Windbeutel Blog

Wrestling by Blue vs. Testosteron-Bombe Flet

Dez 312017

Flet hat dicke Eier. Das meinen wir wörtlich, denn die Hündin unseres südlichen Nachbarns ist aktuell in den Stehtagen. Flet schießt das Testosteron nur so durch die Adern und viel Vernunft kommt im Oberstübchen nicht mehr an. Flet verpeilt aus Schusslichkeit und Riech-Handicap, dass es die Nachbarshündin ist und nicht Blue. Aber Blue muss momentan ordentlich unter Flet‘s Testosteron-Rausch leiden. Blue „verprügelt“ Flet momentan nahezu täglich – wobei wir nun über Blue‘s effektive aber gewaltfreie Technik erzählen wollen.
Blue gibt Flet momentan das, was er täglich braucht: eine auf die Glocke. Versucht Flet bei Blue aufzureiten, dreht Blue sich gewandt schwungvoll mit dem Galgo-Popöchen zur Seite. In der gleichen Bewegung bekommt Flet die erste Vorderpfote von Blue in den Nacken und bevor er noch etwas tun kann, hat er auch Blue‘s zweite Pfote im Nacken und dann geht es mit überkreuzten Pfoten von Blue schwungvoll gen‘ Boden und die zwei liegen sich Nase an Nase gegenüber. Aus diesem Wrestling-Haltegriff kommt Flet nur schwerlich wieder raus. Hat er es geschafft, wird die Arena mit schnellen Sprüngen sofort verlassen. 1:0 für Madameshi. Glaubt es Flet nach der Niederlage immer noch nicht, hat der „Kampf“ nach der 3. Runde ein Ende und Flet räumt das Feld.
Es mag sich alles wild anhören ist aber typisch Windhund, ohne einen Blutstropfen, Löcher im Pelz oder Zahneinsatz.
Wir Leinenträger sind dann versucht das Popcorn auszupacken, in der Loge Platz zu nehmen und die Show zu genießen.

Nun ein paar Bilder beim Chill-out nach der 3. Runde.

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Happy Birthday 2. Blue!

Dez 232017

Seit einem guten Viertel Jahr ist sie bei uns - heute wird Blue 2 Jahre alt.
Von ihrer Vergangenheit kennen wir einige wenige Eckpunkte, schlimme und leidvolle Zeit liegt hinter ihr.
Das alles scheint für Blue tatsächlich Vergangenheit zu sein, auch wenn die dunklen Geister in manchen Situationen vorbei schwirren.
Blue ist so schier grenzenlos lebensfroh und unendlich fröhlich. Flet ist gegen Blue ein brummiger Griesgram. Blue's Vertrauen in uns wächst von Tag zu Tag, genauso wie ihre Sicherheit in Tippelschrittchen mehr wird.
Wir wünschen ihr von Herzen zum Geburtstag noch viel Lebensfreude, Freude am Entdecken von neuem, viel Liebe von den Zweibeinern und Gesundheit - leider wissen wir, dass sie diese im Alter noch brauchen wird.

Blue's Lebensmotto lautet: "Es muss gebeutelt werden...". Madameshi (ihr Spitzname bei uns) beutelt - wie schon mal geschrieben - alles was ihr zwischen die Alabasterbeißerchen kommt: Kissen, Decken, Handschuhe, Socken, T-Shirts, Hosen, Pullover, Handtücher, große Kopfkissen, Körbchen (hat sie schon ein Stück herausgebeutelt). Beuteln ist für sie purer Spass und Übermut.

In diesem Sinne, Blue, immer schön weiterbeuteln...

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Boah ey, was ist denn hier los?

Nov 262017

geschrieben von Blue

Ich bin's, Blue. Nun darf auch ich hier schreiben.
Da schau mal einer an, im Garten passieren seltsame Dinge. Da habe ich mich doch nun zu einem Mittagsschläfchen im Green Room gebettet, da traut man sich tatsächlich mich zu wecken. Ich denk' noch so bei mir, was soll denn da tolles im Garten sein? Der ist sicherlich genauso grün wie immer. Ich zeige guten Willen und folge am Halsband in den Garten. Na toll, es ist schweinskalt und die Leinenträger haben mir nichts angezogen, wobei ich so tolle neue Klamotten habe. Moment mal, ich bin angeleint und mein Grummel-Lehrmeister darf ungezügelt davon spurten.
Ansich ist der Grummel-Lehrmeister - die Menschen rufen ihn Flet - ein ganz netter. Ich habe mir von ihm sehr, sehr viel abschauen können, wie das hier mit den neuen Leinenträgern alles so funktioniert.<BR>Aber nun zurück, da rennt er einfach los und im nächsten Moment sehe ich ihn nicht mehr. Wo ich hinsehe liegt weißes seltsames Zeug. Und da soll ich den Grummel-Lehrmeister mit seinem weißen Fell finden? Ihr spinnt wohl!
Ah, da habe ich ihn gesehen vor dem grünen Sichtschutz zu den Nachbarn kann er sich doch nicht verstecken. Vorsichtig schaue ich mir nun mal das weiße Zeug - das ich das erste Mal in meinem Leben sehe - näher an. Es ist geruchslos, puhh kalt und kurz darauf patschnass. Kann man sich da trauen, darauf rumzulaufen? Flet läuft darauf ganz normal und hat auch noch totalen Spaß. Ach egal, ich tue das, was ich als Galgo-Mädel am besten kann, ich verfolge ihn.
Also so schlimm ist das mit dem - die Menschen nennen es Schnee - gar nicht, denn es passiert gar nichts und dazu staubt es noch lustig.

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Der Grummel-Lehrmeister hat Spaß pur...

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Geduldsprobe

Nov 042017

Unsere Windhunde genießen ein umfängliches „Rund-um-Glücklich-Paket“: artgerechte Ernährung, viele Spaziergänge, ausgiebige Freiläufe in eingezäunten Gebiet, unzählige Streicheleinheiten und viel Liebe, Körperpflege jeglicher Art und regelmäßige Tierarzt Check-Up‘s.
Wir Menschen dürfen da in unseren – inzwischen etwas zurück geschraubten – Bedürfnissen aber nicht völlig zurückstehen. Aus diesem Grund stand vergangenen Samstag ein Wellnessprogramm für uns Menschen auf dem Plan in Form eines Friseur-Besuchs.
Flet kennt die Prozedur im Friseur-Salon schon: rein in den Laden, ab auf‘s Kissen-Körbchen und dösen. Für Blue war das selbstverständlich alles andere als ein bekanntes Szenario. Erstmal tastete sich Blue vorsichtig über die Türschwelle, puhh schon mal kein enger Durchgang sondern ein offener Raum. Vorsichtig ging es weiter zum Frisierplatz. Für Blue war alles megaspannend und interessant, hier schüffeln, da gucken und die Ohren spitzen. Bei all der Betriebsamkeit der Mitarbeiter die von Kunden zu Kunden huschten, war an Ablegen auf dem Kissen-Körbchen nicht zu denken. Da stellt sich Galga doch glatt die Frage: „Kann man diese Rollwagen mit allerhand Friseur-Utensilien nicht doch jagen? Schnell genug huschen sie samt Mitarbeiter vorbei...“. Ein Rollwagen stand dann ganz nah bei ihr und sie stellte fest, da ist nichts drauf was sich zu jagen lohnt. [Anmerkung der Redaktion: Klar, um uns wurde sich ja schließlich auch gekümmert.]
Die ganze Aufregung war dann doch für Blue schlussendlich etwas ermüdend und sie legte sich irgendwann ab. Nach fast 2 Stunden hatte es Blue auch schon geschafft und es ging wieder nach Hause. Flet war in der Zeit prima ausgeschlafen und zu neuen Schabernack bereit.

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Eine Spanierin, ein Engländer und zwei Deutsche in der ewigen Stadt

Okt 122017

...nicht ganz, aber fast. Vergangenen Sonntag besuchten wir ein italienisches Ristorante namens „Roma“. Nun aber mal von vorne.
Wir Zweibeiner hatten den Gedanken, dass es nun nach 4 Wochen Aufenthalt für die Spanierin in deutschen Landen mal an der Zeit wäre eine neue Facette kennen zu lernen. Also die Langnasen in die große Kutsche gepackt und ab dafür. Bis vor die Türe vom Restaurant funktionierte unser Plan auch hervorragend. Da war es wieder, dass Problem mit den engen Durchgängen und „kleinen Räumen“. Man könnte doch glatt an das Reittier eines anderen Spaniers und seinem Kampf gegen Windmühlen erinnert werden. Einige Gedenkminuten später folgte das Blau-Tier dem Fleedl-Tier auf dem Fuße.
An unserem Tisch angekommen, faltete sich Profi-Fleet gleich auf das mitgebrachte Kissen-Körbchen und döste weg. Madame Blue hielt unterdessen eine ausführliche Ansprache, denn sie musste allen Gästen im Restaurant erzählen, dass sie nun auch da ist und es ganz toll findet. Man kann es ihr absolut nicht verdenken, wenn man vom gesamten Personal geherzt und verwöhnt wird. Kaum hatte sich Blue beruhigt und endlich abgelegt, kam das, es leider kommen musste. Ein paar völlig chaotische Gäste brachten ordentlich Unruhe rein. Vorerst blieb Blue halbwegs entspannt liegen, aber als eine tollpatschige Dame ihr auf die Zehen trat war mit liegen erstmal Schluss. Wenn wir böse wären, könnten wir der Dame auch Absicht unterstellen, denn Blue ist weder zu klein um sie zu übersehen noch war es zu eng und die Dame bewegte sich vorwärts. Kurz darauf erledigte die Gruppe Chaoten noch die Bedienung oder eher das Tabletten mit dem Begrüssungs-Prosecco-Gläsern die sich in tausend Scherben über den Boden verteilten. Blue machte das einzig richtige, legte sich ganz eng bei uns auf ihr mitgebrachtes Kissen-Körbchen und würdigte die Dame keines Blickes mehr. Wir konnten nur ungläubig den Kopf schütteln.
Während wir unsere Speisen genossen machte es Blue dem Streber Fleet nach und döste entspannt auf dem Kissen. Blue lernt superschnell. Flet brauchte für diese Gelassenheit im Restaurant mehrere Jahre.
Ganz toll fanden wir es, dass uns der Kellner – nachdem wir bezahlt hatten – anbot den Hintereingang zu benutzen, damit die Hunde nicht durch etwaig vergessene Scherben laufen mussten. Diesen Vorschlag nahmen wir dankend an und verließen durch die Terrassentür und den Hinterhof das Restaurant. Schließlich ging es mit der großen grauen Kutsche wieder nach Hause mit einem kleinen Umweg durch den Garten damit die Hundis noch ihr Geschäft verrichten konnten. Im warmen Wohnzimmer bettete sich Blue sogleich zur Ruhe, denn sie musste viel neues verarbeiten.

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Galgo in the House - Großstadt-Dschungel

Sep 292017

Um einen Besuch bei meinen Schwiegereltern hinzubekommen, mussten wir raus finden ob Blue sich glatte Marmortreppen zutraut. Leider ist so etwas bei uns in der Gegend schwer zu finden. Nach kurzem Grübeln, fiel Günter sein Arbeitsplatz im Gebäude der Hauptfeuerwache in Augsburg ein. Kurzum hat Günter seinen Chef angerufen und eine Übungsstunde für den nächsten Tag vereinbart.
Wir bauten völlig auf Flets Selbstsicherheit, denn er hat Büro von Welpentagen an gelernt und war selbstverständlich auch schon vor Ort. Ratzfatz die Hunde in den Lastenesel gepackt und ab nach Augsburg. Leider können wir kein Bildmaterial vom unserem Besuch bei der Berufsfeuerwehr beisteuern, denn wir hielten uns im nicht öffentlichen Bereich auf, wo fotografieren für private Zwecke zwar erlaubt ist, aber eine Veröffentlichung verboten.
Nun aber zur Blue‘s eigentlicher „Übungsstunde“ mit dem großen, breiten Marmortreppenhaus. Unsere Sorgen waren absolut unbegründet: Flet ging die Treppe voraus, Blue folgte auf der Whippetpfote, als hätte sie nie etwas anderes in ihrem Leben gemacht. Es ging 2 Stockwerke nach oben, dann folgte ein langer Gang mit Abzweigung und abermals ein Stockwerk treppegehen. Und schon waren wir an Günters Arbeitplatz in der Leitstelle angekommen. Zuerst meldeten wir uns brav bei Günters Chef an, wo Blue super neugierig das Büro erkundete. Papierkörbe sind für die Maus unwiderstehlich. Als Blue den Kopf in den Papierkorb steckte, kam bei mir eine Erinnerung an Flet‘s ersten Bürotag bei mir im Ausbildungsbetrieb: Er fand im Papierkorb meiner Kollegin einen Teebeutel, fand die Beute sowas von toll, dass er sie durchbeuteln musste. Der gesamte Inhalt des Teebeutel‘s klebte großflächig am Aktenschrank. Wegen Flets geringer Größe konnte ich das aber vom Blickwinkel hinter meines Schreibtisches nicht sehen. Als eine Kollegin das Büro betrat, die Hände über dem Kopf zusammen schlug und sagt: „Hat der Hund sich angekackt?“, sah‘ ich das Malheur. Der Inhalt eines grünen Teebeutels an einem hellgrauen Aktenschrank, sieht wirklich zum Verwechseln aus.
Nun Schluss mit Flet‘s Kinderquatsch, zurück zur Zaubermaus Blue. Die süße Maus ging freudig auf alle Kollegen zu, schaute sich neugierig um und war der Star der Feuerwehr. Nach kurzem Aufenthalt, den sie bravurös meisterte, ging es zurück durch einen langen Gang mit Fenstern bis zum Boden. Blue zeigte keinerlei Angst oder scheu vor der großen Höhe und tippelte im Anschluss kontrolliert und freudig die 3 Stockwerke ins Foyer hinab.
Die Hauptfeuerwache liegt sehr günstig, unter anderem auch verkehrsgünstig an einer 4-spurigen Straße. Diese läuft aber parallel zum Lech, der durch einige Baumreihen geräuschsmäßig von der Straße abgekoppelt ist. Blue war freudig als wir aus der Feuerwache kamen, so gingen wir mit ihr einen kleinen Umweg über eine kombinierte Straßenbahn- und Bushaltestelle und dann 700 bis 800m an der 4-spurigen Straße entlang bis wir dann hinunter zum Lech als Entspannungsprogramm abzweigten. Viele LKW‘s und Busse machten Blue das Leben etwas schwer. Die letzten 100m bis wir an der Abzweigung zum Lech hinunter waren, braucht Blue viel Motivation um weiter zu gehen. Uns war klar, dass bei Blue die Belastungsgrenze erreicht war. Kaum auf dem Spazierweg am Lech entlang, entspannte sich Blue und interessierte sich für jedes Rascheln im Laub. Hier konnten wir dann auch einige „Beweisfotos“ machen.
Nach einer viertel Stunde Entspannung, traten wir letzten Wegabschnitt zurück zur Feuerwehr an. Günter gelang es, dass Blue sich durch Kommandos völlig auf ihn konzentrierte und größtenteils den Lärm und Verkehr vergessen konnte. So kamen wir flott ans Ziel.
Auf dem Weg zurück zum Auto wurde im hinteren Teil des Feuerwehrgeländes eine Übung mit 3 lauten, zischenden Löschfahrzeugen abgehalten. Blue war so entspannt, dass sie die Übung interessiert beäugte. Auch die dann wegfahrenden Löschfahrzeuge waren auf einmal nicht mehr bedrohlich. Nun konnten wir gemütlich das Auto erreichen und die Heimreise antreten.
Kurz nachdem wir das Ortsschild Augsburg stadtauswärts erreicht hatten, schliefen beide Windbeutel.

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Galgo in the House - Spaziergang durch die Stadt Lauingen an der Donau

Sep 282017

Morgens war erstmal Ballast abwerfen im Garten angesagt, dann ging es zum Einkaufen und im Anschluss auf Stadttour. Flet ist sehr abklärt und langweilte sich ob den Eindrücken die Blue super spannend fand.
Wir steuerten einen Parkplatz fast in der Innenstadt an und zog von dort los. Erstmal ging es über den verkehrsberuhigten Marktplatz, vorbei an Eiscafés, Restaurants, unter einem schmalen Baugerüst an einem Altstadthaus vorbei in eine Ladenpassage. Blue folgte uns ohne zu zögern in den langen schmalen Ladentunnel. Dort ist momentan so gut wie nichts los, da fast alle Geschäfte leerstehen. Weiter ging es in ein 2-stöckiges Drogerie-Kaufhaus.
Wir wollten ansich mit Blue das Aufzugfahren üben, aber leider war dieser defekt und eine Rolltreppe ist für Hunde viel zu gefährlich. Also zogen wir mit Blue durch Parfümerie-Abteilung, deren Geruchsexplosion Blue erstmal zum Stillstand brachte. Soviele verschiedene synthetische Düfte musste ihre Hundenase erstmal verarbeiten. Danach waagte sich Blue langsamen Schrittes und Flet immer in Sichtweite habend durch die Regalreihen. Wir hielten noch einen kurzen Schwatz mit den Verkäuferinnen, da wir mit 2 Windhunden wieder ordentlich aufsehen erregten. Genauso unspektakulär wie der Hinweg, verlief auch der Rückweg zum Auto.

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Galgo in the House - Rennwagen-Tour

Sep 252017

Nachdem das Autofahren im Pick-Up schon prima klappt, gab‘s nun vergangenes Wochenende einen kleinen Härtetest: Ford Fiesta ST – Sportfahrwerk (bockhart abgestimmt), 182 PS. Zuerst mussten sich die Wuffi‘s mit dem deutlich kleineren Hinterbankabteil zurecht finden. Nachdem 8 lange Beine ohne Knoten ihren Platz gefunden hatten, ging‘s auf Tour durch den Meteoritenkrater im Donau-Ries. Puhh, hatte Blue landschaftlich was zu gucken.
Kurz nach Halbzeit der Tour wusselte Blue aufgeregt auf dem Hinterbankabteil umher. Galgopfote schwungvoll in Whippetmagen gibt schnappatmenden grollenden Whippet. Wir hatten den Wink mit der Galgopfote verstanden, der nächste Feldweg war unser Ziel.
Kurzerhand beide Hunde ausm Auto und einen wunderschönen Spaziergang über sattgrüne Wiesen unternommen. Kaum unterwegs, förderte Blue auch die Knödel der Aufregung zu Tage. 20 Minuten später und ohne nervigen Ballast traten wir die Heimfahrt an.
Kaum losgefahren, legte sich Blue mit dem Kopf auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen ab und schlief ein. Ein Dorf vor unserem Heimatort erwachte die Dame und war sichtlich verwirrt, wo sie sich befand. Die Gegend erkannte sie dann aber fluchs und beruhigte sich wieder.

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Blue ganz erstaunt das die Chefin auch Autofahren kann...

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...auch hier kann Blue beim Autofahren kuscheln...

Galgo in the House - Tag 11

Sep 212017

Um uns nicht ständig im Tagesablauf zu wiederholen, haben wir nun einige Tage in‘s Land gehen lassen.
Mittlerweile hat sich unser kleines neues Rudel gefestigt und Blue lernt langsam wie rüpelhaft und etwas rabiat ein Whippet spielt. Anfangs gab es im Punkt „Spiel“ doch deutliche Differenzen. Die zwei haben sich spieltechnisch einfach nicht verstanden. Wer „böses“ dabei denkt, würde daraus schließen, dass der Klügere nachgegeben hat. Nachdem das Abrufen auf dem Spaziergang mit langer Leine von Blue mit einer kleinen Bestechung in Form von kleinen Käsewürfeln schon prima geklappt hat, haben wir gestern beide das erste mal im Garten Freigang gewährt. Davon haben wir leider weder Bilder noch Video, da wir Menschen mit Ausweichen und Staunen ob der Geschwindigkeit von Blue mehr als nur beschäftigt waren ;-) Die zwei haben gute 20 Runden in 5 Minuten in Fullspeed gedreht und waren hinterher platt und glücklich. Von wegen unser alter Whippet-Herr und „altes Eisen“. Flet war – erstaunlicherweise – schneller wieder fit und konnte beim Abendspaziergang sein übliches Tempo vorlegen, Madame trottete etwas müde hinterher.
Gestern mussten wir Menschen uns auf Lebensmittel- und etwas Schnäppchenjagd durch die Geschäfte begeben. Warten im Auto funktionierte bei beiden vorbildlich.
Heute konnten wir noch ein paar Impressionen im Garten als kleines Video einfangen. Blue wollte spielen, Flet hatte keinen Bock. Aber nachdem Blue beharrlich blieb, ließ sich Flet doch noch zu einer kleinen rüpelhaften Flitzerunde bewegen.

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Blue & Flet im Fressnapf - die Schnäppchenjäger unter sich...

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Galgo in the House - Tag 7

Sep 172017

Die Basic‘s unserer Tagesablaufs funktionieren schon bestens.
Nach nun 2 Tagen Verarbeitungspause für Blue stand nun gestern wieder Autofahren auf dem Übungsprogramm. Nach einem schönen Mittagsspaziergang bei Sonnenschein packten wir die zwei Nasen ins Auto und fuhren los. Irgendwie ging es uns Menschen im Gegensatz zu den Hundis mit dem Frühstück nicht auf, also war unser erster Zwischenstopp der Drive des großen goldenen M. Die Hunde verhielten sich auf der Rückbank vorbildlich und es wurde nicht gebettelt. Flet benutzte Blue zwischenzeitlich sogar als Kopfkissen. Nach der kleinen Stärkung für uns ging es auf unserer Tour weiter. Nach 25 Minuten der nächste kleine Zwischenhalt bei einem Discounter mit gelbem Logo. Wir verließen das Auto und besorgten in Windeseile ein paar Kleinigkeiten. Flet blieb – wie immer – völlig gelassen und auch Blue blieb ruhig. Sie stand zwar die ganze Zeit über auf der Mittelkonsole als wir im Laden waren, aber ein Supermarktparkplatz kann beobachtungstechnisch auch ganz schön spannend sein.
Nach gut 45 Minuten waren wir wieder zu Hause. Den restlichen Tag verbrachten wir ruhig und drehten nur nebenbei von der abendlichen Raubtierfütterung noch ein Video.

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Galgo in the House – Tag 6

Sep 162017

Bahnbrechende Neuigkeiten haben wir heute keine, frei nach dem Motto: "Keine Neuigkeiten ist besser als schlechte Neuigkeiten.".
Blue und Flet wachsen immer mehr zusammen. Sie lagen gestern Abend schon kurz zusammen im großen Häuschen im Schlafzimmer. Wenn ich dann aber nach beiden schaue, kommt sich Flet ertappt vor und wechselt den Platz. Zu uns Menschen hat Blue inzwischen einiges an Vertrauen gefasst und freut sich wie ein kleines hüpfendes Kind über jeden Kontakt mit uns. Gleichzeitig hat sich auch begonnen uns zu vermissen, wenn sie uns mal nicht sehen kann. Wir lassen sie dann aber heulen/weinen, meist es gibt es sich nach wenigen Minuten.
Als Bonbon haben wir heute viele tolle Bilder mit den zweien. Das Wetter war so traumhaft gestern, dass wir Blue an der Leine ausgiebig den Garten erkunden ließen.

Viel Vergnügen!

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Galgo in the House – Tag 5

Sep 152017

Der Tag startete mit grauseligsten Wetter: Regen, Wind und Kälte. Aber getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung!“, die Windbeutel in ihre Regenmäntel gepackt und ab zum Morgen-Spaziergang. Auf halber Strecke verwandelte sich der Regen in einen heftigen Platzregenschauer und Blue war felsenfest der Meinung, sie könnte sich unter einen Busch stellen und warten bis es vorbei ist. Günter und Flet waren schon gute 200m weiter und Blue schaute den 2en ungläubig hinterher. Was für eine Diva, hat sie noch nicht mitbekommen, dass der Regenmantel tatsächlich wasserdicht ist? Na immerhin war sie davon zu überzeugen, als der Regen etwas nachließ, dass wir heim gehen können.
Zuhause machten wir uns einen ruhigen Tag und die Hunde verschliefen die meiste Zeit.
Spätnachmittags erwischten wir noch einen sonnigen Moment für den 2. Spaziergang. Da war der Elan und Spaß dann gleich viel größer...
Das beste am Heimkommen war die Raubtierfütterung für die zwei. Füttern klappt inzwischen problemlos. Während des Vorbereiten des Futters werden beide nun schon ordentlich frech. Und wer frech ist, kriegt Platzverbot. Blue pirschte sich dann über den Essbereich im Wohnzimmer an die Durchreiche, in der Hoffnung dort evtl. etwas abstauben zu können. Wir schaffen es immerhin bei beiden noch, den gefüllten Napf auf den Boden zu stellen. Flet entwickelt sich inzwischen mehr als nur zum Gierlapp.
Nachdem Fressen wurde erstmal eine Runde geschlafen. Wie es sprichwörtlich so ist, Kinder lernen beim Schlafen, eroberte Blue fluchs nach dem Aufwachen die Couch. Flet dudelte es ohne Probleme. Das Eis zwischen beiden scheint nun endgültig gebrochen.
Kurz vor dem Zubettgehen lag Flet in seinem riesigen Häuschen im Schlafzimmer, Blue war aber der Meinung sie würde da nun auch gerne liegen, da Flet ansich nachts im Bett schläft. Sie ging zu Flet, schnüffelt an seiner Schnauze und Flet streckte die Flügel und verließ das Häuschen. Wir mussten schallend lachen. Wer hat hier die Hosen an?

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Galgo in the House – Tag 4

Sep 142017

Blue hat mittlerweile alle scheu und Angst abgelegt und wuselt um uns Menschen freudig herum, folgt uns in jedes Zimmer wie ein Schatten und orientiert sich stark an Flet. Sie ist sogar etwas maulig, wenn sie mal nicht mit in den Keller darf oder Günter alle paar Tage zum Lebensmitteleinkauf einige Zeit weg ist. Wir schauen stark darauf, dass sie die Kellertreppe nicht öfter als maximal 3mal täglich gehen muss. Wobei es auch hin und wieder vorkommt, dass die beiden vierbeinigen Wirbelwinde schneller im Keller sind, wenn man die Tür öffnet, als man schauen kann.
Da noch etwas Ordnungsbedarf im Haushalt bezüglich der hinzugekommenen Hundeutensilien (Leinen, Halsbänder, Geschirr etc.) bestand, haben wir die Autofahr-Übungsrunde mit einem kurzem Baumarktbesuch mit anschließendem kurzem Spaziergang ausgedehnt. Blue waren die automatischen Eingangsglastüren sehr suspekt, aber als sie gemeistert hatte und einer kleinen Orientierungs- und Denkpause, überwog wieder die Neugier. Das 2 Windbeutel im Partner-Look im Baumarkt nicht ganz unauffällig sind, haben wir schon vermutet, aber jeder Mitarbeiter verfolgte uns mit Blicken und luckte uns fasziniert nach. Als wir die kleine Wandgarderobe in Händen hielten und an der Kasse standen, war die Kassiererin dermaßen von den 2en fasziniert, dass sie das Kassieren vergaß. Auf dem Weg aus dem Baumarkt, interessierten Blue die seltsamen Glastüren schon gar nicht mehr. Erstmal die ergatterte Ware im Auto deponiert, entdeckten wir noch einen vielversprechenden Spaziergehweg, den wir den Hunden natürlich nicht vorenthalten konnten. Die Heimfahrt verlief für beide dann schon entspannter.
Es schien Blue aber noch nicht Neues genug zu sein, denn sie sprang nach einer Spielrunde mit dem Stofftieren übermütig aufs Sofa und gleich wieder runter. Wir hatten Glück und konnte das im Bild festhalten.

Blue legte sie anschließend zum Schlafen weg und wie es mit dem nächsten Tag weitergeht, dann morgen...

Entschuldigt die miserable Bildqualität bei dem Autofahrbild.

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Galgo in the House – Tag 3

Sep 132017

Zum Tagesablauf schreiben wir nun nicht mehr viel, denn er läuft inzwischen relativ reibungslos. Blue erkundet nun selbständig jedes Zimmer und ist jedes Mal auf‘s Neue überglücklich, wenn sie eines geschafft hat.
Nach einer freudigen Spieleinlage der beiden Vormittag haben sich beide auf die nebeneinander stehenden Körbchen verteilt. Zwischen den Schnauzen war ca. ein halber Meter Platz. Das war Grund genug für uns, den Entschluss zu fassen, dass wir mit beiden zusammen mit dem Autofahrtraining beginnen können. Wie zu erwarten war, war das einsortieren von 8 Beinen, 2 Köpfen und ultralangem Galgo-Hals nicht ganz einfach und erforderte gewisse Logistik. Entsprechend etwas aufgeregt ging es auf kurze Tour. Blue hat für sich bereits am ersten Abend einen sicheren Weg von der hohen Rückbank des Pick-Ups hinunter auf die Straße gefunden, den sie inzwischen perfektioniert hat. Da beide Hunde noch etwas aufgeregt waren nach ca. 15 Minuten fahren, gönnten wir ihnen im Anschluss eine kleine Runde um den Häuserblock und statteten dem Garten noch einen Besuch ab.
Nach der abendlichen Raubtierfütterung schlich Flet noch suchend umher, er hatte schließlich seit Samstag kein Kauzeug mehr bekommen. Entsprechend aufgeregt waren wir Menschen, als wir für beide erstmal Leckerlis verteilten – in diesem Fall, getrocknete Kaninchenohren mit Fell. Wir haben es mit dem selben Verfahren gemacht wie bei der Fütterung Morgens und Abends und es hat bestens geklappt. Blue war so überglücklich über das Kaninchenohr, dass sie danach sofort im Körbchen träumend einschlief.

Wie es mit Tag 4 weitergeht erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Tag 2

Sep 122017

Unser morgendlicher Ablauf hängt timingmäßig an Flet‘s Medikamentengabe. Das es, wenn Flet versorgt ist, ab in den Garten geht scheint für Blue sehr willkommen zu sein. Sie geht zielstrebig inzwischen die Treppe in den Keller hinunter und wuselt ganz aufgeregt um Flet herum bis beide angeleint sind und es in den Garten geht. Im Garten erledigen beide ihr Geschäft und nachdem es so früh am Morgen draußen noch sehr frisch ist, freuen sich beide wie Schnitzel über das wohlig warme Haus. Günter wird dann auf dem Fuße verfolgt, bis beide ihr Frühstück vor sich sehen haben. Auch klappt Flet‘s Konzentration auf seinen eigenen Napf inzwischen besser. Wir müssen wenig moderieren. Günter hat nun 3 Wochen Urlaub und daher gibt das Wochenend-Ruhestündchen Morgens auch unter der Woche, dass für den Verdauungsvorgang von beiden gerne angenommen wird. Der restliche Tagesablauf beginnt sich nun langsam einzuspielen. Blue fühlt sich mehr und mehr zu Hause. Die Madame wird um einiges mutiger. Gestern Abend kämpfe sie sich Pfotenbreite um Pfotenbreite ins Arbeitszimmer vor und freute sich tierisch, als sie es geschafft hatte. Ihr Mut schien gestern Abend sehr groß, denn sie meisterte das auch mit dem Schlafzimmer. Zufrieden rollte sie sich dann wieder in‘s große Körbchen im Wohnzimmer zusammen. Das Blue sich nun richtig wohlfühlt ist im einzigen Bild des 2. Tages verewigt.

Wie es mit Tag 3 weitergeht erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Tag 1

Sep 112017

Der Tag begann wie immer, 06:30 Uhr Flet bekommt sein Medikament und darf zusammen mit Blue in den Garten. Für Flet war das Anleinen im Garten erstmal ungewohnt, aber Blue und Flet bildeten ein gutes Team.
Im Anschluss folgte die Raubtierfütterung. Ich muss der Vollständigkeit halber erwähnen, dass Flet bis dato ein Frühstücksverweigerer war. Flet bekam seinen Napf mit Trockenfutter zuerst und warf einen Blick zu Blue. Blue war mit ihrem Napf zuerst fertig – die Lektion vom Vorabend hat sie sich gut gemerkt. Typisch Sonntag, ging es im Anschluss erstmal wieder genüsslich verdauend ab ins Bett/aufs Sofa/Körbchen.
08:30 Uhr war Aufstehen angesagt, Kaffee für die Menschen, kleine Spieleinlage für die Windigen. Um 09:00 Uhr ging es auf einen Morgen-Spaziergang. Beim Spaziergang beobachteten wir Blue und wir hatten den Eindruck, dass die weiten Ackerlandschaften im Donauried Erinnerungen wachrufen. Blue stöberte am Feldrand, scannte jedes Feld genauestens ab und luggte in die hohen Maisfelder. Es war so, als würde sie in der Zeit zurückversetzt werden. Flet ist ja jagdmäßig auch triebig, aber an der Leine ist ihm etwaiges Ausschau halten nach Wild ziemlich egal. Ganz anders Blue, hier merkte man ganz deutlich, dass sie durchaus Jagderfahrung besitzt. Sie war aber trotzdem an der Leine problemlos handlebar und es war ein richtig schöner Spaziergang. Zu Hause angekommen war erstmal wieder Schlafen und neue Eindrücke verarbeiten angesagt.
Blue hat sich das riesige orthopädische Körbchen erobert und gibt es auch nicht mehr her. Flet‘s Blick war zu genial, als er des späteren Abends vom Sofa springt, freudestrahlen zum Körbchen läuft und feststellt, dass es schon besetzt ist. Flet macht Blue das Körbchen aber bisher nicht streitig und geht stattdessen in sein Häuschen bzw. aufs Sofa. Man merkt Flet immer noch an – äußerst verständlicherweise – das er uns Menschen noch ungern mit Blue teilt. Hin und wieder knurrte er Blue kurz an, wenn sie zu uns kommt und er direkt neben uns liegt. Im Laufe des Nachmittags/Abends besserte sich das. Wir nutzten die Gelegenheit und gaben Blue ein paar ausgiebige Streicheleinheiten im Körbchen, Flet interessierte es nicht sonderlich. Er blieb einfach dösend auf dem Sofa liegen. Blue schien genau auf dieses Zeichen gewartet haben von uns, freute sich unheimlich und schaut seitdem immer wieder mal nach uns. Ihre Schreckhaftigkeit nimmt zunehmend ab. Am Abend konnte Blue schon einfach weiter dösen/schlafen, wenn wir am Körbchen vorbei gingen und den Raum verließen.
Generell konnten wir den Tag über beobachten, dass Blue sehr viel schlief und es sich einfach gut gehen ließ.
Die Raubtierfütterung am Spätnachmittag war problemlos, auch wenn wir Flet noch eine gewisse Zeit moderieren müssen. Blue isst ihren Napf ohne Wenn und Aber leer und ist immer schneller als Flet fertig. Nach der Fütterung ließen wir beide noch ungefähr eine Stunde Ruhen bis wir zu einem kleinen Abendspaziergang aufbrachen. Danach wurde gedöst, es ging kurz vor dem Zubettgehen nochmal in den Garten und dann ins Bett.<br><br>Wie es mit Tag 2 weitergeht, erfahrt ihr morgen...

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Galgo in the House – Die ersten Stunden und die erste Nacht

Sep 102017

19:30 Uhr, Dämmerung, Regen – Blue‘s Chaffeur erreicht den Zielort. Nach kurzer Erklärung, wie man aus der hohen dunkelgrauen Kutsche am besten aussteigt, war Türrahmen und Trittbrett als Hilfe sehr willkommen. Den Rundgang an der Grundstücksgrenze und eine kurze Runde durch den großen Garten fand Blue sehr spannend.
Nun aber rein in‘s warme Haus und ganz vorsichtig den Gang bis zum Wohnzimmer inspizieren. Achja, da war ja noch Flet – der im Schlafzimmer vorerst weggesperrt war und lautstark rumkrakelte. Tür auf, kurzes Hundebegrüßungsgewusel und Flet kam an die Leine, denn er hatte seine gute gentlemanlike Kinderstube im Keller vergessen. Blue sah sich im Wohnzimmer ganz vorsichtig um und war regelrecht von ihrem Mut selbst erschreckt wenn sie einen Schritt mehr in den unbekannten Raum waagte, als sie sich selbst zutraute. Als es für Blue kurz darauf gebratene Pute mit Karotten gab, mutierte Flet zum hüpfenden, prustenden Gremlin. Die Leine hat auch da ihre Berechtigung. Nach ca. 2 Stunden entspannte sich Flet zusehendes und Blue döste auch in Ruhe. Eine Runde durch den Garten an der Leine zum Pipi machen schaffte dann doch etwas Vertrauen zwischen den beiden. Flet döste danach auf dem Sofa und wir konnten ihn ableinen.
Für Blue gab es von Flet dann eine erste Lehrstunde: Blue hatte den Trockenfutternapf entdeckt und bediente sich freudig, als Flet hinging sie zur Seite schob und den Napf fast auf einen Sitz leerte. Günter nahm Blue dann auf Seite, Flet kam mit mir in die Küche und Blue inhalierte in einer affenartigen Geschwindigkeit den Rest der gebratenen Pute mit Karotten.
Memo an uns: Flet hat sich gestern fast heillos überfressen aus Gier und Futterneid – der Herr wird wesentlich kürzen treten müssen fressensmäßg.
Die anschließende erste Nacht verlief zwischen beiden Hunden sehr ruhig. Blue schlief im Wohnzimmer im Körbchen, Flet bei mir im Bett und Günter als etwaiger Moderator auf dem Sofa. Vorerst mal lieber nichts dem Zufall überlassen.

Wie es mit Tag 1 weitergeht, erfahrt ihr morgen!

Vorfreude hoch³

Aug 232017

Der Countdown läuft… Gute 2 Wochen noch, dann holen wir Blue von ihrer Pflegestelle in der Schweiz ab. Schon Anfang September werden wir noch als Tagesausflug ein Besüchli bei Blue machen. Wir freuen uns schon sehr.
Die Vorbereitungen für Blue‘s Einzug sind schon fast vollständig abgeschlossen. Bürokratie wurde abgearbeitet, sich Gedanken um die Reiseplanung mit Besuch beim Zoll auf dem Rückweg mit Blue nach Deutschland gemacht, die Platzvorkontrolle wurde mit Bravur bestanden. Blue ist zwar eine superzierliche Galga, aber das Whippetzubehör passt dann doch nicht zu 100%. Also musste die notwendigste Ausstattung mit Mäntel für die heißblütige Spanierin besorgt werden, sowie Geschirr, Halsbänder, 3-Meter-Leinen, Autosicherungsgurt etc. pp.. Wir waren schlussendlich doch verblüfft, dass wir nicht mehr besonders viel anschaffen mussten und sehr sehr vielen Verlockungen der Hundezubehör-Industrie wiederstehen konnten. Es gibt schließlich schon genügend Dinge die die Welt nicht braucht, 60 % von Hundezubehör gehört dazu.
Flet merkt auch, dass etwas in vollem Gange ist. Er liegt mindestens einmal täglich hinter der Haustür und wartet ob Blue nicht schon durch die Tür tritt. Schlussendlich sind wir auf Flet‘s Gesicht gespannt, wenn Blue dann bei uns ist.
Vergangenen Freitag wurde Blue kastriert, die OP hat sie prima überstanden. Wir werden per E-Mail von Blue‘s Pflegestelle auf dem Laufenden gehalten und mit jeder Menge Fotos der Zaubermaus versorgt. Sie ist schon nahezu wieder fit und möchte wieder rumkaspern.
Blue wird mit ihren 1,5 Jahren ordentlich Schwung in den Altwhippet-Herren-Haushalt bringen, aber die zwei haben sich beim ersten Treffen so hervorragend verstanden – Flet wird sich schnell arrangiert haben und uns Leinenträger dann mit vorwurfsvollem Blick fragen, warum wir ihm dieses Glück nicht schon viel, viel früher gegönnt haben.

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Burgruine Steinhart - der zweite Versuch

Jun 272017

Besonders viel möchte ich gar nicht schreiben, da die Bilder von der wunderschönen Ruine fast selbstredend sind.

Wir kundschafteten die Burgruine Steinhart schon vor über einem Jahr aus, nur leider fand dort zu diesem Zeitpunkt ein alternatives Festival statt und in Ruhe fotografieren war nicht möglich. Daher suchten wir die Ruine nochmals auf, ein sehr verwunschener Ort.

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Ein kleines Suchbild

In geheimer Mission

Aug 062017

geschrieben von Flet

Grüzi mitanand‘, bei der ganzen Geheimnisstuerei meiner Leinenträger, wird man ja ganz konfus. Da verschieben sich glatt ganze Kontinente… Laut meiner Leinenträger habe ich gestern Europa verlassen, aber irgendwie steckt da wohl ein kausaler Fehler drin, denn soweit sind wir gar nicht gefahren. Wobei einiges schon anders war. Alles in diesem anderen Land war beschaulicher und ruhiger. Selbst auf den Straßen herrschte eine Gelassenheit die man sich in Deutschland nur wünschen könnte.
Ich wunderte mich ja schon, seit Tagen sehe ich auf der Flimmerkiste immer die den gleichen blauen Windhund durch die Gegend hopsen. Sehr attraktive Erscheinung, dass muss ich schon sagen, hochelegant, blitzblau und äußerst apart. In meiner Not, zu diesem tollen Hund zu gelangen, versuchte ich schon mich hinter die Flimmerkiste zu mogeln bzw. unter dem HiFi-Schrank durchzubuddeln. Leider erfolglos!
Es kommt mir ja immer äußerst spanisch vor, wenn ich in Herrgottsfrühe in das Auto gepackt werde – und dann schießen auch noch meine Agenten den Vogel ab und fahren mich zu der Madame aus dem Video. Bei aller Beschaulichkeit vor Ort, die Windhunde können auch hier schnell rennen. Ganz schön anstrengend bei der Hitze.
Nun habe ich es endlich begriffen, diese tolle Madame ist nicht nur blitzblau sondern heißt auch so, nämlich „Blue“. Also „Blue“ ist so genau meine Kragenweite – eine absolute Traumfrau. Chef‘s, können wir die nicht einfach mitnehmen? Ich unterstellte wie bei 120.000 Versuchen zuvor, ein NEIN zu kassieren, aber die Leinenträger scheinen etwas weich in der Birne. Nun witterte ich meine Chance – jetzt oder nie!
Ich traute meinen Whippet-Öhrchen kaum, die Antwort lautete JA! Nun nochmal zum mitschreiben, wirklich ja? JA! …aber nicht sofort...
Ich habe schon verstanden, Warten auf‘s Christkind...
Also doch nicht warten bis zum Christkind? Was, dass Mädel muss vorher nochmal zum Arzt? Ist ja auch klar, denn diese tolle Dame nehme ich nur fit, geprüft und geimpft.

Fotos: Gillas Willi

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Madame Blue

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Anmerkung der Leinenträger:
Unser Dank gilt Blue's Pflegeeltern für den wunderschönen gestrigen Tag und der überaus herzlichen Empfang. Wir freuen uns schon auf's nächste Treffen in der Schweiz.

3 Jahre Medikament

Sep 032017

Es sind nun 3 Jahre vergangen seit sich für Flet die Tür in ein neues, anfallsfreies Leben öffnete. Er hat in dieser Zeit immer mehr Fortschritte gemacht: neues gelernt, neue Erfahrungen gemacht und viel Selbstsicherheit getankt.
Es fallen uns immer wieder Kleinigkeit auf die selbst nach 3 Jahren noch neu sind. Bislang wusste Flet nicht weiter, wenn ein Leckerli unter ein Möbelstück rutschte und teilweise schupste er es noch tiefer darunter. Neuerdings beobachteten wir ihn wie er mit den Pfoten nach dem Leckerli angelte und es geschickt wieder hervor holte. Auch sein Umgang mit andern, fremden Hunden ist viel entspannter geworden. Sprang er früher in einem Restaurant noch von seinem Liegeplatz auf, wenn ein anderer Hund vorbei lief – sieht das seit geraumer Zeit nach Tiefenentspannung aus. Flet hebt in so einem Fall nicht mal mehr den Kopf.
Mit Flet‘s sehr sehr positiver Entwicklung sind wir uns nun auch sicher, dass der nächste große Schritt in 6 Tagen bestens klappen wird – Blue zieht ein!
Wir freuen uns schon auf eine sehr spannende Zeit mit Flet und seiner Herzdame.

Soweit mit diesem kleinen Update bezugnehmend auf den Post vom letzten Jahr. 

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Ein Wochenende im Allgäu

Jun 122017

Vergangenes Wochenende haben wir einen Kurzurlaub ins Allgäu, genauer gesagt nach Hopfen am See bei Füssen unternommen.
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende mit meinem Vater und seiner Lebensgefährtin.
Wir haben so einiges unternommen, hervorragend gegessen und unterhaltsame Abende verbracht.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alles, es war einfach toll.

Nun lasse ich aber die Bilder und Bildunterschriften sprechen...

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Das Vorzelt war gut besucht...

Zoo oder bin ich hier in Madagaskar?

Mai 292017

geschrieben von Flet

Es ist ein Sonntagsausflug geplant, sch...heiß draußen – rein in die rote klimatisierte Rennsemmel und los geht‘s.
Ich möchte nun mal hoffen, dass das Personal nicht wieder so eine ätzende Bergtour ausgesucht hat. So eine Aktion wie im Urlaub fehlt mir jetzt gerade noch – bei der Hitze kraxelt man nicht. Kaum war ich angekommen, da wurde ich skeptisch: viele Bäume, damit zwar Schatten aber eine ganze Horde von den Blechkisten und mindestens genauso viele kleine und große Menschen. Es ist ja gut, dass die neue Rennkiste so auffällig angestrichen ist, obwohl ich rot nicht sehen kann, aber es erhöht die Chance das wir das Teil auf der Abstellfläche wiederfinden.
Was wird denn das nun? Anstellen und überall wuseln kleine Menschen. Doch was hören meine Whippet-Ohren da, ein Begrüßungspaket nur für mich. Prima, dann kann es ja gar nicht mehr so schlimm werden.
Nach den ersten paar Metern, vorbei an kleinen hüpfenden Baumbewohnern, dachte ich mir Moment: das Tier sieht aus wie eine gelbe Zottelkatze, vorwitzige schwarz-weiße kleine watschelnde Wasservögel und zu guter letzt eine Monochrome-Herde. Ich weiß wo ich bin – ich bin nicht im Zoo sondern auf Auslandsreise in Madagaskar.
Diese seltsamen Baumbewohner, die einen Hang zur Housemusik haben, bekam ich nicht zu Gesicht genausowenig wie diese riesigen gelb-orange karierten Tiere mit den langen Hälsen. Das Fußvolk murmelte etwas von, zu den Giraffen können wir nicht, die werden gerade neu gebaut. Müssen Giraffenhälse erst einmal zusammen geschraubt werden? Und zum Katta-Land hatte ich als Hund keinen Zutritt.<br>Boah Leute, können wir mal Pause machen? Ja klar, ihr holt euch was zu essen und was ist mit mir? Ich bekomme nur Wasser! Aber Moment, da war doch noch mein Begrüßungs-Paket… Trockenfutter – besser als nichts, Hunger ich hab‘! Und das Eichhörnchen in der Tanne über mir, verzieht sich nun besser – sonst fress‘ ich es auch noch auf.
Pause ist eine Erfindung, die könnte ich ja glatt dauerhaft machen – aber wir gehen nun schon weiter. Ich bin schon ganz fertig von den ganzen tierischen Gerüchen. Ihr lasst ja gar nichts aus, muss ich nun mit euch noch auf den Kinderspielplatz? Leute, ich will heim… Und vorallem kann endlich mal jemand den Heizstrahler am Himmel ausschalten?
Ah ich sehe wieder die große gelbe Zottelkatze von Anfangs, wir haben es wohl gleich geschafft.
Nun hätte ich gerne den 3. Napf frisches Wasser, kühle Blechkiste und eine große Mütze voll Schlaf!

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Paviane...

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Urlaubslogbuch: Hui Buh – wo ist das Geisterschloss?

Apr 262017

geschrieben von Flet

Nun bekomme ich endlich das Zepter wieder in die Pfoten, denn meine Untertanen sind überhaupt nicht mehr in Übung in Punkto Urlaub. Das mit der Wetterauswahl hat schon mal überhaupt nicht hingehauen: Huii buhh was für ein sch… Schnee!
Da dachte ich mir doch wenigstens haben meine Knechte nun Zeit Ausflüge zu planen, aber weit gefehlt… Burgen sind plötzlich im falschen Ort, Quellen sind spurlos verschwunden und Wasserschlösser stark Einsturz gefährdet. Man könnte meinen, meine Leinenträger haben das alte Navigationssystem im Wald ausgesetzt.
Plötzlich geschah das Wunder, an das ich schon nicht mehr zu glauben gewagt habe: der Himmel riss auf, strahlender Sonnenschein, Wärme, die imaginären Pferde wurden vor die große graue Blechkutsche gespannt und los ging es ohne Navi. Zielsicher wurde ein Parkplatz angesteuert – gut, meine Leinenträger sind daran vorbei gebrettert und haben sich im Wald verfahren. Das unsere Kutsche äußerst offroadtauglich ist wissen wir nun auch.
Nun mal von der Kutsche absitzen und auf zum Schloss – so es denn eines gibt. Findig waren die Raubritter im Mittelalter ja schon, einem immer da aufzulauern wo man es am wenigstens erwartet. Moment mal, unendliche Weiten von Treppenstufen, ein Schlosskiosk auf dem Berg klingt verdächtig nach Eintritt zahlen. Die Währung der Whippet-Leckerlis wird bestimmt wieder mal nicht akzeptiert.
Buhhh, endlich die Treppe geschafft, huiii Kiosk geschlossen – also kein Eintritt! Der Schlossturm blieb für uns geschlossen, aber ich bin ja ein Kulturbanause. Aber irgendwas stimmte mit diesem Turm nicht, denn der sah verdächtig neu aus, nicht wie die Ruinen die wir sonst so besichtigen. Ha! Habe ich es mir doch gedacht… Das alte Ding war so baufällig, dass es verschwand. Meine Rede: Geisterschloss! Dafür wurde hier ein neuer Turm errichtet, der nun nach altem Schlossturm aussieht und auch noch Eintritt kostet. Die Raubritter hätten es sich nicht besser ausdenken können!
Gerade schießt mir der wohlwollende Gedanke durch das Whippet-Köpfchen, meine Untertanen mal zu loben, da sie so etwas ähnliches wie ein Schloss gefunden haben, huii da ging es schon weiter: Rundwanderweg um den Schlossberg. Hätte ich gleich von Anfang an stutzig werden sollen, dass die Geschichte einen Haken haben könnte? Mist nun geht es weiter bergauf… Puhh, schnauf, hechel. Ja gut, meine Leinenträger haben recht, der Wald ist zauberhaft schön. Aber es ist alles immer noch genauso steil.
3 Kilometer später war die Blechkutsche wieder in Sichtweite. Wie konnte das nur passieren? Wurde das alte Navigationsgerät im Wald wieder gefunden?
Müde, ausgepowert aber glücklich habe ich die Heimfahrt in der Kutsche glatt verschlafen.
Ahhhh… Hui Buh hatte ich nun einen Alptraum mit so einem komischen König Bussi von Schloss Neuschwanstein – ich glaub ich war im falschen Film.
Mit entspannten Urlaubsgrüßen euer König Flet *Bussi

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Ausflug nach Weißenburg

Mär 262017

Einer unserer ersten Ausflüge mit den neuen Whippettransportmobil führte uns nach Weißenburg. Es war eher Zufall, dass wir in der Stadt ein Parkhaus aufsuchten und einen Zwischenstopp einlegten. Dieser Zufall erwies sich aber schnell als goldrichtig, denn uns erwartete eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit bunten Häusern, verwinkelten Gassen, krummen Straßen und einer wunderbaren Atmosphäre.

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9 Jahre Kasperlkopf

Mär 092017

Heute wird unser Kasperl vom Dienst schon 9 Jahre alt. Die Zeit verfliegt. Flet ist fit, grenzenlos gut gelaunt, lustig und unser Kasperlkopf. Wenn ihm nicht täglich irgendein Blödsinn einfallen würde, wäre es nur halb so schön.
Wir wünschen uns noch viele Jahre mit unserem lustigen Clown.

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Neuer Whippet-Rennwagen

Mär 052017

geschrieben von Flet

Seit einer Woche hat die Leinenträgerin ein neues Whippettransportmobil, neben dem großen grauen Lastesel für die Wohndosenbewegung.
Es erinnert mich schon fast an meine Kinder/Jugendtage, als wir noch das Sportcoupé hatten und Autofahren für mich wie Achterbahnfahren war, im Punkto Querbeschleunigungen.
Frei nach dem Motto: "Gekotzt wird nicht!".
Damit waren wir nun auch schon sehr fleißig unterwegs und ich habe wieder einige schöne Ausflüge gemacht. Fortsetzung folgt.

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Ford Fiesta ST - 182 Pferdestärken

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Meine neue Nachbarin: Fräulein Vroni

Okt 212016

geschrieben von Flet

Seit Wochen ist großes Palaver am Maschendrahtzaun, leider blieb mir der Blick immer wieder verwehrt und so recht konnte ich nicht mitbekommen um was es geht.
Und dann sah' ich sie Anfang dieser Woche, ein Wollknäul in Gold: Fräulein Vroni.
Vroni gehört der Hybrid-Rasse des "Goldendoodles" an und ist aktuell 12 Wochen jung. Ich war sofort hingerissen als ich sie sah', schrie' mir vor Entzückung schier die Stimmbänder aus dem Hals. Es dauerte ein Weilchen bis sie mich hinter dem Wildwuchs am Zaun sehen konnte, meine Rute wedelte schon fast im Kreis und ich war kurz davor abzuheben wie ein Hubschrauber. Dann durften wir mal kurz schnüffeln, und sie roch' unverkennbar nach Baby.
Es wurde zwischen den Leinenträger noch kurz etwas besprochen und dann wurde ich mit ins Haus genommen.
Dann kam endlich das Spiel-Date:

Vroni ist total quirlig, wuschlig, welpentypisch ungestüm und unerschrocken mit einer Prise Frechheit. Aber nun schaut euch einfach die Bilder an:

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Atom

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