Windbeutel Blog

Das seltsame Verhalten von Menschen im Frühling

Mär 072015

geschrieben von Flet

Sprichworte und Redensarten sind ja schön und gut. Zweibeiner neigen dazu diese zu Hauf zu verwenden, aber einen wirklichen Sinn ergeben sie auch nicht.
Ich bin es schon gewohnt, dass irgendetwas im Busch ist, wenn die Leinenträger längere Zeit Palaver ohne Friedenspfeife halten. Ob mir das gefällt oder nicht werde ich ohnehin nie gefragt. Die Ergebnisse des ausgiebigen Palaver haben mir bisher immer zugesagt.
Das allabendliche Geplappere ist nun so umfangreich geworden, dass ich mir keinerlei Bild mehr machen kann. Die verschiedensten Themen werden angeschnitten und anscheinend aber nicht fertig bearbeitet. Stellt euch vor, kurz vor Weihnachten fiel immer wieder das Wort "Vorzelt", aber ein Ergebnis sind sie bisher immer noch schuldig.
Ich versuche nun mal mit dem Ausschlussverfahren weiter zu kommen:

- Für Urlaub herrscht viel zu wenig Hektik.
- Ein Wechsel der rollenden Blechkisten ist auch auszuschließen, dafür hüpft niemand um die Fahrzeuge herum und gafft in den Innenraum.
- Bei der Wohndose bin ich mir nicht so sicher. Die letzte neue, war auch einfach plötzlich da und das Aussuchen habe ich gar nicht mitbekommen. Dazu waren aber keine bunten Kataloge unterwegs und das Wort "Wohnwagen" fiel nicht allzu häufig. Das kann ich dann wohl auch ausschließen.
- Technische Geräte sind in letzter Zeit auch nicht kaputt gegangen. Also wird da auch nichts ausgetauscht oder repariert. Und sollte da etwas kaputt gegangen sein, findet das große Palaver nicht statt, sondern das Problem wird einfach ratz-fatz gelöst.

Das Ausschlussverfahren hat mir rein gar nichts genützt. Es gibt ja das Sprichwort: "Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus". Meist geht es beim Palaver um große Dinge wie Blechbüchsen oder Wohndose und diese sind immer viel größer als ich. Sobald die Sonne scheint machen die Dinger dann auch richtig Schatten, da sind sommerliche Temperaturen dann erträglich.
Die ganze Zeit war dieses grauslig graue Winterwetter und ich musste auf die Sonne warten um vielleicht Antworten zu kriegen. Heute hatten wir endlich strahlenden Sonnenschein als ersten Frühlingsboten und was war? Nix! Die Schatten waren außer kalt rein gar nix und Antworten hatten sie auch nicht parat. Vorallem waren die Schatten genau die selben die ich schon seit Anfang an aus meinem Garten kenne.
Irgendwie werde ich nachwievor aus der Zweibeiner-Fraktion nicht schlau! Kann mir nun endlich mal jemand sagen, was ihr da hinter den Kulissen plant?

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Bald auf der Zielgeraden

Apr 102015

Seit einigen Wochen herrscht bei uns große Betriebsamkeit, denn es steht uns dreien eine große Neuerung bevor, die noch viel Tatkräftigkeit erfordert.

Die Auflösung der größten Neuerung gibt es im Laufe des Wonnemonats Mai.

...und eventuell haben wir im Juni dann auch noch eine Überraschung obendrauf! 

Bleibt gespannt und schaut immer wieder auf Flet's Blog vorbei!

Mein neues Zuhause - wir sind umgezogen!!

Apr 262015

geschrieben von Flet

Liebe Blog-Leserinnen, liebe Blog-Leser,

ich muss euch viele Neuigkeiten berichten. Hier scheint das komplette Chaos ausgebrochen zu sein. Inzwischen verstehe ich aber wohl so langsam was vor sich geht. In meinem letzten selbstgeschriebenen Blog-Eintrag habe ich ja über das seltsame Verhalten von Menschen im Frühling berichtet. Heute kann ich das Rätsel darum nun endlich auflösen.<br>In der vergangenen Woche sind ganz viele Sachen aus unserer Wohnung verschwunden und wurden in große Papp-Kisten gepackt und kamen an einem anderen Ort wieder zum Vorschein. Meine Menschen nennen das Umzug. Ich nenne die Tatsache einfach nur vieeeel viel mehr Platz. Das Haus hat 2 Stockwerke, nicht wie bisher nur 2 Zimmer. Das Wohnzimmer alleine ist fast doppelt so groß wie unser bisheriges. Es gibt auch viel mehr Schlafzimmer, nämlich drei. Was mir eher weniger gefällt ist, dass es auch 2 Bäder gibt, dass könnte die Wahrscheinlichkeit, dass ich gebadet werde erhöhen. Hoffentlich ist dem nicht so!<br>Oft bin ich noch damit beschäftigt meine Leinenträger im Haus zu suchen, es dauert immer etwas bis ich sie dann auch finde. Verlaufen habe ich mich bisher aber noch nicht. Im Wohnzimmer spiele ich momentan so ausgelassen und durchgeknallt wie schon lange nicht mehr. Das sagenhafteste ist aber dieser riesige Garten. [Anmerkung der Leinenträger: Fast 1.000 qm.] Momentan darf ich nur mit dem 10-Meter-Schleppleinen-Dings den Garten erkunden, hoffentlich ändert sich das bald! Meine Leinenträger sprechen schon seit längerem von einem Zaun. Im Garten lebt übrigens ein ganz seltsamer Mitbewohner. Dieser bewegt sich nur 2 mal pro Woche und läuft kreuz und quer über den Rasen. Die Auflösung gibt’s es weiter unten in den Bildern. Anfangs war mir der im Garten lebende Mitbewohner etwas suspekt, inzwischen ignoriere ich ihn, denn ich kann viel schneller rennen als er. Und ich mache auch keine Geräusche, wenn ich mich durch den Garten bewege. Nun möchte ich euch natürlich mein neues Zuhause auch zeigen, in der nächsten Zeit werden noch einige Updates zum Umzug folgen. Also los geht’s:

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Die Front unseres Hauses (Nord-Seite).

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Die Rückseite des Hauses zum Garten hin (Süd-Seite).

Was soll Whippet da noch sagen...

Jun 042015

geschrieben von Flet

Immer diese Neuerungen... Den Garten kann man noch nicht richtig nutzen (immer noch kein Zaun), dafür habe ich einen Balkon. Da kann man zwar nicht rumtoben, aber sich bestens die Sonne auf den Pelz brennen lassen.
Und am aller wichtigsten: Den Nachbarshund hat man auch hervorragend im Blick.

Das mit dem Nachbarshund ist eh so eine Sache. Ich kann den einfach nicht riechen und er ist unglaublich nervig, denn er bellt den lieben langen Tag. Ich genieße jeden Tag, wo der Hund samt Leinenträger nicht da ist. Ruhe ist ein unbeschreiblich hohes Gut. Wobei so ganz ungerecht darf ich ja nicht sein: Seit wir hier eingezogen sind, kläfft er nicht mehr so unendlich viel. So komme ich dann ab und zu doch noch zu einer Mütze voll Schönheitsschlaf.

Irgendwie habe ich inzwischen den Überblick über alle Projekte des Leinenträgervolks gänzlich verloren. Das grundlos Dinge hin und her geschleppt werden, daran habe ich mich ja schon gewöhnt, genauso wie das Sachen die lange weg waren, plötzlich wieder auftauchen. Aber im großen und ganzen bin ich hier hochzufrieden, denn soviel Platz zum Rumtoben hatte ich in den eigenen vier Wänden noch nie. So langsam habe ich den Eindruck, dass sich etwas Ordnung im Umzugschaos einstellt.
Zum Abschluss des kleinen Zwischenberichts, muss ich nun noch etwas nachtreten. Eigentlich sind meine Leinenträger ja handwerklich sehr geschickt, warum sie dann aber den Zaun nicht selbst bauen kann ich echt nicht verstehen. Die Herrschaften die das machen sollen, haben das mit dem Zaun wohl noch nicht so richtig drauf. Denn Zaun geht doch nach oben, aber alles was ich bisher sehe sind Löcher im Boden. Da kann ich nur ungläubig mit meinem Whippetköpfchen schütteln. Bei solchen Fehlleistungen würden sich die Zweibeiner sonst ziemlich aufregen, aber nichts - sie freuen sich sogar noch darüber! Täglich kontrolliere ich die 28 Löcher, ob sie mir nicht doch ein Häschen oder einen Maulwurf da reingesetzt haben. Bisher absolute Fehlanzeige. Dafür lebt bei den Nachbar ein riesiger Mutanten-Hase (ein stattlicher Stallhase) und eine Katze. Die zwei spielen sehr gerne miteinander Fangen. Ich würde ja zu gerne mitspielen, aber da sind meine Leinenträger wieder absolute Spielverderber... Ein bisschen Spaß müsste doch sein!!

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Lebensfreude pur

Jul 012015

Heute Morgen ging mir beim Fotografieren der folgenden Bilder das Herz auf. Flet strahlt vor Lebensfreude nur so, seine fliegenden Ohren und der Gesichtausdruck sprechen für sich.
Seine permanent gute Laune, seine pfiffigen Ideen und der Schalk im Nacken freuen uns unglaublich. Täglich sehen wir, dass wir die vollkommen richtige Entscheidung mit dem Umzug getroffen haben.
Gesundheitlich geht es ihm sehr gut.

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Flet's private Rennstrecke ist eröffnet

Jun 132015

Gestern wurde der Zaun fertig und Flet musste sofort durchstarten. Das Geschirr war noch eine Sicherheitsmaßnahme.

Leider wurden die Bilder nicht so gut, wie ich es mir gedacht habe, aber das mitunter dem nicht besonders gutem Abendlicht geschuldet. Trotzdem kann man - so denke ich - erkennen, wieviel Spaß Flet auf seiner 1.000 qm-Rennstrecke hatte.

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Meine hauseigene Badeanstalt

Jul 042015

geschrieben von Flet

Meine Zweibeiner sind doch immer für einen Einfall gut...
Gestern bei der Bullenhitze nehmen sie mich mit in den Baumarkt. Das zweite Mal überhaupt, dass ich mit durfte und dann auch noch in meine Lieblings Abteilung: die Gartenabteilung. Da duftete es zu verführerisch aus den ganzen Rindenmulch- und Erdsäcken. Aber nirgends durfte ich das Beinchen heben.
Sie haben sich entschieden, es wird ein riesiger Karton und jede Menge Kleinkram auf einen Wagen geladen und ab zur Kasse. Die Kassiererin fand mich total süß und ich wurde geknuddelt. Das gab gleich noch einen Pluspunkt für den Baumarkt, auch wenn ich das Beinchen nicht heben durfte. Ab in's Auto, Klimaanlage an und nach Hause.
Es folgte ein ca. einstündiges chaotisches Gewurschtel auf der Terrasse mit jeder Menge Geklirre von Metall. Meine erster Gedanke war: Bauen die nun unser neues Vorzelt auf der Terrasse auf? Plötzlich höre ich Wasser rauschen, stundenlang. Wasser mag ich ja nicht so wirklich, dass ist mir einfach suspekt.
Jetzt stellt euch vor, ich werde angehoben und in eine Wanne mit Wasser bis zur Brust gesetzt. Da drin rumlaufen ist ja mal ganz lustig, hoffentlich kommt da nicht noch mehr...

Heute höre ich wieder jede Menge Wasser rauschen. Es herrschst etwas Aufregung, aber Wasser konnte ich nirgends erspähen. Dann machen meine Leinenträger eine blaue Plane von dem Monster-Aquarium [Anmerkung der Leinenträger:< Noch gänzlich ungechlort, als Flet schwimmen durfte.] Mir schwant schlimmes. Bis ich überhaupt begreife was da vor sich geht, paddel ich schon durch's kühle Nass. Ich wusste überhaupt nicht, dass ich schwimmen kann.

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4,00 m lang, 2,11 m breit, 0,81 m tief - 6.000 Liter Wasser

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Gürkchen auf dem Baum

Jul 172015

Karlsson vom Dach 

Nur gut, dass mich die Serie "Karlsson vom Dach" als Kind nie interessiert hat. Könnte Flet kindlich denken, hätte er sich sicherlich gerne des öfteren einen Propeller auf dem Rücken gewünscht und würde dann seine Pläne mit diesem Hilfsmittel einfach in die Tat umsetzen können. Gestern hätte er sich bestimmt sehnlichst diesen Propeller gewünscht.
Wir schreiben einen entspannten, lauen Sommerabend. Der Apfelbaum spendet wohltuenden Schatten, darunter eine große Decke, ein gutes Buch und ein tiefenentspannter Whippet im Düddel- und Schnüffelmodus. Soweit so idyllisch.

Regel Nr. 1:
Habe immer - auch im Garten - ein Halsband am Hund, denn es kann sich noch als äußerst nützlich erweisen! [Regel-Check: Mistake!]

Regel Nr. 2:
Drehe niemals Deinem Whippet auch nur für 5 Minuten den Rücken zu! [Regel-Check: Mistake!]

...es kam wie es kommen musste.
Die junge Mieze der Familie M. schlüpft unter dem Maschendrahtzaun durch und meinem tiefenentspannten Whippet haut es die Sicherungen raus. Es scheint der Jagdmodus im eigenen Garten zum großen Glück für Gürkchen noch stark vom "Spiel-und-ich-bin-ja-so-entspannt"-Modus überlagert zu werden. Gürkchen rennt in blanker Panik am Zaun entlang, findet aber offensichtlich die Stelle nicht mehr, wo sie hereingekommen ist - Flet hinterher, den Kiefer schon kurz vor der Luxation geöffnet und um 20 cm an Gürkchen dran. Ich rief Flet in einem Drillinstructor-Ton ab. Oh Wunder - er brach für einige Sekunden die Jagd ab - ich war Stolz wie Bolle. Oh nein, Gürkchen schlägt einen Harken und versucht an Flet vorbei zu kommen. In diesem Punkt merkt man deutlich, dass sie mit einem Hasen aufwächst. Mir schießt noch der Gedanke durch den Kopf, dass das nun die schlechteste Idee ist die man einem Whippet gegenüber haben kann, einen Harken zu schlagen und auf ihn zu zurennen. Flet schneidet ihr den Weg ab und ist wieder auf 20 cm dran. Ich rufe ihn wieder ab und es klappt abermals - meine Begeisterung ist schier grenzenlos - vorallem als ich sehe, das Gürkchen sich in den Apfelbaum rettet. Puhh, kurz einen Moment durchatmen.

11833 - Ein Fall für die Helferline

Familie M. war im Haus - also blieben meine Rufe erfolglos. Gut, dass ich immer ein Telefon im Garten dabei habe - denn man weiß ja nie! Nur die Nummer der Familie M. hatte ich vorsichthalber mal nicht eingespeichert. Also bleibt nur die 11833. Dem netten Mitarbeiter des Call-Center's schnitt ich sofort das Wort ab, als er seinen Sermon: "Herzlich Willkommen bei der 11833, der Auskunft der Deutschen Telekom, vielen Dank für Ihren Anruf..." aufsagen wollte. Arg verblüfft, dass der Anrufer offensichtlich schnell eine Telefonnummer brauchte und eine Katze auf dem Baum mit Windhund darunter hatte, rang dem netten Herren ein mitfühlendes "...das klingt gefährlich, hoffentlich passiert den Tieren nichts..." ab. Nein, Flet passiert mit Sicherheit nichts, aber sollte Gürkchen in ihrer blanken Todesangst (sie hechelte inzwischen nur noch und sparte sich schon etwaiges Gefauche) vom Baum fallen, haben wir ein anderes Problem. Ich sagte dem Herren der Helferlein auch, dass er sich sparen kann die Telefonnummer ansagen zu lassen, er soll mich sofort verbinden. Ich erreichte Frau M. und schilderte die Lage mit den Worten: "Komm mal ganz schnell rüber, Gürkchen sitzt auf dem Apfelbaum und Flet steht darunter...".

Zaun-Hürden-Lauf

Wie schon vor einigen Tagen zuvor wurden die Beine in die Hand genommen und über die 2 Zäune gehechtet. In der Zwischenzeit ärgerte ich mich ohne Ende, dass Flet kein Halsband dran hätte, denn dann wäre es ja zu einfach gewesen einen knurrenden und sich im Jagdmodus befindlichen Whippet in's Haus zu buxieren. Innen krakelte Flet während der Rettungsaktion vor sich hin.<BR>Gürkchen hechelte immer noch und wirkte schwer geschockt.

Eine Bauleiter

Gürkchen wollte einfach nicht den Baum verlassen, auch nicht als Frauchen ihr ein Stück entgegen gekletterte. Weder an den Ästen rütteln noch an den tiefhängenden Ästen ziehen brachte etwas. Eine Leiter muss her... 2 Minuten später stand eine Bauleiter am Baum und Gürkchen war schnell in Sicherheit. Ihr Herz sah man durch das dicke Fell pochen. Flet hat sie nicht erwischt, sie hatte keine einzige Schramme - zum Glück! Den restlichen Abend hatte die kleine Katzen-Dame Hausarrest, Frau M. meinte einige Stunden später, dass sie lange gebraucht bis die Atmung wieder normal ging und sie muss tonnenweise Haare von sich geschmissen haben.

Und die Moral von der Geschicht'? "Trau niemals Deinem Whippet nicht...".

Viele Updates im Rückstand

Mai 272015

Wo rennt nur immer die Zeit hin?
Wir haben soviel, worüber wir berichten wollen, aber die Zeit ist momentan Mangelware. Ich komme nicht einmal groß dazu Bilder zu machen. Wir haben aktuell so viele Projekte, die Zeit und Energie verschlingen.
Ab Juli geloben wir Besserung, denn ab da sollte es etwas ruhiger werden!

Uns geht es sehr gut, wir fühlen uns pudelwohl bzw. whippetwohl. Flet ist quietschfidel und erkundet seinen Garten nachwievor mit der Schleppleine. Mit viel Glück nur noch bis Ende der Woche/Anfang nächster Woche. Wenn unser Zaun fertig ist, gibt es auf alle Fälle ein Update.

Gewitterstimmung

Jun 132015

Diese phantastische Gewitterstimmungen haben wir vor einigen Tagen fotografieren können.
An den Bilder ist rein gar nichts bearbeitet.

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Leider kam an diesem megaheißen Tag dann kein Gewitter.

Herr Schröder

Jul 112015

Das Glück scheint uns seit Monaten äußerst gewogen zu sein...

Vor einigen Tagen muss sich Nachbars Herr Schröder (der Stall-Hase) in unseren Garten verirrt haben. Flet hätte mehr als nur seine wahre Freude gehabt und es wären ihm in Sekundenbruchteilen die Sicherungen durchgebrannt. Zum Glück war das nicht der Fall.
Unser netter Nachbar Herr M. nahm im wahrsten Sinne des Wortes die Beine in die Hand, spurtete durch den Nachbargarten rechts neben uns, hechtete hollywoodreif über 2 Zäune, packte Herr Schröder am Krawattel - der seelenruhig ausgestreckt Mitten im hohen Gras in unserem Garten liegt und Klee mapft - und beförderte ihn in hohen Bogen über 1,50 Meter Maschendraht.

Frei nach dem Motto: "Hast Du einen Windhund nebenan, zählt jede Sekunde um Deinen Hasen zu retten!".

Wir wurden hier in der Nachbarschaft, trotz unserer "jagdscharfen Bestie" hervorragend aufgenommen, denn wir haben - was Flets Jagdleidenschaft betrifft - von Anfang an mit absolut offenen Karten gespielt. Es klang wohl oftmals in den Ohren der Kleintierbesitzer brutal und radikal, wenn wir aufklärten, dass Flet zwar süß aussieht aber stille Wasser verdammt tief sind.

Nun weiterhin, auf eine gute Nachbarschaft!

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Endlich Urlaub!

Aug 112015

geschrieben von Flet

Endlich Urlaub, nachdem ganzen Umzugsstress. Meinen Personal kann manchmal äußerst spontan sein, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Also auf geht’s Haus am Haken im Schlepptau und ab auf unserem Stamm-Campingplatz. Na werdet ihr endlich mit‘m Aufstellen der Kiste fertig? Ich hab Druck auf der Leitung. Na endlich geht es Gassi…
Was gibt es schöneres als alte Freudinnen wieder zu treffen?! Rosita, die süße Mix-Dame der Platz-Familie, musste ich erstmal ausgiebig begrüßen. Blöd, meine Blase drückt ganz schön. Ein kurzer Blick genügte mir um zu erkennen, dass in unmittelbarer Umgebung etwas herumsteht – erstmal volles Rohr dagegen Pinkeln. Upps, dass war ja gar kein Baum… Ohweia, dass gibt nun richtig Mecker! Ich hab Mama’s Bein angepinkelt. Ich geh‘ mal lieber besser schnell weiter zu einem echten Baum und stelle den Rest Wasser weg.
Gottseidank wurde das Malheur mit einer saftigen Portion Humor quittiert, dabei habe ich mich nur an den diesmaligen Urlaubslogbuch-Titel gehalten.
Bei der ersten Genuss-Runde über den Platz am Abend, erkannten meine Leinen-Bremser viele Gäste wieder. Interessanterweise wurde immer wieder nach mir gefragt. Sogar der Fahrer der Pizza-bring-Dose steckte mir ganz selbstverständlich ein Leckerli zu. Wusste gar nicht, dass man mich hier so sehr mag.
Am zweiten Tag packte mich die diebische Vorfreude: das neue Vorzelt wurde aufgebaut. Ich würde euch nun so gerne erzählen können, was alles schief ging, wie sich die Leinenträger in der riesigen Dachplane verhäddert haben und wer eine Stahlstange auf den Kopf bekommen hat… Aber nichts dergleichen passierte diesmal! Der einzige Lapsus kurz vor der Fertigstellung eine vertauschte Vorderwand. Schade, es hätte einfach viel, viel lustiger werden können. Zur Verteidigung der Pausenclowns muss ich sagen, dass das neue Vorzelt wirklich ein Tanzsaal-Format hat. Endlich funktioniert die Kombination riesiger Spielplatz und auch noch erhöht liegen und alles im Blick haben. Da haben sich die Zweibeiner nicht Lumpen lassen, ein Vorzelt über die komplette Wagenlänge zu kaufen.

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6,80 lang, 2,40 m tief

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Bienen-Alarm!

Aug 112015

geschrieben von Flet

Fliegen jage ich für mein Leben gerne. Inzwischen bin ich auch sehr geschickt sie zu erwischen. Diese anderen schwarz-gelben Insekten sind für mich Tabu. Warum weiß ich leider nicht bis jetzt! Ich habe schmerzhaft erfahren müssen, warum die bisher immer Tabu waren.
Auf der unserer Morgen-Gassi-Runde wollte ich das Getrier im Leinenträger-Stil mit der Pfote erledigen. Hätte ich das vorher gewusste, hätte ich mir den Move verkniffen – es tat plötzlich an mehreren Stellen meiner rechten Vorderpfote sakrisch weh. Das doofe Viech hing auch noch an meiner Pfote dran und ließ sich nicht abschütteln. Schlussendlich konnte das Tier davon abhalten mir die Pfote komplett abzubeißen. In der darauf folgenden halben Stunde wurde meine Pfote immer, immer dicker. Normalerweise bin ich für Kühlung jeglicher Art gar nicht zu haben, aber diese Kühl-Akkus (was auch immer das genau ist) waren das einzige was etwas Linderung geschaffen haben.

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3x hat mich das Tierchen in ein und die selbe Zehe gestochen…

Urlaubslogbuch – Volles Rooäär: Xara – eine Zuckerpuppe zum Verlieben

Aug 112015

geschrieben von Flet

Da ich ja gewisse Campingplatz-Hausmeister-Allüren habe, muss ich auch immer sofort aus dem (Vorzelt)Fenster schauen, wenn ein neues Gespann auf den Platz rollt. Die Neugier ist wie mein kleiner Bruder und daher spähe ich dann so lange auf die Neuankömmlinge bis ich mich davon überzeugen kann ob ein Hund mitreist oder ob es Camper ohne Hund sind. Kaum hatte bei den Nachbarn direkt gegenüber der Hund das Auto verlassen, spurtete meine Essens-Chefin schon aus dem Zelt und stand Gewehr bei Fuß bei den Nachbarn. Als ich sah, warum meine Leinenträgerin wie von der Terrantel gestochen losraste, stieß ich einen lauten Jodler aus und quetschte mich sofort unter der geschlossenen Vorzelttür durch (soweit zu das Zelt ist ausbruchssicher). Meine dunkelbraunen Whippet-Augen mussten Xara sofort in Augenschein nehmen.<br> Eine traumhaft süße, lustige und bildhübsche Saluki-Dame.
Da ich ja ein kleiner – böse Zungen sagen, ich sei aufdringlich – Chameur bin, habe ich Xara gleich auf eine Gassi-Runde in den Wald entführt. Gut, gut, es waren Xara’s Leinenträger, die Gassi wollten.
Abends war Xara sogar in meinem Tanzsaal zu Besuch, aber wir hatten Rumalber- und Spielverbot. Nachdem aufregenden Tag musste ich Duracell-Geschoss dann doch zugeben, dass dösen am Abend nicht die schlechteste Idee war.
Am nächsten Tag, war ich dann bei Xara zu Besuch. Mein Transport-Personal war so umsichtig eine große Liegedecke mitzunehmen. Soweit ich mich erinnern kann, war das dann mein erstes Mal, dass ich mit einem Mädchen gekuschelt habe. Ja, ja ich weiß schon, ihr hab nun wieder ganz was anderes gedacht ;-).
Nun lasse ich aber die Bilder sprechen…

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Back on Board

Nov 112015

Sehr still war es auf Flet's Blog - wir hatten einige Projekte die uns ziemlich in Atem gehalten haben die vergangenen Monate.

Nun sind wir aber - ob ihr es wollt' oder nicht - back on Board! ;-)

Es geht uns allein 3en hervorragend. Das Wetter ist traumhaft und im Garten gibt es vor dem Winter noch mehr als genug zu tun. Flet hat das Blumenbeet rund um die Terrasse - sehr zu unserem Leidwesen - für sich erobert. Leidenschaftlich nach Mäusen buddeln ist sein neuer Lieblingssport.
Wir verbringen viel Zeit draußen, das Laub der Bäume will zusammen gerecht werden, der Rasen gepflegt und die Blumenbeet nochmals deutlich ausgemistet. Über Bewegungsmangel kann sich Flet momentan nicht beklagen und so wird sich auch bald sein "Whippet-im-Speckmantel"-Problem von selbst lösen.

Aber nun gibt's die Bilder von heute:

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Mit Vollgas den Hang runter preschen...

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...sich kurz kratzen...

Besuch von Freundin Lotta

Sep 082015

Am Sonntag hatten wir Besuch von Flet's Buchloer Mops-Freundin Lotta.
Als wir Lotta vor ca. einem Jahr kennen lernten, war Flet wenig gentlemenlike zu der süßen Dame. Es erforderte längeres Training, bis er seine Angst verlor und Lotta in sein Herz schloss.
Als wir vor einigen Monaten noch voll im Umzugsstress steckten und auf unserer Rundreise zwischen Buchloe und unserem Haus eingespannt waren, machten wir eines Mittags einen Spontanbesuch bei Lotta und Doro zu einem leckeren Mittagessen. Am Sonntag wollte Lotta unser neues Haus und den riesigen Garten begutachten. Ihre zwei Leinenträger hatte sie selbstverständlich auch dabei, nur ihre Mops-Freundin Doro blieb aufgrund ihres hohen Alters zu Hause.
Kaum angekommen durften Flet und Lotta erstmal in den Garten. Lotta war hin und weg aufgrund der vielen Flitzemöglichkeiten und der Gerüche.

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Lotta-Suchbild

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Flet muss gleich mal wieder mit dem Nachbarshund ausdiskutieren wo der Hammer hängt und wer die größeren Eier hat...

Flet's neues Bettchen

Dez 112015

Bettchen kann man bei dem doch riesigen Teil (110 x 92 cm) nicht mehr sagen, dass ist ein ausgewachsenes Bett!

Flet findet es total klasse und musste sofort auf der viscoelastischen Liegefläche probeliegen.

Und auch bei uns scheint der Hundebesitzer-Grundsatz zu gelten:
"Man hat immer mehr Körbchen, Decken, Liegekissen, Näpfe, Halsbänder, Leinen, Spielzeug etc. als man Hunde hat!"

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...noch wirkt er etwas verloren in dem riesigen Körbchen, aber eventuell ändert sich das im neuen Jahr...

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Windhundreisemobil

Nov 142015

Unser Pick-Up wurde gestern - endlich - foliert, nachdem wir die Aufkleber schon seit einem guten Jahr zu Hause hatten.

Pure Eleganz rennender Windhunde steht unserem Dickschiff doch gut?!

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Fahrerseite

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Beifahrerseite

Ein Freund von uns hat sich dieser Sisyphos-Arbeit gestellt, denn der Aufkleber besteht rein nur aus den Einzellinien, die auf einer dicken Trägerfolie waren. Beim Abziehen der Trägerfolie der Beifahrerseite lief es wie am Schnürchen, die Fahrerseite war etwas widerborstig!
In 2-3 Wochen werden die Umrisslinien noch mit einer hauchdünnen Schicht Klarlack überzogen um sie dauerhaft zu fixieren.

Unser besonderer Dank gilt dem Hundeshop-Hornung "tierisch und mehr für die Folien und Daniel Mosner für die fachgerechte Anbringung. 

Welcome neuer Erdenbürger

Dez 252015

Das ist heute ein etwas privaterer Blog-Eintrag.
Bei unserem jährlichen familiärem Vorweihnachtstreffen, durfte ich nun endlich meinen Neffen Kilian kennen lernen. Bisher kannte ich ihn leider nur von Bildern, da nicht nur wir, sondern auch meine Schwester, Mann und Kind in diesem Jahr ein neues Domizil bezogen haben und es uns allen daher ein Treffen erst Ende des Jahres ausging.

Nun heiße ich unser neues Familienmitglied und meinen Neffen erstmal herzlich Willkommen. Geboren wurde er am 02.04.2015 und er ist einfach nur süß.

Flet hat sich dem kleinen Menschlein gegenüber vorbildlich verhalten und erstmal "geknutscht". Das werden mit Sicherheit noch ganz spannende Zeiten für uns alle mit dem zweibeinigen Buben.

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Du riechst wie Mensch, aber warum bist Du denn noch so klein??

7 Jahre Fleedl

Mär 092015

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Flet hat heute Geburtstag. Es waren 7 tolle Jahre, aber auch Jahre mit Höhen und Tiefen.
Er ist über die Zeit souveräner, abgeklärter und ruhiger geworden. Flausen und Blödsinn hat er aber noch wie ein Youngster im Kopf. Funktioniert sein ausgedachter Plan A nicht, hat er immer einen Plan B und ab und zu auch einen Plan C parat. Denkaufgaben löst er oft sehr kreativ und ihm geht der Spass am Zerfetzen von Karton's nicht aus. Spielen möchte er nachwievor mehrmals täglich, seine hündischen Spielkameraden wählt er sich inzwischen aus. Auch seine verrückten 5 Minuten - die ihn täglich, manchmal sogar öfter - reiten, sind wild wie eh und je. Es zaubert uns jedesmal auf's Neue ein breites Grinsen in's Gesicht.

Wir wünschen Flet noch viele schöne und spannende Jahre bei uns!

Braver Patient

Feb 032015

geschrieben von Flet

An diese seltsame Salbe im Auge habe ich mich zwischenzeitlich schon fast gewöhnt, aber nun schmieren mir die Leinenträger das Zeug nicht mehr in's Auge sondern auf die Pfote. Hä?
Vor einigen Tagen fand ein familiäres Treffen meiner Menschen statt, klar das der Whippet zum Unfug machen an der Stelle nicht fehlen darf. Das war dort aber auch megaaufregend und spannend... Manchmal ist man aber leider als Hund auch zur falschen Zeit am falschen Ort und dann geht es schief.
Es fühlte sich an als würde mir ein Stein auf die Pfote fallen... Der Vater meiner Leinenträgerin merkte nicht, dass ich mich direkt hinter ihn geschlichen hatte und trat einen Schritt zurück. Puhhh tat das weh... Nun weiß ich auch warum es nicht nur Vorteile hat auf leisen Sohlen unterwegs zu sein. Erstmal Pfotencheck: kann auftreten - check, kann laufen - check, Indianer kennt keinen Schmerz - weiter geht's!

Vergangenen Freitag war wieder das verhasste Krallenschneiden an der Reihe - habe es sogar ohne Gezehter überlegt - dafür wurde ich gestern zum Tierarzt geschleppt. Vielleicht sollten es meine Leinenträger mit einem Abonnement beim Tierarzt probieren - vielleicht bekommen sie dann Rabatt?! Ich mag meine Tierärztin, sie ist sehr ruhig und hat regelrecht einen Narren an mir gefressen und findet mich zuckersüß. Ihr wisst schon: Der "ich-bin-der-süßeste-Hund-der-Welt"-Bonus. Ein Leckerli habe ich sogar auch noch bekommen.
Ich glaube aber meine Leinenträgerin war nicht so begeistert, obwohl ich ganz tapfer bin, denn nun wird mir eine fast dunkelrote Salbe mehrmals täglich auf die Zehe gestrichen. Die Tierärztin hat etwas von "Krallenbettentzündung" gesagt, aber das die Kralle nicht locker sei.

Liebe Leinenträger macht euch nicht in's Hemd bis der Frühling kommt ist alles wieder gut!

Ach von meiner Leinenträgerin soll ich noch voller Stolz ausrichten, dass ich ein ganz braver Patient bin und man sich voll und ganz auf mich verlassen kann, wenn man mir etwas verbietet. Ich darf nämlich nicht die Cremé abschlecken. Liebe Leinenträgerin, denkst Du etwa ich will mich freiwillig vergiften? Die Cremé riecht schon absolut widerlich für meine feine neugeborene Hundenase.

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