie scheinen meine Leinenträger und ich den Unsinn anzuziehen. Jetzt fangen schon andere Tiere hier in der Gegend an, seltsame Dinge zu tun. Ich wollte es ja zunächst gar nicht recht glauben. Aber da schlüpfte doch tatsächlich ein Flattertier in unser geschlossenes Vorzelt und flog munter in den Wohnwagen. Das Rotkehlchen streifte meinen Leinenträger mit ordentlich Schwung am Kopf. Besonders schlau, schien es nicht zu sein. Sogar ich weiß, dass man zu einer geschlossenen Dachluke nicht raus kommt. Nachdem mein Leinenträger das Flatterdings in den Schlafbereich verfolgte habe ich mich erst mal zurück gehalten und mich in die Jagd nicht eingemischt. Hätte ich das aber besser mal gemacht. Wie kann man sich nur so doof anstellen wie mein Leinenträger? Macht der doch glatt die Dachluke auf und das Flatterdings entfleucht. Ich wollte es ja noch im letzten Moment mit einem waghalsigen Sprung auf den Tisch und dann weiter in Richtung Dach abfangen, aber leider hat das nicht rechtzeitig geklappt. Aus Dankbarkeit hat das Flattertier dann noch meiner Leinenträgerin auf den Laptop gekackt, welcher unter der Dachluke stand.

Da ich eh schon wieder bei dem Thema Unsinn meiner Leinenträger bin: Bislang war es eigentlich immer sehr entspannt wenn meine Leinenträger zum Abendessen in eine Wirtschaft gehen. Alle rein ins Auto, zur Wirtschaft fahren, Körbchen ausladen, rein gehen, alles super. Aber was war da gestern Abend los? Meine Leinenträger fuhren – in meinen Augen – ziellos durch die Gegend. Sie suchten eine Gaststätte, die nicht nur Pizza und Pasta hat. Es scheint hier in jedem Ort fast ausschließlich italienische Gaststätten zu geben. Schließlich nach ca. 1 ½ Stunden haben sie dann doch noch eine Gaststätte gefunden. An der Gaststätte sind wir gleich als wir losfuhren vorbeigekommen. Ich hatte zwar im Wohnwagen noch reichlich gegessen, aber trotzdem ganz schön Kohldampf. Als wir dann wieder auf unserem Camping-Platz waren, waren wir natürlich wieder prompt viel zu spät dran, die Schranke nicht mehr geöffnet und konnten nicht bis zu unserem Stellplatz durchfahren. Also draußen geparkt und reingelaufen. Meine Leinenträger kamen aber nur bis zur allerersten Parzelle, die Parzelle des Schrankenwärters. Da war ganz schön Party und es wurde viel gelacht. Der Schrankenwärter war im Wohnwagen, aber ein anderer Hund war noch dort, eine Schnauzermischlings-Dame. Ich fand sie total interessant, aber leider war sie an mir wenig interessiert. Woran das bloß liegt? Vielleicht war ich ihr ja zu jung. Dann entdecke ich etwas tolles auf dem kleinen Tisch in der Mitte der lustigen Truppe: ein Erdnussflips. Kurz geschnüffelt und schon war's weg. Hihi..... Meinen Leinenträger versuchten sich schon von anfang an loszueisen, weil es ihnen inzwischen einfach zu kalt war. Aber immer wieder wurde dann über uns Vierbeiner gesprochen und über unsere Marotten. Tzz, als ob ich Marotten hätte. Grundsätzlich habe ich ja nichts dagegen, wenn meine Leinenträger über Whippets Auskunft geben, aber müssen hier immer meine kleinen peinlichen Jugendsünden Preis gegeben werden? Hey Leinenträger, mir ist kalt und ich habe Hunger! Ich will jetzt in den Wohnwagen. Ich hatte schon gedankenmäßig den Kopf in meinem Napf und konnte meine 2. Abendmahlzeit schon schmecken.
Jetzt muss ich dann doch mal meinen Leinenträgern ein großes Lob aussprechen, da gab' es doch am Abend noch ein richtig leckeres Abendmahl. Daraufhin habe ich mich dann gemütlich zur Nachtruhe gebettet.
Heute begann der Tag schön ruhig mit einer kurzen Morgengassirunde. Mittags wollte ich mich dann zu meinem Mittagsschläfchen weglegen, da schrecken mich meine Leinenträger hoch zu einem Waldspaziergang.

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Ich habe es schon wieder getan: Diesmal sind aber die Vorderläufe beim Gas geben überkreuzt!

Urlaubslogbuch - Tag 8

Jul 162012

geschrieben von Flet

Meine Leinenträger haben sich gestern wieder ziemlich seltsam verhalten. Ich dachte schon, wir fahren nach so kurzer Zeit wieder heim, da meine Leinenträger das Vorzelt ausgeräumt haben. Dachte ich. Aber alles war noch drin, bis auf die Teppiche. Ich musste im Wohnwagen bleiben, aber konnte mir das seltsame Treiben aus Poleposition ansehen.
Die Teppiche haben sie erst schräg gehalten und es hörte sich an, als würde man eine 10-Liter Gieskanne Wasser auskippen. Dann wurde das Vorzelt damit verdunkelt, Sinn? Sie standen vor dem Zelt und befummelten die Teppiche von Zeit zu Zeit. Was tun die denn da? Ich habe garantiert nicht drauf gepinkelt. Ich muss aber zugeben, heute Morgen als mein Leinenträger mit mir Gassi war, waren die Teppiche sehr nass. Ich betone, ich war es nicht!! Sie sahen sich die Teppiche sehr genau mit dem Händen an.
Meine Leinenträger sprachen irgendetwas von: „...werden schon wieder trocken werden...“ und „...so durchnässt waren die bisher noch nie...“. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Sie tun ja fast so, als wäre da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen. Ob die Nässe wirklich der Regen war, der ins Zelt gedrückt hat? Oder ob es die Schrankenwärter-Töle war, die an dem Baum neben dem Zelt wahre Unmengen gepinkelt hat und es daher ins Zelt gelaufen ist? Ich tippe ja eher auf letzteres, denn ich bin Sherlock-Whippet.
Aber gestern ließ sich doch tatsächlich noch kurz die Sonne blicken und ich durfte wieder zur unbewirtschafteten Wiese und meinen Geruchssinn auf Mäuse schulen. Ist schon klasse, diese Mäusegeruchstrainingsstunde. Die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn, sind ja bekanntlich fließend. Leider traf ich die Maus in ihrem zu Hause diesmal nicht an, schade, ein weiteres Zusammentreffen hätte mich sehr gefreut. Ich bin der Maus extra ein großes tiefes Stück entgegen gekommen, aber da war nichts zu machen. Zum Glück konnte ich mir es diesmal sparen, meine „Maus-aus-dem-Loch-pusten“-Technik anzuwenden, hatte ich immerhin nicht 3 Kilo Erde in der Nase.

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Urlaubslogbuch - Tag 6

Jul 142012

geschrieben von Flet

So nun melde ich mich wieder zu Wort. So langsam sickert der Urlaub auch bei mir durch, ich entspanne mich so richtig und schlafe fiel. In meinen wachen Phasen erlebe ich dann aber so einiges hier auf dem Campingplatz.
Meine Leinenträger sind totale Verräter. Sie haben sich mit dem Herrchen des Schrankenwärters unterhalten. Und haben dann von dem auch noch kleine Dosen in die Hand gedrückt bekommen und daraus getrunken. Sie fanden es total lustig, vor allem waren sie danach lustig.
ANMERKUNG: Der Camping-Nachbar hat Williamsbirn-Schnaps mit Birnen selbst eingelegt und dann 2 cl eingedost.
Meine Highlights der letzten Tage waren ein schöner Spaziergang zu einer Kapelle auf einem Hügel (für mich weißblauen bayrisch-schwäbischen Whippet ist ein Berg was anderes). Da oben war es echt schön, auch wenn ich mit idyllischer Aussicht wenig anfangen kann, aber Hauptsache ich konnte meine Leinenträger mit dem Hügelmarsch glücklich machen.
Ein weiteres Highlight gestern:
Am Campingplatz grenzt eine unbewirtschaftete Wiese an, die über und über mit Mäuselöchern voll ist. Ich durfte doch tatsächlich, beziehungsweise so schnell konnten meine Leinenträger gar nicht gucken, wie ich den Mausbau ausgebuddelt hatte. Ich sah danach zwar aus wie ein in Schlamm gesuhltes Warzenschwein, aber die Maus war ruckzuck tot. Ich habe mir da eine spezielle Technik angeeignet, wie man eine Maus sehr schnell aus dem Bau bekommt. Einfach das Mauseloch weitgenug ausgraben, dann einige Male kräftig reinpusten und schwupp läuft am Notausgang die Maus raus. Meine Leinenträger hat es an das Kindermärchen mit den Schweinchen und dem Wolf erinnert, wo der Wolf das Haus der Schweinchen wegpustet. Meine Leinenträger haben während meiner Buddelei auch ziemlich geprustet, einerseits weil ich sehr viel Erde durch die Luft geworfen habe und andererseits weil sie wohl meine Technik sehr lustig fanden.
Das Wetter ist hier ist seit einigen Tagen nicht das beste, ins Vorzelt kann man nicht wirklich, weil die Teppiche immer noch nass sind. Es regnet immer wieder und stürmt. Ich als Windhund mag Wind so rein gar nicht.
Das Wetter hier ist so eklig für mich Whippet, dass mir das Kissen, das ich geschenkt bekommen habe gerade richtig kommt. Meine Leinenträger sind im Urlaub immer sehr spendabel und haben mir ein 80 cm x 80 cm Kissen gekauft, dass als Körbchenersatz für's Vorzelt gedacht war. Da der Teppich aber dauernass ist, liegt das Kissen entweder auf der Sitzgruppe oder in einem der Betten. Sie haben mich heute schon fast verzweifelt gesucht, dachten schon ich hätte selbstständig die Tür geöffnet, wäre irgendwie aus dem Vorzelt rausgekommen und hätte mich auf die Pirsch begeben. Bis sie mich dann unter meinem neuen riesen Kissen gefunden haben, hat es etwas gedauert. Das ist ein prima Versteck für verregnete, kalte und windige Tage. Da muss ich mir das grausame Wetter nicht anschauen.
Gestern fand ich sehr schade, dass ich als Hund nicht fliegen kann. Es saß ein Spatz auf der großen Dachhaube über dem Esstisch und guckte frech in den Wohnwagen. Hätte ich eine Möglichkeit gehabt an den Spatz ranzukommen, hätte ich es definitiv versucht.
So jetzt kommt hier gerade die Sonne raus - jetzt geht es raus!

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Urlaubslogbuch - Tag 3

Jul 112012

geschrieben von Flet

Hey ihr Blog-Leser da draußen, was soll ich euch heute erzählen? Meine Leinenträger haben sich an diesem gewittrigen Regentag mit einem neuen Volkssport beschäftigt: Das Überbieten untereinander des tollpatschigen Unsinns.
Vergangenen Abend haben sich meine Leinenträger eine laut knallende Flasche mit roter sprudelnder Flüssigkeit geöffnet und sich damit in unserem zusätzlichen Raum zurückgezogen – das Vorzelt. Es hätte sehr gemütlich sein können, hätten meine Leinenträger das mit der Sekttaufe des Tischs richtig verstanden. Ich dachte immer, man müsste eine Sektflasche dagegen schlagen, und nicht nur die Gläser umwerfen, dass die Taufe gültig ist. Zu allem Überfluss, was für ein Wortspiel, hat mein Leinenträger nicht nur den Tisch, den Vorzeltteppich und den Stuhl meiner Leinenträgerin getränkt, sondern auch meine Decke im Körbchen. Das seltsamste an der ganzen Sache war, dass meine Leinenträgerin dann auch noch eine 10-Liter Gieskanne mit Wasser über ihren Stuhl gekippt hat. Morgens roch' es im Vorzelt wie in einer Schnapsdestillerie. Aber nochmal kurz zum Abend zurück.
Heutzutage besitzt ja fast jeder Zweibeiner ein kleines fiependes Kästchen, dass sie sich gelegentlich ans Ohr drücken und reinsprechen. Sie haben auch immer ein weiteres kleines Kästchen dabei, dass hin und wieder warm wird, welches mit dem fiependen Kästchen verbunden wird. Die Menschen nennen das Handyakku laden. Nur sah' es sehr lustig aus, als meine Leinenträgerin über 5 Minuten versuchte das fiepende Kästchen mit dem gelegentlich warmen Kästchen zu verbinden. Sie hat geflucht wie ein Bürstenbinder und schlussendlich alles in die Ecke geschmissen. Mein Leinenträger hat etwas gebrabbelt von: „...die junge Generation Technik...“ und „...Frauen und Technik...“. Er hat sich dann der Sache angenommen, steckte das Kabel einfach ins Handy und es funktionierte. Die Leinenträgerin knurrte frustriert vor sich hin.
Meine Leinenträgerin scheint momentan den tollpatschigen Unfug gepachtet zu haben, denn sie machte damit gleich weiter: Rein ins Bad, mehrmaliges Zischen, T-Shirt anziehen, laut fluchen und T-Shirt ausziehen, neues T-Shirt anziehen, noch lauter fluchen, T-Shirt wieder ausziehen und ein neues anziehen. Völlig unverständliches Verhalten, aber der Deo-Geruch aus dem Bad war gut.
ANMERKUNG DER LEINENTRÄGERIN: Weiße Deo-Flecken auf schwarzen T-Shirt's sehen schrecklich aus!
Gerade wurde alles ruhiger, denn es wurde gefrühstückt, dann habe ich mich auf einen trockenen Stuhl ins Vorzelt zurückgezogen.

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Urlaubslogbuch - Tag 1

Jul 092012

geschrieben von Flet

Also meine Leinenträger sagen ja, es sei Erholung wenn man in den Urlaub fährt, aber ich sehe das anders. Was ich nun alles zu tun habe.... Puh!! Statt in der Früh gemütlich im Garten sein Geschäft zu verrichten, wird man hier erst mal angeleint, aus dem warmen Bett und Wohnwagen gezerrt, und dann darf man nicht mal an jeden Baum pinkeln. Man ist das nervig, meine Leinenträger sagen, ich soll hier vorbildliches Verhalten zeigen, denn es seien genug unerzogene Hunde auf dem Campingplatz. Dummerweise muss ich ihnen da leider Recht geben. Ganz vorne auf dem Platz, meinte so ein Randal-Köter Schrankenwärter spielen zu müssen und eine Eingangskontrolle durchzuführen. Is scho' recht. Der Rüde macht das nach dem Motto: „Erst knurren und kläffen, dann fragen...“. Ich kann mir manch leise knurrenden Kommentar zu dem Rüden nicht verkneifen. Denn ich habe festgestellt, dass mit ihm auszudiskutieren, ist sinnlos.
Nun habe ich etwas Zeit mich wieder auf's Ohr zu hauen, da meine Leinenträger gerade frühstücken. Doch was geht denn hier ab? Da bekomme ich doch glatt ein Kalbsleberwurstbrot in mundgerechten Happen serviert. So langsam ist der Urlaub gar nicht mehr so anstrengend. Dachte ich. Gerade wollte ich mich wieder weglegen, geht das mit der Anleinerei schon wieder weiter. Ich fand mich im Auto wieder. Die Devise hieß, einkaufen fahren. Das ist immer superlangweilig – die Leinenträger verschwinden in Geschäften und ich muss warten. Aber immerhin kann ich dann eine Runde schlafen. Ahh, da sind sie ja nun wieder am Auto. Aber was sehen meine müden Whippetaugen? Die haben doch tatsächlich für mich Spielzeug gekauft.<BR>Wieder im Wohnwagen angekommen habe ich das Spielzeug auf Herz und Nieren getestet.

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Was soll Whippet da noch sagen...

Jun 042015

geschrieben von Flet

Immer diese Neuerungen... Den Garten kann man noch nicht richtig nutzen (immer noch kein Zaun), dafür habe ich einen Balkon. Da kann man zwar nicht rumtoben, aber sich bestens die Sonne auf den Pelz brennen lassen.
Und am aller wichtigsten: Den Nachbarshund hat man auch hervorragend im Blick.

Das mit dem Nachbarshund ist eh so eine Sache. Ich kann den einfach nicht riechen und er ist unglaublich nervig, denn er bellt den lieben langen Tag. Ich genieße jeden Tag, wo der Hund samt Leinenträger nicht da ist. Ruhe ist ein unbeschreiblich hohes Gut. Wobei so ganz ungerecht darf ich ja nicht sein: Seit wir hier eingezogen sind, kläfft er nicht mehr so unendlich viel. So komme ich dann ab und zu doch noch zu einer Mütze voll Schönheitsschlaf.

Irgendwie habe ich inzwischen den Überblick über alle Projekte des Leinenträgervolks gänzlich verloren. Das grundlos Dinge hin und her geschleppt werden, daran habe ich mich ja schon gewöhnt, genauso wie das Sachen die lange weg waren, plötzlich wieder auftauchen. Aber im großen und ganzen bin ich hier hochzufrieden, denn soviel Platz zum Rumtoben hatte ich in den eigenen vier Wänden noch nie. So langsam habe ich den Eindruck, dass sich etwas Ordnung im Umzugschaos einstellt.
Zum Abschluss des kleinen Zwischenberichts, muss ich nun noch etwas nachtreten. Eigentlich sind meine Leinenträger ja handwerklich sehr geschickt, warum sie dann aber den Zaun nicht selbst bauen kann ich echt nicht verstehen. Die Herrschaften die das machen sollen, haben das mit dem Zaun wohl noch nicht so richtig drauf. Denn Zaun geht doch nach oben, aber alles was ich bisher sehe sind Löcher im Boden. Da kann ich nur ungläubig mit meinem Whippetköpfchen schütteln. Bei solchen Fehlleistungen würden sich die Zweibeiner sonst ziemlich aufregen, aber nichts - sie freuen sich sogar noch darüber! Täglich kontrolliere ich die 28 Löcher, ob sie mir nicht doch ein Häschen oder einen Maulwurf da reingesetzt haben. Bisher absolute Fehlanzeige. Dafür lebt bei den Nachbar ein riesiger Mutanten-Hase (ein stattlicher Stallhase) und eine Katze. Die zwei spielen sehr gerne miteinander Fangen. Ich würde ja zu gerne mitspielen, aber da sind meine Leinenträger wieder absolute Spielverderber... Ein bisschen Spaß müsste doch sein!!

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Kurz-Trip über Pfingsten

Mai 292012

Das war mal wieder eine Aktion für Kurzentschlossene. Seit vergangenen Mittwoch überlegten wir hin und her ob wir spontan Pfingsten im württembergischen Allgäu verbringen. Donnerstag haben wir uns dann für einen Camping-Platz bei Leutkirch entschieden. Samstagmorgen zogen wir los.

Die Zufahrt zum Platz war mehr als nur abenteuerlich. Sie führte über einen ca. 3 km langen kurvigen, geteerten Feldweg. Die Kurven waren gar nicht mal das Problem mit einem 14-Meter langen Gespann, sondern die zahlreichen Senken und Kuppen in der Strecke. Wir haben nur gehofft, dass uns niemand entgegen kommt, vorallem kein ähnlich langes Gespann.
Auf dem Platz angekommen, war das Flaggschiff schnell aufgestellt und die Entspannung konnte beginnen.

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Erstmal einen Überblick verschaffen und nach anderen Hunden Ausschau halten.

Wir haben die Pentax zwar on Board gehabt, aber am zweiten Tag war das Wetter nichts besonders, stark bewölkt grau in grau. Der Platz lag direkt an einem Moorsee, der bei Flet keine Begeisterungsstürme auslöste: a) Wasser und b) sinkt man mit den Pfoten in die seltsame braune Masse die am Ufer liegt ein.
Dafür waren wir mit ihm in dem großen Waldstück vor dem Platz unterwegs. Überwiegend machten wir abends Spaziergänge, wenn es nicht mehr so drückend schwül war und der Wald bot angenehme Kühlung. Zum Glück kreuzte kein Wild im Wald unseren Weg, zu schnüffeln gab es für Flet dennoch genug.

So vergingen die 2 einhalb Tage wie im Flug...

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In der lieblings Kuscheldecke vergraben und platt nach dem Waldspaziergang, schlummert es sich doch angenehm.

Lebensfreude pur

Jul 012015

Heute Morgen ging mir beim Fotografieren der folgenden Bilder das Herz auf. Flet strahlt vor Lebensfreude nur so, seine fliegenden Ohren und der Gesichtausdruck sprechen für sich.
Seine permanent gute Laune, seine pfiffigen Ideen und der Schalk im Nacken freuen uns unglaublich. Täglich sehen wir, dass wir die vollkommen richtige Entscheidung mit dem Umzug getroffen haben.
Gesundheitlich geht es ihm sehr gut.

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Flet's private Rennstrecke ist eröffnet

Jun 132015

Gestern wurde der Zaun fertig und Flet musste sofort durchstarten. Das Geschirr war noch eine Sicherheitsmaßnahme.

Leider wurden die Bilder nicht so gut, wie ich es mir gedacht habe, aber das mitunter dem nicht besonders gutem Abendlicht geschuldet. Trotzdem kann man - so denke ich - erkennen, wieviel Spaß Flet auf seiner 1.000 qm-Rennstrecke hatte.

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Meine hauseigene Badeanstalt

Jul 042015

geschrieben von Flet

Meine Zweibeiner sind doch immer für einen Einfall gut...
Gestern bei der Bullenhitze nehmen sie mich mit in den Baumarkt. Das zweite Mal überhaupt, dass ich mit durfte und dann auch noch in meine Lieblings Abteilung: die Gartenabteilung. Da duftete es zu verführerisch aus den ganzen Rindenmulch- und Erdsäcken. Aber nirgends durfte ich das Beinchen heben.
Sie haben sich entschieden, es wird ein riesiger Karton und jede Menge Kleinkram auf einen Wagen geladen und ab zur Kasse. Die Kassiererin fand mich total süß und ich wurde geknuddelt. Das gab gleich noch einen Pluspunkt für den Baumarkt, auch wenn ich das Beinchen nicht heben durfte. Ab in's Auto, Klimaanlage an und nach Hause.
Es folgte ein ca. einstündiges chaotisches Gewurschtel auf der Terrasse mit jeder Menge Geklirre von Metall. Meine erster Gedanke war: Bauen die nun unser neues Vorzelt auf der Terrasse auf? Plötzlich höre ich Wasser rauschen, stundenlang. Wasser mag ich ja nicht so wirklich, dass ist mir einfach suspekt.
Jetzt stellt euch vor, ich werde angehoben und in eine Wanne mit Wasser bis zur Brust gesetzt. Da drin rumlaufen ist ja mal ganz lustig, hoffentlich kommt da nicht noch mehr...

Heute höre ich wieder jede Menge Wasser rauschen. Es herrschst etwas Aufregung, aber Wasser konnte ich nirgends erspähen. Dann machen meine Leinenträger eine blaue Plane von dem Monster-Aquarium [Anmerkung der Leinenträger:< Noch gänzlich ungechlort, als Flet schwimmen durfte.] Mir schwant schlimmes. Bis ich überhaupt begreife was da vor sich geht, paddel ich schon durch's kühle Nass. Ich wusste überhaupt nicht, dass ich schwimmen kann.

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4,00 m lang, 2,11 m breit, 0,81 m tief - 6.000 Liter Wasser

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Ungeplante Begegnung mit der Nachbarskatze

Mai 132012

Seit diesem Wochenende haben wir neue Nachbarn bekommen.
Ich hatte schon im Vorfeld die neuen Nachbarin über das Verhältnis von Flet zu Katzen sehr offen aufgeklärt.
Sie sagte, dass ihr Kater die erste Zeit in der Wohnung bleiben wird, der Eingewöhnungsphase wegen.

Auf Flet ist absolut verlass!

Gerade eben wollte er in den Garten und ich schaue was er draußen tut. Sehe dann nur, dass der neue Nachbarskater ca. 1 Meter buckelnd vom Zaun entfernt sitzt. Flet geht am "Zaun" hoch. Unser Zaun ist ja kein fester Zaun im eigentlichen Sinne, sondern besteht aus reversiblen Teichschutzgittern. Vorteil, der Zaun ist sehr nachgiebig und Flet springt nicht drüber.
Wobei ich mir bisher nicht zu 100 % sicher war, ob Flet nicht doch versuchen würde, über den Zaun zu kommen, wenn ein sehr attraktiver Reiz davorsitzt.

Ich bin gerade total stolz auf Flet, dass er die Katze nur kurz angebellt hat, nicht mal ansatzweise versucht hat über den Zaun zu springen und sich absolut problemlos wegnehmen (klar war seine leichte Gegenwehr mit gewisser Kraft und Vehemenz verbunden) ließ. Aber alles in allem hat er sich gut vom dem Reiz ablenken und wegführen lassen!

Gürkchen auf dem Baum

Jul 172015

Karlsson vom Dach 

Nur gut, dass mich die Serie "Karlsson vom Dach" als Kind nie interessiert hat. Könnte Flet kindlich denken, hätte er sich sicherlich gerne des öfteren einen Propeller auf dem Rücken gewünscht und würde dann seine Pläne mit diesem Hilfsmittel einfach in die Tat umsetzen können. Gestern hätte er sich bestimmt sehnlichst diesen Propeller gewünscht.
Wir schreiben einen entspannten, lauen Sommerabend. Der Apfelbaum spendet wohltuenden Schatten, darunter eine große Decke, ein gutes Buch und ein tiefenentspannter Whippet im Düddel- und Schnüffelmodus. Soweit so idyllisch.

Regel Nr. 1:
Habe immer - auch im Garten - ein Halsband am Hund, denn es kann sich noch als äußerst nützlich erweisen! [Regel-Check: Mistake!]

Regel Nr. 2:
Drehe niemals Deinem Whippet auch nur für 5 Minuten den Rücken zu! [Regel-Check: Mistake!]

...es kam wie es kommen musste.
Die junge Mieze der Familie M. schlüpft unter dem Maschendrahtzaun durch und meinem tiefenentspannten Whippet haut es die Sicherungen raus. Es scheint der Jagdmodus im eigenen Garten zum großen Glück für Gürkchen noch stark vom "Spiel-und-ich-bin-ja-so-entspannt"-Modus überlagert zu werden. Gürkchen rennt in blanker Panik am Zaun entlang, findet aber offensichtlich die Stelle nicht mehr, wo sie hereingekommen ist - Flet hinterher, den Kiefer schon kurz vor der Luxation geöffnet und um 20 cm an Gürkchen dran. Ich rief Flet in einem Drillinstructor-Ton ab. Oh Wunder - er brach für einige Sekunden die Jagd ab - ich war Stolz wie Bolle. Oh nein, Gürkchen schlägt einen Harken und versucht an Flet vorbei zu kommen. In diesem Punkt merkt man deutlich, dass sie mit einem Hasen aufwächst. Mir schießt noch der Gedanke durch den Kopf, dass das nun die schlechteste Idee ist die man einem Whippet gegenüber haben kann, einen Harken zu schlagen und auf ihn zu zurennen. Flet schneidet ihr den Weg ab und ist wieder auf 20 cm dran. Ich rufe ihn wieder ab und es klappt abermals - meine Begeisterung ist schier grenzenlos - vorallem als ich sehe, das Gürkchen sich in den Apfelbaum rettet. Puhh, kurz einen Moment durchatmen.

11833 - Ein Fall für die Helferline

Familie M. war im Haus - also blieben meine Rufe erfolglos. Gut, dass ich immer ein Telefon im Garten dabei habe - denn man weiß ja nie! Nur die Nummer der Familie M. hatte ich vorsichthalber mal nicht eingespeichert. Also bleibt nur die 11833. Dem netten Mitarbeiter des Call-Center's schnitt ich sofort das Wort ab, als er seinen Sermon: "Herzlich Willkommen bei der 11833, der Auskunft der Deutschen Telekom, vielen Dank für Ihren Anruf..." aufsagen wollte. Arg verblüfft, dass der Anrufer offensichtlich schnell eine Telefonnummer brauchte und eine Katze auf dem Baum mit Windhund darunter hatte, rang dem netten Herren ein mitfühlendes "...das klingt gefährlich, hoffentlich passiert den Tieren nichts..." ab. Nein, Flet passiert mit Sicherheit nichts, aber sollte Gürkchen in ihrer blanken Todesangst (sie hechelte inzwischen nur noch und sparte sich schon etwaiges Gefauche) vom Baum fallen, haben wir ein anderes Problem. Ich sagte dem Herren der Helferlein auch, dass er sich sparen kann die Telefonnummer ansagen zu lassen, er soll mich sofort verbinden. Ich erreichte Frau M. und schilderte die Lage mit den Worten: "Komm mal ganz schnell rüber, Gürkchen sitzt auf dem Apfelbaum und Flet steht darunter...".

Zaun-Hürden-Lauf

Wie schon vor einigen Tagen zuvor wurden die Beine in die Hand genommen und über die 2 Zäune gehechtet. In der Zwischenzeit ärgerte ich mich ohne Ende, dass Flet kein Halsband dran hätte, denn dann wäre es ja zu einfach gewesen einen knurrenden und sich im Jagdmodus befindlichen Whippet in's Haus zu buxieren. Innen krakelte Flet während der Rettungsaktion vor sich hin.<BR>Gürkchen hechelte immer noch und wirkte schwer geschockt.

Eine Bauleiter

Gürkchen wollte einfach nicht den Baum verlassen, auch nicht als Frauchen ihr ein Stück entgegen gekletterte. Weder an den Ästen rütteln noch an den tiefhängenden Ästen ziehen brachte etwas. Eine Leiter muss her... 2 Minuten später stand eine Bauleiter am Baum und Gürkchen war schnell in Sicherheit. Ihr Herz sah man durch das dicke Fell pochen. Flet hat sie nicht erwischt, sie hatte keine einzige Schramme - zum Glück! Den restlichen Abend hatte die kleine Katzen-Dame Hausarrest, Frau M. meinte einige Stunden später, dass sie lange gebraucht bis die Atmung wieder normal ging und sie muss tonnenweise Haare von sich geschmissen haben.

Und die Moral von der Geschicht'? "Trau niemals Deinem Whippet nicht...".

Misslungener Kletterversuch

Mai 012012

Als Günter gestern Abend von der Arbeit nach Hause kam, war Flet's Freude riesengroß - wie jeden Abend.
Günter setzte sich an den Esszimmertisch um noch eine Kleinigkeit zu essen. Flet sprang Günter vor Freude und um einen Begrüßungskuss zu verteilen in die Arme. Was Flet nicht bedacht hatte war, dass Günter sehr nah an der Stuhlkante saß und somit der Oberkörper einen ziemlich steilen Winkel hatte.
Flet konnte sich an Günter's Oberkörper nicht festhalten, geriet aus dem Gleichgewicht und kippte nach hinten weg. Günter versucht noch Flet's Fall zu bremsen bzw. aufzuhalten. Es ging alles so schnell, dass wir nichts mehr verhindern konnten.
Flet knallte aus ca. 1 m Höhe mit der Wirbelsäule parallel - zum Glück, sonst hätte es wesentlich böser ausgehen können - in die abgerundete Kante unserer HiFi-Schrank's. Er stand sofort auf, stand aber sichtlich unter Schock.
Flet ließ sich abtasten ohne ungewöhnliche heftige Schmerzäußerungen, dass ihm alles von der Lende bis zur Schwanzwurzel weh tat, stand ausser Frage. Die Reflexe waren soweit auch alle ok. Bei dem Sturz hat er sich das linke Knie aufgeschlagen, wo er eine ganz kleine Platzwunde und einen dicken Bluterguss hatte. Die Platzwunde haben wir nur desinfiziert, da sie für's Nähen oder gar Tackern viel zu klein ist.
Wir gaben ihm noch ein entzündungshemmendes Schmerzmittel und viele viele Streichel- und Kuscheleinheiten.

Heute ist sein Bewegungsablauf schon relativ flüssig, aber Prellungen brauchen leider, bis sie nicht mehr weh tun. Was wohl am unangenehmsten sein dürfte, dass er sich die Schwanzwurzel geprellt hat und es beim Wedeln wohl schon etwas weh tut.

Am Donnerstag haben wir einen Tierarzttermin - aus ursprünglich anderen Gründen - da werden wir das auf alle Fälle nochmal anschauen lassen.

Flet's neues 4-Sterne-Luxus-Appartment

Apr 212012

Vor wenigen Wochen haben wir unseren 2 Jahre "alten" Wohnwagen verkauft und uns einen neuen gekauft, der die Ansprüche und Funktionen erfüllt, die wir uns wünschen.

Gestern war es so weit und unser Neuer (ein Wilk Eterno 590 UE) fuhr beim Händler vor.

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Was man leider auf dem Bild nicht sieht, ist die Länge! Er hat eine Gesamtlänge von 8 Metern.

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Die Sitzecke. Es war reiner Zufall, dass die Sitzpolster die selbe Farbe habe wie Flet's Fell.

Colgate-Lächeln

Jun 162012

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Heute Morgen wurde Flet in Vollnarke gelegt, Zahnstein entfernt und abgeplatzter Zahnstein aus der Zahntasche des rechten Fangzahns geholt. Die kleine Beule die man noch über dem rechten Fangzahn sehen kann, ist schon deutlich besser.<BR>Wie ich mir das schon dachte, war Flet lang nicht so schnell wieder wach und fit, wie unsere Tierärztin Dr. Langenbeck sich das dachte.
Flet war supertapfer, denn es wurde am Vorderlauf ein Zugang gelegt, falls es zu Komplikationen kommen sollte. Komplikationen gab es natürlich keine.
Ich war absolut baff, als wir Flet nach ca. 1,5 Stunden abholten und er kein Stück wacklig auf den Beinen war und vor der Praxis erstmal ordentlich seine Blase entleert hat. Das er direkt nach einer Narkose pinkelt, ist immer bei ihm so eine Sache, dass kann immer ganz schön lange dauern, bis er dann geht.
So fit und vorallem laufsicher haben wir ihn bisher nie aus einer Narkose bekommen. Auf diesem Wege nochmal herzlichen Dank' an unsere Tierärztin!
Zuhause angekommen hat er sich dann auf die Terrasse in den Schatten ins Körbchen zurückgezogen und nochmal einige Stunden geschlafen.

Viele Updates im Rückstand

Mai 272015

Wo rennt nur immer die Zeit hin?
Wir haben soviel, worüber wir berichten wollen, aber die Zeit ist momentan Mangelware. Ich komme nicht einmal groß dazu Bilder zu machen. Wir haben aktuell so viele Projekte, die Zeit und Energie verschlingen.
Ab Juli geloben wir Besserung, denn ab da sollte es etwas ruhiger werden!

Uns geht es sehr gut, wir fühlen uns pudelwohl bzw. whippetwohl. Flet ist quietschfidel und erkundet seinen Garten nachwievor mit der Schleppleine. Mit viel Glück nur noch bis Ende der Woche/Anfang nächster Woche. Wenn unser Zaun fertig ist, gibt es auf alle Fälle ein Update.

Gewitterstimmung

Jun 132015

Diese phantastische Gewitterstimmungen haben wir vor einigen Tagen fotografieren können.
An den Bilder ist rein gar nichts bearbeitet.

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Leider kam an diesem megaheißen Tag dann kein Gewitter.

Herr Schröder

Jul 112015

Das Glück scheint uns seit Monaten äußerst gewogen zu sein...

Vor einigen Tagen muss sich Nachbars Herr Schröder (der Stall-Hase) in unseren Garten verirrt haben. Flet hätte mehr als nur seine wahre Freude gehabt und es wären ihm in Sekundenbruchteilen die Sicherungen durchgebrannt. Zum Glück war das nicht der Fall.
Unser netter Nachbar Herr M. nahm im wahrsten Sinne des Wortes die Beine in die Hand, spurtete durch den Nachbargarten rechts neben uns, hechtete hollywoodreif über 2 Zäune, packte Herr Schröder am Krawattel - der seelenruhig ausgestreckt Mitten im hohen Gras in unserem Garten liegt und Klee mapft - und beförderte ihn in hohen Bogen über 1,50 Meter Maschendraht.

Frei nach dem Motto: "Hast Du einen Windhund nebenan, zählt jede Sekunde um Deinen Hasen zu retten!".

Wir wurden hier in der Nachbarschaft, trotz unserer "jagdscharfen Bestie" hervorragend aufgenommen, denn wir haben - was Flets Jagdleidenschaft betrifft - von Anfang an mit absolut offenen Karten gespielt. Es klang wohl oftmals in den Ohren der Kleintierbesitzer brutal und radikal, wenn wir aufklärten, dass Flet zwar süß aussieht aber stille Wasser verdammt tief sind.

Nun weiterhin, auf eine gute Nachbarschaft!

Kurz-Trip über's Wochenende im Allgäu

Apr 302012

Der neue Wohnwagen war die vergangene Woche schnell gepackt und das Ziel hatten wir uns auch schon ausgesucht: der Hopfensee bei Füssen. Keine 60 km von uns entfernt, aber weit genug, um etwas abschalten zu können. Die vergangenen Wochen waren familär sehr turbolent und das ständig herumspringen der Gerüstbauer und Maler hat auch nicht unbedingt zur Entspannung beigetragen, obwohl wir nach Ostern 2 Wochen Urlaub hatten. Die Lieferung unseres Wohnwagen's hatten wir uns dann auch etwas schneller erhofft, und so fielen die 2 Wochen Urlaub komplett flach.

Vergangenen Freitag fuhren wir über's Wochenende nach Hopfen am See. Einfach etwas abschalten, die Seele baumeln lassen und entspannen. Das Wetter war ja traumhaft schön und lud zu Spaziergängen am Hopfensee ein. Wir hatten leider die Pentax nicht dabei, daher nur Handybilder und auch leider keine Bilder von den Spaziergängen.

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Flet nimmt ein Sonnenbad...

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Eingerüstet

Apr 302012

Seit nun mehr 3 Wochen ist unser Haus eingerüstet, damit die Fassade einen neuen Anstrich bekommen kann.
Unsere Begeisterung darüber hält sich stark in Grenzen. Unser Garten ähnelt immer mehr einem Urwald, da wir nicht mähen können. Flet nervt das alles gehörig. Kommenden Mittwoch wird endlich das Gerüst wieder abgebaut und wir können uns um die Rasenpflege kümmern.

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Zabou el Paar'o 17.05.1997 - 27.02.2012

Mär 062012

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Im Frühjahr 1999 lernte ich Herbert kennen und mit ihm Windhunde (Whippets und Afghanen). Ich war fasziniert von diesen schnellen und wunderschönen Hunden, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Ich war zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alt. Ich lernte eine völlig neue Welt kennen: Ausstellungen, Rennen und Coursing.

Zabou schloss ich sofort in mein Herz. Sie war 2 Jahre alt, als ich sie kennenlernt. Mit Zabou begann meine Whippetliebe und bis sich dann mein Traum erfüllte, einen Whippet mein eigen nennen zu dürfen, vergingen noch weitere 9 Jahre. Da meine Mutter gegen einen Hund war, traff ich mit Herbert die mündliche Absprache, dass seine Mädels auch meine Mädels sind.
Ich habe so viel tolles erlebt mit Zabou und den Afghaninnen Impala und Sonny, dass ich meiner Umwelt gehörig auf den Wecker ging, da es nur noch ein Gesprächsthema gab: Windhunde.

Vergangenen Montag ging Zabou mit fast 15 Jahren, nach schwerer Krankheit, über die Regenbogenbrücke.
Ich vermisse mein Mädchen sehr.
Ab und zu in den Ferien durfte Zabou mal eine Woche bei mir bleiben, oder auch mal über's Wochenende. Das war immer eine tolle Zeit.

Sie war eine begeisterte Bahnrennerin und hat für ihr Leben gerne apportiert. Apportieren konnte sie über Stunden und war kaum müde zu bekommen. Menschen die sie besonders gern hatte, denen sprang Zabou vorwahnungslos in Arme. Sie schlief - wie jeder Whippet - gerne im Bett. Ich weiß noch, als sie mal an einem Wochenende bei mir war, schlief sie in ihrem Körbchen ein. Aber nur so lange bis sie sicher war, dass ich schon schlafe und dann kroch sie vom Fußende in's Bett und robbte sich nach oben, bis sie mit ihrem Kopf neben meinem auf dem Kopfkissen lag. Wenn ich dann morgens die Augen aufschlug, lag sie noch genauso da, lachte mich mit hochgezogenen Lefzen an und drehte sich auf den Rücken mit der Aufforderungen: "Guten-Morgen-Knuddeln".
Zabou war immer gut gelaunt und voller Energie.

Sie ist neben Flet mein Lieblingswhippet. Ich vermisse sie sehr!

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"...wirf doch endlich das Stöckchen!"

Der Schelm...

Feb 122012

...mit verschiedenen Blitzeinstellungen fotografiert.

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Schade, dass der Grimassenwettbewerb bei Animagi schon vorbei ist - das Bild wäre passend gewesen. Naja, vielleicht gibt 2013 wieder einen Grimassenwettbewerb.

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Wir sind dafür, dass es nun lang genug Winter war und es ganz schnell Frühling wird!

Spielereien

Feb 022011

geschrieben von Flet

Vergangenen Monat lief ja mit Bilderuploads kaum etwas auf meinem Blog. Da dachte sich meine Leinenträgerin, machen wir doch mal neue Bilder. Gesagt - getan! Hätte ich nur nicht so eine Nullbockstimmung gehabt, wäre das ja alles prima gewesen.

Ja, und nun ärgert sich meine Leinenträgerin über die geringe Fotoausbeute. Tja selber Schuld, wie sagt man in Bayern so schön: Wenn i net mog - mog i net! 

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...die Bilder waren ein Kampf mit den bescheidenen Indoor-Lichtverhältnissen und der Kamera. Mein Papa will eventuell am Wochenende mal wieder Hand an die Kamera legen - dann kann ich euch versprechen, das die Bilder 100 %ig wieder was werden! Meine Leinenträgerin hat einfach so gar keine Ahnung von Indoor-Fotografie tztz.

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...zu diesem "Whippet-dahin-schmelz"-Blick konnte ich mich gerade noch so erweichen lassen.

Warum kann sie mich nicht einfach schlafen lassen?

Draußen: Eiskeller

Feb 022012

geschrieben von Flet

Momentan fühle ich mich draußen wie im Gefrierschrank, da möchte ich mich gar nicht lange aufhalten... Schon das tägliche Lüften empfinde ich als großes lästiges Ärgernis.

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...da mümmel ich mich am liebsten dick in meine lieblings Decke ein und will nichts sehen von der Welt!

Endlich wieder einsatzbereit

Jan 262012

Gestern kam die neue Festplatte und nun sind wir wieder einsatzbereit.

Nochmal herzlichen Dank an meinen Mann Günter, der inzwischen superviel Übung hat einen PC unter Windows 7 innerhalb von 4 Stunden komplett wieder fit zu bekommen mit allen wichtigen Programmen des täglichen Gebrauchs.

Es war leider nicht das erste Mal, dass wir meinen Rechner platt machen mussten. Aber nachdem nun das älteste Teil - die 5-6 Jahre alte Festplatte - getauscht ist, dürfte alles jetzt unproblematisch laufen.

Aktuell leider keine Update's

Jan 202012

Ich habe seit gestern Festplattenprobleme und momentan den Übergangs-Laptop meines Mann's unter Suse Linux.
So recht werde ich - nach über 10 Jahren ausschließlicher Windowsnutzung - mit Linux nicht warm und daher werden momentan nicht viele Update's kommen. Die neue Festplatte inkl. Zubehör ist bestellt, wir warten bis sie eintrifft und wir sie mit Betriebssystem in Betrieb nehmen können.
Ich hoffe, dass bis Mitte bzw. Ende nächster Woche wieder alles rund läuft und ich diesen Blog wieder wie gewohnt mit Updates versorgen kann.

Ein trauriger Jahrestag

Jan 122012

Genau heute vor einem Jahr, hatte ich den schweren Autounfall mit Flet.

Die Konsequenzen dieses Unfall's haben mich (in Form einer Führerscheinnachschulung, Probezeitverlängerung auf 4 Jahre und Zahlung des Bußgeldes) und Flet (der Angst vorm Autofahren hatte) fast das ganze Jahr 2011 in Atem gehalten.
Nun ist es ein Jahr her und aktuell ist es 13:10 Uhr.
Um 12:35 Uhr ereignete sich der Unfall. Ich kann leider immernoch die Bilder des Unfall's vor meinem inneren Auge abrufen. Aber seitdem hat sich einiges getan. Im Oktober habe ich an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining teilgenommen und ab April 2011 hatte Flet keine Angst mehr Auto zu fahren. Flet's Platzwunde ist mit der Zeit sehr gut verheilt, auch wenn dort nie mehr Fell nachwachsen wird. Das ist aber zweitrangig, denn das wichtigste ist, dass Flet und ich am Leben sind.

In einigen Windhund- und Whippetforum habe ich eine Diskussion angestoßen, über das Thema "Hundesicherung im Auto". Unter anderem hat auch Animagi, auf meinen Vorschlag hin, das Thema aufgegriffen, dass hier nachzulesen ist!

Ich verzichte bewusst darauf, nochmals Bilder von unserem Unfallauto zu zeigen.

Mir ging es im Januar 2011, kurz nach meinem und Flet's Autounfall nicht darum im Thema "Hundesicherung" zu belehren, sondern darum, dass sich jeder darüber Gedanken macht. Denn die Hundesicherung im Auto betrifft so gut wie jeden Hundebesitzer. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten den Hund zu sichern:
Durch eine Box auf der Rückbank, durch eine Box im Kofferraum, durch ein Gurtsystem, Trenngitter sowie Gepäckraumteiler und vieles mehr. Jeder sollte für sich eine Lösung der Hundesicherung finden.

Unsere Lösung heißt: Flet bleibt in der Fahrgastzelle (Rückbank) mit Gurtsystem (wenn wir das Gurtsystem gepimpt haben) gesichert.

Unser Unglücksrabe

Jan 102012

Dieses Jahr ist nun schon 10 Tage alt und wir hatten schon die ersten zwei kleineren Unfälle mit Flet.

Da mein Mann ja nun unter der Woche täglich außer Haus ist, ist natürlich die Freude bei unserem "Rüssel-Tier" (Rüssel-Tier daher, da er oft sehr tief schläft und manchmal leise vor sich hinschnarcht - im bayerischen "ruaßln". In's Hochdeutsche würde ich es mit "rüsseln" übersetzen) groß, wenn "Papa" nach Hause kommt. Er wird begrüßt, als sei er Jahre weggewesen! Aber nicht nur die Freude, sondern auch der Übermut ist dann groß und es kommt - wie sollte es bei Flet anders sein - zu kleineren Unfällen.
Vorgestern hat er sich so gefreut, dass er sich augenblicklich auf den Weg zu seinem Futternapf begeben wollte. Irgendwie hat er sich aber in seiner Flugbahn verschätzt und hat das letzte Eck' (der Couchtisch ist 8-eckig) unseres Couchtisches mit der Hüfte mitgenommen. Immer wenn Flet wohl merkt, upps, das war jetzt eine blöde Idee, gibt er keinen Laut der Schmerzäußerung von sich. Dafür hat man sofort auf der linken Seite kurz unterhalb des Hüftknochen's eine dicke Schwellung gesehen. Ab da war Laufen erstmal ganz schön doof.
Er bekam dann sofort Arnica-Globuli sowie Phlogamed (eine Salbe bei Prellungen aus Arnica und Kampfer). Ab da trat er wieder kürzer und der Übermut war natürlich sofort verflogen.
Der Schwellung konnten wir gut einhalt gebieten und dachten schon, gut das geht zurück, da er wieder runder vor sich hintippelte.
Wäre da nicht gestern gewesen...

Flet kommt aus dem Garten, nicht amüsiert über seine nassen und kalten Pfoten, und möchte den kürzesten Weg auf's Sofa nehmen. Welcher über die Armlehne führt. Er hatte aber seine nassen Pfoten, sowie die Prellung unterschätzt, bekommt beim Wegspringen keinen Druck auf die Hinterläufe (vorallem nicht auf den linken Hinterlauf, mit dem er bevorzugt abspringt), verliert das Gleichgewicht und knallt mit ordentlich Schwung auf den linken Hinterlauf. Die Stelle kurz unterhalb des Hüftknochen's die er tags zuvor getroffen hat, schwillt noch mehr an und auch der Oberschenkel wird dick.

Also die Phlogamed aus dem Kühlschrank geholt und eingecremt, und die Arnica-Globuli in erreichbare Nähe gerückt.

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Endlich Urlaub!

Aug 112015

geschrieben von Flet

Endlich Urlaub, nachdem ganzen Umzugsstress. Meinen Personal kann manchmal äußerst spontan sein, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Also auf geht’s Haus am Haken im Schlepptau und ab auf unserem Stamm-Campingplatz. Na werdet ihr endlich mit‘m Aufstellen der Kiste fertig? Ich hab Druck auf der Leitung. Na endlich geht es Gassi…
Was gibt es schöneres als alte Freudinnen wieder zu treffen?! Rosita, die süße Mix-Dame der Platz-Familie, musste ich erstmal ausgiebig begrüßen. Blöd, meine Blase drückt ganz schön. Ein kurzer Blick genügte mir um zu erkennen, dass in unmittelbarer Umgebung etwas herumsteht – erstmal volles Rohr dagegen Pinkeln. Upps, dass war ja gar kein Baum… Ohweia, dass gibt nun richtig Mecker! Ich hab Mama’s Bein angepinkelt. Ich geh‘ mal lieber besser schnell weiter zu einem echten Baum und stelle den Rest Wasser weg.
Gottseidank wurde das Malheur mit einer saftigen Portion Humor quittiert, dabei habe ich mich nur an den diesmaligen Urlaubslogbuch-Titel gehalten.
Bei der ersten Genuss-Runde über den Platz am Abend, erkannten meine Leinen-Bremser viele Gäste wieder. Interessanterweise wurde immer wieder nach mir gefragt. Sogar der Fahrer der Pizza-bring-Dose steckte mir ganz selbstverständlich ein Leckerli zu. Wusste gar nicht, dass man mich hier so sehr mag.
Am zweiten Tag packte mich die diebische Vorfreude: das neue Vorzelt wurde aufgebaut. Ich würde euch nun so gerne erzählen können, was alles schief ging, wie sich die Leinenträger in der riesigen Dachplane verhäddert haben und wer eine Stahlstange auf den Kopf bekommen hat… Aber nichts dergleichen passierte diesmal! Der einzige Lapsus kurz vor der Fertigstellung eine vertauschte Vorderwand. Schade, es hätte einfach viel, viel lustiger werden können. Zur Verteidigung der Pausenclowns muss ich sagen, dass das neue Vorzelt wirklich ein Tanzsaal-Format hat. Endlich funktioniert die Kombination riesiger Spielplatz und auch noch erhöht liegen und alles im Blick haben. Da haben sich die Zweibeiner nicht Lumpen lassen, ein Vorzelt über die komplette Wagenlänge zu kaufen.

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6,80 lang, 2,40 m tief

Das Jahr 2011 - turbolent, emotional und ruhelos

Dez 192011

Das Jahr 2011 war für uns sehr emotional und voller Höhen und Tiefen!

Das Jahr 2011 war gerade mal 12 Tage jung, da hatte ich mit Flet diesen schlimmen Autounfall in München. Einige werden sich sicherlich noch an die Bilder des Unfallwagens auf Flet's alter Homepage erinnern. Nun ist der Unfall schon wieder fast ein Jahr her und Flet hat glücklicherweise nur eine mittelauffällige Narbe am rechten Ellenbogen zurück behalten.
Kurz nach dem Autounfall, einige Tage nachdem Flet die Fäden gezogen wurden, prellte er sich ziemlich heftig seine rechte Schulter und hatte eine Woche später einen Hexenschuss. Wir begannen mit ihm mit Physiotherapie, die ihm gut half.
Mich machte es kurze Zeit später sehr stutzig, warum er plötzlich nur noch sehr beschwerlich aufstehen konnte und permanet Schmerzen am ganzen Körper zu haben schien.
Ein weiterer Besuch in einer anderen Tierklinik brachte dann Klarheit. Es war eine Knochenentzündung. Diese wurde mit 4-wöchiger Schmerzmittelgabe behandelt und heilte vollständig aus.
Wir hatten den Eindruck, die Turbolenzen dieses Jahres seinen überstanden, aber wir sollten uns noch gehörig irren. Kurz bevor unser erster Urlaub dieses Jahres vor der Tür stand, ließen wir nochmals Flet Blut beim Tierarzt untersuchen. Als wir auf dem Rückweg waren, schob' uns ja fast ein Reisebus von der Autobahn. Als wir dann bei der Polizei bei uns im Ort Anzeige erstatteten und das Gebäude verlassen wollten, wurde Flet von einem Border Colli-Rüden angefallen. Dank Günter's schneller eingreifender Reaktion konnte er schlimmeres verhindern. Der andere Rüde hatte die Absicht, Flet alle zu machen.
Es dauert danach einige Stunden bis Flet sich von diesem schlimmen Erlebnis erholt hatte.
Einen Tag später fuhren wir für wenige Tage in den Osterulaub. Es war erholsam, sonnig, warm und einfach sehr schön. Neue Kraft getankt spulten wir die 3 Wochen bis zu unserem nächstem Urlaub ab. Dieser war dann über Pfingsten - endlich kamen wir auch mal zur Ruhe. Flet war die ganzen 2 Wochen wie erschlagen und hat fast nur geschlafen.
Kaum aus dem Urlaub zurück, bekam Flet über mehrere Tage schlimme Bauchschmerzen. Wir behandeln erst homöophatisch, aber als auch das leider nicht mehr anschlug fuhren wir zum Tierarzt. Flet bekam eine Sedierung und der Bauchraum wurde geröngt.
Die angebliche Diagenose war niederschmetternd: ein männerhandgroßer Tumor im Bauchraum. Die darauffolgende Nacht war tränenreich, unruhig und emotional einfach grausam. Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Die Sedierung die Flet erhalten hat, war wohl vom Entwicklungsstand ein sehr altes Medikament, und Flet über 2 Tage wie betrunken. Er konnte fast nicht laufen und den Urin nicht mehr halten. Er weinte fast ununterbrochen und ahnten das Schlimmste.
Am selben Tag vereinbarte ich einen Termin hier in der Tierklinik in unserer Stadt und teilte auch die angebliche Diagnose mit.
Das gesamte Klinikpersonal war im Behandlungsraum versammelt und als wir Flet auf den Tisch stellten, sagte die Chefärztin sofort: "Ein männerhandgroßer Tumor in diesem Hund ist unmöglich!".
Flet wurde abgegriffen und die Röntgenaufnahmen des vorabends angesehen. Zur weiteren Abklärung wurde Flet's Bauch rasiert und ein Ultraschall gemacht.
Lediglich die Prostata war vergrößert sowie die Milz, was wohl bei einem intakten Rüden keine Seltenheit ist. Wir waren unglaublich erleichert. Die Woche darauf wurde weiter ausdiagnostiziert, wo Flet's Bauchschmerzen her kamen.
Montags gingen wir mit Flet erneut in die Klinik, er sollte nüchtern sein. Er war sogar so nüchtern, dass er morgens ins Wohnzimmer Galle erbrach. Es wurde Blut abgenommen, sowie ein Katheter gelegt und Urin genommen. Wir gingen mit Flet wieder nach Hause und fütterten ihn, dann warteten wir 30 Minuten und gingen wieder in die Klinik. Auf dem Weg dorthin nahmen wir auch gleich eine Kotprobe mit und Flet wurde wieder Blut abgenommen. Das Blutabnehmen sowie das Legen des Katheters hat Flet ganz tapfer gemacht!
Eine Woche später bekamen wir die Ergebnisse der Blut-, Urin und Kotuntersuchung.
Er hatte etwas Phosphatgries in der Blase und Entzündungswerte die von der Prostata kamen. Die Kotuntersuchung brachte an's Licht, dass er sehr viel Fett unverdaut ausscheidet, sowie Gallflüssigkeit. Die Blutuntersuchung präsentierte Gallsäurewerte im nüchternen Zustand die schon jenseits von Gut und Böse sind und im gefressenen Zustand noch heftiger. Die Leberwerte waren auch nicht Rahmen, aber es konnte nichts akutes entdeckt werden. Flet's Bauchspeicheldrüse arbeitet vollkommen normal.<BR>Die Chefin der Klinik erklärte sich die Bauchschmerzen anhand der Gallsäurewerte wie folgt:
Dadurch das wir Flet über Jahre viel zu fettreich ernährt haben, da er ja stark untergewichtig war, ist einfach viel zu viel Galle im Kreislauf. Die Gallblase läuft über und es wird so unkontrolliert Galle in den Darm abgegeben, die dann zu krampfartigen Bauchschmerzen führt. Normalerweise wird die überschüssige Galle, die beim Hund in den Darm gerät vom Körper sehr schnell resorbiert und kommt zurück in den Kreislauf zur Leber wo sie wieder für die Gallblase aufbereitet wird.
Wir erhielten den Tipp ihm magere Milchprodukte (ihm Rahmen seiner BARF-Ernährung) zu füttern. Flet wird seit Januar diesen Jahres gebarft. Wir reduzierten die Fettgabe in Form von Ölen und behielten aber im Auge, dass Flet seinen täglichen Fettbedarf von 10g über das Fleisch erhielt. Mittag's bekam er fortan immer Magerquark mit Kohlehydraten und Gemüse oder Obst. Es klappte prima. Flet ging es schnell besser, er schied die überschüssige Gallsäure über den Kot aus, der an manchen Tagen durch und durch gelb war.<BR>Nun füttern wir ihn seit einem guten halben Jahr mit möglichst wenig Fett und Magerquark. Seine Kotfarbe normalisiert sich zusehens. Er frisst viel lieber, hat sogar gut zugenommen und Bauchschmerzen haben wir nur noch höchst selten.
Wir konnten unseren 3-wöchigen Sommerulaub im August in vollen Zügen genießen und Flet war richtig gut drauf. Im Übergang vom Sommer zum Herbst hatte Flet wieder einen Hexenschuss, den wir aber osteophatisch sehr gut behandeln lassen konnten.
Ab Oktober gerieten wir endlich in ruhigere Fahrwasser dieses Jahr, trotzdem werden wir den Eindruck nicht los, dass das Jahr 2011 sprichwörtlich an uns vorbeigerauscht ist.

Was lange währt, wird endlich gut !!!!

Dez 162011

Bis vor ca. einem Jahr haben wir Flet die Krallen immer mit einer Krallenguillotine geschnitten.

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Wenn er die Guillotine schon gesehen hat, hat er schon angefangen zu hecheln und zu zittern. Er hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht.
Es war für uns sehr schwierig ihm die Krallen überhaupt schneiden zu können, weil er sich so aufgeregt hat. Wir haben dann verschiedenes probiert:

Ich habe Flet auf meinen Schoß gesetzt und nur leicht festgehalten, Günter hat geschnitten. Für Flet war das "festgehalten werden" sehr unangenehm, weil  er sich sehr schnell versucht hat sich rauszuwinden. Obwohl es nach jeder geschnittenen Kralle ein Leckerli gab.

Günter hat ihm die Krallen ohne meine Anwesenheit geschnitten, wenn er auf dem Sofa oder im Bett lag. Günter hat nie einen Nerv' in der Kralle getroffen, aber Flet hat trotzdem immer wieder geschrieen.

Weil es Flet es letztendlich vor ca. einem Jahr gar nicht mehr machen ließ, haben wir ihm die Krallen von unserer Tierärztin schneiden lassen. Auch dort hatte er massiven Stress. Er wurde auf den Tisch gelegt und dann wurden die Krallen geschnitten.

Langsam waren wir richtig verzweifelt, weil wir ähnlich beim Krallenschneiden litten wie Flet, der einfach nur Angst hatte und gestresst war.
Nach ungefähr 3x Krallenschneiden bei der Tierärztin, sind wir bei uns in die Tierklinik in Buchloe.
Dort lief es viel entspannter ab, Flet stand freistehend auf dem Tisch und es wurde die Pfote (wie beim Pferd) nach hinten genommen und dann nach und nach die zu langen Krallen abgeknipst. Flet war anfangs schon sehr unsicher, aber es gab' kein Gezittere, Gehechel oder gar quieken, Wegziehen der Pfote oder Schreien.
Darauf hin beschlossen wir, die - für Flet wohl so schmerzhafte - Krallenguillotine einzumotten und uns eine Krallenzange zu kaufen.

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Was soll ich sagen?? Ich bin mehr als nur begeistert, als Flet sich diese Woche abends ohne irgendwelche Probleme wie Wegziehen der Pfote, Zittern, Hecheln, Schreien die Krallen stehend auf unserem Esszimmertisch schneiden ließ. Es war so, als hätte er sagen wollen: "Habt ihr nun auch endlich mal begriffen, wie es für mich kein Problem ist?".
Das Thema: Probleme beim Krallenschneiden, ist wohl von nun an Geschichte.
Wie ich eingangs schon geschrieben hatte, brauchte Flet die Guillotine nur sehen und hatte schon Panik. Wenn wir jetzt die normale Krallenzange rausholen, kommt er auf uns zugelaufen, wedelt mit der Rute und hüpft schon von selbst auf den Esszimmertisch. Wir sind sehr glücklich darüber, dass - zum Glück - das Krallenschneidetrauma wohl Geschichte ist.

Ranranzen

Dez 132011

geschrieben von Flet

Da mein Papa ja seit Anfang Dezember einen neuen Job hat und erst immer abends nach Hause kommt, muss ich die Gelegenheit immer gleich nutzen und mich bei ihm "ranranzen", sobald er zu Hause ist...

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...er soll mir bloß auch nicht noch abends abhanden kommen...

Der BayernLOS-Schlawiner

Dez 072011

Ende November habe ich von meiner Tante einen BayernLOS-Adventskalender bekommen. Da ich so überhaupt kein Lotteriespieler bin, musste ich mich erstmal informieren, wie das überhaupt funktioniert.

Seit dem ersten Dezember wird täglich ein Los geöffnet, die Nieten gleich weggeschmissen und die "Gewinne" gesammelt. Bisher haben wir ein Gewinnlos über sage und schreibe 2 € im Adventskalender gehabt. Wir beschlossen die Kleingewinne sowie die "Zweite Chance" (da muss man einen Abschnitt auf dem Los ausfüllen, in der Lotto-Annahmestelle abgeben und nimmt dann an der Fernsehverlosung des Bayerischen Rundfunks immer donnerstags teil) zu sammeln.

Die Lose liegen auf dem Gehäuse meines Computers.
Kaum dreht man Flet mal den Rücken zu, hat er nur Blödsinn im Kopf:

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...kann ich den 2 €-Gewinn nicht haben???

Die "zweite Chance" die ebenfalls auf dem Gehäuse des Computers lag, hat er brav liegen lassen. Ich musste einfach herzhaft lachen, vorallem als er mit dem Los im "Arm" seelig einschlief.

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Ist Flet nicht ein süßer Schlawiner??

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Bienen-Alarm!

Aug 112015

geschrieben von Flet

Fliegen jage ich für mein Leben gerne. Inzwischen bin ich auch sehr geschickt sie zu erwischen. Diese anderen schwarz-gelben Insekten sind für mich Tabu. Warum weiß ich leider nicht bis jetzt! Ich habe schmerzhaft erfahren müssen, warum die bisher immer Tabu waren.
Auf der unserer Morgen-Gassi-Runde wollte ich das Getrier im Leinenträger-Stil mit der Pfote erledigen. Hätte ich das vorher gewusste, hätte ich mir den Move verkniffen – es tat plötzlich an mehreren Stellen meiner rechten Vorderpfote sakrisch weh. Das doofe Viech hing auch noch an meiner Pfote dran und ließ sich nicht abschütteln. Schlussendlich konnte das Tier davon abhalten mir die Pfote komplett abzubeißen. In der darauf folgenden halben Stunde wurde meine Pfote immer, immer dicker. Normalerweise bin ich für Kühlung jeglicher Art gar nicht zu haben, aber diese Kühl-Akkus (was auch immer das genau ist) waren das einzige was etwas Linderung geschaffen haben.

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3x hat mich das Tierchen in ein und die selbe Zehe gestochen…

Grausiges Graupelwetter

Dez 052011

geschrieben von Flet

Heute Morgen, dachte ich, mich trifft der Schlag: Als ich um halb sieben zum Morgen-Pipi raus will, liegt wie immer einmal im Jahr so komisches weißes kaltes Zeug in meinem Garten.
Aber das weiße Zeug war nicht ganz so feinkörnig, pulverig und kalt wie sonst. Da höre ich schon im Hintergrund meinen Leinenträger sagen: "Graupel, na super! Immerhin ist es nicht kalt genug, dass es liegen bleibt.".

Da war ich aber dann ultraschnell Pipi und bin nochmal ein paar Minuten bei Mama unter die Decke gekrochen, bis sie auch aufgestanden ist.
Als sie dann aus dem Badezimmer kam, bot sich ihr folgendes Bild auf dem Sofa:

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...schon wieder das weiße, kalte Zeug - nicht mit mir. Erstmal Ausschlafen - 06:45 Uhr bei der piepst es wohl - so früh schon mal gar nicht!

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Als ich dann gegen 12 Uhr Mittag doch aufgestanden bin, weil ich der Meinung war, es könnte langsam Frühstück/Brunch geben, sah' ich im Garten erleichtert, dass das weiße Zeug wieder weg war. Zum Glück! So schnell muss ich das nicht haben, dass es hier im Allgäu Winter wird. Milde Winter gibt es hier gar nicht. Man kann hier schon mal froh sein, wenn es nicht -20° im Winter hat. Bei den Temperaturen zu laufen, geht nur mit der 3-Bein-Technik. Damit bringe ich manchmal meine Leinenträger fast zur Verzweiflung, wenn ich mal dem einen dann wieder mit dem anderen Bein hinke. Aber irgendwie muss man sich ja rundrum die Pfötchen wärmen!

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Xara – eine Zuckerpuppe zum Verlieben

Aug 112015

geschrieben von Flet

Da ich ja gewisse Campingplatz-Hausmeister-Allüren habe, muss ich auch immer sofort aus dem (Vorzelt)Fenster schauen, wenn ein neues Gespann auf den Platz rollt. Die Neugier ist wie mein kleiner Bruder und daher spähe ich dann so lange auf die Neuankömmlinge bis ich mich davon überzeugen kann ob ein Hund mitreist oder ob es Camper ohne Hund sind. Kaum hatte bei den Nachbarn direkt gegenüber der Hund das Auto verlassen, spurtete meine Essens-Chefin schon aus dem Zelt und stand Gewehr bei Fuß bei den Nachbarn. Als ich sah, warum meine Leinenträgerin wie von der Terrantel gestochen losraste, stieß ich einen lauten Jodler aus und quetschte mich sofort unter der geschlossenen Vorzelttür durch (soweit zu das Zelt ist ausbruchssicher). Meine dunkelbraunen Whippet-Augen mussten Xara sofort in Augenschein nehmen.<br> Eine traumhaft süße, lustige und bildhübsche Saluki-Dame.
Da ich ja ein kleiner – böse Zungen sagen, ich sei aufdringlich – Chameur bin, habe ich Xara gleich auf eine Gassi-Runde in den Wald entführt. Gut, gut, es waren Xara’s Leinenträger, die Gassi wollten.
Abends war Xara sogar in meinem Tanzsaal zu Besuch, aber wir hatten Rumalber- und Spielverbot. Nachdem aufregenden Tag musste ich Duracell-Geschoss dann doch zugeben, dass dösen am Abend nicht die schlechteste Idee war.
Am nächsten Tag, war ich dann bei Xara zu Besuch. Mein Transport-Personal war so umsichtig eine große Liegedecke mitzunehmen. Soweit ich mich erinnern kann, war das dann mein erstes Mal, dass ich mit einem Mädchen gekuschelt habe. Ja, ja ich weiß schon, ihr hab nun wieder ganz was anderes gedacht ;-).
Nun lasse ich aber die Bilder sprechen…

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Back on Board

Nov 112015

Sehr still war es auf Flet's Blog - wir hatten einige Projekte die uns ziemlich in Atem gehalten haben die vergangenen Monate.

Nun sind wir aber - ob ihr es wollt' oder nicht - back on Board! ;-)

Es geht uns allein 3en hervorragend. Das Wetter ist traumhaft und im Garten gibt es vor dem Winter noch mehr als genug zu tun. Flet hat das Blumenbeet rund um die Terrasse - sehr zu unserem Leidwesen - für sich erobert. Leidenschaftlich nach Mäusen buddeln ist sein neuer Lieblingssport.
Wir verbringen viel Zeit draußen, das Laub der Bäume will zusammen gerecht werden, der Rasen gepflegt und die Blumenbeet nochmals deutlich ausgemistet. Über Bewegungsmangel kann sich Flet momentan nicht beklagen und so wird sich auch bald sein "Whippet-im-Speckmantel"-Problem von selbst lösen.

Aber nun gibt's die Bilder von heute:

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Mit Vollgas den Hang runter preschen...

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...sich kurz kratzen...

Nachtrag zum Flitzen in München - ...mal wieder ein blaues Karpalgelenk

Nov 272011

Soeben sehe ich, als Flet entspannt auf dem Sofa liegt und schläft, folgendes:

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Auf dem Bild sieht man es nicht richtig, wie grün, blau und lila sein rechtes Karpalgelenk wirklich ist. Vorallem ist es dick verschwollen. Es gab' sofort eine Traumeel und Arnica-Globuli.
Das ist so dick, wie schon seit langer Zeit nicht mehr - mein armes Bübchen!!

Flet lebt nach dem Motto: "Ein Whippet kennt keinen Schmerz." - aber er humpelt und stakst schon sehr beim laufen mit dem Beinchen.
Das wird wieder werden, jetzt wird dann erstmal noch gekühlt, dass es nicht noch weiter anschwillt.

Aber.....

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...wer schon die seltsamsten Verrenkungen beim Schlafen vollführen kann, dann kann es nicht sooo furchtbar doll weh' tun!

Herbstlich....

Nov 232011

geschrieben von Flet

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Also der Herbst an sich scheint dieses Jahr komplett übersprungen worden zu sein. Es fiel zwar Laub, aber bei Temperaturen um die 15° Grad mochte keine rechte Herbststimmung aufkommen. Nun gab' es einen Temperatursturz und es herrscht bei -3° Grad eher Winterstimmung ohne Schnee.

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Momentan bin ich nur durch "fast schon zerren" vor die Tür zu bewegen. Bei dem Wetter macht selbst ein kurzer Gassigang keinen Spaß. Von langen Spaziergängen ganz zu Schweigen. Es ist einfach zu kalt und zu nass. Wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann nasse Pfoten zu bekommen :-(.
Meine Leinenträger sagen schon immer, ich müsste mich daran gewöhnen, da es hier von einem auf den anderen Tag Winter wird. Aber wenn ich an Schnee denke - glaube ich, sollte ich mich nun mal um meinen Winterspeck kümmern und dann den Winter verschlafen.

[Anmerkung der Leinenträgerin:] Flet, das wird Dir nichts nützen, trotzallem musst Du vor die Tür zum kürzeren und längeren Gassi. Und wenn Du erstmal am Gasgeben bist, sind die nassen und kalten Pfoten doch auch schnell wieder vergessen! 

Alles neu in 2018!

Jan 072018

Herzlich Willkommen in unserem neuen Blog!

Wie einige regelmäßige Leserinnen und Leser sicherlich mitbekommen haben, war der Blog im Dezember zeitweise offline.

Grund dafür war, dass das Script für den Blog nach 7 Jahren leider deutlich angegraut ist und mit der Software auf der Webserver nicht mehr so ganz zurecht kommt. Daher haben wir uns entschlossen unserem Blog eine Frischzellenkur zu verpassen, frei nach dem Motto: "Alles neu in 2018!".

Alle neuen Blog-Einträge sind ab sofort hier zu lesen. Nebenbei arbeiten mit Hochdruck daran, die alten Blog-Einträge aus 7 Jahren sukzessive in den neuen Blog zu übernehmen. Da wir mit den ältersten Einträgen beginnen werden, habt ihr die Gelegenheit nochmal einen Blick auf das Vergangene zu werfen. Da es sich um fast 1.000 bisherige Blog-Einträge handelt, bitten wir um Verständnis, dass es einige Wochen bis Monate dauern kann bis wir im Jetzt angekommen sind ;-). Sobald alle alten Einträge im neuen Blog übernommen sind, werden wir den alten Blog offline nehmen.

Die User-Anmeldung für die Kommentarfunktion ist nicht mehr nötig. Ist für einen Beitrag von uns die Kommentar-Funktion freigegeben, kann einfach unter dem Beitrag im Kommentar-Bereich kommentiert werden. Der Eintrag wird nicht sofort angezeigt, denn er muss durch uns erst freigegeben werden. Daher kann es bei der Freischaltung des Kommentar's zu gewissen zeitlichen Verzögerungen kommen.

Neu ist auch, dass die Beiträge in Kategorien unterteilt sind, damit alles etwas übersichtlicher wird.

PS: Es ist eine neue Umfrage online!

Besuch von Freundin Lotta

Sep 082015

Am Sonntag hatten wir Besuch von Flet's Buchloer Mops-Freundin Lotta.
Als wir Lotta vor ca. einem Jahr kennen lernten, war Flet wenig gentlemenlike zu der süßen Dame. Es erforderte längeres Training, bis er seine Angst verlor und Lotta in sein Herz schloss.
Als wir vor einigen Monaten noch voll im Umzugsstress steckten und auf unserer Rundreise zwischen Buchloe und unserem Haus eingespannt waren, machten wir eines Mittags einen Spontanbesuch bei Lotta und Doro zu einem leckeren Mittagessen. Am Sonntag wollte Lotta unser neues Haus und den riesigen Garten begutachten. Ihre zwei Leinenträger hatte sie selbstverständlich auch dabei, nur ihre Mops-Freundin Doro blieb aufgrund ihres hohen Alters zu Hause.
Kaum angekommen durften Flet und Lotta erstmal in den Garten. Lotta war hin und weg aufgrund der vielen Flitzemöglichkeiten und der Gerüche.

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Lotta-Suchbild

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Flet muss gleich mal wieder mit dem Nachbarshund ausdiskutieren wo der Hammer hängt und wer die größeren Eier hat...

Flet's neues Bettchen

Dez 112015

Bettchen kann man bei dem doch riesigen Teil (110 x 92 cm) nicht mehr sagen, dass ist ein ausgewachsenes Bett!

Flet findet es total klasse und musste sofort auf der viscoelastischen Liegefläche probeliegen.

Und auch bei uns scheint der Hundebesitzer-Grundsatz zu gelten:
"Man hat immer mehr Körbchen, Decken, Liegekissen, Näpfe, Halsbänder, Leinen, Spielzeug etc. als man Hunde hat!"

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...noch wirkt er etwas verloren in dem riesigen Körbchen, aber eventuell ändert sich das im neuen Jahr...

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Windhundreisemobil

Nov 142015

Unser Pick-Up wurde gestern - endlich - foliert, nachdem wir die Aufkleber schon seit einem guten Jahr zu Hause hatten.

Pure Eleganz rennender Windhunde steht unserem Dickschiff doch gut?!

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Fahrerseite

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Beifahrerseite

Ein Freund von uns hat sich dieser Sisyphos-Arbeit gestellt, denn der Aufkleber besteht rein nur aus den Einzellinien, die auf einer dicken Trägerfolie waren. Beim Abziehen der Trägerfolie der Beifahrerseite lief es wie am Schnürchen, die Fahrerseite war etwas widerborstig!
In 2-3 Wochen werden die Umrisslinien noch mit einer hauchdünnen Schicht Klarlack überzogen um sie dauerhaft zu fixieren.

Unser besonderer Dank gilt dem Hundeshop-Hornung "tierisch und mehr für die Folien und Daniel Mosner für die fachgerechte Anbringung. 

Welcome neuer Erdenbürger

Dez 252015

Das ist heute ein etwas privaterer Blog-Eintrag.
Bei unserem jährlichen familiärem Vorweihnachtstreffen, durfte ich nun endlich meinen Neffen Kilian kennen lernen. Bisher kannte ich ihn leider nur von Bildern, da nicht nur wir, sondern auch meine Schwester, Mann und Kind in diesem Jahr ein neues Domizil bezogen haben und es uns allen daher ein Treffen erst Ende des Jahres ausging.

Nun heiße ich unser neues Familienmitglied und meinen Neffen erstmal herzlich Willkommen. Geboren wurde er am 02.04.2015 und er ist einfach nur süß.

Flet hat sich dem kleinen Menschlein gegenüber vorbildlich verhalten und erstmal "geknutscht". Das werden mit Sicherheit noch ganz spannende Zeiten für uns alle mit dem zweibeinigen Buben.

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Du riechst wie Mensch, aber warum bist Du denn noch so klein??

Frühlingserwachen

Feb 222016

Wieder fast ein ganzer Monat rum, ohne das wir sonderlich viel gebloggt haben.

Flet geht es sehr gut, auch wenn seine Körperfülle aktuell grenzwertig ist. 2 Monate Diät, sowie Bewegungsprogramm bringen keinen Erfolg. Er nimmt kein Gramm ab. Vor einer ganzen Weile mussten wir sein Medikament erhöhen, da er wieder Anfälle hatte. Leider ist eine bekannte Nebenwirkung die Gewichtszunahme.
Lieber lassen wir ihn nun auf Dauer-Diät, als das wir wieder Anfälle riskieren. Das Mehr an Gewicht scheint ihn aber nicht zu stören, er rennt nachwievor wie ein Irrer durch den Garten, springt mit seinem Stofftieren durch's Haus, wenn er seine verrückten 5 Minuten hat und bewegt sich gerne. Von Trägheit oder Fettleibigkeitslethargie keine Spur, auch wenn er den Tag über mehr schläft, was wohl langsam den fast 8 Lebensjahren geschuldet ist. Aber sobald es Gassi geht, ist er nicht mehr zu halten...

Nun ein paar wenige Impressionen:

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...ganz schön Grau um's Schnäuzchen. In knappen 2 Wochen gilt Flet als "Senior"...

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Ein kleiner Teil der vielen, vielen Krokusse - unser Garten mausert sich wieder zum Blumenmeer.

Der Buntspecht und das Vogelhaus

Jan 202016

Gestern ertappe ich doch tatsächlich einen Buntspecht an unserem Vogelhaus, der mit einer Seelenruhe ein Loch nach dem anderen in die Beine des Vogelhauses hämmert. Leider war er in dem Moment wo ich die Pentax in der Hand hatte wieder verschwunden.
Einerseits freut es uns sehr, dass die Natur hier wohl noch so in Ordnung ist das man Grün- und Buntspecht sowie Kuckuck hat, aber wenn der werte Herr Buntspecht nun mehr Löcher in die Beine des Vogelhauses kloppt, "sägt" er sich sich sprichtwörtlich den Ast ab auf dem er sitzt.
Leider ließ sich auch heute der "Übeltäter" nicht mehr blicken, dafür buddelte der Grünspecht munter im Garten ein Loch und fand wohl auch etwas zum herumhämmern. Den auch hübschen Kollegen des Buntspechts konnte ich zwar fotografieren, leider war ich trotz 500er Brennweite (Blendenbereich 8 - 32 stufenlos einstellbar) immer noch zu weit entfernt.

Mit diesem Objektiv muss ich noch viel, viel üben. Die Ausbeute von 5 Fotos bei über 160 geschossenen ist äußerst mager. Aber unser Vogelhaus hat schon seit dem Herbst Hochkonjunktur - da werde ich noch viele Übungsobjekte haben.

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Einer von gefühlten Hundert Spatzen.

Platt...

Okt 302011

geschrieben von Flet

Gestern haben meine Leinenträger mit mir einen ganz schönen Marsch unternommen.
Es war sehr schön, wir haben einige Ecken von Buchloe erkundet, die ich bisher nur aus dem Autofenster gesehen hatte. Immer wieder mal was neues, war die Devise.

Danach fiel ich ganz schön groggy in mein Körbchen...

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...Schlafen ist doch immer wieder ein Genuss...

7 Jahre Fleedl

Mär 092015

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Flet hat heute Geburtstag. Es waren 7 tolle Jahre, aber auch Jahre mit Höhen und Tiefen.
Er ist über die Zeit souveräner, abgeklärter und ruhiger geworden. Flausen und Blödsinn hat er aber noch wie ein Youngster im Kopf. Funktioniert sein ausgedachter Plan A nicht, hat er immer einen Plan B und ab und zu auch einen Plan C parat. Denkaufgaben löst er oft sehr kreativ und ihm geht der Spass am Zerfetzen von Karton's nicht aus. Spielen möchte er nachwievor mehrmals täglich, seine hündischen Spielkameraden wählt er sich inzwischen aus. Auch seine verrückten 5 Minuten - die ihn täglich, manchmal sogar öfter - reiten, sind wild wie eh und je. Es zaubert uns jedesmal auf's Neue ein breites Grinsen in's Gesicht.

Wir wünschen Flet noch viele schöne und spannende Jahre bei uns!

Lustige Whippet-Ohren

Okt 142011

geschrieben von Flet

Habe ich nicht lustige Ohren, beim Einkuscheln in meine Lieblingskuscheldecke aus unserem Wohnwagen?
Meine Leinenträger haben vergangenes Wochenende den Wohnwagen schon winterfest gemacht. Unter anderem haben wir nun wieder über die Winterzeit einen Fernseher in unserem Schlafzimmer. Damit das - wohl sehr empfindliche Flachbildschirmgerät - den Transport nach Hause gut übersteht, haben sie ihn in MEINE Lieblingsdecke eingewickelt.

Nun liegt die Decke entweder auf dem Sofa, oder in meinem Körbchen. Egal wo - ich kuscheln mich rein. Manchmal auch mit einer sehr verschmitzen Ohrhaltung...

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...meine Leinenträgerin findet, dass meine Ohren auf dem Bild aussehen wie von einem kleinen frechen "Teufelchen"...

Senior? Altes Eisen? Ja, von wegen!!!

Mär 102016

geschrieben von Flet

Jetzt halte mal die Luft an, liebe Leinenträgerin!
Vorallem streiche die Worte "altes Eisen" und "Senior"-Whippet mal ganz schnell aus Deinem Vokabular und ersetzt sie bloß nicht durch so einen Schmarr'n wie "rüstig", "junggeblieben" oder das schlimmste aller Worte "alt". Ich bin noch lange nicht alt, auch wenn momentan etwas moppelig, was aber wohl so ne Rentersache sein soll. Außer es steht vor dem Renter das Wort "rüstig", dann sind die meist sehr sportlich und zäh. Aber das stört mich überhaupt nicht, es hat sogar einen entscheidenden Vorteil etwas mehr auf den Rippen zu haben: es isoliert besser!
An meinem gestrigen Geburtstag war leider nix besonderes los, dass Wetter war mehr als bescheiden - der typische Donau-Nebel hatte uns fest im Griff. War das schön, die verrückten 5 Minuten heute endlich mal im Garten rauslassen zu können bei Sonnenschein...

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8 Jahre Schabernack

Mär 092016

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Unser Whippet-Clown wird heute 8 Jahre alt. Zu den Senioren oder gar zum alten Eisen gehört er noch lange nicht. Umso länger er sein Medikament bekommt umso mehr blüht er auf. Der Umzug hat ihm noch jede Menge zusätzlichen Aufschwung verliehen. Wenn wir Flet beim Spielen beobachten, glauben wir nicht, dass er nun schon 8 Jahre alt sein soll. Er spielt noch wie ein ungestümer Halbstarker.
Wir wünschen unserem Clown, Hauskobold und Herzenshund alles Liebe und noch viele schöne Jahre bei uns.

Mein Hauskobold

Feb 222016

Flet mein kleiner süßer Hauskobold, der doch zyklisch immer wieder mal kontrollieren muss, warum ich durch's Haus puzzle.
Die Tür zum Keller ist so gut wie immer geschlossen, denn die Treppe ist sehr steil und das Holz sehr glatt. Flet ist schon unzählige Male auf dem Weg von unten nach oben gestürzt oder auch schön des öfteren beim hinuntergehen auf dem untersten Podest ausgerutscht. Die Treppe darf er also nur unter Aufsicht gehen. Vorhin vergas ich die Tür zu schließen, da ich nur kurz den Römertopf wieder in den Keller gebracht habe und mein Fleedl-Tier stand schon Gewähr bei Fuß. So ein Hausmeister-Whippet, wir hätten ihn auch "Herrn Krause" nennen können ;-)

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Erwischt!!

Mär 232016

Ansich wollten wir von Karfreitag bis Ostermontag ein paar Tage mit dem Wohnwagen weg. Aber es kommt erstes immer anderes und zweitens, als man denkt. Flet hat es dicke erwischt: Am Sonntag begann alles mit einer Bindehautentzündung, die wir lokal mit Antibiotika behandelten, gestern war der Infekt schon auf den Halslymphknoten. Heute war es dann gar kein Spass mehr...

Flet sieht am Hals momentan aus wie eine Bartagame, der Hals ist innen wie außen dick verschwollen und ihm hängt ein richtig geschwollener Lappen in Höhe des Kehlkopfes. Heiser ist er nicht, er hat auch kein Fieber. So schlimm hat es ihn bisher noch nie erwischt gehabt wie dieses Frühjahr.

Gestern sah es noch nicht so fies aus, daher bekam er nur Homöophatika gespritzt. Heute Morgen ging dann nichts mehr, er war apathisch, hatte offensichtlich große Halsschmerzen. Morgens war ich dann mit ihm zum Antibiotika spritzen und das wird ihm nun noch die kommenden 5 Tage in Tablettenform erhalten bleiben. Wir hoffen das es schnell besser wird, das Antibiotika anschlägt, dass sein Rachen abschwillt. Begleitend bekommt er zum Antibiotika noch Schmerzmittel.

Update: 25.03.2016: 
Das Antibiotika schlägt an und in kleinen Schritten geht es wieder aufwärts. So wie ihn der Infekt gewürfelt hat, sind wir nicht böse drum, dass er aktuell Masse zum Zehren hat.

Update: 28.03.2016:
Flet ist nun langsam wieder auf dem Damm. Der Infekt hat ihn innerhalb von nur 4 Tagen fast ein Kilogramm gekostet.

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Braver Patient

Feb 032015

geschrieben von Flet

An diese seltsame Salbe im Auge habe ich mich zwischenzeitlich schon fast gewöhnt, aber nun schmieren mir die Leinenträger das Zeug nicht mehr in's Auge sondern auf die Pfote. Hä?
Vor einigen Tagen fand ein familiäres Treffen meiner Menschen statt, klar das der Whippet zum Unfug machen an der Stelle nicht fehlen darf. Das war dort aber auch megaaufregend und spannend... Manchmal ist man aber leider als Hund auch zur falschen Zeit am falschen Ort und dann geht es schief.
Es fühlte sich an als würde mir ein Stein auf die Pfote fallen... Der Vater meiner Leinenträgerin merkte nicht, dass ich mich direkt hinter ihn geschlichen hatte und trat einen Schritt zurück. Puhhh tat das weh... Nun weiß ich auch warum es nicht nur Vorteile hat auf leisen Sohlen unterwegs zu sein. Erstmal Pfotencheck: kann auftreten - check, kann laufen - check, Indianer kennt keinen Schmerz - weiter geht's!

Vergangenen Freitag war wieder das verhasste Krallenschneiden an der Reihe - habe es sogar ohne Gezehter überlegt - dafür wurde ich gestern zum Tierarzt geschleppt. Vielleicht sollten es meine Leinenträger mit einem Abonnement beim Tierarzt probieren - vielleicht bekommen sie dann Rabatt?! Ich mag meine Tierärztin, sie ist sehr ruhig und hat regelrecht einen Narren an mir gefressen und findet mich zuckersüß. Ihr wisst schon: Der "ich-bin-der-süßeste-Hund-der-Welt"-Bonus. Ein Leckerli habe ich sogar auch noch bekommen.
Ich glaube aber meine Leinenträgerin war nicht so begeistert, obwohl ich ganz tapfer bin, denn nun wird mir eine fast dunkelrote Salbe mehrmals täglich auf die Zehe gestrichen. Die Tierärztin hat etwas von "Krallenbettentzündung" gesagt, aber das die Kralle nicht locker sei.

Liebe Leinenträger macht euch nicht in's Hemd bis der Frühling kommt ist alles wieder gut!

Ach von meiner Leinenträgerin soll ich noch voller Stolz ausrichten, dass ich ein ganz braver Patient bin und man sich voll und ganz auf mich verlassen kann, wenn man mir etwas verbietet. Ich darf nämlich nicht die Cremé abschlecken. Liebe Leinenträgerin, denkst Du etwa ich will mich freiwillig vergiften? Die Cremé riecht schon absolut widerlich für meine feine neugeborene Hundenase.

Wieder fit

Apr 112016

geschrieben von Flet

Nun bin ich endlich nach dem Virus von neulich wieder fit. Der hat mich ganz schön aus dem Verkehr gezogen.
Meine Leinenträger sind wochenendweise im Garten voll beschäftigt und ich darf leider keinen Pfotenstrich helfen. Dabei könnte ich hervorragend buddeln...
Vor Kurzem gingen seltsame Dinge vor sich. Der Leinenträger war gerade aus dem Haus, da hörte ich irren Lärm aus dem Garten. Es war ein ganz lautes Rattern, insgeheim freute ich mich schon, dass ich nun mein persönliches Hasenzugsystem im Garten bekomme, denn genau so klang es. Mit dieser Einschätzung lag ich leider weit daneben.
Als ich endlich meine Blase erleichtern durfte, fiel mir erstmal gar nichts auf, außer dass ich schnell wieder in Haus geschickt wurde. Da Whippet in manchen Fällen einfach zu klein ist um vollkommen im Bilde zu sein, hatte ich schon einen Plan, wie ich herausfinde was da im Garten passiert. Vor der Terrassentür zu liegen brachte mich nicht groß weiter, denn die Terrasse liegt tiefer als der Garten, also rannte ich die Treppe rauf und ab in's Wohnzimmer. An der Balkontür sah ich leider auch nicht alles, außer das meine Köchin Äste quer durch den Garten schleppte. Aber wo schleppt sie das hin? Also rauf mit mir aufs Fensterbrett. Die Idee war anfangs ganz und gar nicht gut, denn auf dem Fensterbrett stehen 3 Töpfe mit etwas drin, was sehr schmerzhaft ist, wenn man drankommt (Kakteen). Als ich mich mit den Dinger arrangiert hatte, konnte ich einigermaßen auf dem Fensterbrett stehen und sehen was vor sich geht. Zu dem Nachbar mit dem Hund direkt nebenan, war plötzlich die dichte Hecke verschwunden.

Fortsetzung folgt...

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Bin ich nun doof, oder was?

Apr 162016

Flet schreibt

Wie schnell ging das denn? Kaum passt man eine Stunde nicht auf seinen Garten auf und beaufsichtigt den "Gärtner" verschwinden plötzlich Hecken auf Grundstücksbreite. Mich hat dazu selbstverständlich mal wieder niemand angehört. Mein Einverständnis hatte ich auch nicht gegeben, als wenn das auch tatsächlich etwas nützen würde... Manchmal halten mich meine Leinenträger für den "Depp seinen Brotzeitbeutel".
Ich fand die Hecke klasse, man fand dort immer wieder neue Stellen um das Beinchen zu heben und auch um sich das ein oder andere Mal wieder eine leichte Hornhautverletzung der Augen zu holen. Das mit der Hornhautverletzung war selbstverständlich nicht toll, aber hey dort haben immer mal Vögel genistet und das war wiederrum mords spannend. Und Mäuse hörte ich dort auch immer wieder einmal rascheln.
Nun ja, jetzt habe ich freie Sicht auf Leo. Das ist der 1,5-jährige Mischlingsnachbar. Um es präziser auszudrücken, der Hund von unserem Nachbarn Herrn D.. Was soll ich sagen? Meine Freude hielt sich augenblicklich in Grenzen, als die Hecke verschwunden war.
Da habe ich in mühsamen Stimmband-Training mein tiefes Grollen nahezu perfektioniert, denn es hatte ja hinter der Hecke für Leo immer einen Überraschungseffekt, wenn wir aufeinander trafen. Leo's Reaktion war immer wieder sehenswert. Er war so erschrocken, dass er mit einem Satz gute 10 Meter Sicherheitsabstand herstellte. Die Reaktion blieb auch ohne Hecke die selbe. Das Spielchen, an den Zaun stürmen und Leo beim Zurückhechten zu beobachten war enorm lustig. Leider nicht lange. Als meine Leinenträgerin vom Spielchen Wind bekam, flog mehrmals die Kieselsteinen gefüllte PET-Flasche in meine Richtung. Seither lasse ich das lieber bleiben – dabei war es zu lustig.
Bin ich eigentlich doof? Vielleicht lässt sich mit Leo auch ganz normal spielen?! Es ist ja nun zu doof, wenn ich ihn am Zaun freundlich begrüße und er mir nicht glaubt und sofort wieder in Sicherheit verschwindet. Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Whippet einen fast doppelt so großen Mischling durch den Zaun gezogen habt. Aber vielleicht hat Leo ja davon gehört?!

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Schnüffeln...

Whippet-Stillleben

Sep 232011

geschrieben von Flet

Wie schon im Blogeintrag zuvor berichtet, war Ruhe für meine Leinenträgerin heute ein Fremdwort.
Was ist daran so besonders, wenn ein Kameraobjektiv vom Linsenreinigen zurückkommt??
Klar, es muss wieder neu getestet werden, ob auch alles wirklich funktioniert.

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Trockenfisch-Leckerli und was ich dafür alles tue!!!

Sep 132011

geschrieben von Flet

Heute nach dem Spaziergang, gab's ein Trockenfisch-Leckerli. Meine Leinenträger hätten eigentlich gerne, dass ich Fisch auch roh' esse - aber da weigere ich mich seit einigen Jahren strikt gegen. Früher habe ich den mal gern gegessen, egal ob Thunfisch, Seelachs-Filet oder ähnliches. Aber irgendwie mag' ich den roh nicht mehr.
Dafür den Trockenfisch (getrocknete Kabeljauhaut) umso mehr!

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Erstmal dran schnuppern...

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...lieb' sein und sich hinsetzen...

Ein Sonnentag

Sep 132011

geschrieben von Flet

Heute verbrachte ich einen sehr schönen Tag im Garten, nach einem tollen Spaziergang.
Ich liebe es draußen in meinem Schlauchboot zu liegen, so lange es noch aufgrund des nahenden Herbst geht!

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...Tiefenentspannung...

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Status-Update: Flet hatte recht

Apr 232016

Flet ist nicht doof und eigentlich sollten wir uns auf seinen Instinkt verlassen.

Die vermeintliche "Entspanntheit" der Herrschaften war die Ruhe vor dem Sturm. Heute ist es am Zaun eskaliert.
Das mit Leo's Verhalten beobachte ich nun schon, seit wir hier vor einem Jahr eingezogen sind. Da sind/waren sehr viele unschöne Dinge.
Sobald Leo im Vorgartenbereich ist geht er sofort über den Zaun und ist weg.
Wenn andere Hunde (z. B. die Terrier vom Ende der Straße) an seinem Grundstück vorbeigehen rastet er völlig aus, stellt eine Bürste vom Nacken bis zur Schwanzspitze. Wegen den Terrieren ist er auch schon über den Zaun gegangen und hat versucht massiv zu attackieren.
Inzwischen habe ich auch leider einige Male beobachten müssen, dass Leo auf den Rücken geschlagen wurde (mit der Hand sowie mit einem dünneren Stock oder auch einem dicken Stück Ast).
Naja wie gesagt, heute ist es am Zaun eskaliert. Leo ist wieder wegen irgendetwas ausgerastet und Flet hat ihn nur kurz angebafft, Leo wich diesmal nicht zurück. Er ging massiv gegen den Zaun. Auch Flet wich nicht zurück und fletschte geifernd (sowas sehe ich bei Flet extremst selten) die Zähne. Der Besitzer wurde Leo nicht im geringsten Herr, zog ihn sogar immer wieder an der Rute (!!) vom Zaun weg. Günter hat Flet dann von Leo weggedreht und ich bin gespurtet um ein Halsband zu holen. In der Zwischenzeit hat Leo's Besitzer seiner Lebensgefährtin aufgetragen Leo in's Haus zu bringen.
Flet war nach dieser Begegnung für Stunden ganz schön verstört, er tat mir richtig leid.
Seit wir hier so einiges kurz nach unserem Einzug ins Haus mit Leo beobachtet haben, wird das irgendwann richtig massive Probleme geben.
Aktuell wird Leo wie in "Fort Knox" gehalten im hinteren Teil des Gartens.
Wir werden - sofern das Wetter mitspielt nächstes Wochenende - einen Sichtschutz aus Polyesterwellbahnen anbringen, damit hier keiner vom Gegenüber durch den Zaun gezogen wird. Wenn die zwei Herren sich dann erstmal nur als Schatten sehen, wie alt hinter der Hecke, ist zwar die Sache dann doch etwas entspannter gewesen.
Es war nun über 2 Wochen ein netter Versuch, aber leider ist dieser gescheitert.
Leider ist es nicht immer von vornherein ersichtlich ob Leo im Garten ist oder nicht, daher darf Flet momentan nur mit Halsband und Leine raus und wenn die Luft rein ist, lasse ich ihn laufen. Ich muss dazu noch anmerken, dass Leo immer nur über ein verlängertes Wochenende "unser liebenswerter" Nachbar ist.

Igel-Rettungkommando

Sep 032011

Als Flet heute zum "Guten-Morgen-Pipi" im Garten war, gab' es ein wüstes Gebell. Günter pfiff ihn wieder rein. Wir vermuteten einen Igel.

Als wir dann aufstanden und Flet wieder dringend raus wollte, und straight auf einen großen Busch zu rannte, wussten wir es muss ein Igel sein. Der Igel war wohl durch Flet's Gebell ziemlich gestört worden und wollte sich in Sicherheit bringen. Er kam aber so nicht aus unserem Garten raus.

Also startete das alljährliche Igel-Rettungskommando:

Flet in die Wohnung, Günter's Motorrad-Handschuhe holen und raus gen' Hecke.
Günter kullerte den zusammen gerollten Igel aus der Hecke und nahm ihn hoch. Das war ein ganz schöner Brummer - wohl ein Männchen.

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Ein Whippet erklärt Weihnachten

Dez 152014

geschrieben von Flet

[Anmerkung der Leinenträger vorab: Dieser Beitrag wurde in der letzjährigen Dezember-Ausgabe unserer Verbandszeitschrift des Deutschen Windhundzucht- und Rennverband e. V. veröffentlicht.]

Nun viel Vergnügen!

Jetzt habe ich schon sechsmal Weihnachtserfahrungen sammeln können und ich finde, es ist nun einmal an der Zeit, diese zu sortieren, denn das Verhalten der Menschen ist häufig mehr als kurios aus Hundesicht.
Vor allem habe ich den Eindruck, dass die Leinenträger ein Brauchtum pflegen, das man grob in drei Gruppen gliedern kann. So wirkt es auf mich, als würden drei Feste gleichzeitig gefeiert, aber beginnen wir doch mit meinen Erfahrungen rund um das Fest der Liebe.
Das mit dem Tannenbaum ist der Punkt, den ich am wenigsten verstehe. Als ich ein Jahr alt war, habe ich noch geglaubt: „Hey das Personal hat echt Mitleid mit mir und stellt mir einen Baum in die Wohnung, damit ich mir im Schnee keine Eispfoten hole.“ Boah Leute, ihr glaubt nicht, was ich für einen überirdischen Anschiss bekommen habe, als ich gleich mal zu Testzwecken das Beinchen heben wollte. Das Ende vom Lied war dann: Ich landete wieder im tiefverschneiten Garten. Ich sage euch: Ihr könnt' an euren Tannenbaum noch so viele Lämpchen, bunte Kugeln, glitzernde Fäden und Holzfiguren hängen - ein Baum, an dem man nicht das Beinchen heben darf, ist doch irgendwie unnütz.
Ein Thema das mich weiterhin in Erstaunen versetzt, ist, das Weihnachten wohl so etwas wie drei Phasen des Faschings (Karneval) miteinander kombiniert. Scheinbar fängt das alles mit so einem seltsamen und unheimlichen Brauch an, den das Gefolge "Halloween" nennt. So etwas Ähnliches wird dann in der Nacht vor Nikolaus als "Rumpelklausen" gleich nochmal veranstaltet und dann kommt die "einfallsloseste Zeit" der drei Verkleidungsphasen: Dickbäuchige Männer kleiden sich in lange roten Mäntel und Zipfelmützen. An diesem Punkt ist man sich dann noch nicht mal einig, ob die Verkleidung nun den heiligen Nikolaus darstellen soll, den Weihnachtsmann oder nur der Versuch sein soll, eine Werbegestalt einer großen Erfrischungsgetränkefirma zu imitieren? Fragen über Fragen...
Ich möchte an dieser Stelle nicht den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes verschweigen. Wenn ich da so in eure Geschichtsbücher schaue, wird da wohl die Geburt eines Kindes im Nahen Osten schon rund 2000 Jahre lang gefeiert. So konsequente Geburtstagsfeiern wünsche ich mir auch. Nur gut, dass ich als Hund zu weltweiten Facebook-Party's nicht einladen kann. Bei dem ganzen Literaturstudium fiel mir auf, dass da aber irgendwie tüchtig der Wurm drin steckt. Schon der Zeitpunkt zu dem es die Geschenke gibt, ist irgendwie schräg. Nicht, dass ich etwas gegen Geschenke in Form von außergewöhnlichen Leckerlis hätte, das darf ja auch gerne öfters sein. Aber dann wäre es ja nur logisch konsequent, dass es zu Nikolaus Geschenke gibt, zu Weihnachten - da es ja ein Geburtstag ist - und ganz klar müsste es dann zu Heiligdreikönig nochmals Geschenke geben. Denn jeder kennt doch den Ausspruch: "Die drei Heiligen Könige aus dem Morgenland bringen Geschenke...". Aber halt stopp ! Hier passt noch etwas nicht: Geschenke bekommt doch nur das Geburtstagskind. Bedeutet das dann automatisch, dass alle die an diesem Tag nicht Geburtstag haben, dann Weihnachten feiern wenn ihr Geburtstag ist? Einerlei. Mir schwirrt jetzt endgültig der Kopf.
Mit 6 Jahren Erfahrung habe ich nun einfach beschlossen, es zu nehmen wie es ist. Ich schaue mir die hektische Betriebsamkeit gegen Ende eines jeden Jahres gemütlich von meinem Sofaplätzchen an. Das geschäftige Treiben um die Geschenke, wer welches bekommt und wo man es am besten einkauft, versuche ich so weit wie möglich zu ignorieren. Viel aufregender sind die kleinen Dramen, wenn doch tatsächlich jemand das falsche Geschenk bekommen hat. Die endlosen Fragestunden und das: "Wo kommst du denn her?", wenn ein Teil meiner Futterverwalter auf der Betriebsweihnachtsfeier war und kräftig Geschenke gewichtelt hat. Am spannendsten ist aber immer die Verwunderung, wenn die Geschenke von Leuten ausgepackt werden, die Leute beim Einkauf auch noch doch dabei waren. So schlechte Schauspielleistungen habe ich selten gesehen. Aber es ist jedes Mal immer wieder aufs Neue vergnüglich.

Und wie immer kommt das Beste zum Schluss:

Wenn ihr nach Weihnachten den Baum aus dem Fenster werft, dann gehört er aber wirklich mir und ich darf dann auch endlich etwas dran schreiben.

Wenn dann der ganze Weihnachtstress vorbei ist, alle Geschenke ausgewickelt und der letzte Lebkuchen gegessen ist, bin ich nur froh, dass ich euer Rechtsauffassung nach eine lebendige Sache bin und nicht zu den Dingen gehöre, die als Geschenk unter dem Baum landen sollen!

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In diesem Sinne, wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit! 

Ein zusätzlicher Wintermantel von Dogscastle

Aug 292011

Die Tage kam von Dogscastle Flet's 2. Wintermantel.

Zu Flet's Welpenzeit hatten wir schon einen Mantel in der Art, aus dem wuchs Flet aber schnell raus.

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Das Obermaterial ist original englisches Wachstuch. Der kleine Kragen ist aus Kord und innen ist er warm mit Teddyflauschefell gefüttert.

Es war etwas schwierig die richtige Größe für Flet zu finden, da er nur einen 40 cm langen Rücken hat. Aber schlussendlich hat es doch noch geklappt und der Mantel kam nach unserem Urlaub an.

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Nun hat Flet 2 Wintermäntel, einen wenn es kalt und trocken ist und nun auch einen für Schneeregen, Regen und Kälte.

Wir waren im Urlaub

Mai 182016

Leider gibt es nicht wie gewohnt direkt aus dem Urlaub eines der wohlbekannten Urlaubslogbücher. Wir haben die 11 Tage wirklich zum Erholen gebraucht und wollten keinen Handstrich "Arbeiten" ;-)
Einige Bilder gibt es, aber auch nicht so viele wie gewohnt.
Es werden nun einige kleinere Updates mit Urlaubsimpressionen folgen.

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Warum sind die Leinenträger momentan nur so unkreativ??

Zurück aus dem Urlaub

Aug 242011

Nun sind wir aus dem Urlaub zurück. Leider gibt es außer dem untenstehenden Update keine weiteren Bilder aus unserem Urlaub - es war einfach viel zu heiß um gute Bilder zu bekommen. Flet war ziemlich unlustig, da er nur geschwitzt hat und wir froh waren, wenn wir durch die heißen Tage kamen und es abends kühler wurde.

Urlaub konfus - oder doch wieder Piraten-Urlaub???

Aug 172011

geschrieben von Flet

Schon im letzten Urlaub wurde ich von meinen Leinenträgern ordentlich hinter's Licht geführt. Inzwischen weiß ich, dass das was sie mir als Rum hingestellt haben, in Wahrheit nur Wasser war.
Was soll ich jetzt noch sagen, da habe ich mich doch auf ein neues Urlaubziel gefreut und nun schon wieder dieses Chaos. Kaum sind wir in Sand am Main angekommen, wollten meine Leinenträger gleich wieder dort weg. 3 Tage später, war ich dann aber auch verdammt froh, dass ich dort wieder weg konnte.
Nach 3 schlaflosen Nächten für uns alle, konnte ich auf der Fahrt endlich schlafen. Umso größer war meine Freude, als ich an unserem altbekannten Urlaubsziel aufwachte.
In Baden angekommen, hatte ich so einen Hunger, dass sofort der Napf geentert und geplündert wurde.

Man, endlich Urlaub - das hätten meine Leinenträger auch einfacher haben können. Sogar mein lieblings Piratenwetter hat sich gleich hier eingefunden. Ein paar hübsche Bilder im Sonnenuntergang, kann ich nun schon einmal herzeigen.

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Gleich mal Ausschau halten...

Schöne Tage mit Flets Freundin Xara Lee

Mai 212016

Nachdem es leider Ostern mit einem Treffen nicht geklappt hat, klappte es nun über Pfingsten. Wir verbrachten schöne 4 Tage mit Xara Lee und ihren Leinenträgern.
Als die 2 eines Abends im bei uns im Wohnwagen gespielt haben, ging ganz schön die Post ab.

Leider gibt es nur Handybilder, weil ich vergessen hatte die Pentax unter dem Bett hervorzuholen, bevor ich den zweien eine große Spielwiese hergerichtet habe.

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Ein Plätzchen im Schatten

Aug 022011

geschrieben von Flet

Endlich hat sich auch das Wetter im Ostallgäu wieder gefangen und so konnte ich heute den ganzen Tag im Garten verbringen. Das mag' ich fast am allerliebsten.
Wäre da nur nicht meine Leinenträgerin, die meint, sie müsste ganz dringend meine Ruhe mit dem Knipsdings stören, da sie ja gesagt hat, sie müsste mit der Pentax noch etwas mehr üben.

Ich sag' euch - ich hab' mich nicht großartig stören lassen!

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Den Blick in die Ferne schweifen lassen...

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Ausflug zur Burgruine Niederhaus

Mai 292016

geschrieben von Flet

Na prima, da werfen mich meine Leinenträger zu einer Unzeit aus dem Bett, nur um Schrott auf die Ladefläche zuschmeißen und zum Wertstoffhof zu fahren. Danach geht es mit Sicherheit wieder in den Baumarkt, wo ich dann total langweilig mitdackeln muss... Bisher ging es fast jedes Wochenende wegen irgendwas in den Baumarkt und danach wurde im Garten geschuftet. Immerhin da durfte ich dann durch Mithilfe – grabenderweise – glänzen. So geschah' es aber gestern widererwartend nicht!
Nach dem Besuch des Wertstoffhofs ging es eine ganze Weile kurvig dahin bis wir auf einen Parkplatz einbogen. Wo wollen die nun wieder mit mir hin? Ich sehe hier weit und breit keinen Baumarkt, nicht mal einen Biergarten oder ein anderes Geschäft.
Jetzt geht es auch noch bergauf, sind die wahnsinnig?? Es ist doch schon warm genug... Wer hat denn hier seinen Schutt abgeladen? Hier steht ja fast kein Stein mehr auf dem anderen. Ahhh, eine Infotafel: Mittelalterliche Burgruine Niederhaus. Na, dass das kein Hochhaus ist, kann sogar ich erkennen.
[Anmerkung der Leinenträger: Die ebenfalls mittelalterliche – einsturzgefährdete - Burgruine Hochhaus gibt es tatsächlich und sie ist auf der Anhöhe direkt gegenüber zu finden.]
Die Zweibeiner führen mich durch die Burganlage, nun weiß ich warum die Leinenträger Mittelaltermusik nicht besonders gerne mögen: von dem „Getute“ fällt ja alles in sich zusammen.<br>Nun genug gemotzt und geschimpft. Eigentlich ist das hier ein Erlebnisklettergarten, wo ich meine Ambitionen als „Berggemse“ voll ausleben kann.

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Stadtmauer Nördlingen - Teil I

Jun 012016

Da Flet in kulturellen Dingen nicht so den Durchblick hat als Hund, übernehme ich nun die kommenden 3 Updates wieder.

Nach unserem kleinen Besuch auf dem Niederhaus, fuhren wir die wenigen Kilometer weiter in die mittelalterliche Stadt Nördlingen.
Als Kind besuchte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester Nördlingen, aber da dieser Besuch leicht 20 Jahre zurück lag, wollte ich unbedingt mal wieder nach Nördlingen.
Nördlingen ist eine hübsche Mittelalter-Stadt im Donau-Ries. Sie verfügt über ein absolutes Novum im ganz Deutschland. Nördlingen hat einen komplett begehbaren, fast 3 Kilometer langen Wehrgang rund um die Altstadt. Und genau diesen Wehrgang haben wir uns mit Flet vorgenommen.

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Das war der erste Turm auf unserer Tour.

Ausflug zu Any nach Tirol

Jul 172011

geschrieben von Flet

Heute haben wir uns nochmal mit meiner süßen Zuckermaus Any getroffen, und natürlich auch mit ihren Leinenträgern und den 2 Chihuahuas Irmie und Joschi. Wir haben sie in ihrem Urlaubsort in Tirol besucht (ca. 100km von uns entfernt).
Zuerst sind wir ein Stück am Haldensee spazieren gegangen, ich war sooo glücklich, dass wir wieder vereint waren!

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Any & ich - traute Zweisamkeit!

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Wir dachten, wir könnten dem miesen Wetter im Ostallgäu entfliehen, leider war es auch in Tirol regnerisch, windig und sehr kalt.

Fleißiger Bildschirmarbeitshelfer

Jul 142011

geschrieben von Flet

Gestern Abend dachte ich, ich müsste mal meinem Leinenträger bei der anfallenden Bildschirmarbeit helfen! Leider fand er das nicht ganz so lustig, weil ich mich mal wieder in das kleinste Eckchen hinein gequetscht habe, dabei war ich hochkonzentriert bei der Arbeit...

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E-Mails... Die Menschen sind aber auch kompliziert: Bei uns in der Hundwelt sind Nachrichten einfach auf Hundehäufchen und an Bäumen nachzulesen ;-)

I am not amused

Jul 132011

geschrieben von Flet

Schon wieder so eine bodenlose Frechheit:
Ich wurde gebadet, weil ich - angeblich - müffeln würde. Dabei hatte ich meinen bisherigen Geruch richtig konserviert - da ja selbst meine neuen Sofa's nicht nach mir riechen, bedurfte es richtig Arbeit, dass ich wieder nach Whippet duftete.
Meine Leinenträger meinten, mein Fell würde sich nicht mehr seidig anfühlen und so steckten sie mich in die Badewanne.

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Danach war ich so ganz und gar nicht amüsiert...

Ostallgäu, 12:23 Uhr, Unwetterwarnung, 13 °C

Jul 132011

geschrieben von Flet

Da ich ja ein geborenes Nordlicht bin und es mich zu meinen Leinenträgern vor 3 Jahren in den tiefen Süden verschlagen hat, habe ich etwas Probleme mich hier an die Wetterextreme im Allgäu zu gewöhnen.

Gestern sah's es hier noch so aus:

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Strahlender Sonnenschein, kein Lüftchen wehte bei ca. 30 °C. Im Schatten ließ es sich gut aushalten.

Abends, bei meiner letzten Pipi-Runde im Garten, war es sehr angenehm, mit lauen 22 °C und einem leichten Lüftchen. Das sich das laue Lüftchen über Nacht zu einem Sturm entwickelte und es ein heftiges Gewitter gab, ist hier nichts ungewöhnliches.

Mein Knastologie Studium

Jun 132016

geschrieben von Flet

Was für eine Frechheit: Das sich Hunde an Universitäten nicht einschreiben können, ist mir inzwischen hinreichend bekannt. Ich hätte in jungen Jahren gerne Hasologie (das Studium der Hasen- und Kleintierjagd) eingehender studiert. Leider gab es diesen Studiengang nicht. Daher wurde auch nichts aus den Diplomen und Promotionen als Prof. Dr. Dr. Fleet.
Nun wurde ich dazu verdonnert doch einen Studiengang zwangsweise zu belegen: Knastologie - auch Gitterkunde genannt. Ich sage euch, es gibts nichts hölzerneres und nichts eintönigeres. Meine "Gefängnis-Wärter" sind der Meinung das ich das studieren müsse, da man meinem irren "ich-freue-mich-wie-ein-Brummkreisel"-Verhalten sobald Besuch kommt oder die Leinenträger nach Hause kommen nicht bei kommt.
Naja ich mache nun das beste daraus.

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Flet's Halsband von EsKiDa

Jun 162016

Nachdem wir im letzten Urlaub festgestellt haben, dass kein einziges Halsband von Flet noch passt, war mal ein Neukauf angesagt.

Einen Shop hatte ich schon länger auf dem Zettel, ich wartete sozusagen nur auf die passende Gelegenheit: 
EsKiDa

Ende Mai stellte ich für Flet ein Halsband zusammen, nun 2 Wochen später kam es an.

Das Halsband übertraf meine Erwartungen um ein vielfaches. Es ist wunderschön und sieht an Flet einfach gigantisch gut aus.

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Pentax K-S1: Keep on rockin, Baby!

Jul 132016

Sehnsüchtig wurde sie schon erwartet, als ich heute den Postboten eine Straße weiter antraf, nahm ich ihm das Paket gleich ab: Da war sie die Pentax K-S1!

Das Bessere ist immer der Feind des Guten, ergo darf es nach 10 Jahren mit dem digitalen Spiegelreflexdinosaurier von Pentax, der K100D, mal was zeitgemäßeres geben. Nachdem wir immer mehr Verwunderung ernteten, was wir aus dieser uralt Kamera an Bilder rausholen, haben wir uns nach ausgiebiger Suche für die "Einsteiger Spiegelreflex" von Pentax entschieden. Der Vollständigkeit sei noch gesagt, dass Pentax inzwischen auch schon das Nachfolgermodell am Start hat, was sich deutlich auf den Preis unseren neuen Babies auswirkte.

Das Baby rockt: Wir waren erschreckt wie schnell die K-S1 scharf stellt, auslöst und für neue Schandtaten bereit ist. Das geht alles in Sekundenbruchteilen. Die Auflösung und Bildschärfe sind um Welten besser als bei der K100D. Wer genaueres wissen will, klicke bitte oben auf den Pentax-Link.
Als kleines Features haben wir uns die Pentax FLU-Card dazugeleistet, eine 16 GB Speicherkarte mit integriertem WLAN-Modul. Damit kann man während des fotografierens bereits das Bild auf einen PC-Monitor übertragen. Wenn man die K-S1 auf ein Stativ packt, ist es mit der FLU-Card möglich die Kamera mit Smartphone, Laptop etc. (WLANtauglichkeit vorausgesetzt) die K-S1 fernzusteueren. Über diese Verbindung ist es dann auch möglich, das geschossene Bild via E-Mail oder SMS sofort übers Smartphone zu verschicken. Im Prinzip, hat man dann die Pentax ins Smartphone eingebaut.

Nun erstmal die K-S1 als solches...

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Mein kleiner Prinz

Jun 202011

Im Allgäu war es über das Wochenende sehr kalt und verregnet - wie wohl überall in Deutschland. Also war auf dem Sofa liegen, knuddeln und das Wetter draußen nicht groß beachten angesagt.
Jedes Mal Pinkeln hat Flet schon ewig rausgezogen, damit es sich auch "lohnt" und er keine nassen Pfötchen bekommt.

Hier einige Eindrücke vom Wochenende:

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Buch-Tipp: Hunde würden länger leben, wenn...

Jun 162011

Heute habe ich einen Buchtipp für meine Blog-Leser.
Dieses Buch wurde uns vergangenes Wochenende empfohlen und gestern kam es per Post. Gestern war es dann auch schon durchgelesen.

Einerseits ist der Inhalt doch sehr erschreckend, andererseits öffnet es die Augen, wie die Futtermittelindustrie mit der Pharmaindustrie und den Tierärzten verwoben sind und welche Probleme sich hinsichtlich der Gesundheit unserer Haustiere daraus ergeben.

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Garten- und Landschaftsbau Fletcher

Jul 172016

geschrieben von Flet

Seit Monaten steht nun schon die Baustelle in meinem Garten still, da das Personal mit dem nicht grünen Daumen alles schleifen lässt. Es dauert eine halbe Ewigkeit bis Betonplatten ausgegraben wurden und dann liegen die nur rum. Zwischenzeitlich konnte man den Arbeitseifer dann doch mal wieder erahnen, als die Betonplatten zu einem Stapel zusammen gefasst wurden. Von den anschließenden viel beredeten Erdbewegungsarbeiten war rein gar nichts zu sehen!
Da musste ich doch nun endlich das Heft in die Hand nehmen und selbst Pfote anlegen.

[Anmerkung der leinentragenden Redaktion: Rund um das Blumenbeet an der Terrasse waren Waschbetonplatten als Begrenzung zum Rasen vergraben, die es in einem ersten Schritt zu entfernen galt. Dann flogen Stück für Stück alle Rosenstöcke sowie sonstige Pflanzen aus dem Beet. Als besonders hartnäckig erwies sich der Efeu. Als das getan war, musste eine Mauer aus Beton U-Steinen dran glauben. Ab jetzt kann man in viel Grabearbeit und mit jeder Menge händischer Erdbewegung aus dem Blumenbeet eine sanfte Böschung zum Rest des Gartens machen.]

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Hier muss ich fachmännisch überprüfen ob der Rosenstock auch vollständig entfernt wurde...

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Nichts wird hier sauber ausgeführt. Immer diese Pfuscher am Werk! Überall muss man nacharbeiten...

Neues Sofa!

Jul 142016

Dieser Blogeintrag ist nun fast schon überfällig, da Flet schon vor über einer Woche das neue Sofa okkupieren durfte.
Das "alte" starb leider überraschend nach nur 5 Jahren den UV-Tod, das weiße Kunstleder hat sich vollständig in seine Moleküle zerlegt.

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Sieht aus wie Leder, ist aber Mikrofaser

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Zu Besuch bei meinem Afghanen-Kumpel Benazir

Jun 132011

geschrieben von Flet

Heute dachten sich meine Leinenträger - wir trotzen dem nasskalten und regnerischen Wetter und besuchen Ben. Glücklicherweise hat es nicht die ganze Zeit geregnet, so dass auch irgendwann die Sonne leicht durch die Wolken linste und es wärmer wurde.
Ich habe Ben jetzt schon einige Zeit nicht mehr gesehen, mich aber sehr gefreut, ihn wieder zu sehen.

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Ben freut sich sichtlich über meinen Besuch...

Ofnethöhle: Da wo das Neander haust

Aug 072016

geschrieben von Flet

Affenhitze, Affenhitze – sind die Chauffeure denn irre? Muss denn ich wirklich unseren hervorragend klimatisierten Pick-Up verlassen? Anscheinend schon.
Unser letzter Ausflug war ja schon ein Kraxel-Ausflug, aber was ich da mit meinem Whippet-Augen sehe – treibt mir den Schweiß unter die Zunge. Auf halben Weg habe ich mich nun schon gefreut, als wir vor einer fast senkrechten Wand standen – hier geht’s nicht weiter! Strike, wir können ja nun wieder heim fahren... Aber was machen diese Kletterfanatiker mit mir? Wie aus dem Nichts taucht sie vor mir auf, eine „Treppe“ aus Felsen.
[Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um einen dreiviertel Meter Abbruchkante. Siehe Bilder weiter unten.]
Manchmal ist es doch praktisch den Zweibeinern an den Hacken zu kleben, da kam man sich den Weg nach oben gut abschauen und einprägen. Mit Stolz kann ich nun verkünden, ich komme meinem „Whippet-Bergziegen-Diplom“ Stück für Stück näher. Den letzten sachten Anstieg bis zu der Höhle habe ich dann mit links bewältigt. Na und wo ist er nun – der Neandertaler? Er hat lauter Kronkorken auf den Boden in der Höhle geworfen und war nicht daheim. So eine Frechtheit! Anscheinend hausen Neandertaler so. Kein Wunder, dass die nur Höhlen haben und keine Wohnungen. Welcher Vermieter tut sich das freiwillig an?

Genug rumgeflaxt, der ernst des Whippet-Lebens ereilt einen schneller als man flaxen kann – ich muss auch über die Felsen wieder runter. Aber diesmal weiß ich, dass ich den Leinenträger auf Schritt und Tritt verfolge, denn der weiß wo es am leichtesten lang geht.

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Der Riegelberg sieht unscheinbar aus.

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Bisher ist der Aufstieg noch easy...

Ostertaltobel: Mein Bergziegen-Diplom

Aug 182016

geschrieben von Flet

Das Allgäu liegt für uns nun schon seit über einem Jahr nicht mehr vor der Haustür und der Lieblingssatz meines Personals: „Im Allgäu macht man keinen Urlaub – dort wohnt man!“ klingt inzwischen abgedroschen. Sie scheinen ihre Meinung hinsichtlich Tagesausflügen immerhin revidiert zu haben.
Immer wieder zieht es die Leinenträger ins Allgäu, so wie auch gestern. Es ist noch nicht allzu lange her, da waren wir dort schon mal. Damals dauerte die Kraxelei (Kletterei) nicht wirklich lange, diesmal gingen wir den kompletten Rundweg.<br>Seit ich endlich die passenden gesundheitlichen Voraussetzungen, mein eigenes Trainingslager (Garten), gezielte Einheiten zum Fitnessaufbau in Verbindung mit einer hervorragenden Osteopathin habe, werde ich immer fitter und ausdauernder. Unter diesen prima Bedingungen konnte ich nun mein Bergziegen-Diplom erwerben, aber nun erstmal zurück auf meinem beschwerlichen Weg durch den Ostertaltobel.
Ich sag' euch, liebe Leserinnen und Leser, manchmal ist die kompakte Größe eines Whippet's so überhaupt kein Vorteil. Geländesituationen die meine Personalcoach's mit „Siebenmeilenstiefeln“ überwinden, sind für mich fast unüberwindbare Fels/Erdwände. Das erste Stück im Tobel war sehr moderat in der Steigung und es waren eher kleinere Treppenstufen, aber beim letzten Anstieg musste ich zur Hupfdohle mutieren.
[Anmerkung der Redaktion: Die letzten 75 Höhenmeter waren eine in Serpentinen angelegte – in der Stufenhöhe sehr großzügige – Treppe.] Oben angekommen legten wir eine kurze Pause ein und ich konnte am nächsten Wasserfall trinken. Der Rückweg war deutlich flacher und führte uns durch wunderschöne Landschaft, vorbei an riesigen muhenden, langhaarigen Zotteltieren.
Als wir endlich wieder an unserer dunkelgrauen Windhundkutsche ankamen, war ich ganz schön groggy und freute mich schon auf mein Wohnzimmer auf Rädern, als mir vor Verzückung und Neugier schier die Augen aus dem Köpfchen fielen... Fortsetzung folgt!

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Hier war der Weg entlang des Wassers noch einfach..

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...und es macht richtig Spass!

Der Ostertaltobel in Bildern

Aug 172016

Unser Feiertagsausflug am Montag zog uns wieder zurück in's Allgäu, in den Ostertaltobel.
Vor einigen Jahren besuchten wir den Ostertaltobel schon einmal und er ist auch jeden weiteren Besuch einfach wert.
Man wird mit traumhafter Landschaft, einem schönem Rundweg durch den Tobel mit seinen zahlreichen Wasserfällen und fast unberührter Natur belohnt. Der Rundweg erstreckt sich auf 3,2 km und dauert ca. 2 Stunden.

Flet's Bericht folgt...

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Die Ruhe vor dem Sturm...

Jun 042011

geschrieben von Flet

...oder auch ein - für mich - entspannter Samstagnachmittag.

Meine Leinenträger verfallen schon seit heute Morgen um 06:00 Uhr in leichte Hektik!
Um 06:00 Uhr dachte ich mir: "Hey Moment mal, ich wollte durch nur mal kurz in den Garten zum Pinkeln und dann wieder ins warme Bett unter die Bettdecke, aber meine Leinenträger machen schon zu so einer "unchristlichen" Uhrzeit Action. Frechheit!!
Ich merke es doch, irgendwas geht vor sich bzw. wird geändert. Ich habe dann auch endlich einmal mitbekommen, was die ändern wollen:

Sie wollen mir MEINE Sofa's wegnehmen. Sie sagen sie hätten neue gekauft. Ja und was ist mit MEINEN bisherigen Sofa's? Darf ich die nicht behalten? Ich dachte es wären MEINE! Statt mir eine ordentliche Antwort zu geben, wird in aller herrgottsfrüh der Keller umgeräumt, meine Ein-Raum-Wohnung-mit-Dach-Terrasse abgebaut und in den Keller gebracht. Wohin mit Papa's Gitarren wissen sie noch nicht recht. Ich habe mir jetzt die vergangenen 3 Jahre so viel Mühe geben die Sofa's zu MEINEN zu machen.
Ich habe sie von oben bis unten eingehaart - das war viel Arbeit, mich nach jedem Mal Baden mit Hingabe darauf gewälzt, manchmal Leckerli's im Sofa vergraben, mein Spielzeug, dass ich vorher im Garten durch den Dreck gezogen habe, liebevoll auf dem Sofa drappiert, manchmal mit Matschpfoten auf's Sofa gehüpft und es so verschönert, einmal als mir ziemlich übel war, und ich habe das Gras aus den Garten von meinem Magen direkt auf das Sofa geleert. Also wie ihr seht, ich habe nicht wenig umfangreiche und zeitlich intensive Verschönerungsarbeiten an den Sofa's vorgenommen - und jetzt soll es neue geben! Tztztz... Dabei habe ich die Sofa's niemals zerkratzt, angefressen oder Stücke rausgerissen...
Irgendwann hat mich die Hektik absolut kalt gelassen und auch, dass sie permant die Wohnung verlassen haben um so einiges im Keller zu räumen. Ich habe entspannt...

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Matrix-Rhytmus & Unterwasserlaufband

Jun 022011

geschrieben von Flet

Gestern hatte ich wieder einen Termin bei meiner persönlichen Physiotherapeutin.
Meine letzmalige Physiotherapie-Sitzung lag' ja doch schon ein ganzes Stück zurück und als ich aus dem Auto stieg wusste ich sofort, wo ich war. Ich freute mich schon, auf mein zu erwartendes Wellnessprogramm.

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Zuerst, wie vor jeder Behandlung, wurden an meiner Lendenwirbelsäule vorsichtig einige Falten gezogen, um zu sehen wie verspannt ich sei. Julia meinte, dass es mit den Verspannungen schon etwas besser geworden sei. Sie schlug' vor mit der Matrix-Rhytmus-Therapie anfangs zu beginnen, damit ich auf dem Unterwasslaufband anschließend entspannt und weich bin.

Frisch gemähter Rasen bequemer als mein Körbchen?

Mai 122011

geschrieben von Flet

Ja definitiv.
Mein Leinenträger hat die Tage mal den Urwald in unserem Garten beseitigt, damit der Rasen in den 2 Wochen Urlaub nicht so explodiert!
Und nachdem meine Leinenträgerin mal wieder so beschäftigt war, dass sie wohl vergessen hat mir mein Körbchen rauszustellen, habe ich mich einfach so auf den Rasen gelegt.
Und ich muss sagen, das war gar nicht sooo übel...
...wenn ich hätte Schlafen können und nicht die Leinenträgerin mit ihrer Knipse um mich rumspringt!

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Flet's Entwicklung in den vergangen 2 Jahren

Sep 092016

Heute wird Flet 8,5 Jahre alt und wir schauen auf sehr positive 2 Jahre zurück.
Es gibt vieles was uns sehr positiv an ihm auffällt, vor allen Dingen, dass er nun endlich Hund ist. Das meine ich, wie ich es schreibe, denn ohne sein Medikament – das er seit 2 Jahren erhält, wäre an seine heutige Allgemeinverfassung nicht zu denken gewesen. Von Monat zu Monat zu Jahr entwickelte sich sein Gesundheitszustand sowie sein Verhalten immer positiver.
Warum ist Flet plötzlich Hund und war es vorher nicht?
Selbstverständlich war Flet vorher physikalisch genauso Hund wie aktuell, aber seine Erkrankung hat vieles sehr schwierig gemacht. Bei jedem Anfall, vorallem denen die komplette Nächte gingen, ging einiges im Gehirn kaputt. Danach war alles, was er bis dahin gelernt hatte wie gelöscht. Mit dem Medikament wurde wie ein Schnitt gemacht, er war anfallsfrei und er konnte endlich lernen. Er wollte auch unbedingt lernen und gerne mitarbeiten. In einem Punkt verhält er sich nachwievor wie ein Schlaganfallpatient und diese Situation bedarf besonderer Rücksicht.
Der erste riesige Schritt in seinem Verhalten geschah, nach ca. einem Monat Medikamentengabe. Er konnte plötzlich schnüffeln. Das mag jetzt verrückt klingen, da Hunde uns Menschen mit der Nase grundsätzlich haushoch überlegen sind – aber uns viel auf, dass er Gerüche plötzlich verarbeiten und einordnen konnte. Schnüffeln war plötzlich für ihn unglaublich spannend und aufregend. Wir stellen bald fest, dass er sich damit auch ganz schnell überfordern konnte. So sehr überfordern, dass er keine weiteren Strecken mehr gehen konnte, denn sein Gehirn war mit der olfaktorischen Verarbeitung überfordert.
Inzwischen handhaben wir das sehr probat: Am Anfang vom Spaziergang darf er so lange schnüffeln bis er sein Geschäft verrichtet hat und dann ist Schnüffelverbot und es wird gelaufen. So schafften wir es ihn langsam körperlich immer fitter zu bekommen. Inzwischen kann er eine 2 Stunden Wanderung problemlos mit viel Freude mitmachen. Und selbst dann halten sich seine neurologischen Ausfälle im ganz überschaubaren Rahmen. Er hat wohl für sich nun auch erkannt, dass die Freude am Laufen und an der Bewegung toller und erfüllender ist, als alle 2 Meter innezuhalten und an einem halben Moos zu schnüffeln.
Das Medikament hat ihn im Gehirn einfach aufgeräumt und sortiert. Wir dachten schon nach einem Jahr, besser geht es nicht, wir haben den Gipfel der Glückseeligkeit erreicht, da es ihm da schon super ging. Aber was soll ich nun sagen, es geht ihm einfach blendend. Flet ist fit, mit Medikament gesund, hat Energie und eine Lebensfreude die uns täglich auf's Neue fast umhaut!
In seinem Verhalten, auch anderen Hunden gegenüber ist er inzwischen keine Wundertüte mehr, er ist straight geworden. Er wurde zu einem ganz normalen, intakten Rüden der weiß was er will. Er spielt immer noch für sein Leben gerne mit seinen Kuscheltieren und findet langsam gefallen Äpfeln im Garten hinterher zu jagen, die man ihm wirft. Sozusagen als gesunder Ballersatz ;-)
Seit wir umgezogen sind hat er nochmal eine großen Schritt im Punkto Selbstsicherheit getan. Er nabelt sich endlich von uns ab. Flet klebt uns nicht mehr am Rockzipfel, was durch seine Unsicherheit wegen der Erkrankung jahrelang der Fall war. Nun schläft er mal hier mal dort, bewegt sich ganz selbstverständlich im kompletten Haus und liebt es viel Zeit in seinem riesigen Garten zu verbringen. Ein paar neue Hundefreunde hat er hier nun auch schon gefunden, unter anderem 2 Podenco-Damen.
Ja, Flet ist nun endlich Hund! Er ist aufmerksam – möchte uns gefallen – hat sich aber trotzdem seinen windhundtypischen Eigensinn bewahrt. Er ist impulsiv, wenn es nach draußen geht, aber ist inzwischen endlich leicht lenkbar und wir genießen das Zusammenleben mit ihm mehr denn je! Was uns seit einigen Wochen besondere Freude macht, dass unser Futtermäkler und Fressnapfignorierer inzwischen auf isst wie ein Hund. Fletcher wartet schon ab späteren Nachmittag auf das Abendessen: Napf in der Hand und unterwegs zum Fressplatz, Flet sofort hinterher und dann kommt die Nase nicht mehr aus dem Napf bis dieser ausgeleckt ist.
Es liegt eine schwierige, teilweise zermürbende – und leider auch teure - Zeit – hinter uns, aber die Zukunft die vor uns liegt ist/wird fantastisch!
Und als kleiner Abschluss sei nun noch gesagt, dass wir ihm jetzt den 2. Windhund zutrauen können – aber das ist ein anderes neues Kapitel, dass hoffentlich bald beginnt!

Wann krieg' ich meine neuen Sofa's???

Mai 032011

geschrieben von Flet

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"Die Sofa's sind mit über 16 Jahre doch schon sehr weich und flexibel geworden. Ich freue mich darauf, dass meine Leinenträger mir neue gekauft haben! Ich bekomme die neuen Mitte Juni.
Meine Leinenträgerin meint, dass sei ganz schön frech und ein bissal unverschämt, dass ich schreibe, es wären meine Sofa's. Versteh ich gar nicht!! Es ist ja nur Gefälligkeit, dass meine Leinenträger auch darauf sitzen dürfen... ;-))"

Ich bin frech??????

Mai 032011

geschrieben von Flet

Sagt meine Mama - freut sich aber sehr darüber. Die vergangenen Wochen war ich so gut wie gar nicht mehr frech. Meine Mama wertet es als sehr positiv das der Schalk in meinem Nacken zurückkehrt und ich frech bin!

Was auch immer sie damit meint...???

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Mein Lieblings-Kauball

Flet geht es wieder richtig gut

Mai 012011

Nach monatelanger Besorgnis, freuen wir uns sehr, dass es Flet endlich besser geht.

Das Kombinationsmedikament (Rimadyl, Entzündungshemmer und Schmerzmittel) scheint wohl Flet's Knochenentzündung gestoppt zu haben. Obwohl wir Rimadyl lt. Tierarzt noch bis zu Ende (ca. noch 2 Wochen) geben müssen, hat Flet deutlich mehr Lebensqualität.
Er spielt wieder gerne und das vorallem endlich wieder ausdauernd. Er hat richtig Spass am Leben, ist quietschvergnügt und bewegt sich wieder gerne. Auch wenn leider nachwievor Leinenzwang gilt.

Es ist einfach superschön zu sehen, dass er augenscheinlich aktuell keine Schmerzen hat und sein Leben wieder in vollen Zügen genießen kann!!

Immerhin ist diese Baustelle geschlossen, und wir hoffen sie bleibt auch ohne weitere Entzündungsschübe für immer geschlossen!!! Kaum ist eine Baustelle endlich geschlossen, taucht bei uns auch schon die nächste auf.... Was momentan alles passiert - ist einfach nur Wahnsinn!

Ostersonntag in Speyer - Osterurlaub Teil III

Apr 252011

geschrieben von Flet

Ostersonntag hatten meine Leinenträger nicht so recht den Plan, was wir unternehmen wollen. Also setzen wir uns alle ins Auto und fuhren los. Ich muss sagen, seit Papa zu mir gesagt hat, dass ich im Auto sicher bin, als er mich vor dem neurotischen Border Collie gerettet hat, scheint der Knoten mit der Panik beim Autofahrens geplatzt zu sein.

Ich tat im Auto das, was ich am besten kann, schlafen. Das Ziel war Speyer.

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Entspannter Ostersamstag - Osterurlaub Teil II

Apr 252011

geschrieben von Flet

Ostersamstag haben wir den Tag zum Aus- und Entspannen genutzt. Da es in Vorzelt und Wohnwagen so heiß war, stellten meine Leinenträger Tisch und Stühle vor's Zelt unter einen Baum und ich genoß die Sonne im Gras.

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Nachdem ich so stark hechelte, wurde ich kurz abgeduscht. Das war zwar ganz schön eklig nass, aber tat doch seeehr gut!

Wieviel Pech kann man an einem Tag haben???

Apr 202011

Guten Abend,
wir waren mit Flet heute Vormittag beim Tierarzt zum Blutabnehmen.
Anschließend fahren wir über die Autobahn zurück, Günter fährt auf der linken Spur um einen LKW zu überholen vor dem ein Reisebus fährt. Wir sind schon dicht an dem Reisebus dran, als der plötzlich auf die Linkespur zieht. Uns trennen ca. 10 m von dem Heck des riesen Busses. Günter steigt voll in die Eisen, ABS und ESP kommen, wir bremsen von 170 bis 70 runter. Flet angegurtet auf dem Rücksitz, komplett im Ausnahmezustand.
Günter schert vor dem Reisebus wieder ein und wir notieren uns das Kennzeichen. Ich rufe sofort die Polizei an, da der Busfahrer nicht nur links rausgezogen ist ohne Überblick und wir eine Gefahrenbremsung machen müssen, sondern auch noch mit dem Handy telefoniert hat.
Wir fahren von der Autobahn runter zu unserer Polizeidienststelle und gebe eine Anzeige auf.
Als wir rauskommen, sehe ich als Günter die Tür aufmacht, dass davor ein Bordercollie liegt (gehört nicht zur Polizei) der sofort die Zähne fletscht und auf Flet in den kleinen Vorraum losschießt, Günter erwischt den Köter am Nackenfell. Ich lass die Leine los, dass Flet erstmal eine Chance hat auszuweichen. Günter ist vor dem Gebäude und zieht sofort die Reissleine an Flet's Start-Geschirr und packt sich wieder den Border, der sich schon wieder auf Flet gestürzt hat. Günter hatte das Vieh im Nackenfell,  der Border jault kurz und versucht sich wieder auf Flet zu stürzen. Der Border hängt wieder über Flet, Flet pinkelt sich von oben bis unten an vor Panik. Günter packt sich den Border wieder, hat ihn am Nackenfell und in der Lende am Fell und schleudert ihn weg. Ich sofort zu Flet, der von oben bis unten voll war mit Urin. Gezittert hat er wie Espenlaub und ich habe geschaut ob es irgendwo Wunden sind.
Er hat einen kleinen Riss in der Lende - mehr konnte ich vor Ort nicht feststellen.
Dann trabt die Besitzerin an, so nach dem Motto - es wäre meinem Hund nichts passiert. Sie hat zum Verhalten ihres Köters gleich mal gar nichts gesagt.
Sie hat mir ihre Adresse immerhin gegeben.
Wir sind mit Flet nach Hause, er bekam sofort Rescue Globuli. Er stand ziemlich heftig unter Schock und war absolut verstört und verwirrt. Er wollte sich die ganze Zeit schütteln, aber irgendwie ging das vorerst nicht. Habe dann sofort mit meiner TA telefoniert und sie meinte, wir sollen jetzt 2 Stunden abwarten bis er sich etwas erholt hat. Der Riss ist zum Glück nicht weiter schlimm, blutet nicht, ist nur die Haut leicht angeritzt und ein paar kleine Schürfwunden, die wir versorgt haben. Der Schock sitzt bei uns 3en doch tief.

Flet liegt jetzt im Körbchen und die Globuli scheinen zu wirken - er schläft.

Langsam sind wir WIRKLICH urlaubsreif!

Was einem in 3 Stunden alles passieren kann, ist wirklich kaum zu glauben. Momentan scheinen wir das Pech gepachtet zu haben.

Apfelernte

Okt 152016

Die Apfelernte ist voll im Gange und Flet darf sich als fleißiger Erntehelfer selbstverständlich beteiligen.
Inzwischen ist unser "Jakob Fischer" sowie der "Ontario" (später Winterapfel) abgeerntet und erbrachte satte Erträge. Die Äpfel sind gemostet und wir haben jede Mengen leckeren naturtrüben Apfelsaft.

Flet hat dagegen mit den heruntergefallenen Äpfeln jede Menge Spass. Auf seine alten Tage findet er langsam Spaß am Apportieren. Wenn es dafür unbedingt Äpfel sein müssen als Ballersatz - umso besser. Sozusagen eine äußerst gesunde Ballalternative.

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Die Leinenträger...

Apr 192011

geschrieben von Flet

...sind auch nicht mehr das was sie mal waren!!

Anstatt mir mein heißgeliebtes Körbchen in die Sonne zu stellen - muss ICH im Dreck liegen!!
Was für eine Frechheit!
Und dann springt auch noch die Leinenträgerin höchstpersönlich mit der Knipse um mich rum...

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"Einfach immer freundlich lächeln - und sich denken, geht's noch?"

Diagnose der Röntgenuntersuchung

Apr 162011

Gestern Früh fuhren wir mit Flet in die tierärztliche Klinik Gessertshausen bei Augsburg. Wir hatten um 09:00 Uhr einen Termin zum kompletten Durchröntgen von Flet. Der behandelnde Arzt nahm sich sehr viel Zeit für die Voruntersuchung (Abhören von Lunge und Herz) und bewegte alle Gelenke.
Wir waren vom Umgang mit dem Tier in dieser Klinik absolut begeistert - da Flet beim Tierarzt immer sehr gestresst und ängstlich ist. Davon war nichts zu spüren. Flet ließ sich ohne Gezappel untersuchen. Der Arzt war super ruhig im Umgang mit Flet, obwohl er ein offensichtliches Handicap hatte - aber Flet schien das nicht im geringsten zu irretieren.
Flet wurde in eine leichte Narkose gelegt, da er bei den vielen zu röntgenden Gelenken nicht stillhalten würde. Wir warteten mit Flet in einem lichtdurchfluteten Wintergarten (der Einschlaf-/Aufwachraum). Er schlief langsam ein und erbrach nicht!!! Das habe ich bei einer Ärztin, bei dieser Flet schon einmal geröngt wurde - komplett anders erlebt.
Unser Bub wurde zum Röntgen abgeholt und das dauerte ungefähr 20-25 Minuten. Danach wurden die Bilder besprochen.

Die gute Nachricht:

Die stille Rebellion eines jungen Erwachsenen gegen die Eltern

Apr 162011

Gestern Abend haben wir uns scheckig gelacht:

Das Freitagabendprogramm des privaten Fernsehens ist nicht immer das beste, also was tut man? Man zappt. Wir blieben an einer Musikshow hängen, die zum Motto hatte "Die produktivsten Künstler".

Das Ranking befand sich kurz vor den Top10, als von Howard Carpendale "Hello again" lief. Ab dem ersten gesungenen Ton bläht Flet im Takt der Musik die Backen. Wir fragten uns: Steht unser Kind vielleicht auf Schlager????

Kurz vor den Top 3 kam der Wies'n-Klassiker "Fiesta Mexicana" von Rex Guildo. Und was macht der Bub? Er dreht sich breit grinsend auf den Rücken und findet es nur noch gut...

Und was sollen wir als Eltern nun tun?? Ganz klar - der Bub wird weiterhin mit harter Musikkost leben müssen und seiner täglichen Dosis AC/DC, weil Schlager kommt uns nicht ins Haus!

Flet's 4. Physiotherapie-Behandlung

Apr 142011

Gestern hatte Flet seine 4. physiotherapeutische Behandlung.

Das Unterwasserlaufband wurde gestern nicht genutzt, da Flet seit vergangenen Samstagabend akute Schmerzen in Lendenwirbelsäule und Hüfte hat. Flet bekommt seit Samstag wieder Schmerzmittel. Sich zu bewegen fällt ihm schwer. Er kommt wenn er länger im Körbchen, auf dem Sofa oder im Bett lag nur sehr schwer mit Hüfte hoch und läuft die ersten Schritte mit den Hinterläufen steif und sehr wacklig. Er streckt sich wieder sehr häufig und schüttelt sich so gut wie permanent.
Flet wurde erst wieder mit IFR behandelt und anschließend manuell massiert - da das Matrix-Rhythmusgerät bei seiner Schmerzhaftigkeit zu heftig gewesen wäre. Bei der manuellen Massage konnte er mal kurzzeitig entspannen und schlief sogar einmal kurzzeitig ein. Julia ging sehr behutsam vor, und als sie in den schmerzhaften Bereich kam, wollte Flet nur noch weg.

Heute ist er sehr müde und schläft so gut wie die ganze Zeit. Ich habe den Eindruck ihm geht es minimal besser, aber um Schmerzmittel kommen wir leider auch heute nicht drumrum.

Morgen Früh haben einen Termin in der Tierklinik Gessertshausen (bei Augsburg) um Flet röntgen zu lassen. Es sollen beide Vorderläufe im Vergleich, beide Schultern, die komplette Wirbelsäule sowie die Hüfte geröngt werden. Ich hoffe wir erfahren endlich was mit ihm los ist und ihm kann endlich geholfen werden. Denn bei den Schmerzen die er momentan hat, ist es kein Dauerzustand!

Ein Vierteljahr danach

Apr 122011

Heute ist Flet's und mein Autounfall auf den Tag genau ein Vierteljahr her.

Der Unfall sitzt uns schon noch ganz schön in den Knochen.
Flet's Narbe ist komplikationslos verheilt, aber leider sehr breit und lang. Es wird wohl noch dauern, bis da wieder Fell darüber wächst. Auf dem nachfolgenden Bild sieht die Narbe fälschlicherweise im oberen Teil sehr lila aus, durch das Fotografieren mit dem Blitz.

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Meine neue Nachbarin: Fräulein Vroni

Okt 212016

geschrieben von Flet

Seit Wochen ist großes Palaver am Maschendrahtzaun, leider blieb mir der Blick immer wieder verwehrt und so recht konnte ich nicht mitbekommen um was es geht.
Und dann sah' ich sie Anfang dieser Woche, ein Wollknäul in Gold: Fräulein Vroni.
Vroni gehört der Hybrid-Rasse des "Goldendoodles" an und ist aktuell 12 Wochen jung. Ich war sofort hingerissen als ich sie sah', schrie' mir vor Entzückung schier die Stimmbänder aus dem Hals. Es dauerte ein Weilchen bis sie mich hinter dem Wildwuchs am Zaun sehen konnte, meine Rute wedelte schon fast im Kreis und ich war kurz davor abzuheben wie ein Hubschrauber. Dann durften wir mal kurz schnüffeln, und sie roch' unverkennbar nach Baby.
Es wurde zwischen den Leinenträger noch kurz etwas besprochen und dann wurde ich mit ins Haus genommen.
Dann kam endlich das Spiel-Date:

Vroni ist total quirlig, wuschlig, welpentypisch ungestüm und unerschrocken mit einer Prise Frechheit. Aber nun schaut euch einfach die Bilder an:

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