Windbeutel Blog

Schneewanderung im eigenen Garten

Dez 122012

geschrieben von Flet

Schnee bei uns im Allgäu ist an sich nichts ungewöhnliches, aber als Whippet, hat man es ab einer gewissen Schneemenge wirklich schwer. Momentan haben wir um die 20 cm und mehr sollte es nicht mehr werden, sonst muss ich durch meinen Garten graben.
Meine Leinenträger haben schon gesagt, dass wir hier noch gut weg gekommen sind. Tiefer im Allgäu, in Oberstdorf beispielsweise, hat es schon einen guten Meter Schnee.
Langsam finde ich gefallen am Schnee, auch wenn nur mal für 10 Minuten.

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Whippet möchte ja nicht unnötig kalte Pfoten. Warum drüber laufen, wenn man auch hüpfen kann! ;-)

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Immer diese Paparazzi...

Dez 052012

geschrieben von Flet

...nicht mal in der Urlaub kann man inkognito fahren, ohne das man auf Schritt und Tritt fotografiert wird. Auf die heilige Privatsphäre eines vielbeschäftigten Whippet's wird nicht mal im Urlaub Rücksicht genommen. Da verschanzt man sich schon zu einem kleinen Schläfchen im Wohnwagen, wirft dann einen Blick nach draußen und zack' wird man von den Nachbarn fotografiert...

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Das Copyright liegt bei Bella's Leinenträgern!

Wintereinbruch

Okt 282012

Der Wintereinbruch verschonte auch das Allgäu nicht. Über Nacht schneite es nochmals stark weiter.

Heute Morgen bot sich folgende tolle Winterlandschaft...

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Flet war nicht sonderlich begeistert: zu nass, zu kalt, zu viel Schnee...

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Flet's Wollpullover

Okt 292012

Meine Mama hat Flet einen Wollpullover gestrickt. Das ist jetzt der "aktuelle" Proto-Typ.
Sie hat noch nie einen Pulli für Hunde gestrickt und Flet wird noch einen zweiten in festerer Wolle, aber ebenso elastisch in grau bekommen.

Aber erstmal vielen lieben Dank an meine Mutter für den tollen Pulli!

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Flet zieht um!!!

Okt 012012

Am 08. Oktober zwischen 08:00 und 12:00 Uhr zieht unserer Homepagebetreiber uns auf einen neuen Server um. In dieser Zeit kann unsere Seite teilweise nicht erreichbar sein.

Bitte auch zwischenzeitlich die "F5"-Taste nutzen um die Seite tatsächlich neu zu laden.

Herzlichen Dank für euer Verständnis und wir bleiben selbstverständlich unter der gewohnten Homepageadresse erreichbar!

Hundebesuch im Vorzelt

Sep 242012

geschrieben von Flet

...oder jetzt bin ich mal dran.
Jetzt sind wir ja schon zum viertel Mal dieses Jahr mit der neuen Wohndose unterwegs. Kaum waren wir an unseren Bestimmungsorten angekommen hatten meine Leinenträger nichts besseres zu tun als unsere neuen Nachbarn einzuladen. Dieses Innenleben der Wohndose war immer viel interessanter als der Whippet der darin gelegentlich lebt. Frechheit!
Nun habe ich mich einfach mal getraut und meine Hundenachbarin Bella eingeladen.

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...ich halte im Vorzelt schon mal Ausschau...

Und tatsächlich, da wird ja Bella schon brav von ihren Leinenträgern bei mir abgegeben.

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Hallo! Los, lass uns Party machen...!

Was hat Urlaub mit Entspannung zu tun?

Sep 182012

geschrieben von Flet

Schon die ganze Woche herrschte latente Hektik, denn ich hörte immer wieder zwei bestimmte Worte fallen: Wohnwagen und Urlaub. Immer wieder wurden Gegenstände ins Auto gepackt und diese verschwanden nach kurzer Fahrt dann erstmal in der großen Aluminium-Büchse. Irgendwie wieder seltsam, so eine Hektik und das nennen die Leinenträger dann Urlaub.
Na, ob das noch was wird mit dem Urlaub? Samstagmorgen ging es dann endlich los. Die Anreise verschlief ich – wie immer. Aber was war das, als wir ankamen?
Meine Leinenträgerin war vollkommen aus dem Häuschen vor Freude – denn neben uns ein Wohnwagen voller Whippet's. Naja, genauer gesagt, 1 Podenco-Mädchen, eine Whippet-Greyhound-Mischlingsdame und ein 16,5-jähriger Whippet-Bub.
Meinen Leinenträger – oder momentan auch Drillinstructor genannt (dazu komme ich noch) – interessierte die überschwängliche Freude meines Frauchens nur peripher. Er fand das ins Wasser stellen des Wohnwagens viel wichtiger. Ich weiß zwar nicht, warum der Wohnwagen ins Wasser gestellt werden muss, wenn er schlussendlich doch im trockenen steht, aber er scheint schon irgendeinen menschlichen Sinn zu haben.
Es kam aber wieder, wie es kommen musste – die Leinenträger bauen die Aluminium-Büchse auf, ich darf nicht zuschauen und muss so lange blöd im Auto sitzen. Gut, vielleicht war das auch besser so, denn die whippet'sche Nachbarschaft war nicht wirklich freundlich zu mir. Da wurde gebrummt, gekläfft und gebafft, dabei habe ich ja nur gequietscht, weil ich spielen wollte. Schlussendlich konnte ich meine Klappe dann auch nicht halten, aber im Auto hatte ich dann meine Ruhe.
Eigentlich hätte ich wieder allen Grund mich zu beschweren: Wenn ich im Auto sitzen muss und warten, werde ich nie sehen können, wie das mit dem Vorzeltaufbau funktioniert. Ich bin doch der größte Neugier-Whippet von Welt.
Aber warum werde ich nun wieder aus dem Auto geholt? Gerade hatte ich es mir so richtig gemütlich gemacht. Alle meine Kuscheldecke hatte ich mir sorgfältig trappiert – was richtig Arbeit ist und lange dauert. Wo ist denn nun das Vorzelt?
Ich glaube meine Leinenträger wollen mich schon wieder in die Irre führen. Dann checke ich nun erst einmal Plan B ab, ob was essbares bereit steht.
Sonntagmorgen wollte ich pünktlich um 8 Uhr meinen Leinenträger wecken um kurz meine Blase zu erleichtern. Doch der war mal wieder out of order – ich glaube man nennt das Stirnhöhlenkatharr. Aber okay, ich weiß schon: Da hilft jetzt nichts, außer schön brav neben dem Leinenträger liegen bleiben, nicht rumhüpfen und einfach mal lieb sein. Was mir aber an Gedanken tatsächlich durch den Kopf ging war: ...der G'schwollschädel muss ja weh tun...!
Meine Leinenträger stand dann auf, als sie bemerkte das der Leinenträger Schachmatt gesetzt war, und ging mit mir eine Morgen-Gassi-Runde.
Dann passierte es endlich!

Was hat Urlaub mit Entspannung zu tun?

Sep 182012

geschrieben von Flet

Schon die ganze Woche herrschte latente Hektik, denn ich hörte immer wieder zwei bestimmte Worte fallen: Wohnwagen und Urlaub. Immer wieder wurden Gegenstände ins Auto gepackt und diese verschwanden nach kurzer Fahrt dann erstmal in der großen Aluminium-Büchse. Irgendwie wieder seltsam, so eine Hektik und das nennen die Leinenträger dann Urlaub.
Na, ob das noch was wird mit dem Urlaub? Samstagmorgen ging es dann endlich los. Die Anreise verschlief ich – wie immer. Aber was war das, als wir ankamen?
Meine Leinenträgerin war vollkommen aus dem Häuschen vor Freude – denn neben uns ein Wohnwagen voller Whippet's. Naja, genauer gesagt, 1 Podenco-Mädchen, eine Whippet-Greyhound-Mischlingsdame und ein 16,5-jähriger Whippet-Bub.
Meinen Leinenträger – oder momentan auch Drillinstructor genannt (dazu komme ich noch) – interessierte die überschwängliche Freude meines Frauchens nur peripher. Er fand das ins Wasser stellen des Wohnwagens viel wichtiger. Ich weiß zwar nicht, warum der Wohnwagen ins Wasser gestellt werden muss, wenn er schlussendlich doch im trockenen steht, aber er scheint schon irgendeinen menschlichen Sinn zu haben.
Es kam aber wieder, wie es kommen musste – die Leinenträger bauen die Aluminium-Büchse auf, ich darf nicht zuschauen und muss so lange blöd im Auto sitzen. Gut, vielleicht war das auch besser so, denn die whippet'sche Nachbarschaft war nicht wirklich freundlich zu mir. Da wurde gebrummt, gekläfft und gebafft, dabei habe ich ja nur gequietscht, weil ich spielen wollte. Schlussendlich konnte ich meine Klappe dann auch nicht halten, aber im Auto hatte ich dann meine Ruhe.
Eigentlich hätte ich wieder allen Grund mich zu beschweren: Wenn ich im Auto sitzen muss und warten, werde ich nie sehen können, wie das mit dem Vorzeltaufbau funktioniert. Ich bin doch der größte Neugier-Whippet von Welt.
Aber warum werde ich nun wieder aus dem Auto geholt? Gerade hatte ich es mir so richtig gemütlich gemacht. Alle meine Kuscheldecke hatte ich mir sorgfältig trappiert – was richtig Arbeit ist und lange dauert. Wo ist denn nun das Vorzelt?
Ich glaube meine Leinenträger wollen mich schon wieder in die Irre führen. Dann checke ich nun erst einmal Plan B ab, ob was essbares bereit steht.
Sonntagmorgen wollte ich pünktlich um 8 Uhr meinen Leinenträger wecken um kurz meine Blase zu erleichtern. Doch der war mal wieder out of order – ich glaube man nennt das Stirnhöhlenkatharr. Aber okay, ich weiß schon: Da hilft jetzt nichts, außer schön brav neben dem Leinenträger liegen bleiben, nicht rumhüpfen und einfach mal lieb sein. Was mir aber an Gedanken tatsächlich durch den Kopf ging war: ...der G'schwollschädel muss ja weh tun...!
Meine Leinenträger stand dann auf, als sie bemerkte das der Leinenträger Schachmatt gesetzt war, und ging mit mir eine Morgen-Gassi-Runde.
Dann passierte es endlich!

...Zwischenmeldung...

Sep 082012

Um nun doch wieder ein Lebenszeichen von uns zu geben: Es geht uns allen gut!

Aktuell ist alles sehr stressig und hektisch, aber ab dem 16.09.2012 gibt es wieder ganz spezielle Update's.

Mehr möchte ich momentan noch nicht verraten... Aber seid gespannt!

Katzenposing, Dörrfleischdieb und Wuzelkönig

Aug 232012

geschrieben von Flet

Obwohl mein Hinkebein wieder in Ordnung ist, bleibe ich bei der momentanen Hitze lieber in der kühlen Wohnung und verschlafe den Tag.
Abends werde ich dann wieder aktiver und genieße noch die restlichen Sonnenstrahlen des Tages.
Wenn ich so vor mich hin durch den Garten düddle, mal an diesem mal an jedem Grashalm schnüffle, vergesse ich oft die Zeit um herum. Dann höre ich plötzlich ein nur zu bekanntes Wort: "Carlo". Der Name des Nachbarskater. Gleich mal die Ohren gespitzt, in Posingposition gegangen und einen Blick zu den Nachbarn riskieren.

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...egal wie ich es anstelle, ich erspähe den Kater nicht...

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...schade, da war ich wohl zu spät dran!...

Bella - die Schöne

Aug 232012

geschrieben von Flet

In meinem letzten Urlaub habe ich ja Bella, die Mischlingsdame aus griechischem Windhund und belgischen Schäferhund kennengelernt.
Heute bekommt meine Leinenträgerin von Bella's Leinenträger Bilder geschickt.

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Bella im Südfrankreich-Urlaub am "Lac de Sainte Croix" (bei Castellone)

Das Wasser an dem See sieht richtig toll aus, richtig schön türkis. Vielleicht kann ich meinen Leinenträger auch mal überreden mit mir dort hinzufahren in den Urlaub. Aber ich glaube fast, dass kann ich vergessen, denn meine Leinenträger sind ziemlich Auslandsurlaubs-Muffel *grummel*. Ich bin doch noch so jung, und habe von der Welt noch gar nichts gesehen!
Aber im Septemberurlaub (also schon sehr bald) auf unserem Stamm-Campingplatz werden Bella's Leinenträger auch wieder da sein und drauf freue ich mich schon sehr.

Hier noch ein paar Bilder von Bella:

Flet Hinkebein

Aug 192012

Wir können mal wieder nur darüber den Kopf schütteln was unser kleiner Pechvogel vor 2 Tagen wieder zum Besten gegeben hat.
Wenn es abends kühler wird, tobt er gern noch ein Ründchen durch den Garten. Auch an diesem Abend war das so.
Flet wäre ja nicht Flet, wenn er nicht wieder grandiose Einfälle hätte, die dann auch noch grandios schief gehen.
Flet rennt diagnoal durch den Garten, dreht auf der Terrasse um, will einen kleinen Sprint einlegen, springt weg, und rutscht mit den Hinterläufen aus (warum wissen wir nicht, die Terrasse war vollkommen trocken, Krallen waren auch frisch geschnitten). Er kommt in Froschstellung mit dem rechten Knie auf dem Rasen auf. Besonders gesund sah die Stellung nicht aus. Er rappelte sich aber sofort wieder auf und hüpfte noch etwas durch die Gegend bis er sich dann ins Wohnzimmer trollte und wir uns den Schaden ansahen.
Die Sehnen um das Knie schwollen schon bereits an (Innen- wie Außenseite des Knie's) und es waren mehrere Blutergüsse zwischen den Sehnen zu sehen und zu fühlen. Das Durchbewegen des Kniegelenks brachte mal keine abnormen Bewegungen oder Schmerzhaftigkeiten zu Tage. Puhh, dann ist an der Gelenkkapsel, sowie die an der Kniescheibe schon mal nichts.
Er hat mal wieder eine saftige Prellung und wohl eine Überdehnung des Knieinnen- und Außenbandes. Wie bei uns Menschen wird das nun wohl eine langwierigere Geschichte.

Die vergangenen 2 Tage bekam er Schmerzmittel, heute ist der erste Tag ohne. Seine Bewegungen sind langsam schon wieder fast ganz rund. Er nimmt sich noch sehr zurück - was ja nicht verkehrt ist - aber belastet den Hinterlauf.

Johannisbeeren plündern

Aug 192012

Seit ein paar Tagen ertappen wir Flet regelmäßig (meist nachmittags) dabei, wie er unseren Johannisbeerbusch mit wachsender Begeisterung plündert.
Momentan schmecken die kleinen Beeren sehr süß.
Johannisbeeren haben ja besonders viel Vitamin C und Flet scheint es richtig zu schmecken.

Inzwischen hat er auch eine Technik entwickelt um auch an höher hängenden Beeren heranzukommen:

Etwas Anlauf nehmen, möglichst hoch in den Busch springen, mit der Pfote einen Ast herunter angeln, drauf steigen und sich die Johannisbeeren schmecken lassen.

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Aus dem Urlaub zurück

Jul 302012

Seit einer guten Woche sind wir nun aus dem Urlaub zurück. Die Wäscheberge sind bewältigt, der Wohnwagen nahezu ausgeräumt und geputzt, und das Whippchen nun auch wieder im Alltagstrott angekommen.
Mal wieder Zeit für ein paar Bilder.

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Urlaubslogbuch - Tag 13

Jul 212012

geschrieben von Flet

Urlaub kann doch auch ab und zu mal schön sein. Vorgestern durfte ich dem Nachbars-Hundi etwas näher kommen. Der Nachbars-Hund ist eine kastrierte Mischlingshündin (Belgischer Schäferhund x griechischer Windhund) die keine intakten Rüden kennt. Es wäre alles so einfach gewesen, aber davor gab's ein riesen Palaver zwischen den Leinenträgern. Mensch, das habe ich doch schon aus großer Entfernung gesehen, dass sie sehr lieb ist und ich mich mit ihr verstehe. Dann kam wieder dieses große ewig lang dauernde Zinober mit vorsichtig an der Leine parallel laufen. Man, die Leinenträger verstehen doch auch gar nichts. Ich habe dann gleich mal einen unachtsamen Moment ausgenutzt und mit Bella das Spielen angefangen. So geht das! Das Vorspiel hätten sich die Leinenträger getrost sparen können. Ach war das schön, auch wenn ich Bella einmal ganz klar sagen musste, wann Schluss ist. Aber immerhin weiß sie jetzt, wie das mit intakten Rüden läuft.
Zurück im Wohnwagen habe ich dann mal wieder das gemacht was ich am besten kann: Schlafen.

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Lange konnte ich leider nicht schlummern, da suchten doch meine Leinenträger ganz hektisch an ihrer komischen klappbaren Tippkiste nach einer Adresse. Wie ich so mit bekam, ging es schon wieder um Campingzubehör. Ich hatte aber diesmal nicht den Eindruck, dass an unserem Wohnwagen etwas kaputt gegangen sei, wie in den letztjährigen Urlauben. Gut, also wieder ins Auto und ab nach Heidelberg zu einem Camping-Shop. Dort angekommen verschwanden die Leinenträger zunächst im Laden und kamen dann mit seltsamen Gestellen in der Hand zurück. Sie hantierten ganz geschäftig an unserem Auto. Man, nicht mal hier hat man mal 5 Minuten Ruhe um zu dösen. Ich glaube, sie nennen die Gestelle „Caravan-Spiegel“. Schlussendlich haben sie die Dinger wohl gekauft und wir fuhren wieder zurück. Ich hatte langsam schon richtig Hunger.
Kaum waren wir auf dem Campingplatz zurück hantierten die Leinenträger wieder mit den komischen Gestellen am Auto rum. Irgendwann waren sie dann fertig und mir hing der Magen in den Kniekehlen. Meine Leinenträgerin hat mich dann falsch verstanden, „ja, ich habe Hunger!“ - „nein, ich muss nicht Gassi!“. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Einfall gar nicht so schlecht war. Da saß doch tatsächlich eine junge Ratte mitten auf dem Weg 2 Meter von mir entfernt. Ein großer Satz, kurz mal ordentlich durchgeschüttelt und ich hatte mir mein Abendessen selbst besorgt. Eigentlich hatte ja meine Leinenträgerin dann doch recht, ich muss mal. Nun wieder zu Plan A, „ich habe Hunger und esse jetzt was!“. Mit 3 großen Happen war die Ratte dann auch weg.
Jetzt konnte ich meinem ursprünglichen Plan nachgehen: Schlafen.

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Urlaubslogbuch - Tag 10

Jul 182012

geschrieben von Flet

Irgendwie scheinen meine Leinenträger und ich den Unsinn anzuziehen. Jetzt fangen schon andere Tiere hier in der Gegend an, seltsame Dinge zu tun. Ich wollte es ja zunächst gar nicht recht glauben. Aber da schlüpfte doch tatsächlich ein Flattertier in unser geschlossenes Vorzelt und flog munter in den Wohnwagen. Das Rotkehlchen streifte meinen Leinenträger mit ordentlich Schwung am Kopf. Besonders schlau, schien es nicht zu sein. Sogar ich weiß, dass man zu einer geschlossenen Dachluke nicht raus kommt. Nachdem mein Leinenträger das Flatterdings in den Schlafbereich verfolgte habe ich mich erst mal zurück gehalten und mich in die Jagd nicht eingemischt. Hätte ich das aber besser mal gemacht. Wie kann man sich nur so doof anstellen wie mein Leinenträger? Macht der doch glatt die Dachluke auf und das Flatterdings entfleucht. Ich wollte es ja noch im letzten Moment mit einem waghalsigen Sprung auf den Tisch und dann weiter in Richtung Dach abfangen, aber leider hat das nicht rechtzeitig geklappt. Aus Dankbarkeit hat das Flattertier dann noch meiner Leinenträgerin auf den Laptop gekackt, welcher unter der Dachluke stand.

Da ich eh schon wieder bei dem Thema Unsinn meiner Leinenträger bin: Bislang war es eigentlich immer sehr entspannt wenn meine Leinenträger zum Abendessen in eine Wirtschaft gehen. Alle rein ins Auto, zur Wirtschaft fahren, Körbchen ausladen, rein gehen, alles super. Aber was war da gestern Abend los? Meine Leinenträger fuhren – in meinen Augen – ziellos durch die Gegend. Sie suchten eine Gaststätte, die nicht nur Pizza und Pasta hat. Es scheint hier in jedem Ort fast ausschließlich italienische Gaststätten zu geben. Schließlich nach ca. 1 ½ Stunden haben sie dann doch noch eine Gaststätte gefunden. An der Gaststätte sind wir gleich als wir losfuhren vorbeigekommen. Ich hatte zwar im Wohnwagen noch reichlich gegessen, aber trotzdem ganz schön Kohldampf. Als wir dann wieder auf unserem Camping-Platz waren, waren wir natürlich wieder prompt viel zu spät dran, die Schranke nicht mehr geöffnet und konnten nicht bis zu unserem Stellplatz durchfahren. Also draußen geparkt und reingelaufen. Meine Leinenträger kamen aber nur bis zur allerersten Parzelle, die Parzelle des Schrankenwärters. Da war ganz schön Party und es wurde viel gelacht. Der Schrankenwärter war im Wohnwagen, aber ein anderer Hund war noch dort, eine Schnauzermischlings-Dame. Ich fand sie total interessant, aber leider war sie an mir wenig interessiert. Woran das bloß liegt? Vielleicht war ich ihr ja zu jung. Dann entdecke ich etwas tolles auf dem kleinen Tisch in der Mitte der lustigen Truppe: ein Erdnussflips. Kurz geschnüffelt und schon war's weg. Hihi..... Meinen Leinenträger versuchten sich schon von anfang an loszueisen, weil es ihnen inzwischen einfach zu kalt war. Aber immer wieder wurde dann über uns Vierbeiner gesprochen und über unsere Marotten. Tzz, als ob ich Marotten hätte. Grundsätzlich habe ich ja nichts dagegen, wenn meine Leinenträger über Whippets Auskunft geben, aber müssen hier immer meine kleinen peinlichen Jugendsünden Preis gegeben werden? Hey Leinenträger, mir ist kalt und ich habe Hunger! Ich will jetzt in den Wohnwagen. Ich hatte schon gedankenmäßig den Kopf in meinem Napf und konnte meine 2. Abendmahlzeit schon schmecken.
Jetzt muss ich dann doch mal meinen Leinenträgern ein großes Lob aussprechen, da gab' es doch am Abend noch ein richtig leckeres Abendmahl. Daraufhin habe ich mich dann gemütlich zur Nachtruhe gebettet.
Heute begann der Tag schön ruhig mit einer kurzen Morgengassirunde. Mittags wollte ich mich dann zu meinem Mittagsschläfchen weglegen, da schrecken mich meine Leinenträger hoch zu einem Waldspaziergang.

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Ich habe es schon wieder getan: Diesmal sind aber die Vorderläufe beim Gas geben überkreuzt!

Urlaubslogbuch - Tag 8

Jul 162012

geschrieben von Flet

Meine Leinenträger haben sich gestern wieder ziemlich seltsam verhalten. Ich dachte schon, wir fahren nach so kurzer Zeit wieder heim, da meine Leinenträger das Vorzelt ausgeräumt haben. Dachte ich. Aber alles war noch drin, bis auf die Teppiche. Ich musste im Wohnwagen bleiben, aber konnte mir das seltsame Treiben aus Poleposition ansehen.
Die Teppiche haben sie erst schräg gehalten und es hörte sich an, als würde man eine 10-Liter Gieskanne Wasser auskippen. Dann wurde das Vorzelt damit verdunkelt, Sinn? Sie standen vor dem Zelt und befummelten die Teppiche von Zeit zu Zeit. Was tun die denn da? Ich habe garantiert nicht drauf gepinkelt. Ich muss aber zugeben, heute Morgen als mein Leinenträger mit mir Gassi war, waren die Teppiche sehr nass. Ich betone, ich war es nicht!! Sie sahen sich die Teppiche sehr genau mit dem Händen an.
Meine Leinenträger sprachen irgendetwas von: „...werden schon wieder trocken werden...“ und „...so durchnässt waren die bisher noch nie...“. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Sie tun ja fast so, als wäre da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen. Ob die Nässe wirklich der Regen war, der ins Zelt gedrückt hat? Oder ob es die Schrankenwärter-Töle war, die an dem Baum neben dem Zelt wahre Unmengen gepinkelt hat und es daher ins Zelt gelaufen ist? Ich tippe ja eher auf letzteres, denn ich bin Sherlock-Whippet.
Aber gestern ließ sich doch tatsächlich noch kurz die Sonne blicken und ich durfte wieder zur unbewirtschafteten Wiese und meinen Geruchssinn auf Mäuse schulen. Ist schon klasse, diese Mäusegeruchstrainingsstunde. Die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn, sind ja bekanntlich fließend. Leider traf ich die Maus in ihrem zu Hause diesmal nicht an, schade, ein weiteres Zusammentreffen hätte mich sehr gefreut. Ich bin der Maus extra ein großes tiefes Stück entgegen gekommen, aber da war nichts zu machen. Zum Glück konnte ich mir es diesmal sparen, meine „Maus-aus-dem-Loch-pusten“-Technik anzuwenden, hatte ich immerhin nicht 3 Kilo Erde in der Nase.

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Urlaubslogbuch - Tag 6

Jul 142012

geschrieben von Flet

So nun melde ich mich wieder zu Wort. So langsam sickert der Urlaub auch bei mir durch, ich entspanne mich so richtig und schlafe fiel. In meinen wachen Phasen erlebe ich dann aber so einiges hier auf dem Campingplatz.
Meine Leinenträger sind totale Verräter. Sie haben sich mit dem Herrchen des Schrankenwärters unterhalten. Und haben dann von dem auch noch kleine Dosen in die Hand gedrückt bekommen und daraus getrunken. Sie fanden es total lustig, vor allem waren sie danach lustig.
ANMERKUNG: Der Camping-Nachbar hat Williamsbirn-Schnaps mit Birnen selbst eingelegt und dann 2 cl eingedost.
Meine Highlights der letzten Tage waren ein schöner Spaziergang zu einer Kapelle auf einem Hügel (für mich weißblauen bayrisch-schwäbischen Whippet ist ein Berg was anderes). Da oben war es echt schön, auch wenn ich mit idyllischer Aussicht wenig anfangen kann, aber Hauptsache ich konnte meine Leinenträger mit dem Hügelmarsch glücklich machen.
Ein weiteres Highlight gestern:
Am Campingplatz grenzt eine unbewirtschaftete Wiese an, die über und über mit Mäuselöchern voll ist. Ich durfte doch tatsächlich, beziehungsweise so schnell konnten meine Leinenträger gar nicht gucken, wie ich den Mausbau ausgebuddelt hatte. Ich sah danach zwar aus wie ein in Schlamm gesuhltes Warzenschwein, aber die Maus war ruckzuck tot. Ich habe mir da eine spezielle Technik angeeignet, wie man eine Maus sehr schnell aus dem Bau bekommt. Einfach das Mauseloch weitgenug ausgraben, dann einige Male kräftig reinpusten und schwupp läuft am Notausgang die Maus raus. Meine Leinenträger hat es an das Kindermärchen mit den Schweinchen und dem Wolf erinnert, wo der Wolf das Haus der Schweinchen wegpustet. Meine Leinenträger haben während meiner Buddelei auch ziemlich geprustet, einerseits weil ich sehr viel Erde durch die Luft geworfen habe und andererseits weil sie wohl meine Technik sehr lustig fanden.
Das Wetter ist hier ist seit einigen Tagen nicht das beste, ins Vorzelt kann man nicht wirklich, weil die Teppiche immer noch nass sind. Es regnet immer wieder und stürmt. Ich als Windhund mag Wind so rein gar nicht.
Das Wetter hier ist so eklig für mich Whippet, dass mir das Kissen, das ich geschenkt bekommen habe gerade richtig kommt. Meine Leinenträger sind im Urlaub immer sehr spendabel und haben mir ein 80 cm x 80 cm Kissen gekauft, dass als Körbchenersatz für's Vorzelt gedacht war. Da der Teppich aber dauernass ist, liegt das Kissen entweder auf der Sitzgruppe oder in einem der Betten. Sie haben mich heute schon fast verzweifelt gesucht, dachten schon ich hätte selbstständig die Tür geöffnet, wäre irgendwie aus dem Vorzelt rausgekommen und hätte mich auf die Pirsch begeben. Bis sie mich dann unter meinem neuen riesen Kissen gefunden haben, hat es etwas gedauert. Das ist ein prima Versteck für verregnete, kalte und windige Tage. Da muss ich mir das grausame Wetter nicht anschauen.
Gestern fand ich sehr schade, dass ich als Hund nicht fliegen kann. Es saß ein Spatz auf der großen Dachhaube über dem Esstisch und guckte frech in den Wohnwagen. Hätte ich eine Möglichkeit gehabt an den Spatz ranzukommen, hätte ich es definitiv versucht.
So jetzt kommt hier gerade die Sonne raus - jetzt geht es raus!

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Urlaubslogbuch - Tag 3

Jul 112012

geschrieben von Flet

Hey ihr Blog-Leser da draußen, was soll ich euch heute erzählen? Meine Leinenträger haben sich an diesem gewittrigen Regentag mit einem neuen Volkssport beschäftigt: Das Überbieten untereinander des tollpatschigen Unsinns.
Vergangenen Abend haben sich meine Leinenträger eine laut knallende Flasche mit roter sprudelnder Flüssigkeit geöffnet und sich damit in unserem zusätzlichen Raum zurückgezogen – das Vorzelt. Es hätte sehr gemütlich sein können, hätten meine Leinenträger das mit der Sekttaufe des Tischs richtig verstanden. Ich dachte immer, man müsste eine Sektflasche dagegen schlagen, und nicht nur die Gläser umwerfen, dass die Taufe gültig ist. Zu allem Überfluss, was für ein Wortspiel, hat mein Leinenträger nicht nur den Tisch, den Vorzeltteppich und den Stuhl meiner Leinenträgerin getränkt, sondern auch meine Decke im Körbchen. Das seltsamste an der ganzen Sache war, dass meine Leinenträgerin dann auch noch eine 10-Liter Gieskanne mit Wasser über ihren Stuhl gekippt hat. Morgens roch' es im Vorzelt wie in einer Schnapsdestillerie. Aber nochmal kurz zum Abend zurück.
Heutzutage besitzt ja fast jeder Zweibeiner ein kleines fiependes Kästchen, dass sie sich gelegentlich ans Ohr drücken und reinsprechen. Sie haben auch immer ein weiteres kleines Kästchen dabei, dass hin und wieder warm wird, welches mit dem fiependen Kästchen verbunden wird. Die Menschen nennen das Handyakku laden. Nur sah' es sehr lustig aus, als meine Leinenträgerin über 5 Minuten versuchte das fiepende Kästchen mit dem gelegentlich warmen Kästchen zu verbinden. Sie hat geflucht wie ein Bürstenbinder und schlussendlich alles in die Ecke geschmissen. Mein Leinenträger hat etwas gebrabbelt von: „...die junge Generation Technik...“ und „...Frauen und Technik...“. Er hat sich dann der Sache angenommen, steckte das Kabel einfach ins Handy und es funktionierte. Die Leinenträgerin knurrte frustriert vor sich hin.
Meine Leinenträgerin scheint momentan den tollpatschigen Unfug gepachtet zu haben, denn sie machte damit gleich weiter: Rein ins Bad, mehrmaliges Zischen, T-Shirt anziehen, laut fluchen und T-Shirt ausziehen, neues T-Shirt anziehen, noch lauter fluchen, T-Shirt wieder ausziehen und ein neues anziehen. Völlig unverständliches Verhalten, aber der Deo-Geruch aus dem Bad war gut.
ANMERKUNG DER LEINENTRÄGERIN: Weiße Deo-Flecken auf schwarzen T-Shirt's sehen schrecklich aus!
Gerade wurde alles ruhiger, denn es wurde gefrühstückt, dann habe ich mich auf einen trockenen Stuhl ins Vorzelt zurückgezogen.

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Urlaubslogbuch - Tag 1

Jul 092012

geschrieben von Flet

Also meine Leinenträger sagen ja, es sei Erholung wenn man in den Urlaub fährt, aber ich sehe das anders. Was ich nun alles zu tun habe.... Puh!! Statt in der Früh gemütlich im Garten sein Geschäft zu verrichten, wird man hier erst mal angeleint, aus dem warmen Bett und Wohnwagen gezerrt, und dann darf man nicht mal an jeden Baum pinkeln. Man ist das nervig, meine Leinenträger sagen, ich soll hier vorbildliches Verhalten zeigen, denn es seien genug unerzogene Hunde auf dem Campingplatz. Dummerweise muss ich ihnen da leider Recht geben. Ganz vorne auf dem Platz, meinte so ein Randal-Köter Schrankenwärter spielen zu müssen und eine Eingangskontrolle durchzuführen. Is scho' recht. Der Rüde macht das nach dem Motto: „Erst knurren und kläffen, dann fragen...“. Ich kann mir manch leise knurrenden Kommentar zu dem Rüden nicht verkneifen. Denn ich habe festgestellt, dass mit ihm auszudiskutieren, ist sinnlos.
Nun habe ich etwas Zeit mich wieder auf's Ohr zu hauen, da meine Leinenträger gerade frühstücken. Doch was geht denn hier ab? Da bekomme ich doch glatt ein Kalbsleberwurstbrot in mundgerechten Happen serviert. So langsam ist der Urlaub gar nicht mehr so anstrengend. Dachte ich. Gerade wollte ich mich wieder weglegen, geht das mit der Anleinerei schon wieder weiter. Ich fand mich im Auto wieder. Die Devise hieß, einkaufen fahren. Das ist immer superlangweilig – die Leinenträger verschwinden in Geschäften und ich muss warten. Aber immerhin kann ich dann eine Runde schlafen. Ahh, da sind sie ja nun wieder am Auto. Aber was sehen meine müden Whippetaugen? Die haben doch tatsächlich für mich Spielzeug gekauft.<BR>Wieder im Wohnwagen angekommen habe ich das Spielzeug auf Herz und Nieren getestet.

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Kurz-Trip über Pfingsten

Mai 292012

Das war mal wieder eine Aktion für Kurzentschlossene. Seit vergangenen Mittwoch überlegten wir hin und her ob wir spontan Pfingsten im württembergischen Allgäu verbringen. Donnerstag haben wir uns dann für einen Camping-Platz bei Leutkirch entschieden. Samstagmorgen zogen wir los.

Die Zufahrt zum Platz war mehr als nur abenteuerlich. Sie führte über einen ca. 3 km langen kurvigen, geteerten Feldweg. Die Kurven waren gar nicht mal das Problem mit einem 14-Meter langen Gespann, sondern die zahlreichen Senken und Kuppen in der Strecke. Wir haben nur gehofft, dass uns niemand entgegen kommt, vorallem kein ähnlich langes Gespann.
Auf dem Platz angekommen, war das Flaggschiff schnell aufgestellt und die Entspannung konnte beginnen.

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Erstmal einen Überblick verschaffen und nach anderen Hunden Ausschau halten.

Wir haben die Pentax zwar on Board gehabt, aber am zweiten Tag war das Wetter nichts besonders, stark bewölkt grau in grau. Der Platz lag direkt an einem Moorsee, der bei Flet keine Begeisterungsstürme auslöste: a) Wasser und b) sinkt man mit den Pfoten in die seltsame braune Masse die am Ufer liegt ein.
Dafür waren wir mit ihm in dem großen Waldstück vor dem Platz unterwegs. Überwiegend machten wir abends Spaziergänge, wenn es nicht mehr so drückend schwül war und der Wald bot angenehme Kühlung. Zum Glück kreuzte kein Wild im Wald unseren Weg, zu schnüffeln gab es für Flet dennoch genug.

So vergingen die 2 einhalb Tage wie im Flug...

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In der lieblings Kuscheldecke vergraben und platt nach dem Waldspaziergang, schlummert es sich doch angenehm.

Ungeplante Begegnung mit der Nachbarskatze

Mai 132012

Seit diesem Wochenende haben wir neue Nachbarn bekommen.
Ich hatte schon im Vorfeld die neuen Nachbarin über das Verhältnis von Flet zu Katzen sehr offen aufgeklärt.
Sie sagte, dass ihr Kater die erste Zeit in der Wohnung bleiben wird, der Eingewöhnungsphase wegen.

Auf Flet ist absolut verlass!

Gerade eben wollte er in den Garten und ich schaue was er draußen tut. Sehe dann nur, dass der neue Nachbarskater ca. 1 Meter buckelnd vom Zaun entfernt sitzt. Flet geht am "Zaun" hoch. Unser Zaun ist ja kein fester Zaun im eigentlichen Sinne, sondern besteht aus reversiblen Teichschutzgittern. Vorteil, der Zaun ist sehr nachgiebig und Flet springt nicht drüber.
Wobei ich mir bisher nicht zu 100 % sicher war, ob Flet nicht doch versuchen würde, über den Zaun zu kommen, wenn ein sehr attraktiver Reiz davorsitzt.

Ich bin gerade total stolz auf Flet, dass er die Katze nur kurz angebellt hat, nicht mal ansatzweise versucht hat über den Zaun zu springen und sich absolut problemlos wegnehmen (klar war seine leichte Gegenwehr mit gewisser Kraft und Vehemenz verbunden) ließ. Aber alles in allem hat er sich gut vom dem Reiz ablenken und wegführen lassen!

Misslungener Kletterversuch

Mai 012012

Als Günter gestern Abend von der Arbeit nach Hause kam, war Flet's Freude riesengroß - wie jeden Abend.
Günter setzte sich an den Esszimmertisch um noch eine Kleinigkeit zu essen. Flet sprang Günter vor Freude und um einen Begrüßungskuss zu verteilen in die Arme. Was Flet nicht bedacht hatte war, dass Günter sehr nah an der Stuhlkante saß und somit der Oberkörper einen ziemlich steilen Winkel hatte.
Flet konnte sich an Günter's Oberkörper nicht festhalten, geriet aus dem Gleichgewicht und kippte nach hinten weg. Günter versucht noch Flet's Fall zu bremsen bzw. aufzuhalten. Es ging alles so schnell, dass wir nichts mehr verhindern konnten.
Flet knallte aus ca. 1 m Höhe mit der Wirbelsäule parallel - zum Glück, sonst hätte es wesentlich böser ausgehen können - in die abgerundete Kante unserer HiFi-Schrank's. Er stand sofort auf, stand aber sichtlich unter Schock.
Flet ließ sich abtasten ohne ungewöhnliche heftige Schmerzäußerungen, dass ihm alles von der Lende bis zur Schwanzwurzel weh tat, stand ausser Frage. Die Reflexe waren soweit auch alle ok. Bei dem Sturz hat er sich das linke Knie aufgeschlagen, wo er eine ganz kleine Platzwunde und einen dicken Bluterguss hatte. Die Platzwunde haben wir nur desinfiziert, da sie für's Nähen oder gar Tackern viel zu klein ist.
Wir gaben ihm noch ein entzündungshemmendes Schmerzmittel und viele viele Streichel- und Kuscheleinheiten.

Heute ist sein Bewegungsablauf schon relativ flüssig, aber Prellungen brauchen leider, bis sie nicht mehr weh tun. Was wohl am unangenehmsten sein dürfte, dass er sich die Schwanzwurzel geprellt hat und es beim Wedeln wohl schon etwas weh tut.

Am Donnerstag haben wir einen Tierarzttermin - aus ursprünglich anderen Gründen - da werden wir das auf alle Fälle nochmal anschauen lassen.

Flet's neues 4-Sterne-Luxus-Appartment

Apr 212012

Vor wenigen Wochen haben wir unseren 2 Jahre "alten" Wohnwagen verkauft und uns einen neuen gekauft, der die Ansprüche und Funktionen erfüllt, die wir uns wünschen.

Gestern war es so weit und unser Neuer (ein Wilk Eterno 590 UE) fuhr beim Händler vor.

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Was man leider auf dem Bild nicht sieht, ist die Länge! Er hat eine Gesamtlänge von 8 Metern.

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Die Sitzecke. Es war reiner Zufall, dass die Sitzpolster die selbe Farbe habe wie Flet's Fell.

Colgate-Lächeln

Jun 162012

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Heute Morgen wurde Flet in Vollnarke gelegt, Zahnstein entfernt und abgeplatzter Zahnstein aus der Zahntasche des rechten Fangzahns geholt. Die kleine Beule die man noch über dem rechten Fangzahn sehen kann, ist schon deutlich besser.<BR>Wie ich mir das schon dachte, war Flet lang nicht so schnell wieder wach und fit, wie unsere Tierärztin Dr. Langenbeck sich das dachte.
Flet war supertapfer, denn es wurde am Vorderlauf ein Zugang gelegt, falls es zu Komplikationen kommen sollte. Komplikationen gab es natürlich keine.
Ich war absolut baff, als wir Flet nach ca. 1,5 Stunden abholten und er kein Stück wacklig auf den Beinen war und vor der Praxis erstmal ordentlich seine Blase entleert hat. Das er direkt nach einer Narkose pinkelt, ist immer bei ihm so eine Sache, dass kann immer ganz schön lange dauern, bis er dann geht.
So fit und vorallem laufsicher haben wir ihn bisher nie aus einer Narkose bekommen. Auf diesem Wege nochmal herzlichen Dank' an unsere Tierärztin!
Zuhause angekommen hat er sich dann auf die Terrasse in den Schatten ins Körbchen zurückgezogen und nochmal einige Stunden geschlafen.

Kurz-Trip über's Wochenende im Allgäu

Apr 302012

Der neue Wohnwagen war die vergangene Woche schnell gepackt und das Ziel hatten wir uns auch schon ausgesucht: der Hopfensee bei Füssen. Keine 60 km von uns entfernt, aber weit genug, um etwas abschalten zu können. Die vergangenen Wochen waren familär sehr turbolent und das ständig herumspringen der Gerüstbauer und Maler hat auch nicht unbedingt zur Entspannung beigetragen, obwohl wir nach Ostern 2 Wochen Urlaub hatten. Die Lieferung unseres Wohnwagen's hatten wir uns dann auch etwas schneller erhofft, und so fielen die 2 Wochen Urlaub komplett flach.

Vergangenen Freitag fuhren wir über's Wochenende nach Hopfen am See. Einfach etwas abschalten, die Seele baumeln lassen und entspannen. Das Wetter war ja traumhaft schön und lud zu Spaziergängen am Hopfensee ein. Wir hatten leider die Pentax nicht dabei, daher nur Handybilder und auch leider keine Bilder von den Spaziergängen.

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Flet nimmt ein Sonnenbad...

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Eingerüstet

Apr 302012

Seit nun mehr 3 Wochen ist unser Haus eingerüstet, damit die Fassade einen neuen Anstrich bekommen kann.
Unsere Begeisterung darüber hält sich stark in Grenzen. Unser Garten ähnelt immer mehr einem Urwald, da wir nicht mähen können. Flet nervt das alles gehörig. Kommenden Mittwoch wird endlich das Gerüst wieder abgebaut und wir können uns um die Rasenpflege kümmern.

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Zabou el Paar'o 17.05.1997 - 27.02.2012

Mär 062012

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Im Frühjahr 1999 lernte ich Herbert kennen und mit ihm Windhunde (Whippets und Afghanen). Ich war fasziniert von diesen schnellen und wunderschönen Hunden, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Ich war zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alt. Ich lernte eine völlig neue Welt kennen: Ausstellungen, Rennen und Coursing.

Zabou schloss ich sofort in mein Herz. Sie war 2 Jahre alt, als ich sie kennenlernt. Mit Zabou begann meine Whippetliebe und bis sich dann mein Traum erfüllte, einen Whippet mein eigen nennen zu dürfen, vergingen noch weitere 9 Jahre. Da meine Mutter gegen einen Hund war, traff ich mit Herbert die mündliche Absprache, dass seine Mädels auch meine Mädels sind.
Ich habe so viel tolles erlebt mit Zabou und den Afghaninnen Impala und Sonny, dass ich meiner Umwelt gehörig auf den Wecker ging, da es nur noch ein Gesprächsthema gab: Windhunde.

Vergangenen Montag ging Zabou mit fast 15 Jahren, nach schwerer Krankheit, über die Regenbogenbrücke.
Ich vermisse mein Mädchen sehr.
Ab und zu in den Ferien durfte Zabou mal eine Woche bei mir bleiben, oder auch mal über's Wochenende. Das war immer eine tolle Zeit.

Sie war eine begeisterte Bahnrennerin und hat für ihr Leben gerne apportiert. Apportieren konnte sie über Stunden und war kaum müde zu bekommen. Menschen die sie besonders gern hatte, denen sprang Zabou vorwahnungslos in Arme. Sie schlief - wie jeder Whippet - gerne im Bett. Ich weiß noch, als sie mal an einem Wochenende bei mir war, schlief sie in ihrem Körbchen ein. Aber nur so lange bis sie sicher war, dass ich schon schlafe und dann kroch sie vom Fußende in's Bett und robbte sich nach oben, bis sie mit ihrem Kopf neben meinem auf dem Kopfkissen lag. Wenn ich dann morgens die Augen aufschlug, lag sie noch genauso da, lachte mich mit hochgezogenen Lefzen an und drehte sich auf den Rücken mit der Aufforderungen: "Guten-Morgen-Knuddeln".
Zabou war immer gut gelaunt und voller Energie.

Sie ist neben Flet mein Lieblingswhippet. Ich vermisse sie sehr!

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"...wirf doch endlich das Stöckchen!"

Der Schelm...

Feb 122012

...mit verschiedenen Blitzeinstellungen fotografiert.

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Schade, dass der Grimassenwettbewerb bei Animagi schon vorbei ist - das Bild wäre passend gewesen. Naja, vielleicht gibt 2013 wieder einen Grimassenwettbewerb.

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Wir sind dafür, dass es nun lang genug Winter war und es ganz schnell Frühling wird!

Draußen: Eiskeller

Feb 022012

geschrieben von Flet

Momentan fühle ich mich draußen wie im Gefrierschrank, da möchte ich mich gar nicht lange aufhalten... Schon das tägliche Lüften empfinde ich als großes lästiges Ärgernis.

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...da mümmel ich mich am liebsten dick in meine lieblings Decke ein und will nichts sehen von der Welt!

Endlich wieder einsatzbereit

Jan 262012

Gestern kam die neue Festplatte und nun sind wir wieder einsatzbereit.

Nochmal herzlichen Dank an meinen Mann Günter, der inzwischen superviel Übung hat einen PC unter Windows 7 innerhalb von 4 Stunden komplett wieder fit zu bekommen mit allen wichtigen Programmen des täglichen Gebrauchs.

Es war leider nicht das erste Mal, dass wir meinen Rechner platt machen mussten. Aber nachdem nun das älteste Teil - die 5-6 Jahre alte Festplatte - getauscht ist, dürfte alles jetzt unproblematisch laufen.

Aktuell leider keine Update's

Jan 202012

Ich habe seit gestern Festplattenprobleme und momentan den Übergangs-Laptop meines Mann's unter Suse Linux.
So recht werde ich - nach über 10 Jahren ausschließlicher Windowsnutzung - mit Linux nicht warm und daher werden momentan nicht viele Update's kommen. Die neue Festplatte inkl. Zubehör ist bestellt, wir warten bis sie eintrifft und wir sie mit Betriebssystem in Betrieb nehmen können.
Ich hoffe, dass bis Mitte bzw. Ende nächster Woche wieder alles rund läuft und ich diesen Blog wieder wie gewohnt mit Updates versorgen kann.

Ein trauriger Jahrestag

Jan 122012

Genau heute vor einem Jahr, hatte ich den schweren Autounfall mit Flet.

Die Konsequenzen dieses Unfall's haben mich (in Form einer Führerscheinnachschulung, Probezeitverlängerung auf 4 Jahre und Zahlung des Bußgeldes) und Flet (der Angst vorm Autofahren hatte) fast das ganze Jahr 2011 in Atem gehalten.
Nun ist es ein Jahr her und aktuell ist es 13:10 Uhr.
Um 12:35 Uhr ereignete sich der Unfall. Ich kann leider immernoch die Bilder des Unfall's vor meinem inneren Auge abrufen. Aber seitdem hat sich einiges getan. Im Oktober habe ich an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining teilgenommen und ab April 2011 hatte Flet keine Angst mehr Auto zu fahren. Flet's Platzwunde ist mit der Zeit sehr gut verheilt, auch wenn dort nie mehr Fell nachwachsen wird. Das ist aber zweitrangig, denn das wichtigste ist, dass Flet und ich am Leben sind.

In einigen Windhund- und Whippetforum habe ich eine Diskussion angestoßen, über das Thema "Hundesicherung im Auto". Unter anderem hat auch Animagi, auf meinen Vorschlag hin, das Thema aufgegriffen, dass hier nachzulesen ist!

Ich verzichte bewusst darauf, nochmals Bilder von unserem Unfallauto zu zeigen.

Mir ging es im Januar 2011, kurz nach meinem und Flet's Autounfall nicht darum im Thema "Hundesicherung" zu belehren, sondern darum, dass sich jeder darüber Gedanken macht. Denn die Hundesicherung im Auto betrifft so gut wie jeden Hundebesitzer. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten den Hund zu sichern:
Durch eine Box auf der Rückbank, durch eine Box im Kofferraum, durch ein Gurtsystem, Trenngitter sowie Gepäckraumteiler und vieles mehr. Jeder sollte für sich eine Lösung der Hundesicherung finden.

Unsere Lösung heißt: Flet bleibt in der Fahrgastzelle (Rückbank) mit Gurtsystem (wenn wir das Gurtsystem gepimpt haben) gesichert.

Unser Unglücksrabe

Jan 102012

Dieses Jahr ist nun schon 10 Tage alt und wir hatten schon die ersten zwei kleineren Unfälle mit Flet.

Da mein Mann ja nun unter der Woche täglich außer Haus ist, ist natürlich die Freude bei unserem "Rüssel-Tier" (Rüssel-Tier daher, da er oft sehr tief schläft und manchmal leise vor sich hinschnarcht - im bayerischen "ruaßln". In's Hochdeutsche würde ich es mit "rüsseln" übersetzen) groß, wenn "Papa" nach Hause kommt. Er wird begrüßt, als sei er Jahre weggewesen! Aber nicht nur die Freude, sondern auch der Übermut ist dann groß und es kommt - wie sollte es bei Flet anders sein - zu kleineren Unfällen.
Vorgestern hat er sich so gefreut, dass er sich augenblicklich auf den Weg zu seinem Futternapf begeben wollte. Irgendwie hat er sich aber in seiner Flugbahn verschätzt und hat das letzte Eck' (der Couchtisch ist 8-eckig) unseres Couchtisches mit der Hüfte mitgenommen. Immer wenn Flet wohl merkt, upps, das war jetzt eine blöde Idee, gibt er keinen Laut der Schmerzäußerung von sich. Dafür hat man sofort auf der linken Seite kurz unterhalb des Hüftknochen's eine dicke Schwellung gesehen. Ab da war Laufen erstmal ganz schön doof.
Er bekam dann sofort Arnica-Globuli sowie Phlogamed (eine Salbe bei Prellungen aus Arnica und Kampfer). Ab da trat er wieder kürzer und der Übermut war natürlich sofort verflogen.
Der Schwellung konnten wir gut einhalt gebieten und dachten schon, gut das geht zurück, da er wieder runder vor sich hintippelte.
Wäre da nicht gestern gewesen...

Flet kommt aus dem Garten, nicht amüsiert über seine nassen und kalten Pfoten, und möchte den kürzesten Weg auf's Sofa nehmen. Welcher über die Armlehne führt. Er hatte aber seine nassen Pfoten, sowie die Prellung unterschätzt, bekommt beim Wegspringen keinen Druck auf die Hinterläufe (vorallem nicht auf den linken Hinterlauf, mit dem er bevorzugt abspringt), verliert das Gleichgewicht und knallt mit ordentlich Schwung auf den linken Hinterlauf. Die Stelle kurz unterhalb des Hüftknochen's die er tags zuvor getroffen hat, schwillt noch mehr an und auch der Oberschenkel wird dick.

Also die Phlogamed aus dem Kühlschrank geholt und eingecremt, und die Arnica-Globuli in erreichbare Nähe gerückt.

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