Windbeutel Blog

Zu Besuch bei Walholl's Barsois

Mai 232020

Da wir in unserem Freundes- und Bekanntenkreis einige Barsoi-Halter haben, wollten nun mal weiterführende Informationen zur Rasse, Aufzucht, Pflege und zum Wesen aus Züchterhand.
Eine halbe Stunde von uns entfernt, züchtet Kerstin Gröschel unter dem Zwingernamen "Walholl's" seit 70 Jahren sehr erfolgreich Barsois. Der Kontakt war schnell hergestellt und der Einladung zu einem netten Nachmittag unter Windhund-Enthusiasten folgten wir gerne. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag bei traumhaften Wetter. Es war schön zu sehen wie sich völlig fremde Windhunde unterschiedlichster Rassen friedlich den Garten erkundeten. Für uns Zweibeiner war mit Kaffee und Kuchen gut gesorgt. Am Abend nahmen wir 2 völlig müde, aber glückliche Windbeutel wieder mit nach Hause.
Wir danken nochmals herzlich Kerstin und Udo Gröschel für die Gastfreundschaft, es wird sicher nicht das letzte Treffen gewesen sein... 

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"Walholl's Ghaniza" - Rufname: Elfe

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Nun 3 Kopfstudien von Elfe

Burgruine Hochhaus - Die Ruine tief im Wald

Mai 252020

Nach unser unfreiwilligen und riskanten Teambuilding-Maßnahme unlängst, unternahmen wir nun einen zweiten Anlauf um die Ruine Hochhaus zu erobern.
Das positive zu erst, es war nicht so riskant, dafür nicht minder anstrengend. Steile Auf- und Abstiege hielt auch diese Ruine für bereit, bis sie plötzlich mitten im Wald wie aus dem Nichts auftauchte. Es waren nur wesentlich mehr Wanderer zur Ruine unterwegs, als bei unserer ersten Tour, die übrigens wegen akuter Einsturzgefahr nicht betreten werden darf.

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Los geht unsere anspruchsvolle Tour, gute 3 Kilometer steil bergauf und bergab

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Unsere Wildkamera - die Katzen-Cam

Mai 182020

Es herrscht sehr reges Treiben in unserem Garten, es sind mindestens 4 verschiedene Katzen unterwegs, davon ein Kater. Unsere Wildkamera fotografiert natürlich auch mehrmals am Tag unseren Mähroboter (der jetzt nicht sonderlich fotogen ist) und Unmengen an Vögel (von der Blaumeise über den Spatz zu Amsel und Grünfink). Aber auch das ein oder andere Insekt fliegt ihr direkt vor die Linse und ein Mader huschte schon durchs Bild.

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Die Hummel

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Der Mader

Unsere Wildkamera

Mai 042020

Vor einigen Monaten haben wir uns eine Wildkamera angeschafft und am Fallrohr der Dachrinne installiert. Uns trieb nämlich von jeher die Frage um, welche Tiere uns mit herrlicher Regelmäßigkeit in den Garten sch... Und warum wir deswegen des öfteren die Entwurmtabletten zücken müssen. Zu dieser Frage und welche (Wild)Tiere wir so bisher ablichten konnten demnächst mehr.
Unsere Wildkamera löst natürlich bei jeder Bewegung, die registriert wird aus. Da macht es keinen Unterschied ob Wind, Windhund oder Vogel. 

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Ein Flitze-Fleet

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Und ein Gucke-Lottl

Thurn & Taxis-Pfad - Testlauf der Wander-App

Apr 052020

Auf der Suche nach einfachen Wanderungen, die aktuell erlaubt sind, fand ich eine Wander-App im Playstore. Das Merkmal einer GPS-gestützen Navigation fanden wir, wenn wir zu Fuß unterwegs sind, spannend. Das schrie förmlich nach einem Test. Wir suchten uns also eine kleine 3 Kilometer-Wanderung in der App heraus und marschierten mit den Hunden drauf los.
Schnell stellt sich heraus, sich nur an die gesprochenen Richtungsangaben halten konnte nicht alle Zweifel des richtigen Weges aufheben. Ein Blick auf die Karte, war immer wieder notwenig.
Wir umwanderten in großer Runde das Schloss Taxis von Thurn & Taxis in Dischingen. Auch als wir einmal geradeaus weitergingen, und damit eine Abzweigung verpassten, wurden wir nach 25 Meter von der App darauf hingewiesen, dass wir die Route verließen. Also einen Blick auf die Karte werfen und zurück auf die richtige Wanderroute.

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Das Schloss Taxis

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Burgruine Niederhaus - Teambuilding extrem

Apr 072020

Die Ruine Niederhaus haben wir mit Flet schon vor einigen Jahren besucht. Nun wollten wir diese Carlotta auch zeigen und eine kleine Wanderung von der Burgruine Niederhaus zur Nachbarruine auf einer bewaldeten Anhöhe gegenüber machen. Gerüstet mit Ortswissen eines früheren Besuchs und einer Wander-App aufm Smartphone mit GPS-Navigation, dachten wir da kann nix schief gehen. Wir testeten die App sogar einige Tage zuvor, ob das mit der Navigation in der Landschaft auch wirklich funktioniert. Es funktionierte, man wurde sogar bei Verlassen der Route nach ca. 25 Meter darauf hingewiesen, zur Route zurück zukehren. Es kam aber alles völlig anders als gedacht.

Anfangs lief alles vom Parkplatz bis zur Ruine wie man Schnürchen. Auch in der Ruine durften sich die Hunde umsehen. Nun wollten wir weiter zur Ruine Hochhaus auf der bewaldeten Anhöhe gegenüber. Die App führte uns zu einem mit dickem Holzgeländer gesperrten Abhang. Hier ging es also nicht weiter. Wir überflogen also nochmal die Wegbeschreibung in der App, dort hieß es an einem Eisengeländer entlang Richtung Tal. Genau so ein Eisengeländer fanden wir, als wir die Ruine betraten, linkerhand vor. Wir folgten dem Geländer, auf einer sehr groben steinernen "Naturtreppe" um den Brunnenturm der Ruine. Nachdem wir den kleinen Brunnenturm halb umrundet hatten, hörte das Geländer schlagartig auf und wir standen auf einem ca. 1,70 m tiefen Felsabbruch. Wir wunderten uns aber nicht großartig darüber, da wir darunter einen schmalen Pfad weiter abwärts führen sahen. Die Entscheidung ob wir jetzt weitergehen oder umdrehen, traf Flet in Sekundenbruchteilen, indem er vom Felsen auf eine klein Plateau dazwischen und dann auf den Weg sprang. Unser Gedanke war nur, ist der alte Knopf nun völlig wahnsinnig?! Prima, nun muss einer von uns hinterher klettern und Flet zurück auf den Felsen hieven. Günter klettere hinunter und Lottl stand schon oben parat und wollte mit. Sie wusste aber natürlich erstmal nicht wie. Madame kletterte über Günters Schulter und ließ sich von dort über ihren Brustkorb in Günters Arme rutschen und wurde dann auch auf dem Boden abgesetzt. Ich kletterte mit Rucksack hinterher.
Noch schnell ein Foto geschossen, von diesem riesen Felsen und dann erwies es sich als mehr als glücklicher Umstand, dass die Kamera im Rucksack war. Das war zwar nun äußerst anspruchsvoll, aber weiter sah es nach einem Pfad im Wald aus. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was 10 Meter später auf uns zu kam.

Selbstverständlich wäre ein wieder erklimmen des Felsens von 2 Personen und 2 Hunden mühsam gewesen, aber definitiv die ungefährlichere Lösung. 10 Meter nach dem Felsen knickte der Weg nach links und wir standen augenblicklich in einem größer 45° Gefälle. Der Untergrund war eine Mischung aus loser feiner Erde, Wurzeln und vereinzelten kleinen Gesteinsbrocken. Schnell wurde uns klar, wir können zwar gerade noch mit festklammern an Büschen und Wurzeln im Boden noch aufrecht irgendwie stehen, aber wir können nicht mehr zurück. Die einzige Richtung, die uns übrig blieb war nach unten, dem Pfad folgen. Um einiges leichter gesagt, als tatsächlich getan.
An dieser Stelle ein riesiges Lob an unsere Hunde, die auf Kommandos gehört haben wie deutsche Schäferhunde. "Weiter" für geht eine Leinenlänge weiter gehen, "stopp/stehen" für sofort stehen bleiben und warten, und auf das Kommando "zurück" sollten sie ein kleines Stück zu weiter vorgegangen sein und die Leinen dadurch gefährlich auf Spannung geraten sein. Carlotta sowie Flet waren hochkonzentriert, sie mögen zwar 4-Pfotenantrieb haben und damit mehr Grip, aber eine Unachtsamkeit und wir wären in große Gefahr geraten. Kaum eine viertel Stunde dem Pfad mehr rutschend (teilweise auch auf dem Hosenboden) als gehend, wurde der Weg zwar minimal flacher dafür war er mit Sträuchern derart zugewachsen, dass wir eine Heckenschere hätte brauchen können. 
Schlagartig war dann das Dickicht zu Ende und wir standen auf einer Wiesen. Der Blick zurück nach oben zur Ruine war beängstigend.

Wir waren froh, gesund, nahezu unverletzt und lebendig unten angekommen zu sein. Erst als wir am Fuße des steilen Abhanges standen wurde uns bewusst, was wir im Team geschafft hatten, was aber auch unglaublich gefährlich war. Die ganze Zeit es Abstiegs lief die Wander-App mit GPS mit, sagte aber zu keinem Zeitpunkt, dass wir den Weg verlassen hätten. 200 Meter folgten wir dann einem kleinen Bach am Fuße des Abhangs entlang und stießen dann erst auf den eigentlichen Weg, der von der Ruine herunter ins Tal führen sollte.
Als wir zurück am Auto die Aufzeichnung unserer Route in der App nochmal sichteten, sahen wir, dass wir uns über 100 Meter von eigentlichen Route weg bewegt hatten, ohne gewarnt zu werden. Wir überwanden 52 Höhenmeter nahezu auf direktem Weg, 45° oder auch teilweise noch steiler.

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Die Ruine

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Zugang zur Ruine über eine Holzbrücke.

Warum unsere Windbeutel im Haus oftmals Klamotten tragen - ein Statement

Mär 212020

Oftmals wurden wir schon gefragt, warum unsere Hunde auf Fotos und Videos im Haus Klamotten tragen. Nachdem das nun ein für alle mal beantwortet sein sollte, hier mal die banalen Gründe:

Die Grundursache stellt unser Haus dar. Wir leben in einem Fertighaus, Baujahr 1972 mit entsprechend rudimentärer Dämmung. Selbstverständlich ist der Fertigteil des Hauses bereits fachgerecht nachgedämmt, aber die Wärmespeicherfähigkeit einer Ziegelwand oder anderen modernen Baustoffen suchen wir bei uns einfach vergeblich. Und hier liegt das ursächliche Problem.
Öffnet man die Fenster zum ausgiebigen lüften und schließt sie nach 15 Minuten wieder, muss die Raumwärme fast zu 100 Prozent von unserer Heizungsanlage erbracht werden, weil ja unsere Wände zwar gedämmt sind und somit keine Wärme nach außen lassen, dafür aber auch keine Wärme speichern. Damit das Heizen aber ausreichend schnell vonstatten geht, kann man nur Heizkörper nach dem Umluftprinzip einsetzen. Und damit haben unsere Windbeutel natürlich ein prima Problem, da es dadurch einen bodennahen kalten Luftzug gibt. Und bis es dann bodennah windbeutelfreundlichen Temperaturen hat, dauert das eine ganze Weile.

Und genau aus diesem Grund, tragen unsere Windbeutel von Herbst bis Frühjahr auch im Haus Klamotten. Dem zufolge ist unsere Heizsaison auch entsprechend länger und den Gasversorger freut es ;-)

Burgruine "obere Feste" Treuchtlingen - es geht steil bergauf

Mär 302020

Auf einem steilen Berghang, am Beginn des Naturpark Altmühltals trohnt die Burgruine Treuchtlingen über der gleichnahmigen Stadt. Der Weg dorthin führt steil bergan und wird mit einem sagenhaften Blick über die Stadt Treuchtlingen belohnt. Von Vor- und Hauptburg sind noch die Grundmauern erhalten, sowie die dicken Mauern des Südzwingers. Außerdem konnte jeweils ein Brunnen in Vor- und Hauptburg erhalten werden. Eine Holzbrücke über den Burggraben der Vor- und Hauptburg trennt wurde rekonstruiert.
Seit den 70ziger Jahren werden Burgfeste auf der "oberen Feste" veranstaltet um die Burg durch Spenden weiterhin zu erhalten.

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12 Jahre F.L.E.T. - Fröhlicher, launiger, exzentrischer Tollpatsch

Mär 092020

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Umso älter unser weiß-blau-grauer Tollpatsch wird, umso schwieriger wird es für uns Leinenträger einen Text zu verfassen: Viele gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse, viele gute wie schlechte Zeiten. Man möchte sich auch nicht wiederholen, daher machen wir es zu Deinem 12. Geburtstag kurz und knackig:

Lieber Flet, wir wünschen Dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag - weiterhin gute Gesundheit, Fitness und Spaß am Leben. 

Festung Wülzburg - 5 mal ums Eck

Feb 242020

geschrieben von Flet

Der Titel scheint mal wieder beim Zweibeinvolk Programm zu sein. Total verworrene Zufahrt, 5 mal falsch abgebogen und trotzdem angekommen. Die fade Erklärung, die angebliche "Offroadtauglichkeit" des neuen Windhundreisemobils testen zu wollen, kann ich echt nicht glauben. Wie auch immer, die Auswahl des Ziels war wenigstens mal als Bauwerk zu erkennen und kein halb zerbröselter Steinhaufen. Aber das Zweibeinervolk wäre nicht das Zweibeinervolk, wenn man nicht versuchen würde mich auch noch auf meine alten Tage zu verwirren. Bis jetzt waren mir nur Bauwerke (mehr Details über die Wülzburg im nächsten Blog-Eintrag) mit vier Ecken bekannt, was an sich ja auch völlig ausreicht. Da dachte ich schon, als wir um das vierte und vermeintlich letzte Eck bogen, prima jetzt sind wir wieder am Anfang. Dem war aber nicht so. Wir fanden uns im "kalten Eck" wieder. Ob das vielleicht falsch benannt wurde? Überall auf dem bisherigen Weg standen Bäume, dass weiß ich sehr genau, da ich an jedem eine persönliche Botschaft hinterließ, nur hier am "kalten Eck" nicht. Müsste das nicht eher kahles Eck heißen? Egal, die Aussicht war aber echt beeindruckend. 
Die Leinenträgerin war so nett einige Impressionen festzuhalten.

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An der Bastion "Kaltes Eck" mit Blick über Weißenburg

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Hohenzollernfestung Wülzburg - ein Stern im Altmühltal

Mär 022020

Im Altmühltal idyllisch an der Frankenalb in Mittelfranken trohnt die Hohenzollernfestung Wülzburg. Eine Festung die wegen ihrer Sternform (pentagonal) und ihrer schieren Größe ein Statement setzt. Direkt am 23 Meter Breiten und fast 10 Meter tiefen Burggraben führt ein Kilometer langer Rundweg um die Festungsanlage. Der Innenhof ist mehr als nur weitläufig. Die 5 Bastionen in jeder Pentagon-"Ecke" sind mit Wehrgängen und dem Torflügel des Schlossbaus verbunden.

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Die Festung Wülzburg. Das Bild ist selbst fotografiert, allerdings zeigt es ein Plakat eines Elektronikfachmarktes in Weißenburg.

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Schema-Darstellung der Wülzburg

Gesundheits-Update Flet - kleiner alter Knopf

Feb 122020

Flet plagten in 2019 zunehmende Alterserscheinungen. Dazu gehörten leider immer wieder kleinere Zipperlein im Bewegungsapparat wie Muskelzerrungen, Bluterguss im Kniegelenk und des öfteren verhärtete Oberschenkelmuskulatur.
Etwas trickreicher waren seine Durchblutungsstörungen im Gleichgewichtsorgan (geriatrisches Vestibulär-Syndrom). Mit seinem typischen Tollpatsch-Image hat er es geschafft mit massiv gestörtem Gleichgewichtssinn sich einen heftig geprellten Augapfel am Türrahmen abzuholen und über Stunden ein Mienenspiel eines Chamäleons zu haben. Ist schlimm, sah aber leider verdammt lustig aus. Unsere Sorge war aber trotzdem groß. Nach 4 Vestibulär-Syndromen bekam er Ende Juli 2019 Karsivan verordnet. Nun müssen wir auf Holz klopfen: Es traten seither zwar immer wieder ganz leichte Durchblutungsstörungen auf, aber die Anzahl der Häufigkeit nimmt sei der Einnahme von Karsivan ab.

Im Zusammenhang mit dem Karsivan stellen wir uns ernsthaft die Frage: Wo ist der alte Knopf hin? Und wo kommt der weiß-blaue Whippet-Welpe her?

Flet spielt inzwischen so exzessiv, dass es sogar das dauerlustige Spiel-Lottl nervt. Er hat allgemein wieder um einiges mehr an Lebensfreude.

Im Januar diesen Jahres ließen wir ihn zur Sicherheit mal durch röntgen (Knie, Hüfte, Wirbelsäule). Das Ergebnis war höchst erfreulich: alles hervorragend bei dem alten Knopf, keinerlei Verschleißerscheinungen am alten Windhund-Chassis.
Flet wäre aber nicht Flet, wenn er nicht bei allen Unmöglichkeiten "hier" schreien würde, von dicker Zehe mit abszessähnlicher Zubildung aufgrund einer Bakterien-Infektion über Dornwarze am Ballen. Er ist seit seiner Krebserkrankung so hart im nehmen, dass es bei ihm immer schwerer fällt Schmerzintensitäten zuzuordnen, da er es einfach nicht mehr so zeigt wie vor dem Hodenkrebs. Die Dornwarze macht ihm aktuell keine sichtbaren Beschwerden, was wiederrum bei ihm nichts heißen muss.

Aber es freut uns riesig, dass er noch so fit ist. Wir freuen uns schon auf viele Ausflüge mit ihm in der Camping-Saison 2020.

Atom

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