Windbeutel Blog

Burgruine "obere Feste" Treuchtlingen - es geht steil bergauf

Mär 302020

Auf einem steilen Berghang, am Beginn des Naturpark Altmühltals trohnt die Burgruine Treuchtlingen über der gleichnahmigen Stadt. Der Weg dorthin führt steil bergan und wird mit einem sagenhaften Blick über die Stadt Treuchtlingen belohnt. Von Vor- und Hauptburg sind noch die Grundmauern erhalten, sowie die dicken Mauern des Südzwingers. Außerdem konnte jeweils ein Brunnen in Vor- und Hauptburg erhalten werden. Eine Holzbrücke über den Burggraben der Vor- und Hauptburg trennt wurde rekonstruiert.
Seit den 70ziger Jahren werden Burgfeste auf der "oberen Feste" veranstaltet um die Burg durch Spenden weiterhin zu erhalten.

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Hohenzollernfestung Wülzburg - ein Stern im Altmühltal

Mär 022020

Im Altmühltal idyllisch an der Frankenalb in Mittelfranken trohnt die Hohenzollernfestung Wülzburg. Eine Festung die wegen ihrer Sternform (pentagonal) und ihrer schieren Größe ein Statement setzt. Direkt am 23 Meter Breiten und fast 10 Meter tiefen Burggraben führt ein Kilometer langer Rundweg um die Festungsanlage. Der Innenhof ist mehr als nur weitläufig. Die 5 Bastionen in jeder Pentagon-"Ecke" sind mit Wehrgängen und dem Torflügel des Schlossbaus verbunden.

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Die Festung Wülzburg. Das Bild ist selbst fotografiert, allerdings zeigt es ein Plakat eines Elektronikfachmarktes in Weißenburg.

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Schema-Darstellung der Wülzburg

Festung Wülzburg - 5 mal ums Eck

Feb 242020

geschrieben von Flet

Der Titel scheint mal wieder beim Zweibeinvolk Programm zu sein. Total verworrene Zufahrt, 5 mal falsch abgebogen und trotzdem angekommen. Die fade Erklärung, die angebliche "Offroadtauglichkeit" des neuen Windhundreisemobils testen zu wollen, kann ich echt nicht glauben. Wie auch immer, die Auswahl des Ziels war wenigstens mal als Bauwerk zu erkennen und kein halb zerbröselter Steinhaufen. Aber das Zweibeinervolk wäre nicht das Zweibeinervolk, wenn man nicht versuchen würde mich auch noch auf meine alten Tage zu verwirren. Bis jetzt waren mir nur Bauwerke (mehr Details über die Wülzburg im nächsten Blog-Eintrag) mit vier Ecken bekannt, was an sich ja auch völlig ausreicht. Da dachte ich schon, als wir um das vierte und vermeintlich letzte Eck bogen, prima jetzt sind wir wieder am Anfang. Dem war aber nicht so. Wir fanden uns im "kalten Eck" wieder. Ob das vielleicht falsch benannt wurde? Überall auf dem bisherigen Weg standen Bäume, dass weiß ich sehr genau, da ich an jedem eine persönliche Botschaft hinterließ, nur hier am "kalten Eck" nicht. Müsste das nicht eher kahles Eck heißen? Egal, die Aussicht war aber echt beeindruckend. 
Die Leinenträgerin war so nett einige Impressionen festzuhalten.

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An der Bastion "Kaltes Eck" mit Blick über Weißenburg

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Die Charlottenhöhle

Sep 092019

Gestern packten wir die Hunde in's Auto und machten uns auf den Weg zu einer Schau-Tropfsteinhöhle bei uns um die Ecke. Das war mal ein Ausflug nur für uns Zweibeiner, denn Hunde waren in der Tropfsteinhöhle verboten.
Die Charlottenhöhle ist eine von mehreren Schau-Tropfsteinhöhlen auf der schwäbischen Alb und mit einer begehbaren Länge von 523 Metern eine der längsten Schauhöhlen in Süddeutschland. Bei konstanten 9°C ganzjährig empfiehlt sich warme Kleidung und festes Schuhwerk, da es durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (zwischen 90 % und 100 %) durchaus auch rutschig und unangenehm feucht-kalt ist.
Mit einer Gruppe von 10 Personen starteten wir die Führung durch die Charlottenhöhle. Uns erwartete eine schöne Tropfsteinhöhle, auch wenn leider nicht so beeindruckend wie ich es aus Kindheitserinnerung im Kopf hatte. Wie diese Diskrepanz zustande kam, dazu komme ich noch etwas später. 
Die Höhlenführerin hetzte die Gruppe durch die Höhle, spulte schnell und gelangweilt ihren Text zur Charlottenhöhle herunter. Wir durften an einzelnen Abschnitten der Höhle immer nur sehr kurz verweilen, dass man keine Zeit hatte sich in Ruhe umzusehen und die Stalagmiten (Tropfsteine die vom Boden in die Höhe wachsen) und Stalaktiten (Tropfsteine die von der Decke herunterwachsen) zu bewundern. Die gesamte Gruppe fühlte sich getrieben. Es durfte nur an einer Stelle in der Höhle fotografiert werden und dazu hatte man gerade mal 3 Minuten Zeit. Die Führung war so sehr getaktet, dass es das Erlebnis stark trübte.
Nach einer dreiviertel Stunde verließen wir die Höhle wieder und stellten fest, dass war nicht die Tropfsteinhöhle die Günter und ich hier aus der Gegend schon einmal als Kinder besucht hatten. Wir bemühten die Tiefen des Internets und fanden die schlussendlich richtige Höhle - Fortsetzung demnächst.

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Der Eingang zur Charlottenhöhle

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